Money for nothin’

Dieses Sammelkarten-Gedönse auf Steam habe ich lange Zeit einfach ignoriert. Interessierte mich nicht. Whatever.

Dann hat mich vorgestern etwas gejuckt und ich habe alle meine bisher im Konto registrierten Karten auf den Steam-Marketplace gestellt. Jetzt sind ca. 48 Stunden vergangen und ich habe genug Geld eingenommen, um mir spontan “Cosmonautica” zu zulegen.

Money for nothin’, get your games for free!

Nein, ich möchte mich nicht über Leute auslassen, die gutes, echtes Geld für ein paar virtuelle Badges und die Verlängerung ihres ePenis ausgeben. Jeder, wie er/sie möchte. Der Kunde ist König!🙂

Jetzt frage ich mich nur, wenn ich einen Großteil meiner Karten-Sammlung verscherbelt habe, bekomme ich durch das Spielen dieser Titel wieder neue Karten oder war das jetzt ein einmaliges Vergnügen?

Zu Cosmonautica: Ist zwar noch Early Access, aber die Entwickler melden sich fleissig im Steam-Forum, dat Teil scheint mit regelmäßigen Updates in kurzen Intervallen gut voran zu kommen. Präsentation ist klasse, Gameplay vielsprechend, Mukke passt. Und wenn man meint auf Double Fine zu machen, setze ich mich einfach kurz in den Zug und kann den Jungs in Stuttgart persönlich die Fresse polieren. Wobei, mich hat das hier keinen müden Cent gekostet, von daher braucht man sich bei Chasing Carrots keine Sorgen zu machen, dass da eines Tages ein wildgewordener Yeti auftaucht, der die Türe eintritt und Mobiliar sowie Belegschaft aufmischt. Nein, ehrlich, Cosmonautica sieht nach einer kleinen, feinen Perle aus. Später mehr dazu. Und vielen Dank an “Marcus”, der mir in den Kommentaren den Hinweis darauf gegeben hat.

21 Kommentare zu “Money for nothin’

  1. Enrico sagt:

    Nein, wenn du für dein Spiel einmal die Anzahl der Karten, die es fürs zocken gibt, erhalten hast, gibts keine mehr zusätzlich.😉

    Aber es lohnt sich ab und zu mal in den Katalog zu schauen, manchmal werden für Spiele, die man schon durch hat im nachhinein noch Sammelkarten engeführt – also nochmal anschmeissen und die „findbaren“ abstauben – und ggf. auf dem Marketplace verscherbeln.

    Ich gehe den Mittelweg: doppelte Karten werden getauscht oder verkauft, und mit dem Geld werden fehlende Karten für die Badges gekauft. So bleibt das Geld im Market und meine Spiele kaufe ich mir für echtes Geld.

  2. Fuma sagt:

    Najaaa so unglaublich viel bekommt man nun auch nicht für die Karte… die meisten die ich hab sind vl 9 Cent wert oder sowas… ^^ bräuchte dafür wohl mehr Steam Spiele gg

  3. Harzzach sagt:

    Die Masse machts …

  4. Das ist mal ne Idee, Harzzach. Bei mir häufen die sich als treuer Steamkunde auch an, und ich hab die immer nur ignoriert. Ich klink mich selber beim Wort „Sammelkarten“ schon immer aus dem weiterem Geschehen aus. Anderseits: ob Leute nun für ein „Sammelkartenspiel“ Geld ausgeben oder für das abschiessen von Figuren wie meiner einer… macht auch kaum einen wirklichen kulturellen Unterschied.🙂

  5. Joe sagt:

    Ich ignoriere die Karten weiterhin. Für die Nutzung dieses „Marktplatzes“ müßte ich so einen „SteamGuard“ aktivieren, aber nach zusätzlichem DRM steht mir gerade nicht der Sinn.

  6. Harzzach sagt:

    SteamGuard ist kein DRM, nur ein zusätzlicher Account-Schutz. Ich kann das nach Belieben ein- und ausschalten.

  7. Asharad sagt:

    Bekommt man die Karten durch das Anspielen der Titel oder wie läuft das ab?

  8. Andy sagt:

    @ Asharad: Eigenlicht reicht es wenn Du das Spiel startest. Danach kannst du es minimieren und was anderes erledigen. Die Karten werden jeweils nach ca. einer Stunde im Spiel ausgegeben, bzw. im Steam für dich hinterlegt. Hab das schon paarmal so gemacht.

  9. Harzzach sagt:

    Wenn ein Spiel Trading Cards aufweist, bekommt man durch simples Anspielen so ca. die Hälfte (oder manchmal mehr) aller verfügbaren Karten für das Spiel. Man spielt 3-4 Stunden und der Client teilt Dir nach Beendigung des Spieles mit, dass Du im Steam-Account-Inventory neue Gegenstände hast. Eben die Sammelkarten. Mehr musst Du nicht machen.

  10. Jörg sagt:

    Hm, kann man die Karten irgendwie en masse verkaufen, oder muss ich mich bei jeder durchklicken, Preis festlegen…? Danke.

  11. Harzzach sagt:

    Karte für Karte. Bei jeder Karte wird Dir auch der aktuelle Durchschnittspreis angezeigt, so dass Du den entweder übernehmen oder niedriger/höher machen kannst. Achte auch darauf, dass Du Netto-Beiträge eingibst. Valve weist Dich auch darauf hin, dass der potentielle Käufer bei einer Eingabe von X Cent Y Cent bezahlen muss ( X + Valve-Gebühr). Wenn Du Dich verschrieben hast, kannst Du den eingestellten Gegenstand wieder rausnehmen und erneut anbieten. Ist eigentlich ziemlich narrensicher.

    Das Geld landet dann in Deiner Steam-Wallet. Während ich diesen Kommentar schreibe, habe ich übrigens wieder 40 Cent verdient. „Rentieren“ tut sich das latürnich nicht wirklich. Aber es ist ein nettes Sümmchen, wenn man mal einen bestimmten Titel im Sale haben will. Wer hier aber nennenswerte Summen verdienen will, der muss mit kompletten Sets Badges und Rares „craften“, die man dann entsprechend teurer verkaufen kann. Damit kann man sich mit Sicherheit den einen oder anderen Vollpreistitel leisten. Als Broterwerbs-Job würde ich das eher nicht versuchen wollen🙂

  12. Marcus Himself sagt:

    Auch wenn ich sicher keine Werbung für die Gamestar machen möchte: http://www.gamestar.de/specials/spiele/3025786/steam_special.html

  13. Jörg sagt:

    Danke für die Erklärung Harzzach. Hm, dann verklopp ich lieber einen alten Titel auf rebuy (zB letzt Gamecube Paper Mario 25€), da habe ich mehr von😉.

  14. Harzzach sagt:

    Ja, das Verhältnis zwischen Zeitaufwand und Gewinn ist noch verbesserungswürdig :=

  15. Asharad sagt:

    Danke für die Erklärung, wird wohl mal Zeit meine ~220 Spiele anzuspielen..😛

  16. Rollenprinz sagt:

    Nicht vergessen die Gewinne die ihr da macht bei der nächsten Steuererklärung anzugeben. Sonst droht der Fiskus euch mit Ulli in eine Zelle zu stecken.

  17. Enrico sagt:

    Da man das „Geld“ nicht vom Steam-Wallet abheben kann, sollte es steuerlich unbedeutend sein.

  18. Oddgamer sagt:

    Karten sind anfangs oft bis zu 30cent wert. Also wenn verkaufen dann immer recht schnell. Und wenn ne Glanzkarte dabei ist hat man eh Jackpot.😉

  19. Joe sagt:

    Ja, das Verhältnis zwischen Zeitaufwand und Gewinn ist noch verbesserungswürdig :=

    Der Gewinn von Valve auf diesem manipulierten „Marktplatz“ lohnt jeden Zeitaufwand.😉

  20. phob sagt:

    Ich erinnere mich, dass es im Steam Sale auch jeweils Karten gibt, die zeitlich befristet sind. Hat man mehrere Karten die zusammenpassen dann auch tatsächlich zusammen scheint es auch Rabatt auf gewisse Titel zu geben.

    War meines Erachtens im letzten Summer Sale so, so richtig bin ich aber nicht durchgestiegen

  21. Hyeson sagt:

    Hossa!
    @phob. Die Chance auf nen Rabatt hast du immer. Ich hatte bei 4 Badges bisher aber nur einen. Leider für ein Spiel dass mich nicht interessiert. Im Normalfall gibt`s nur n Hintergrundbild und nen Smiley.

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