Gut genug

Seit heute ist es offiziell. Ich entwickle mich nicht mehr weiter. Ich bleibe stehen. Ich bin alt geworden.

Grund für diesen dezenten Depressionsanfall ist folgendes Video von Games.on.net, wo man die Optik des vor vier Jahren erschienenen „Metro 2033“ mit der demnächst erscheinenden „Metro 2033 Redux“-Version vergleicht.

Das Video beginnt mit einem Ausschnitt aus dem vier Jahre alten, allerersten Spielabschnitt. Bei Minute 01.00 wird zur Redux-Version umgeblendet. Gemerkt habe ich das aber erst ab ca. Minute 01:30, als ich meinen Blick nach rechts oben wanderte, weil ich wissen wollte, wann denn jetzt endlich zur Redux-Version umgeschaltet wird. Hätte man dort nichts eingeblendet, ich würde heute noch darauf warten endlich Spielszenen aus der Redux-Version zu sehen. Gar nicht bemerkend, dass ich das die ganze Zeit über schon tue. Offenbar genügt mir der graphische und technische Stand der Spielgraphik des Jahres 2010. Mehrarbeit ist zumindest bei mir verlorene Liebesmühe. Es ist an meine Augen und mein Gehirn verschwendet, weil ich keine „bessere“ Graphik sehe, wenn man mich nicht explizit darauf hinweist.

Oder es liegt nicht daran, dass ich „alt“ geworden bin, sondern am Umstand, dass sich Spielegraphik seit jetzt geraumerweile nur noch in kleinen Detailbereichen und in erster Linie unter der Motorhaube verbessert. Mehr Shaderberechnungen in kürzerer Zeit bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch kann ich zwar rational nachvollziehen und vor allem letzteres sogar ausdrücklich gutheissen, aber die Zeiten, in denen man in Abständen von z.T. nur wenigen Monaten fast schon sprachlos vor einem neuen Spiel mit noch (!) besserer Grapik saß oder sich das Brot vom Mund abgespart hat, um das Geld für die neue Graphikkarte aufbringen zu können … die sind vorbei. Endgültig. Was mich zwar ein klitzekleinwenig wehmütig macht, aber das hält nicht lange an. Weil ich zwar nicht „alt“, aber älter geworden bin und froh darüber bin, dass dieser fast schon hysterische Rüstungswettlauf ein Ding der Vergangenheit ist. Manche Dinge sind besser in der Vergangenheit aufgehoben.

PS:
Nach etwas Nachdenken ist mir dann doch (zum Glück) aufgefallen, dass weder meine Augen, noch mein Hirn, noch meine Wenigkeit selbst müde geworden ist. Seit ein paar Tagen habe ich endlich den neuen Monitor mit dem HDMI-Port der Karte verbunden. In Spielen selbst ist eigentlich nicht wirklich etwas festzustellen, aber die Darstellungsqualität des Desktops ist so sehr viel besser, schärfer und angenehmer, dass mir alleine der Gedanke an eine Ausgabe via VGA-Port fast 10 Dioptrien kostet. Obwohl es rein rational eigentlich nur eine kleine Verbesserung der Darstellungsschärfe war. Nicht viel, aber das habe ich SEHEN können. Sofort. Ohne Hinweis!

PSS:
Doofes Marketing! Eigentlich dreht es sich bei der Redux-Version um eine Gameplay-Fusion von „Metro 2033“ und „Metro Last Light“. Man kann beide Spiele wahlweise im Survival-Modus des ersten Teiles oder im vergleichsweise eher arcadigen Baller-Modus des zweiten Teiles spielen. Die überarbeitete Optik ist nur eine Dreingabe, mehr nicht. Beworben wird die Redux-Version aber massiv mit einer angeblich „dollereren“ Graphik.

PSSS:
Wen’s interessiert: Hier gibt es klarere Beispiele für die IMHO doch nur marginalen optischen Veränderungen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hardware.

27 Kommentare zu “Gut genug

  1. Enrico sagt:

    Du hast einen hochauflösenden Monitor noch über VGA angeschlossen gehabt? Was hattest du mit dem mitgelieferten DVI Kabel des Monitors gemacht? 😉

    Den Stillstand bei der Graphik haben wir den Konsolen zu verdanken. Ganze Spieleengines werden auf die begrenzten Fähigkeiten der Konsolen (Speicher und Rechenleistung) zugeschnitten.
    Dass da nur unbefriedigende Ergebnisse herauskommen können, ist klar. Und PC only Titel, die die Möglichkeiten ausnutzen gibt es halt nicht mehr. 😦

    So bringt es z.b. HalfLife2 mit Fakefactory Mod zu sehr viel detailierterer Graphik (v.a. die Charaktermodelle sind ein Traum, von den gestochen scharfen Texturen ganz zu schweigen) als jeder noch so aktuelle Titel mit „bombast Graphik“

    Man erkennt an allen Ecken und Enden, dass intern dort maximal (wenn überhaupt) mit einer 720p Auflösung gerendert wird (und dann auf die jeweils gewählte Auflösung hochskaliert)
    Wer bei crysis 3 z.b. einmal die Konsole herunterfahren lässt, sieht, was ich meine…

    gruß
    Enrico.

  2. Harzzach sagt:

    Du hast einen hochauflösenden Monitor noch über VGA angeschlossen gehabt? Was hattest du mit dem mitgelieferten DVI Kabel des Monitors gemacht?

    Mich kurz darüber geärgert, dass ich vergessen hatte, meine Anschlußsituationen zu prüfen, weil im Lieferumfang (klar ersichtlich auf der Produktseite, ich blinde Nuss) kein DVI- oder HDMI-, sondern nur ein VGA-Kabel enthalten war. Immerhin hatte ich in der Hardware-Kiste als Provisorium noch einen DVI/VGA-Adapter gefunden, weil meine Karte keinen VGA-Out, sondern total fortschrittlich, nur DVI- und HDMI-Anschlüsse hat.

    Den Stillstand bei der Graphik haben wir den Konsolen zu verdanken.

    Bin ich nicht (mehr) der Meinung. Sicher, die Spiele der Majors der letzten drei, vier Jahre sehen auf dem PC nicht so gut aus, wie sie aussehen könnten, dennoch ist die Zeit der großen graphischen Sprünge vorbei. Ein Mehr an Detail wird auch auf entsprechend angepassten PC-Spielen nicht mehr sofort wahrgenommen, da ist zumindest für Otto-Normal-Zocker das Ende der Fahnenstange erreicht. Sogar im Konsolenbereich ist nicht mehr viel Luft nach oben. Es gibt keine nach unten klappenden Kiefer mehr, wenn ein neues Spiel erscheint. Da tut sich ganz grundsätzlich nicht mehr viel.

    Interessant finde ich da auch diese 4K-Fernseher. Letztlich im örtlichen Blödmarkt angeschaut. 1. braucht man dafür ein riesengroßes Wohnzimmer, um das richtig genießen zu können und 2. bei Szenen mit viel Bewegung merkt man eh nicht viel von der Auflösung. Ob die rasend schnelle Verfolgungsjagd jetzt in 720p oder 4K gezeigt wird, ist zumindest für meine Augen ziemlich egal. Nur Standbilder kommen richtig gut. Wer also seinen Dia-Abend künftig mit nem 4K-Fernseher machen will, das rentiert sich. Sonst sehe ich da nur viel Werbe-Geschrei 🙂

  3. anigunner sagt:

    Ich bilde mir ein das die Oberflächen in der Reduxversion weniger nach Plastik aussieht. Vor allem die Außenbereiche. Was gut ist, weil ich diesen Plastik-Look wirklich hasse. Ansonsten sehe ich keine Unterschiede. Ehrlichgesagt bin ich auch mittlerweile aus dem Alter raus wo man sich für solche Detailverbesserungen interessiert. Mir ist es deutlich wichtiger das alles stimmig ist, einen durchgehenden Stil aufweist und mit Liebe zum Detail erstellt wurde. Natürlich ist es irgendwo interessant wenn man ein Spiel immer „realistischer“ aussehen läßt, aber das wird meistens teuer erkauft. Irgendjemand muss ja Geld- und Aufwand reinstecken um solche Welten zu erstellen. Das Geld und die Manpower fehlen dann dafür meistens an anderen Stellen.

    Nach unten klappende Kiefer gibt es schon noch, als ich das erstemal in Columbia unterwegs war war ich doch beeindruckt. Nicht weil die Grafik „realistisch“ war, sondern einfach wegen dem Stil 🙂

  4. Das Alien sagt:

    Naja, die letzte Konsolengeneration hat schon massiv gebremst. Woher kommen denn die Levelschläuche, klobige und für Controller optimierte Menüs (ja, ich schau auf euch, Bethesda) und all die anderen kleinen Unannehmlichkeiten? Da muss ich nur an Crysis 2 denken um all die negativen Folgen der Orientierung an den Konsolen wieder vor Augen zu haben.

    In punkto Auflösung ist bei mir allerdings auch das Ende der Fahnenstange erreicht, ab einem gewissen Punkt muss man sich dann wohl doch wieder mehr mit Leveldesign befassen, um bei mir einen „Woah!“-Effekt zu erreichen. Mir ging es da zum Beispiel beim ersten Besuch in Columbia ganz ähnlich wie Anigunner. Die Meinungen über das Spiel an sich mögen ja geteilt sein, aber die Gestaltung der fliegenden Stadt war außerordentlich liebevoll und hat mich doch eine ganze Weile herumwandern und staunen lassen.

    Allerdings kann man sicher darauf warten, dass auch die so genannten Nextgen-Konsolen irgendwann wieder anfangen, zu bremsen. Nicht, dass ich so eine Grafikhure bin (naja, bin ich schon, aber zumindest keine billige), aber mir ging das auf, nachdem ich mich mit einem Freund über das Thema unterhalten habe und feststellen musste, dass ich für nur ein wenig mehr Kohle einen Rechner zusammenbauen könnte, der der Leistung der neuen Konsolen zumindest nahe kommt. In ein paar Jahren bau ich dann wahrscheinlich mit Teilen aus der Resterampe etwas zusammen, dass doppelt so schnell ist, wie die PS4.

  5. lurtzi sagt:

    Sicher liegt der technische Stillstand (kurzzeitig etwas gelindert durch Erscheinen der neuen Konsolengeneration) auch an den Konsolen. Aber letztlich ist es natürlich auch eine Kostenfrage, heißt wenn morgen alle am PC spielen würden, gäbe es damit nicht automatisch wieder große Techniksprünge.
    Das liegt zum einen daran, dass Technikverbesserungen immer weniger auffällig sind, gleichzeitig aber sehr viel Leistung fressen. Deshalb hört man auch immer wieder, dass Ultramodi schlecht optimiert wären – einfach weil die optischen Unterschiede gering sind, die Unterschiede in der benötigten Leistung aber nicht.
    Und zum anderen ist Content mittlerweile wichtiger als Technik geworden. Ja mag sein dass Fakefactorys Mod rein von den technischen Daten mit aktuellen Produktionen mithalten kann, ein GTA V oder The Last Of Us sind selbst auf Konsole dennoch deutlich aufwändiger produziert und das sieht und fühlt man beim Spielen auch. Deshalb ist es für finanzschwache Studios auch kaum mehr möglich mitzuhalten, da Sprachausgabe, Motion Capturing etc. einfach wahnsinnig viel Geld kosten.

  6. Minando sagt:

    Es stimmt: die Zeit der Grafik(karten)inflation scheint vorbei zu sein. Jetzt wird an den kleinen Details geschraubt, bis das ganze wirklich fotorealistisch ist. Gemein, dass wir den Vorgang kaum noch wahrnehmen (und wertschätzen) können.
    Ist doch drollig, dass wir ausgerechnet jetzt auf Indie und Retro abfahren…

  7. Harzzach sagt:

    Hey, Star Citizen ist auch Indie und was da aktuell mit Physically Based Rendering aufgefahren wird, das ist schon fast photorealistisch 🙂

  8. lurtzi sagt:

    Ok, Star Citizen hat aber auch schon lange kein Indiebudget mehr 😀

  9. Harzzach sagt:

    Indie != Höhe des Budgets

    „Indie“ bedeutet für mich, dass der Entwickler die vollständige Kontrolle über sein Projekt hat, immer das letzte Wort hat und ihm auch alle Rechte an seiner eigenen kreativen Arbeit gehören. Wenn er für sich selbst arbeitet und nicht einfach nur eine Auftragsarbeit abwickelt, an der ihm nach Fertigstellung nichts gehört. Woher das Geld kommt und wie viel Geld das Projekt bis zur Fertigstellung kostet, ist dabei unerheblich. So ist Valve ein Indie, RSI, CD Red wie auch jeder kleine Küchentisch-Flashspiel-Entwickler. Indie = Unabhängig! Ist ja auch nur eine Abkürzung vom englischen „Independent“ 🙂

  10. Boreas sagt:

    Ehrlich gesagt ist mir die Grafik inzwischen fast egal geworden. Es ist die Stimmung die Spiele ausmacht. Solange der Entwickler es schafft eine stimmige Welt zu präsentieren ist es doch egal ob auf Klötzchen ala Minecraft, 2-D Bildchen wie in FTL oder Ultra-Mega-HD-Texturen zurückgegriffen wird. Es sollte nur alles wie aus einem Guss erscheinen. Das stört mich auch an den meisten HD-Mods. Ich kann zwar die Bartstoppeln der Charaktere zählen, aber ihr Gesicht bleibt so eckig wie anno dazumal.

    Trotzdem gibt es noch den einen oder anderen Titel der mir die Mundlade offen stehen lässt. Das 30-Minuten Gameplay vom Witcher 3 z.b. Ich hoffe nur dass sie nicht in ein Ähnliches Dilemma stoßen wie Bioshock Infinite. Der Mund ging zwar in den Zwischensequenzen und in den ruhigeren Bereichen auf, allerdings war das Gameplay so ziemlich das langweiligste das ich seit Jahren gespielt habe (da ich auf Schlauchshooter eher weniger stehe und daher eigentlich die Finger von so etwas lasse). Dann doch lieber das viel kritisierte Bioshock 2, welches in meinen Augen das ausgereifteste Gameplay der Serie hatte.

  11. Steck halt für ein paar Jahre wieder das VGA Kabel ein. 😉
    Wobei das bei Spielen weniger Auswirkung haben sollte als in der Tat auf den Desktop. Muss im Homeoffice auch 1600×1200 mit VGA befeuern… Halte das schon für Absicht, damit ich nicht so oft im HO sitze. Wobei, die Hardware bin ich selber schuld…

  12. lurtzi sagt:

    Indie ist nicht gleich Budget, das stimmt schon, aber die von dir genannten Firmen sind eher Ausnahmen. Für die meisten bedeutet Indie, dass sie weniger Budget zur Verfügung haben, man wirft sich ja nicht aus Spaß einem Publisher an den Hals, sondern weil man Geld fürs Entwickeln von ihm möchte…

  13. Harzzach sagt:

    Was das zur Verfügung stehende Budget betrifft? Sicher, keine Frage. Valve, CD Red, RSI und noch ein, zwei andere stellen das Indie-Paradies dar. Kohle zum Verpulvern UND keine dummen Deppen, die nur deswegen mitbestimmen dürfen, weil sie jederzeit den Stecker ziehen können.

  14. arillo sagt:

    Nö, ich seh auch keinen Unterschied. Anscheinend haben die auch immer noch nicht das verflucht nochmal zu enge FOV geändert. Metro 2033 konnte ich allein schon deshalb nicht spielen, all die anderen Schwächen mal ausgenommen.

    Metro Last Light fand ich dagegen sehr ansprechend. Auch kein so schönes Gunplay, aber bessere Optik, interessantere Story und Gameplay…allerdings hat das Ding meine letzte Grafikkarte gebacken und seitdem hab ich keine Lust mehr darauf. Sowas kann einen traumatisieren.

  15. Harzzach sagt:

    …allerdings hat das Ding meine letzte Grafikkarte gebacken

    Aua!

  16. Das Alien sagt:

    “ Für die meisten bedeutet Indie, dass sie weniger Budget zur Verfügung haben, man wirft sich ja nicht aus Spaß einem Publisher an den Hals, sondern weil man Geld fürs Entwickeln von ihm möchte…“

    Dazu hätte ich eine Frage an die Leute, die sich damit besser auskennen als ich. So wie ich das verstanden habe, heisst „über einen Publisher veröffentlichen“ anscheinend nicht automatisch „der Publisher finanziert die Entwicklung“. Wenn ich mich recht an ein Interview mit einem der Id-Gründer erinnere (den ich auf die Schnelle nicht wiederfinde) meinte dieser, dass ein Spieleentwickler auch dann ein Spiel zum allergrößten Teil vorfinanzieren muss, wenn er einen Vertrag mit einem Publisher hat. Wie genau funktioniert das denn nun, diese Geschichte mit den Entwicklern und den Publishern?

  17. Harzzach sagt:

    Wie genau funktioniert das denn nun, diese Geschichte mit den Entwicklern und den Publishern?

    Du hast es selbst schon erwähnt. Wenn ein Publisher die Produktion eines Spieles komplett oder zu großen Teilen vorfinanziert, hat er in der Regel auch den Daumen auf der Produktion als solche. Manche Publisher lassen den beauftragten Studios recht freie Hand, andere bevorzugen es eigene Leute als Producer mit expliziter Weisungsbefugnis zum Entwickler zu schicken. Wie auch immer, am Ende des Projektes gehören dem Publisher in der Regel alle Inhalte und alle Rechte. Der Entwickler ist hier nur ein Auftragnehmer.

    Schliesst man mit einem Publisher nur ein Vertriebsabkommen, dann hat der Publisher nur das Recht erhalten das dann fertige Spiel in die Läden zu stellen, zu bewerben und dafür seinen Anteil zu bekommen. Das Spiel als solches gehört weiterhin dem Entwickler.

    Letzteres ist für einen Publisher eigentlich eine recht sichere Sache, weil er hier nicht so wirklich viel Geld investieren muss, ein Flopp leichter zu verkraften ist. Muss aber auch damit leben, dass das Spiel nicht so wirklich auf die Zielgruppe passt, an die er das Spiel am liebsten verkaufen würde.

    Am lukrativsten ist aber die Eigenproduktion, wo der Publisher alles kontrolliert und somit Produkt und Werbung genau auf die Zielgruppe abstimmen kann, die er im Sinn hat. Ist zwar auch am teuersten und birgt große Risiken auf Grund der zu investierenden Summen, aber hey, wenn’s klappt hat man viel Geld umgesetzt, was auch total gut bei den Investoren ankommt 🙂

  18. askies sagt:

    Und Jagged Alliance 2 ist auch immernoch hübscher als Back in Action. Und Commandos 1 hübscher als Commandos 4.

    Gut, blöde Vergleiche. Aber ich find die Optik von M2033 auch heute noch sehr hübsch. Gut, war braun in braun, aber mir gefällt sowas.

  19. Minando sagt:

    Eins ist mal sicher: wenn NOCH mehr Geld in Star Citizen gepumpt wird entsteht hier demnächst ein schwarzes Loch, das alle anderen Spiele einsaugt
    (würde thematisch auch prima passen).

  20. Boreas sagt:

    Du meinst dass irgendwann eine kritische Masse erreicht ist? Ich fürchte eher dass diese kritische Masse dazu führt dass Publisher beginnen halbgare, auf den Massenmarkt abgestimmte Space-Sims raushauen zu wollen. Mit Schlauchlevel und Bloodyscreen(So real).

  21. Jekhar sagt:

    Kann gut sein. Statt Schlauchleveln halt 08/15 Spacegames wie Darkstar One und statt Bloodyscreen dann zersplittertes Cockpitglas. Muss man ja zum Glück nicht kaufen.

  22. Harzzach sagt:

    Ach, ich habe nix gegen etwas mehr Vielfalt im Space-Sim/Action-Genre. War ja lange genug Trockenzeit.

    Abgesehen davon, die Majors werden hier, wenn überhaupt, erst dann reagieren, wenn sich Star Citizen und Elite Dangerous auch als Verkaufs- und nicht nur als Crowdfunding-Erfolge entpuppen. Die paar Millionen für Star Citizen, die da gesammelt wurden, das juckt doch einen Major nicht, der jährlich die mehrfache Menge für die Spieleproduktion ausgibt und Jahresumsätze in Höhe von vielen hundert Millionen Dollar erzielt 🙂

  23. Boreas sagt:

    So gesehen hast du Recht. Allerdings frage ich mich wieso von den großen dann nur sehr wenige das Prinzip „Kleinvieh macht auch Mist“ anwenden. Ein gutes Isometrisches 2-D Rollenspiel wird an Produktionskosten im Vergleich zu den großen ja nur Peanuts verschlingen. Und wenn damit eine Nische bedient wird haben sie eine Nische die diesem Publisher eher über den Weg traut, und eventuell auch größere Titel kauft.
    Und falls die Nische dann doch zu klein war wird im nächsten AAA-Titel halt ein weiteres Stück Story als DLC rausgeschnitten um den Verlust wieder wett zu machen.

    Und an so großartige Verkaufserfolge glaube ich bei Star Citizen oder Elite Dangerous ja nicht. Diejenigen die sich interessieren haben zum Großteil sicher zumindest einen der Titel unterstützt.

  24. Harzzach sagt:

    Allerdings frage ich mich wieso von den großen dann nur sehr wenige das Prinzip “Kleinvieh macht auch Mist” anwenden.

    IMHO hat das zwei Gründe …

    1. weil die Majors kaum noch in der Lage sind so günstig zu produzieren und zu vermarkten, dass sich die Nische rentieren würde. Deren Strukturen sind in der Regel darauf ausgerichtet mit Massenmarkt-Titeln jedes Jahr hunderte von Millionen Euro umzusetzen. „Kleiner“ kann man mitunter gar nicht mehr, selbst wenn man wollte.

    2. Kleinvieh macht zwar auch Mist, aber angesichts der Summen, die bei Majors mit Massenmarkt-Titeln umgesetzt werden, ist Kleinvieh die Mühe nicht wert.

    Wenn überhaupt, dann bedient man manche Nischen aus strategischen Gründen (und nicht, um unmittelbar damit Geld zu verdienen), weil nach Meinung der Geschäftsführung bestimmte Nischen das Potential haben größer zu werden. Und dann hat man schon einen Fuß in der Tür.

  25. AltaSack sagt:

    Das liegt bestimmt am Alter. Der Metabolismus alternder Zocker verändert sich offenbar. Die bei der Industrie gefürchtete Prioritätenmetamorphose setzt ein und ehe man sich versieht, ist einem plötzlich der Inhalt wichtiger, als das Äußere. Ich selbst war schon vor einer Dekade mit der Optik der meisten Spiele zufrieden. Stattdessen leide ich heute unter Qualitäts-Tourette. Ich muss jetzt viel häufiger mosern, weil ich aufgrund der Optik zwar bis in die hintersten Winkel der Spiele blicken, dort aber keinerlei Qualität vorfinden kann. Das ist wohl der Fluch des fortschreitenden Alters.

    „Man kann beide Spiele wahlweise im Survival-Modus des ersten Teiles oder im vergleichsweise eher arcadigen Baller-Modus des zweiten Teiles spielen.“

    Das bedeutet, die Redux-Version enthält beide Spiele, oder? Und hast du beide Modi gespielt? Wie spielen sie sich?

  26. Harzzach sagt:

    Qualitäts-Tourette 🙂 Der ist gut! Darf ich mir das von Zeit zu Zeit ausleihen?

    Es gibt zwei getrennte Redux-Spiele, Metro 2033 Redux und Metro Last Light Redux, die aber jeweils den Spielmodus/das Balancing des anderes Teils zusätzlich enthalten.

    Kennen tue ich nur Metro 2033, wo ich zwar die Technik und das Art Design bewundert habe, aber angesichts kilometerweit auseinander liegender Savepoints und dämlichen QTE-Einlagen schnell die Lust am Zocken verloren habe. Last Light soll in der Hinsicht etwas besser sein und nach einem Sale für 3-4 Euro tummelt es sich auch in meinem Steam-Account, aber so wirklich die Muße dafür habe ich nocht nicht gefunden. Habe, wenn ich ehrlich bin, auch nicht danach gesucht 🙂 Last Light wird wohl das Schicksal einiger (zum Glück weniger) Titel teilen, die ich im Rahmen von Bundles und Sales erworben, wo ich aber noch keine Sekunde reingeschaut habe und das in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch nicht tun werde.

    Sollte es also eines Tages die Möglichkeit geben einzelne Titel aus dem Account zu lösen, die beiden Metros werden definitiv dazu gehören. Das ist einfach nicht mein Ding.

  27. AltaSack sagt:

    „Darf ich mir das von Zeit zu Zeit ausleihen?“

    Natürlich darfst du.Ich wollte erst schreiben: „Tue dir keinen Zwang an!“, aber es ist halt Tourette 😉

    Hmm, ich kenne nur „Last Light“, weil ich mir das mal ausgeliehen habe. Es war mir zu stressig, aber die Atmosphäre war toll. Ich hatte deshalb gehofft, der Survival-Modus sei vielleicht besser, aber bei dir klingt es so, als sei der erste Teil auch schon stressig. Wenn ich ehrlich bin, habe ich aber auch nichts anderes erwartet und QTE klingt leider nicht nach etwas, was ich dringend vermisst hätte. Na egal…

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