Anti-Glücksbärchi-Filter

Als seinerzeit die ersten Screenshots von Diablo 3 erschienen und ein Sturm der Entrüstung ob der Buntheit und fröhlichen Farbenpracht im schicken Pastell-Look losbrach … sicher, schnell angefertigte Mockups mit dunklerer Farbpalette sahen z.T. schon deutlich besser aus, aber … sagen wir so, ich litt nicht unter schlaflosen Nächten.

Diablo 3 kam und ging mit einem Call of Duty-ähnlichen Mega-Umsatz, der die Macht eines starken Markennames deutlich unterstrich, doch spielerisch … nun, auch hier litt ich nicht unter schlaflosen Nächten, obwohl ich beim Anspielen der damaligen Starter Edition schon ein wenig verzagt aus der Wäsche schaute. Das war irgendwie nix. Doch auch wenn das Gameplay ganz schön pfui war, die Optik war so übel gar nicht. Die Fan-Mockups waren zwar immer noch einen ganzen Tacken hübscher und vor allem atmosphärischer, aber … ich liebe mein Bett und das sanfte Kuscheln hinüber in Morpheus Reich. Denn Diablo 3 sah für mich hübsch genug aus.

Dann kam “Reaper of Souls” und jede Menge ziemlich umfangreicher Gameplay-Anpassungen. Das Auktionshaus flog ersatzlos raus, die Droprate für vernünftigen Loot wurde massiv erhöht und die Spielgeschwindigkeit erinnerte nicht mehr an den asthmatischem, langsam durch die Gegend schlurfenden Cain, sondern endlich an ein Hack & Slay. Insgesamt war das zwar immer noch kein ausnehmend gutes Hack & Slay, aber man konnte mittlerweile ein paar Stunden lang klaglos Monster totklicken und sich amüsieren.

Die Zeit verging, Patches kamen und gingen und Diablo 3 blieb leider immer noch ein eher mittelprächtiges Hack & Slay. Doch ich hatte wieder Bock auf ein paar Stunden geistloses Gemetzel und sich mit Loot und Gold nur so zu scheißen lassen. Diversifizierter Char-Build oder eine halbwegs stimmige und in sich logische Story, die nicht einfach nur Diablo 1 und 2 samt Schauplätzen und Settings kopiert? Pfffft, wer braucht denn sowas? 🙂

Diesmal wollte ich aber einen dieser Mods ausprobieren, mit denen man die angeblich so schröhöckliche Glücksbärchi-Grafik in ein gotisches Prachtgemälde verwandeln kann. Getestet habe ich Dark3D, welches die Ehre hatte eine Weile von Blizzard als Anlaß für *kreisch* Accountsperren zu dienen. Erwartet habe ich nicht viel …

… doch JETZT kann ich Leute verstehen, die damals den Eindruck vermittelten darüber schlaflose Nächte verbracht zu haben:

Diablo III 2014-08-31 15-30-17-93
Original-Grafik, ohne Dark3D

Diablo III 2014-08-31 15-29-28-04
modifizierte Grafik, mit Dark3D

Diablo III 2014-09-01 21-54-45-11
Original-Grafik, ohne Dark3D

Diablo III 2014-09-01 21-54-50-07
modifizierte Grafik, mit Dark3D

Auf den ersten Blick fällt einem nicht so viel auf, doch mit der Zeit klappt die Kinnlade immer weiter nach unten. Und zwar nicht, weil das auf einen Schlag so unglaublich sagenhaft besser aussieht (es sieht schon etwas besser aus, so ist das nicht), aber das ist es nicht, was die Kinnlade nach unten klappen lässt.

Denn Blizzards Art Designer haben für dieses Spiel eine Unmasse an detaillierten und wunderschönen Texturen geschaffen … und die Producer entscheiden sich eines Tages dafür, all diese herrliche und prächtige Arbeit unter einem Schmierfilm von massiv aufhellender Glücksbärchi-Gleitcreme zu verstecken. Jetzt ist mir auch klar, warum Diablo 3 + Addon ca. 23GB auf der Festplatte belegen. Hölle, sind das geile Texturen!

Auf den Screenshots mag das nicht so überdeutlich herauskommen, aber am Bildschirm, am bewegten Bild ist man fast geneigt zur Lupe zu greifen, um all diese Details gebührend zu würdigen. Ich sehe keine Veranlassung dieses Spiel künftig ohne diese Modifikationen zu betreiben. Auch wenn das UI dadurch schlechter lesbar wird, weil der Mod leider nicht zwischen dem Rendern der UI und dem Rendern der eigentlichen Spielgraphik unterscheiden kann, aber DAS ist es mir wert.

Nee, ehrlich, wie kann man nur? Warum? Um Gottes Willen! Warum all diese Mühe und dann … so was?

*fassungslos kurz die wand anstarr*

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kack.

17 Kommentare zu “Anti-Glücksbärchi-Filter

  1. miranda sagt:

    Vielleicht hab ich mich ja zu sehr an die DIablo 3 Optik gewöhnt, aber so einen großen Unterschied sehe ich nicht, ausser dass es etwas finsterer ist.

    Und Spiele, die unnötig finster daherkommen, damit es „besser“ aussieht, aber dafür man kaum was erkennen kann …machen mir keinen Spaß.

    Ich wünsche mir eher von Diablo 3, daß man die Kamera drehen bzw zumindest in der Stadt nah ranzoomen kann (zum Charakter anschauen) bzw die Möglichkeit, daß Spiel auch am PC mit Gamepad zu spielen. Klingt komisch, aber die wenigen Tasten, für die man das Spiel (leider) braucht, schreit förmlich nach einem Gamepad. ……….

  2. Chris sagt:

    Okay, Akt 1-4 hätten durchaus düsterer daherkommen können. Aber nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

    „Denn Blizzards Art Designer haben für dieses Spiel eine Unmasse an detaillierten und wunderschönen Texturen geschaffen … und die Producer entscheiden sich eines Tages dafür, all diese herrliche und prächtige Arbeit unter einem Schmierfilm von massiv aufhellender Glücksbärchi-Gleitcreme zu verstecken. “

    Das klingt so, als würde DarkD3 einen Grafikfilter oder irgendwas anderes aus D3 entfernen und die Texturen wären jetzt endlich in ihrer ursprünglichen, detailreicheren Form zu sehen. So ist das ja nicht. DarkD3 legt zusätzlich Gamma- und Schärfefilter über das Bild. Die arbeiten vielleicht kleine, vorhandene Details schärfer heraus, aber zeigen nichts, was nicht schon in dem Bild gewesen wäre, das Diablo 3 selbst ausgibt. Da kommen keine Texturdetails neu hinzu.

    Außerdem: Akt 5 ist schon von Haus aus deutlich dunkler und düsterer als die Vorgänger…. also im Grunde so, wie ich mir auch das Ursprungsspiel gewünscht hätte. Was passiert, wenn da jetzt noch DarkD3 drüber liegt? Wird der dann nicht deutlich zu finster? Crushed Blacks (also dass sehr, sehr dunkle Bildbereiche mit feinen Farbabstufungen durch die Abdunklung komplett schwarz werden, weil schwärzer als schwarz halt nicht geht, und dass dadurch zahlreiche vorher erkennbare Grafikdetails vernichtet werden) will ja auch niemand….

  3. anigunner sagt:

    Das die Gute sich mit den Mörderabsätzen auf dem unteren Screenshot überhaupt fortbewegen kann ist erstaunlich 🙂

    Was mich vom Kauf von Diablo 3 abgehalten hat war nicht die Grafik. Ich empfand es als dunkel genug (habe die Beta gespielt). Das waren viele anderen Dinge. Ein Teil davon ist mittlerweile weg, aber dieses „Diablo 2.5“ Gefühl ist immer noch extrem präsent. Das macht daraus kein schlechtes Spiel, aber ich habe mir damals mehr erhofft. Ein bisschen mehr Evolution anstatt mehr vom gleichen. Weil ich habe viele Jahre lang Diablo 2 gespielt, das reicht für das restliche Leben 😉
    Und das die Gamepadunterstützung nicht reinkommt ist auch ziemlich Murks. Meine Probleme mit den Fingern habe ich sicher auch mit von der damaligen stundenlangen und schnellen Tastenklickerei bekommen. Solche Spiele sind für mich nur noch mit Gamepad drin, alles andere macht keinen Sinn.

    Ich glaube die ähnliche Wirkung hättest du auch ohne Mod mit deinem Monitor erzielt… Gammawert runter, Farbtemperatur angepasst, sollte auch gehen.

  4. Harzzach sagt:

    Ja, RoS ist grundsätzlich von der Farbpalette dunkler, die Optik ist aber weiterhin vergleichsweise detailarm, die Texturen zu „verschwommen“. Nicht ohne Grund sagte ich, dass das über Screenshots nur ungenügend rüberkommt. Man muss das live am Bildschirm gesehen haben, was dieser kleine Unterschied letztendlich bewirkt. Denn mir geht es nicht so sehr um die Helligkeitswerte, sondern um die Texturschärfe. Im Original wirkt es, als ob über allem ein Weichzeichner-Vaseline-Bloom-Filter liegt. Der Witz hierbei ist, erst dieser Mod hat mir bewusst gemacht, wie „schmierig“ die Originaloptik eigentlich ist.

    Ob der Mod dabei tatsächlich einen Filter entfernt oder nachträglich Texturen schärft, spielt letztendlich keine Rolle. Es sieht mit Mod so sehr viel besser aus, dass ich ihn nicht mehr abschalten möchte.

    PS: Ja, das Art Design der Demon Huntress trieft nur so von altbackenen Klischees.

  5. Trotzdem noch froh, das Ding auf der Konsole zu spielen. Trotz einiger anderer Einbußen.

  6. Longbow sagt:

    Schätze, ich bin einer der ganz wenigen, die Diablo 3 nicht gespielt haben. Always-online, Auktionshaus und arcadigeres Gameplay sind nicht so mein Ding. Außerdem fand ich schon Diablo 2 nicht so toll. Mit gefiel das erste Diablo einfach besser.

    Und weil ’s thematisch passt:
    DIABLO (Honest Game Trailers)

  7. Harzzach sagt:

    … as you SKIP your way through the Diablo universe … hehe 🙂

  8. Jepp, die meinen das ernst mit dem „honest“. 😉
    Aber bei D3 ist das ja kurz vor Schmerzgrenze: 1) Haben die die Buttonbelegung zum „skip“ geändert und 2) Faseln dir NPC in die dickste Action rein – mit Untertiteln. (Die ich übrigens mal für den Bounty Modus abschalten sollte, man ist ja sein Leid selber schuld).
    Wollte sagen, entweder verzichtest du auf zwei Skills (die mit „Skip“ und „Skip all“ belegt sind in dem Moment) oder bekommst nicht mit, was der NPC dir gerade sagen will, denn wenn man Sprache nicht ca. 80 Mal so laut einstellt wie Effekte hörst du eh nix.
    (Cydea ist da so ein Paradebeispiel in der Kampagne).

    Ansonsten, so sehr ich Shen auch mag, aber so nach dem 25sten Mal (Sechs 60er Vanilla + Crusader Kampagne) kann ich seine Geschichten auswendig. Hilft auch nichts, dass man sich die Mühe gemacht hat, dass einige Charaktere etwas anders reagieren. (Im Tenor gleich, aber was genau sie sagen ist unterschiedlich).

    Ansonsten, von der Grafik mal abgesehen, ist Diablo jetzt das Endgame Grindfest, das WoW nie sein wollte? Jedenfalls geht’s dann wirklich nur noch darum, sich mit den Bounties die Eintrittskarten für die Rifts zu holen und dann durch die fettfreien Rifts zu hetzen, damit mal was dropt.
    (Disclosure: Ich spiele auf PS3, d.h. keine Patches, also keine legendären Edelsteine und keine Greater Rifts)

    PS: Zum eigentlichen Thema: Ja, ganz nett. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass nachträglich Schärfe reinrechnen oder alle Texturen per Filter und Batch in PS nachschärfen langfristig nicht wirklich sinnvoll ist.
    Kann aber auch daran liegen, dass der letzte Versuch in dieser Richtung Torchlight 2 war und ich da schon zu sehr an das Weiche gewöhnt war.

  9. Achja, kein Edit. Wollte zu den Legendaries gratulieren und hinweisen, dass man die Kampagne sehr, sehr munter auf Master durchspielen kann. (Können sollte, aber ich wüßte nicht, was sich da zur PC Version so ändern sollte)
    Oder willst du irgendwann vor Entspannung ins Koma fallen?

  10. Harzzach sagt:

    Ich habe jetzt nach dem Mönch, dem Crusader, dem Demon Hunter den vierten Char begonnen, in der Hoffnung beim x-ten locker-lässigen Durchschnetzeln nicht einzuschlafen. Vor allem der Demon Hunter ist so derart overpowered, dass ich Diablo und Malthael, die jeweiligen Endbosse (!) in ca. 10 Sekunden reine Spielzeit (ohne Zwischen-Cutscenes und solche Scherze) lege, ohne dabei nennenswert HP zu verlieren. „Rapid Fire“ + Shadow Heal bei jedem Treffer = God Mode! Beim Demon Hunter genügen sogar Pet + Begleiter, um sich durch einen Großteil der Standard-Mobs zu prügeln, ohne dass ich eingreifen muss. Gahhhh! Nicht einmal bei Fate, dem geistigen Vorgänger von Torchlight, wo man DualWield-Chars Waffen mit hohen LifeSteal-Werten geben konnte, war das so derart easy.

    Aber deswegen eignet sich Diablo 3 vorzüglich zum hirnlosen Casual-Schnetzeln zwischen Feierabendbrot und Tagesschau glotzen. Candy Crush für Leute, die meinen für Candy Crush zu „erwachsen“ zu sein 🙂

    Ist ja auch einer der weiterhin bestehenden Vorwürfe ans D3-Team: Das Spiel so derart verhunzt zu haben, dass ein halbwegs anspruchsvolles Hack & Slay erst nach elendslangem Gegrinde ab Stufe 70 auf Master möglich ist, weil dort die Gegner-Werte einfach massiv nach oben skaliert werden und ENDLICH mit den Spielerwerten Schritt halten können. Wenn jemals der Char-Handel lukrativ war, dann hier und jetzt mit Diablo 3.

  11. Joe sagt:

    Ist Diablo 3 nicht ein Spiel von 2012? Wen interessiert das denn heute noch? 😉 Also ich erinnere mich nur noch an das unknackbare DRM. Der Hype darum ging vorüber und mein Leben ging weiter. Ich habe nichts verpaßt.

    Gern kann Blizzard alles ummodeln und das als Diablo 4 bei GoG in den Shop stellen. Dann schaue ich’s mir vielleicht mal an.

    Manchmal beweint man die zahlreichen genialen Entwicklerstudios, die die goldenen 90er des PC-Gamings nicht überlebt hatten. Aber das, was überlebt hat, ist auch nur heftig abgestürzt, wie eben Blizzard, id Software, LucasArts & Co. Nichts von Wert ging verloren…

    Videospiele sind zum Eskapismus-Mainstream mit Glücksbärchi-Filter geworden. Diese Entwicklung hat zur Folge, daß man schon seit einigen Jahren beim DARPA überlegt, wie man unterschwellige Propaganda in Videospielen unterbringt, um die Massen zu manipulieren, und noch ekligere Sachen, von denen wir nichts erfahren.

    Aber ich gehöre weder zum Mainstream, noch neige ich zum Eskapismus. Die versammelte Presse erklärte kürzlich den „Gamer“ für tot. Vielleicht ist es für mich an der Zeit, mir ein neues Nischenhobby zu suchen…

  12. Das Alien sagt:

    Ach was solls. Ich stand vorhin in einem dieser großen Märkte und bin mal wieder bei einem Sale schwach geworden. 40 Euronen für Diablo 3, Reaper of Souls und Demon Souls 2, für das Geld bin ich jetzt doch bereit, mir diese verkäschualisierte Totklickerei einmal anzusehen. Gegen düster hab ich ja an sich nichts, Torchlight 1/2 zum Beispiel sind mir viel zu bunt und fröhlich und so der Hack und Slay-Experte war ich ohnehin nie, also muss es auch nicht der beinharte Kampf ums Überleben sein.

    @ Harzzach – Heisst das, dass Blizzard tatsächlich Accounts wegen einer Grafikmod gesperrt hat? Muss ich da jetzt Angst haben?

    @ Joe – Na wenn die Presse sagt, dass der „Gamer2 tot ist… Vielleicht ist es ja aber auch die Presse, die hier schon längst alle viere von sich gestreckt hat und leise vor sich hinstinkt. Die ganze Diskussion um den dahingeschiedenen Gamer ist ja letztlich nur eine Retourkutsche von Platzhirschen wie IGN, Kotaku etc, die auf einmal in der Kritik standen, nachdem eine gewisse „Gamedesignerin“ sich quer durch die Kritikerränge diverser führender Onlinemagazine geschlafen hatte. Sind natürlich die blöden Gamer schuld, die sich nach Jahren der gekauften Berichterstattung immer noch verladen fühlen, wenn sich irgend eine Trulla bessere Wertungen für ihr unterirdisch mieses „Spiel“ erbu… erarbeitet, also muss man ihnen auch gleich ein schönes Brett vor den Latz knallen und dem Gamer erklären, warum er gefälligst den Rand zu halten hat… immerhin hat man ihn ja für tot erklärt.

  13. Harzzach sagt:

    Es wurden angeblich Accounts gebannt, die diesen Mod verwendet haben. Da hier aber keine spielerischen Vorteile entstehen, hat Blizzard solche Mods wieder offiziell erlaubt, auch wenn sie rein nach den Buchstaben der AGBs gegen eben diese verstoßen.

    Ich hatte früher auch einen WoW-Mod verwendet, mit dem man den Login-Screen verändern konnte. Ist nach den Buchstaben der AGB nicht erlaubt, interessiert bei Blizzard aber keine Sau.

  14. Joe sagt:

    @ Joe – Na wenn die Presse sagt, dass der “Gamer“ tot ist… Vielleicht ist es ja aber auch die Presse, die hier schon längst alle viere von sich gestreckt hat und leise vor sich hinstinkt. Die ganze Diskussion um den dahingeschiedenen Gamer ist ja letztlich nur eine Retourkutsche von Platzhirschen wie IGN, Kotaku etc, die auf einmal in der Kritik standen, nachdem eine gewisse “Gamedesignerin” sich quer durch die Kritikerränge diverser führender Onlinemagazine geschlafen hatte. Sind natürlich die blöden Gamer schuld, die sich nach Jahren der gekauften Berichterstattung immer noch verladen fühlen, wenn sich irgend eine Trulla bessere Wertungen für ihr unterirdisch mieses “Spiel” erbu… erarbeitet, also muss man ihnen auch gleich ein schönes Brett vor den Latz knallen und dem Gamer erklären, warum er gefälligst den Rand zu halten hat… immerhin hat man ihn ja für tot erklärt.

    Das Ding ist viel größer, inzwischen wurde Phil Fish beim Schieben erwischt (wen wundert’s?):

    Double Fine hängt da (finanziell) auch mit drin und Tim Schafer verhält sich auch schon ziemlich verdächtig… 😉 Ich bin mir sicher, da kommen noch viel interessantere Dinge ans Licht.

    Für mich persönlich ist natürlich das Bild, was diese Leute vom „Gamer“ zeichnen, einfach nur Ausdruck ihres Selbsthasses. Denn wenn diese Heinis „Gamer“ sagen (Nerd, der im Keller sitzt, sich den ganzen Tag mit Videospielen beschäftigt und keine Frau abkriegt), meinen sie wohl eher „Indie Game Developer“, also sich selbst. Ich frage mich gerade, ob ich mir von solchen Sozialversagern Geschichten erzählen lassen und deren Produkte kaufen möchte. Oder Einschätzungen über „Lebensnähe“ und „Realismus“ 😀 hören möchte. Ich trenne da auch gar nicht erst zwischen „Presse“ und „unabhängigen Spieleentwicklern“, schlicht weil diese angebliche Trennung völlig fiktiv ist.

  15. Harzzach, nicht der DH ist OP, Normal ist zu einfach. Auf normal ist jede Klasse OP.
    Das ist wie mit Torchlight, da kannst du die unteren Grade auch munter ignorieren.
    Master ist Normal und Torment ist angenehm fordernd bei Champions, aber albern bei Bossen. (Unglaubliche Schwämme, besonders Malthael)

  16. Harzzach sagt:

    Grmblll … ok, dann schalte ich mal ein paar Gänge höher. Vielleicht kann man doch noch ein wenig interessantes Gameplay aus diesem Teil quetschen.

  17. Interessantes Gameplay? Nee, das bekommst du SO nicht aus D3.
    Wenn ich das richtig lese, fängt „interessantes“ Gameplay erst so mit Bounties/Rift Farming auf Torment 2 an.
    Dann erst kommen die Legendaries und Sets ins Spiel, die mit RoS wohl endlich „interessante“ Eigenschaften bekommen.
    2 Hydras gleichzeitig, Alle Begleiter des DH auf einmal, sowas in der Richtung.
    D.h. je nach Item wird eine andere Art der Nutzung möglich.
    Wobei „Nutzung“ hier wohl „überlebt Torment 4“ bedeutet. 😉

    Ansonsten ist „interessantes“ Gameplay laut Blizzard jetzt wohl: Killspeed > all.
    RoS fühlt sich anders an als Vanilla und dass es nur noch Toughness und Life Regain zum Vergleich gibt statt Armor und Life, tut seines dazu.
    So richtig echte Tanks werden allem Anschein nach nicht mehr so wirklich gebraucht.
    Aber da ich solo spiele und evtl. ab und an mal mit Controller und USB Stick zu meinem Schwager gehe, kann ich das sooo nicht beurteilen.

    (Natürlich gilt das für den DH eh. Wie sagte mal einer bei Reddit: Wenn du deinen DH als Facetank nutzt, machst du was falsch)

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