Warum Torchlight 2 immer noch besser ist

Ja, wat denn nu? Zuerst jahrelange Schreibpause und dann mit nem Spiel ankommen, das in  diesem schnelllebigen Biziness mindestens einen Bart von 3 km Länge hat?

Nun, die Schreibpause ist normal. Kommt immer mal wieder vor.

Weniger normal ist hingegen mein Anflug von Wahnsinn, in dem ich auf Spammails von Blizzard hereingef… erm,  reagiert habe und mir für einen relativ günstigen Kombopreis das Kombo aus “Diablo 3” und dem Addon “Reaper of Souls” geholt habe. Ja, ich weiß. Ausgerechnet Diablo 3. Welches ich aus gutem Grund letztes Jahr noch so höflich gedisst habe, wie es mir so gerade noch möglich war.

Doch ich bereue (fast) nichts. Dämlich ist zwar immer noch der Umstand, dass Diablo 3 im Grunde ein reines Online-Spiel mit optionaler SP-Komponente ist, was unter anderem dazu führt, dass mich der Server nach einer gewissen Weile der Inaktivität (Programm in den Hintergrund, während ich z.B. ein Blogposting schreibe oder andere Dinge am Rechner erledige) einfach aus der laufenden Partie wirft und ich mich neu einloggen darf. Während eines privaten, geschlossenen Spieles. Aber gut, so ist das eben. Muss man wissen, wenn man sich darauf einlassen möchte.

Warum ich also (fast) nichts bereue, das hat seinen Grund in diversen, äussert, ÄUSSERT umfangreichen Änderungen, die Blizzard im Zuge des letzten Jahres diesem Wrack von Hack & Slay angedeihen ließ. Zum einen ist ja letztlich das Auktionshaus aus dem Spiel entfernt worden. Dann hat man das Loot-System gewaltig aufgebohrt. Gerade WEIL das AH entfernt wurde und man keinen Grund mehr hatte den Loot-Drop knapp zu halten. Auch an der Spielgeschwindigkeit wurde gedreht. Es gibt mehr Abwechslung auf den Maps, mehr zu entdecken, mehr Boni und Schreine und Schnickschnack und … habe ich schon erwähnt, dass es mehr Loot gibt? Also nicht einfach nur mehr Zeugs, dass man eh nicht gebrauchen kann, sondern mehr geiler, göttlicher, weil passender Loot für den eigenen Charakter? So dass man bereits vor Erreichen des Skelettkönigs (dem ersten Boss im ersten Kapitel) fast nur in Rare- und sogar schon einem Legendary-Item gekleidet ist? Und habe ich schon erwähnt, dass man bei Blizzard die Nase ganz tief in Kokain getaucht hat? Diablo 3 2.0 ist nun fast genauso rasend hektisch wie Torchlight 2.

Sprich … ich bereue (fast) nix. Endlich ist das ein Diablo, welches man ruhigen Gewissens Diablo nennen kann. Sicher, der Talentbaum hat immer noch den Umfang eines kleinen Bonsaibüschchens, aber man kann so allmählich die ursprüngliche Idee erkennen, Charaktervariation mit Hilfe der Ausrüstung anstatt der üblichen Charakterpunktevergabe zu gestalten.

So, und warum ist Torchlight 2 immer noch besser?

Weil man keine fünf Millionen Patches, grundlegende Gameplay-Überarbeitungen und Addons gebraucht hat, um dem Teil einen halbwegs tauglichen Schliff zu geben, sondern weil das von Anfang an genau richtig war. Und weil es mittlerweile tonnenweise Mods gibt, die Torchlight 2 so verändern, dass man immer wieder ein fast neues Spiel bekommt. Mit neuen Klassen und neuen Fähigkeiten, neuen Monstern und neuen Items und NOCH MEHR Inhalt für den Talentwald. Und weil immer vom Besseren kopiert wird 🙂

Und weil es etwas lächerlich wirkt, wenn man seinen Mönch mittlerweile mit den schwersten Waffen ausrüsten kann, welche die besten Schmiede des Landes nur anfertigen können, die Animationen der Angriffe und Kombos aber immer noch waffenlos dargestellt werden, mein ultrageiler Bihänder währendessen nutzlos auf dem Rücken hängt. Man profitiert von den Werten des Items, mein Char nutzt das Item aber nicht optisch. Nur einer von vielen Details, an denen man erkennen kann, wie Blizzard hier mit der heißen Nadel versucht hat die ursprüngliche Katastrophenversion halbwegs passabel zu gestalten und hier und da wohl über das Ziel hinausgeschossen ist. Ich spiele optisch keinen Mönch mehr, sondern einen Paladin 🙂

Da ich mich aber derzeit an TL2 etwas müde gezockt habe, mein Hack & Slay-Hunger aber nie gestellt ist … Diablo 3 2.0 ist keine schlechte Wahl. So ganz langsam bekommt man bei Blizzard die Kurve hin. Wenn jetzt noch die Dauer-Online-Anbindung fällt und das SP-Spiel ein vollwertiges SP-Spiel ist, mit modbaren Offline-Chars und modbaren Offline-Inhalten … ok, vielleicht eines Tages bei Diablo 4. Welches angesichts der Umsätze, die man von Teil 3 eingefahren hat, so sicher kommen wird wie das Amen in der Kirche.

Doch bis dahin … wer kein Problem mit Dauer-Online hat, dem kann man D3 mittlerweile sogar (fast) empfehlen.

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32 Kommentare zu “Warum Torchlight 2 immer noch besser ist

  1. J. R. Hermes sagt:

    hm, hm. also doch nochmals diablo starten? oder lieber einen torchlight mod installieren? danke für den bericht, gibt mir zumindest einen grund, d3 nicht gleich von der platte zu werfen.

    liebe grüße
    h.

  2. Harzzach sagt:

    Es ist ja nicht so, dass Diablo 3 2.0 plötzlich DIE Offenbarung im H&S-Genre wäre, aber es ist zumindest nicht mehr ganz so peinlich wie die Releaseversion. Man kann es mittlerweile spielen, ohne sich alle fünf Minuten fassungslos an den Kopf greifen zu müssen. Mit Tonnen von Loot kann man in diesem Genre so einiges zukleistern 🙂

  3. Minando sagt:

    Dauer-online ?
    Nee.
    Diesen Blödsinn muss man nicht unterstützen. Das ist auch der Grund, warum es mir um TES online so leid tut. Warum, WARUM mussten sie einen Online-Multiplayer daraus machen ?! So eine verd… Verschwendung.
    Seufz.
    Bleibt nur zu warten, bis das ganze (in absehbarer Zeit) friehthubläh wird, wie alle „WoW-Killer“ bisher. Zeitverschwendung, dämliche…

  4. Harzzach sagt:

    Das einzig gute an TESO … es wird weiterhin epische TES-SP-Wandersimulatoren geben. Ganz andere Zielgruppe, ganz andere Ansprüche und Geldbeutel.

    Und wer D3 wegen Pseudo-Verarschungs-SP-aber-doch-alles-in-wirklichkeit-online nicht spielen mag … ich sach nur: GRIM DAWN!!!!

  5. Das Alien sagt:

    Joah, Grim Dawn ist momentan so ziemlich meine einzige Hoffnung, mal wieder ein vernünftiges H&S in die Finger zu bekommen. Mir wurscht, wie sehr man an Diablo 3 herumgedoktort hat, „always online“ für den SP ist ein absolutes Gegenargument.

    Und „hektisch wie TL 2?“. Uargh, noch ein Grund mehr, das Machwerk nicht anzufassen. Das ist jetzt nur meine ganz private Meinung zu dem Spiel, aber ich kann TL einfach nicht ab. Zu bunt, zu grell, zu hektisch und ich hasse dieses blöde Haustier.

    Und zu TES: Online… also DAS ist mal eine ganz neue Art von Wahnsinn. 55€ für die normale und 80€ (!) für die Deluxe Version? Und das bei 15€ monatlicher Gebühr? Und ein beklopptes Pferd kostet 11€? Ja klar… Interessant finde ich ja auch, dass man sich auf der offiziellen Seite des Spieles nach den Monatsgebühren tot sucht… ich hab sie dann woanders nachschlagen müssen. Ich weiß, dass es dir, lieber Harzzach, mit den neueren Spielen von Bethesda so geht, wie mir mit Torchlight, aber ich mag die Spiele. Ich spiel die in der Tat eher wie einen Wandersimulator, ich liebe einfach diesen „Uuuh, da glitzert was in der Ferne…“-Effekt (es hat schon seinen Grund, warum ich nach 200h New Vegas immer noch nicht die Hauptquest durch habe…) und TES:O wäre das erste MMO gewesen, für das ich mich wirklich interessiert hätte. Aber DAS ist nicht Sparta, das ist Irrsinn…

    Ach übrigens, dieser Tage ist mir endlich mal aufgefallen, dass die Entwickler des grandiosen Outcast die Rechte an ihrem Werk zurückgekauft haben und nun inzwischen an einem Remake arbeiten. Leider scheint die Kickstartkampagne nicht so prall zu laufen. Rund 200.000 von angepeilten 600.000 hat man erst zusammen. Ist auch ein guter Batzen Geld, aber immerhin kann man das auch begründen (Wobei ich natürlich als Laie auf diesem Feld keine Ahung habe, wie valide diese Begründungen sind. Für mich klingts halbwegs logisch.)

    DAS würde ich sogar mit einem Betrag backen, der sicherlich über meinem Budget liegt, aber Kickstarter akzeptiert ja nur Kreditkarten…

  6. sucinum sagt:

    Ich finde D3 ziemlich geil – wobei ich es vor 2.0 nie gespielt habe.

    Klar, über Details wie die auf den Rücken geschnallte Waffe oder den Wizard mit der Zweihandkeule kann man streiten – aber ich halte das für legitime, da sinnvolle, Vereinfachungen. Besser als 43z27805620+-2 untereinander inkompatible Waffengattungen.

    Always online stört mich nicht, habe eine Flat und wollte eh nie allein spielen. Wieso auch? Immerhin wird weniger gecheated als in D2, was schon viel wert ist.

  7. Marcus Himself sagt:

    „Always online stört mich nicht, habe eine Flat und wollte eh nie allein spielen. Wieso auch? Immerhin wird weniger gecheated als in D2, was schon viel wert ist.“

    Wie genau würde es dich denn beeinflussen, wenn ich bei mir mit einem Barbaren spiele, den ich durch Cheats verbessert habe? Inwiefern würde sich das irgendwie auf deinen Spielspaß auswirken?

  8. anigunner sagt:

    Danke, ich verzichte auch weiterhin. Diablo 3 hat für mich nicht genug Unterschied zu Diablo 2 die es verbessern. Es gibt nur Verschlechterungen, sieht man von der Grafik ab. Das ist für mich aber nicht genug um die ganzen Kröten zu schlucken die immer noch vorhanden sind. Am meisten dieser beschissene Onlinezwang. Da schmeisse ich mein Geld doch lieber zu Dark Souls 2 wenn es genug Mods dafür gibt.

  9. Marcus Himself sagt:

    Passend dazu: „The Incredible Adventures of Van Helsing II“: http://store.steampowered.com/app/272470/

    Teil 1 soll ja recht gut gewesen sein.

  10. 30,- auf PS3, ich bereue nichts. Auch wenn Blizzard da auch wieder im Detail verkackt hat, man kann nämlich die Disc Version NICHT auf Platte installieren. Also habe ich auch Offline Lags, wenn gerade Gefasel nachgeladen werden soll.

    Ob es das Addon auf die alte Platform schaffen wird, ich habe Zweifel.

    Van Helsing war ganz nett, aber arg linear und nicht mal im Ansatz so umfangreich wie Titan Quest oder so.
    Was man sich von VH aber abgucken kann, das war das Inventarmanagement. Hotkey Overload. Strg, Shift, Alt UND KOBINATIONEN DAVON haben beim Mouseover, LMB und RMB verschiedene Dinge ausgelöst. Z.b. konnte ich einen Ring mit dem rechten oder linken ausgerüsteten Ring von mir und meiner Begleiterin vergleichen und ggf. ausrüsten. Einfach so! Ohne viel Mausgeschubse!
    Jetzt muss nur halt einer mal ein ARPG machen, in dem all diese geilen Einzelteile verschiedener Spiele zusammenkommen. Unbended wird’s aber wohl nicht.

  11. askies sagt:

    Diablo 3 2.0 shcön und gut, aber wo es vorher auf dem 2. Schwierigkeitsgrad für mich(!) noch zu schwer war, ist es jetzt auf „Hard“ für mich(!) viiiieeel zu leicht. mit 3 Heiltränken kommt man durchs Spiel – und gucke da, kein 2. und 3. Schwierigkeitsmodus mehr da. Langzeit-Motivation adieu! Neuen Skilltree ausprobieren? Pustekuchen. Man kann ja eh alle Skills wählen.

    Bleibt immerhin optisch ein sehr schönes Spiel, welches natürlich auch viel Spaß macht. Aber Diablo 2 weint man dennoch weiterhin hinterher…

    Muss wohl langsam echt mal Torchlight 2 ausprobieren. Leider ist das optisch nicht mein Fall und das Auge isst bekanntlich mit.

  12. muskeljesus sagt:

    Ich habe wie Sir Richfield die PS3-Variante gespielt und war mit dem Spiel und insbesondere der Controller-Steuerung überraschend gut zufrieden. Schade, dass letztere auf dem PC nicht implementiert ist, so werde ich mir Reaper of Souls dann erst auf der PS4 angucken.

  13. Ich würde nach wie vor die Maus bevorzugen. Ja, Controller funktioniert und der Zusatz mit dem Ausweichen ist nicht schlecht.* **
    Aber: Nicht wenige Skills profitieren (in meinen Augen) davon, dass ich in der Lage bin den Ort des Auslösens *genau* zu bestimmen. Gerade der Hexendoktor macht mir da Mühe.
    Und auch das Inventar ist eher Gefummel…
    Wobei ich jetzt nicht weiß: Kann man am PC auch Dinge als „Schrott“ markieren und dann mit einem Klick verwerten/verkaufen?

    * Wobei der auch nicht immer so klappt, wie ich das möchte. Zu oft zielt der Char danach in die falsche Richtung. Und nicht nur weil (das kann man sich abgewöhnen) man gerne mit BEIDEN Sticks von der Gefahr wegdrückt.

    ** Ich muss aber auch zugeben, dass mir als eher faulem Spieler gefällt, dass alle Skills auf dem Pad bequemer zu erreichen sind.

  14. Joe sagt:

    Funktioniert die PS3-Version von Diablo eigentlich offline?

    Always-On-Spiele kommen für mich angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage gar nicht mehr in Frage. Wenn das Zeug nicht in Kuba funktioniert, dann existiert es für mich nicht mehr.

  15. Miranda sagt:

    Joe, wanderst nach Kuba aus?

    Yay 😀

  16. Ghostbit sagt:

    D3 ist mittlerweile wirklich nicht schlecht. Es kommt nicht an die Genialität der Vorgänger heran, aber es ist kein schlechtes Spiel und sein Geld wert. Zumindest, wenn man Lust auf ein Actionspiel hat, denn die RPG-Elemente sind durch die Bank schwach, mit der Story als traurigen Tiefpunkt des Ganzen.
    Ich kann nur immer wieder Path of Exile empfehlen. Das sieht zwar etwas hässlich aus, hat aber in punkto Spielmechaniken, Charakterentwicklung, Atmosphäre und Economy viel zu bieten. Es ist außerdem Free-to-Play. Wem D3 zu flach ist, der sollte bei akuter Langeweile ruhig mal reinschnuppern.

  17. Joe sagt:

    wanderst nach Kuba aus?

    Das nicht, aber in „Kuba“ befindet man sich schneller als man denkt. Wenn der Ami sauer ist, dann dürfen US-Unternehmen plötzlich keine Geschäfte mehr mit einem machen. Und ich bin mir sicher, die werden dann auch bei Steam & Co. eiskalt den Killswitch drücken.

  18. Uranochos sagt:

    @Miranda + Joe:
    Ausserdem kann es schnell passieren, dass man wegen techn. Fehlfunktionen denkt, man wäre in Kuba.

  19. miranda sagt:

    Der „Killswitch“ ist mir bei Onlinediensten sowas von wurscht, da ich von aller „gekaufter“ Software ich ein funktionierende Offlineversion habe. Davon abgesehen gibt es noch auch angeblich eine Welt, die ich auch ohne Internetanbindung funktioniert.

    So von der Beschreibung her klingt das so, als wäre man Teilnehmer eines Stockholmsyndroms oder man hat Angst, seinen täglichen Schuss Internet zu verlieren.

  20. askies sagt:

    @t-bone: Danke! Hab ich inzwischen ebenfalls rausgefunden, aber schwer ist es leider immer noch nicht. Oder ich bin vielleicht einfach viel zu gut B-) … Gestern habe ich meinen Meister allerdings gefunden – selbstbewusst durch eine Falle gestiefelt. 🙂

  21. Longbow sagt:

    @Ghostbit
    Path of Exile mag ja gut sein, aber wenn man D3 wegen „Always-online“-DRM meidet, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass man ein MMOG spielen möchte…

  22. Das Alien sagt:

    @ Longbow

    Kommt immer darauf an, welchem Zweck der Onlinezwang dient. Bei Borderlands 2 oder einem MMPG geht es nunmal nicht anders und macht logischerweise auch Sinn. Bei Singleplayerpart von Diablo 3 aber eben nicht.

  23. Ghostbit sagt:

    Zumal Always-online ja in der Regel im Zusammenspiel mit dem klassischen Bezahlmodell der Kaufversion kritisiert wird und PoE Free-to-Play ist.

  24. Anonymous sagt:

    Hier ein paar Fehler, bitte korrigieren (Liste nicht vollständig):

    Es heißt äußerst und nicht ÄUSSERT!

    Dann hast du Wrack anstatt Werk geschrieben

    „welche die besten Schmiede des Landes nur anfertigen können“ Das nur sollte nach vorne!

    „das SP-Spiel ein vollwertiges SP-Spiel ist“ => wird

  25. Joe sagt:

    wenn man D3 wegen “Always-online”-DRM meidet, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass man ein MMOG spielen möchte…

    Ich würde schon mal gern WoW anspielen, wie es vor zehn Jahren nach der Veröffentlichung war. Geht offiziell nicht? Genau, da haben wir das Problem!

  26. Mich stört „always on“ nicht, weil man always on sein muss, sondern a) Blizzard es nicht hinbekommt, eine Offlinefunktion für den Chat einzurichten und b) Spieler mit schwachen Leitungen oder Datenvolumen gekniffen sind.

  27. c) Weil nicht nur DEINE Hard- und Software für das Funktionieren des Spieles relevant ist, sondern auch die von mindestens vier Dritten, wie Deinem Provider, der Serverfarm von Blizzard, dem Provider der Serverfarm von Blizzard, etc. pp.

  28. @ Sir Richfield

    Wenn mein Provider, die Serverfarm von Blizzard, der Provider der Serverfarm von Blizzard,oder alle drei versagen, lese ich ein Buch, höre Musik, schaue einen Film – oder gehe ins Internetcafe, lade diese Seite,setze meine rosarote Nostalgiebrille auf und verkläre, äh tschuldige, schwärme von der guten alten Zeit,

  29. Anonymous sagt:

    Oder man begibt sich einfach nicht in solche Abhängigkeiten und ist selbst Herr davon was man spielt, wann man spielt und wo man spielt…

  30. Neinneinnein, Anonym!
    Du hast das falsch verstanden:
    Du kaufst von Spielepublishern inzwischen nicht nur die Lizenz für ein Spiel, sondern auch die Dienstleistung der Freizeitgestaltung!
    So musst du nicht mal selber überlegen, ob du ein Spiel spielen oder ein Buch lesen möchtest – das machen die schon für dich, keine Sorge!

    Immerhin verkläre ich noch die gute, alte Zeit und nicht die kognitive Dissonanz im Erleben der aktuellen. 😉

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