Don’t tell me what to do

Der neue Star Wars-Film. Nicht einfach ein Super-HD-Remake mit rausretouchierten Laserschüssen, weil George Lucas schon immer Star Wars ohne Laser-Effekte drehen wollte und jetzt endlich die Technik dafür hat. Nein, ein richtig neuer Film. Für den es nun den offiziellen Trailer gibt. So mit allem, was zu Star Wars gehört. Han Solo, Leia, Chewbacca, Imperium, Tie-Fighter, Jedi, Sith-Lords, huahhhh!

Der Trailer soll vielversprechend sein und angeblich soll J.J. Abrams auch sonst gute Arbeit abgeliefert, den SW-Stoff wohl ernstgenommen und Damon Lindelof nicht einmal ansatzweise in die Nähe des Drehbuches für „The Force Awakens“ gelassen haben. Dafür wurde Lawrence Kasdan engagiert. Was für mich, der ich mich als veritablen Star Wars-Fan bezeichnen würde und der grundsätzlich kein Problem mit Abrams Werk im Allgemeinen und Alternative Timeline Star Trek im Speziellen hat (bis auf „Into Darkness“, für den aber Lindelof das Drehbuch verbrochen hatte), gute Nachrichten sind.

Dennoch, ich habe den Trailer nicht angeschaut. Nicht, weil ich mir die Vorfreude nicht verderben will, sondern weil …

So wie ich im Dezember nicht ins Kino gehen werde, weil …

Nicht aus Protest gegenüber dem irren Merchandising-Wahnsinn, der zur Zeit über uns hereinbricht. Auf Amazon.de werden z.B. knapp 21.000 Star Wars-Artikel gelistet, nur in der Rubrik Küche & Haushalt. EINUNDZWANZIGTAUSEND Star Wars-Artikel nur in Küche & Haushalt.

Weia!

Damit kann ich auf rein persönlicher Ebene umgehen. Nur ein weiterer Ausdruck eines vollkommen aus den Fugen geratenen Wirtschaftsystems, wo Wachstum so wichtig ist, das es keine Rolle spielt, was als Folge der Bestrebungen um das erhoffte Wachstum zu erreichen, eigentlich passiert. Auf einer rational-professionellen Ebene ist es erheiternd, weil ein Großteil der Firmen, die hier viel Geld für Lizenzen ausgegeben haben, mit ihren Star Wars-Produkten fette, rote Zahlen schreiben werden. Weil sich solche Lizenz-Produkte in der Regel fast nur für den Lizenzvergeber rentieren. Sollte sich eigentlich rumgesprochen haben, aber gut.

Nein, aus einem ganz einfachen Grund … ich bin ein sturer, bockiger Hund, der es nicht ausstehen kann, wenn alle Welt ihm sagt, was er jetzt gefälligst zu tun habe.

Das hat schon meine Mutter halb in den Wahnsinn getrieben … aber im Gegensatz zu meiner Mutter damals spielt es heute keine Rolle für Disney, was ich tue. Ob ich im Dezember ins Kino gehe oder später ins Kino gehe oder gar nicht ins Kino gehe oder später die Bluray kaufe oder später den HD-Rip runterlade … man braucht meine Aufmerksamkeit und vor allem mein Geld nicht. Disney kann mich ignorieren. Was mich von der Last befreit auf Kommando über das Fan-Stöckchen zu springen, welches man mir seit nun geraumer Weile hinhält.

Das Älterwerden hat zwar ganz gewichtige Nachteile, an deren Ende meist der Tod steht, aber es hat einen nicht unerheblichen Vorteil: Ach, rutsch mir doch den Buckel runter fällt immer leichter🙂

24 Kommentare zu “Don’t tell me what to do

  1. Enrico sagt:

    In diesem Zusammenhang (ich hatte es afair schon einmal hier im Blog gepostet) empfehle ich jedem, sich die Plinkett Star Wars Reviews zu Episode 1 – 3 von RedletterMedia anzusehen.

    Lasst euch nicht von der Länge abschrecken, diese Reviews sind jede Sekunde wert und man kommt aus dem Schmunzeln nicht wieder raus:

    http://redlettermedia.com/plinkett/star-wars/

    Gruß
    Enrico.

  2. Harzzach sagt:

    Oh ja, Plinkett rulez! Nicht unbedingt aus Freude am gepflegten Flamen und Haten, sondern weil er mit dem Finger zielgenau auf all die Fehler zeigt, die nicht nur SW hat. Seine Review zu „The Order 1866“ ist göttlich!

    Grundsätzlich sollten seine Reviews Lehrmaterial für alle angehenden Entwickler, Drehbuchautoren und Regisseure sein. Er ist gnadenlos, unerbittlich und hat das Auge für all das, was handwerklich vor allem in BigBudget-Produktionen, bei denen man eigentlich erwarten könnte, dass da Profis am Werk sind, hingeschludert wird.

  3. Enrico sagt:

    Ahja – genau, das PreRec Format gefällt mir auch sehr – ist von den gleichen Leuten, die „Folge“ zu The order 1866 ist mir auch in sehr positiver Erinnerung.

    Ich schau eigentlich alles von denen – Momentan die Filmkritiken des „Half in the Bag“ Formats. „Best of the worst“ ist auch ganz unterhaltsam.

    Die FilmReviews (grad die von StarWars) legen ebenfalls den Finger genau in die Wunde(n) der Episoden 1-3.
    Dazu noch gewürzt mit einem göttlichen Humor. Wer abends mal ein Stündchen Muße hat…😉

  4. Cris sagt:

    Lang ists her.
    Ich Fan der alten Stunde. Jetzt nicht mehr.
    Geneigt aber nicht mehr Fan.
    Ich werd ins Kino gehn.
    Seis nur weil die OV mit Untertiteln nicht sehr lange hier läuft und ich SW im Kino sehen will.
    Ja, den Overkill bekomme ich mit.
    Auch mich törnt das Gedöns „Off“.
    Hano, was solls?

  5. Joe sagt:

    Ich gehe nicht mehr ins Kino.

    2D gibt es nicht mehr und der abdunkelnde Brillenmist funktioniert bei meinem Sehfehler (je ein Auge für Fernsicht und Nahsicht) gar nicht.
    OV (am liebsten ohne UT) gab es noch nie.

    Also warte ich auf den Stream und mach dann meinen eigenen Mehrteiler daraus (habe nicht mehr die Muße 2 Stunden am Stück vor der Kiste zu hängen).

  6. anigunner sagt:

    Seit ich mit Indiana Jones 4 so dermaßen auf die Fresse geflogen bin, ist der „Nostalgiebonus“ bei mir eh tot. Bei Spielen gilt das schon viel länger, da ist für mich die Devise „umso mehr Hype, umso nötiger hat es der Titel“. Hat sich bisher meistens bewahrheitet…

    Ich werde erstmal die Reviews abwarten, was da auf uns losgelassen wird. Mein bester Kumpel ist genau die Zielgruppe, er sagt er geht auf jedenfall rein. Egal ob es scheisse ist, oder nicht. Weil halt Star Wars. Aber er ist auch ein Mensch, der sein Hirn komplett abschalten kann und am größten Schwachsinn noch was unterhaltsames findet. Ich kann das nicht.

    Wenn es den nur in 3D gibt, dann werde ich mir das auch ersparen.

  7. Sonnie sagt:

    Ich weiß noch wie ich als Jüngling im Alter von 10-15 die alte Star Wars Trilogie rauf und runter geguckt habe. Allerdings wollte ich merkwürdigerweise schon damals nix vom dem Merchandise Gedöhns, einzig die Originale auf VHS waren mir wichtig. Denke bei dem neuen Teil brauche ich nicht mal mehr ein Trägermedium.
    Die Wirkung von Hype und Fankult lässt im Alter merklich nach. Ich frage mich nur, ob damit nicht auch gleichzeitig die Begeisterung, der Enthusiasmus für eine Sache ebenfalls weniger vorhanden ist, was ja eigentlich bedauerlich wäre.

  8. eisenhaupt sagt:

    Ich, sehr grosser Film und SW Fan, hab mir abgewöhnt ins Kino zu gehen seit dem:

    – die Kinositze kleben und der Mief an mir haftet
    – die Kinokarte fast 15+ € kostet
    – ich dem 3D Rotz auch nix Wahres abgewinnen kann
    – ich im Kino für Nachos mitm Bier 9.50 € zahlen soll
    – ausgerechnet das 5 € Bier nach ner halben Std wieder raus will
    – die Bildqualität irgendwie auch nicht das Wahre ist.
    (letztens für lau der Marsianer gesehen, im 4k Kino. Ich dachte meine Brille sei kaputt)

    Ich habe sehr viele Filme und auch Episode VII wird mein Eigen sein, aber den kauf ich mir von mir aus auch Blind in irgendeiner Aktion für unter 10 Euro auf Blu-ray und dann hab ich bestes Bild, fünf Bier im Kühler und kann pinkeln wann ich möchte dank Pausetaste.

    Was den Star Wars Wahn angeht… Disney hat erkannt das man mit Star Wars Joghurts und Boba Fett Klopapier sich eine alte Generation an Fans zurück holen kann..

    (ich bin mehreren SW Facebookgruppen und die Leute (vorwiegend Erwachsene) da, feiern ganz hart auf ALLES was damit zu tun hat….)

    …und zweitens züchtet man sich mit der Freibrief zum Geldverdienen und jetzt schon mind. 5 angekündigten FolgeFilmen und diversen Serien, eine neue Generation von Taschengeldverplemperern und kaufkräftiger Kundschaft heran, die das Thema die nä. 10-15 Jahre wie einen Dukatenesel mit Dauerdünnschiss aussehen lassen.

    Ich bin ein grosser Fan der ersten Std und meine beiden Jungs (5&2) gehen auch schon steil… aber großartig mehr als die besagte BluRay wirds auch nicht werden.

  9. Ich liebe Star Wars, ich besitze unter anderem sogar einige dieser schweineteuren Lego-Sammlermodelle (Milleniumfalcon 4tw!). Gerade Star Wars ist auch der Grund, weshalb ich von diesen gehypten Fortsetzungen alter Serien & Filme (u. A. Indiana Jones, jetzt auch Akte X) Abstand im Lichtjahrenbereich halte. Als Jugendlicher von der alten Trilogie total geflashed in die Premiere von Episode 1 gegangen. War schon nicht so pralle der Film. Später noch in Episode 2, welcher noch um einiges schlechter war. Nur CGI und der Rest wurde irgendwo vergessen. Episode 3 dann bis heute noch nicht gesehen – obwohl ich alle 6 Filme hier habe.

    Ob ich mir die neuen Filme anschaue? Wohl eher kaum. Unter Lucas ging es schon rapide bergab. Jetzt liegen die Rechte bei Disney. Das kann nur schlimmer werden in allen belangen.
    Es ist wie im Spielebereich, eine erfolgreiche Marke wird so lange ausgepresst wie eine Zitrone, bis sie absolut gar nichts mehr abwirft. So ist es eben in der modernen, kapitalistisch geprägten Welt. Mit dem Alter gewinnt man ja zum Glück Abstand und denkt sich einfach: LMAA, ignoriert es so gut es geht und widmet sich anderen Dingen.

  10. Joe sagt:

    Star Wars ist für mich nichts weiter als ein weiterer Franchise für Computerspiele, dessen letzte gute Vertreter Jahrzehnt(e) alt sind (mit Indiana Jones geht’s mir ganz ähnlich).

    Die Filme habe ich nie gesehen. Star Wars und Kino – das paßt für mich nicht zusammen.

  11. brakiri sagt:

    Ich gehe dem Film mit null Erwartungen entgegen. Ob ich ins Kino gehe weiss ich noch nicht. Nach den letzten drei wirklich hochschrottigen Star Wars-Filmen hat Star Wars und vor allem Darth Vader in meinem Kopf soviel Schaden genommen, dass mir auch P&P-Star Wars keinen Spass mehr macht.
    Ich erwarte von dem Film nichts. Wenn er gut wird, was ich ehrlich gesagt irgendwie bezweifle weil wieder die üblichen Verdächtigen die Hand drauf haben, wäre ich positiv überrascht.

  12. Das Alien sagt:

    Na zum Glück bin ich kein Star Wars-Fan. Alter Sack oder nicht, ein wenig beklopptes Fangebahren habe ich mir seltsamerweise immer noch bewahrt. Ich sitze zum Beispiel immer noch mit Sonic Screwdriver bewaffnet und mit Dalek-TShirt angetan im Kino und freu mich wie ein kleines Kind über den Dr. Who Film. Ist mir dann auch wurscht, wenn mich jemand schief anschaut.

    Und ich bin ebenfalls in der Lage, meine höheren Hirnfunktionen abzuschalten und mich einfach mal berieseln zu lassen. Hauptsache, es kracht ordentlich und es gibt Raumschiffe.

    Aber wenn ich J.J. Abrams höre, dann werde ich nervös. Ich bin nunmal Star Trek-Fan und was Abrams da mit dem Reboot (wie ich dieses Wort inzwischen hasse) verbrochen hat, das ist alles Mögliche, aber kein Star Trek. Ich meine, die Filme funktionieren schon irgendwie, wenn man sie als reines SciFi betrachtet, aber Star Trek…

    Ich hoffe dann nur für die Fans, dass sich Herr Abrams wenigstens die Originalfilme irgendwann mal angeschaut hat. Bei Star Trek hat er ja förmlich damit angegeben, keine einzige Serienfolge gesehen zu haben. Da sieht man dann, was bei sowas rauskommt.

    Jedenfalls kann ich den Star Wars Hype ignorieren, das kann ich ausblenden, wenn ich im Internet unterwegs bin. Mich stört viel mehr, dass die lokalen Märkte seit dieser Woche bereits auf Weihnachten machen…

  13. Harzzach sagt:

    Rein künstlerisch mache ich mir keine Sorgen. Dass „Into Darkness“ so scheisse war, lag weder an Abrams, noch an den Schauspielern, sondern fast ausschliesslich am grützigen Drehbuch von Lindelof. Denn der Vorgänger von 2009 war ein sauberer, sehr gut gemachter Film mit ausgezeichnetem Casting, der sehr starke Anleihen an die Classic-Serie genommen hat und daher um Größenordnungen mehr „Star Trek“ war als so mancher Lordsiegelbewahrer-Fan wahrhaben will🙂

    Bei „The Force Awakens“ ist Lindelof aber nicht einmal ansatzweise involviert. Das Drehbuch kommt von Lawrence Fucking Kasdan, der mit „Empire strikes back“ den mit Abstand besten SW-Film verantwortet hat. Und Abrams hat auch mit „Super 8“ gezeigt, dass er sehr gut darin ist eine ganz spezifische Bildsprache einzuhalten (hier die Spielberg-Filme der 80er), ohne sklavisch und einfallslos die alten Meister zu kopieren oder unpassende Elemente hinzufügen. Gerade „Super 8“ ist meiner Meinung nach total unterschätzt worden.

    Sicher, kann immer noch nach hinten losgehen. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung in welchem Ausmaß Disney hier Spielzeug- und Merchandising-kompatible Elemente in den Film einfügt, um die kommerzielle Auswertung zu optimieren. Der Film kann zum Beispiel zu einem kühl kalkulierten Werbeträger ohne Charme und Atmo mutieren, wie es man es ja ganz krass bei den Transformer-Filmen erleben kann. Wir wissen es erst, wenn es soweit ist. Und dann kann man entspannt den Zeitpunkt festlegen, an dem man sich den Film geben will oder man winkt weiterhin desinteressiert ab.

  14. Das Alien sagt:

    Grml, ich bin ja so Einiges, aber als Lordsiegelbewahrer habe ich mich noch nie gesehen. Wenn jemand einer Serie oder Film-/Buch-/wasweißichsonstnoch-Reihe eine Auffrischungskur verpassen will, bitte sehr. Gerade bei Dr. Who sieht man sehr schön, dass selbst ein häufiger Wechsel im Grundton sehr gut funktionieren kann.

    Ich bin wie gesagt auch der Meinung, dass die beiden Filme als reine SciFi recht gut funktionieren, auch wenn die Grenze zum Schwachfug gerade im ersten Film mehr als einmal überschritten wurde. Wie gesagt, wenn ich mich unterhalten fühle, schalte ich die kritischen Teile meines Gehirns einfach mal ab.

    Aber Star Trek war das nicht. Schön, da liefen Leute rum, die zufällig die gleichen Namen wie die Charaktere aus der alten Serie hatten. Das Raumschiff sah auch aus wie die Enterprise. Das war es dann aber auch schon.

    Ich hatte, zugegeben, einfach ein Problem damit, dass das Reboot so völlig unnötig war. Und Abrams hat das sicher auch gewusst, warum sonst hätte er Schlüsselszenen aus den alten Filmen eins zu eins übernehmen sollen, wenn nicht als Versuch; die Fans zu beschwichtigen?

  15. Harzzach sagt:

    War nich so gemeint🙂

    Nein, ich bin, gerade was den ST-Reboot betrifft, so oft einfach nur auf Ablehnung auf Basis von „Es ist nicht so, wie ich das gewohnt bin“ gestoßen, ohne dass klar benannt werden konnte, was denn explizit stört, dass ich einigen Kritikern der Alternative Timeline fast schon Strukturkonservatismus vorwerfen muss.

    War der Reboot in der Form notwendig? Nein, selbstverständlich nicht. Hätte man auch anders machen können. Aber das ist künstlerische Freiheit. Wo ich aber stinkig geworden bin, das war die Einfallslosigkeit von „Into Darkness“. Anstatt die Alternative Timeline zum Erzählen von NEUEN Geschichten zu nutzen, hat man einfach „Wrath of Kahn“ recycelt. Und das dann auch noch in Grottenschlecht.

  16. Haruhi sagt:

    – ich habe eh kein Leben, also ist es nett, wenn die Kapitalistenschweine für kurze Zeit ein neues schaffen.
    – kein Star Wars-Teil war wirklich ultraschlecht, nur 2 und 6 fand ich etwas langweilig
    – ich habe Kinokarten für die 2D-Vorstellung im Edelkino
    – es ist Star Wars – der Trailer zeigt schon eine Art Grundniveau, das keinesfalls abschreckend wirkt
    – den anderen Kommerzkram habe ich mir noch nie gekauft, gibt ja selten was Nützliches, höchstens einen lebensgroßen Darth Vader hätte ich gerne

  17. shakeyourbunny sagt:

    Star Wars hat mich nicht wirklich berührt, ich habe bislang nur die originale, unmodifizierte Star Wars Trilogie gesehen, etwas anderes gibt es bei mir nicht. Wer mag, kann sich diese ja noch besorgen (siehe „Star Wars The Original Unaltered Trilogy“). Das Marketing hat mich auch als Kind kalt gelassen, ich werde mir wohl da den neuen Film anschauen gehen müssen (leider).

    Star Trek ist auch so eine Sache, diese habe ich zwar komplett gesehen, aber da spielen die Kinofilme allesamt bereits in einen Paralelluniversum, wo man halt immer schon aufs Publikum optimiert hat (nicht nur die TNG Filme und Reboot). Star Trek war immer im Hochform, wenn gute Geschichten erzählt werden, die nicht unbedingt nach dem Schema F laufen, leider bekommt man in den Filmen (bis auf Teil 4) genau das serviert, mitsamt 180-Grad-Drehungen von Hauptfiguren (Picard war nie ein Bruce WIllis Verschnitt).

    Mit dem Alter bin ich allerdings weniger dogmatisch geworden, inzwischen ist mir von den beiden Settings allerdings Babylon 5 am liebsten (die ersten drei Staffeln), wo mir am wenigsten der Verstand beleidigt wird.

  18. Uranochos sagt:

    Witzigerweise gefiel mir „Das Imperium schlägt zurück“ damals am wenigsten, obwohl ich ihn heute auch für den besten Film der Reihe halte. Als Neunjähriger stand ich wohl mehr auf Happy End, nehme ich an.

    Aber das Kasdan es geschafft hat, ein gutes Drehbuch zu schreiben, heißt ja noch lange nicht, das man ihm das wieder erlauben wird. Für mich sieht das nach dem üblichen name dropping aus, und wahrscheinlich wird Kasdans Drehbuchfassung sowieso noch von 40 weiteren Leuten nachbearbeitet werden.

    Die Zielgruppe dieses Film sind die fünf- bis zwölfjährigen, vergesst das bitte nicht!

  19. anigunner sagt:

    .. zudem sich der Geschmack der breiten Masse an Kinogänger auch geändert hat. Kuckt euch doch mal an was wirklich erfolgreich ist, und Geld in die Kassen spült. Popcornkino, Wackelkamera, Schnitte im Milisekundentakt, Computeranimationen bis zum Abwinken, möglichst junge, gutaussehende und dynamische Menschen, etc….
    Ihr werdet doch nicht ernsthaft erwarten, das ein großer Konzern hier Experiemente riskiert? Das wird eine bis auf die letzte Schraube hochpolierter, durchgerechneter „Achterbahnfahrt“ sein. Anders geht es heutzutage ja anscheinend nicht mehr.

  20. Harzzach sagt:

    “ … möglichst junge, gutaussehende und dynamische Menschen … “

    Das ist nun wirklich nichts neues. Schon in den 20ern des letzten Jahrhunderts waren „Good Looks“ das mit Abstand wichtigste Kriterium für eine Hollywood-Karriere. Selbst die Einführung des Tonfilmes hatte hier kaum Einfluss, weil jeder halbwegs reden kann.

    Wobei ich zur Zielgruppe des neuen SW-Filmes nur sagen kann … nein, Kinder sind nicht die Zielgruppe dieses Filmes. Kinder haben „Clone Wars“ und jetzt neu „Rebels“. Disney will doch doppelt Geld von den Eltern. Einmal wegen den Kids und ein zweites Mal, wenn man selber ins Kino gehen will🙂

  21. Joe sagt:

    Sag mal, Harzzach, was hältst Du eigentlich von Rebel Galaxy?🙂

  22. Harzzach sagt:

    Kurz reingeschaut, nach fünf Minuten bereits zweimal an Nicklichkeiten krepiert. Eigentlich ein interessantes Konzept, mich aber komplett auf dem falschen Fuß erwischt habend. Später vielleicht wieder …

  23. Foshizzlemanizzle sagt:

    Ich konnte Star Wars noch nie viel abgewinnen. Die alten Filme in Kindertagen waren schon ok, aber ich mochte Star Trek immer mehr.
    Ich fand den Reboot und auch Into Darkness echt gelungen, wobei ich bei Cumberbatch schon skeptisch war. Letztlich bin ich aber gut unterhalten worden und freue mich schon auf den dritten Teil nächstes Jahr.

  24. Akabei sagt:

    Star Trek kommt übrigens wieder zurück ins Fernsehen.
    http://www.cbs.com/shows/star-trek-series/

    Da müssen die letzten Filme wohl besser gelaufen sein, als ich gedacht habe.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s