Ach, menno

EA scheitert als „schlimmstes Unternehmen 2014“

*combo breaker*

*dammit*

 

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21 Kommentare zu “Ach, menno

  1. Nix macht dieser Publisher noch richtig. Eine Tragödie, wirklich.

  2. forty-two sagt:

    Es gibt ja auch wahrlich schlimmere US-Unternehmen… fand die anderen beiden Auszeichnungen schon vollkommen übertrieben.

  3. LordFjord sagt:

    Der Titel würde auch gut zum heutigem FB/Oculus Deal passen. Grummel…

  4. Minando sagt:

    Das liegt an all den Nicht-Gamern da draussen- die können gar nicht ermessen wie erschröklichfürcherlich EAs Schandtaten sind…

  5. Harzzach sagt:

    @OCR/Facebook:

    Ich habe gestern mehrfach an verschiedener Stelle das Datum überprüft. Nein, wir haben noch nicht den 1. April. Wäre ich Backer gewesen, ich wäre zwar total pissed, müsste aber zugeben, dass die Jungs alles eingehalten haben, was damals versprochen wurde.

  6. anigunner sagt:

    Auf der Kickstarterseite von OCR sieht man auch die „begeisterten“ Reaktionen vieler. Klar ist das ein Shitstorm der irgendwann abflachen wird, aber ich wage zu behaupten das die meisten nicht glücklich darüber sind… und bleiben werden. Wir dürfen uns auf eine erweiterte Integration von Facebook „freuen“, soviel ist mal sicher 🙂

    EA ist- und bleibt trotz allem ein Saftladen, die Auszeichnung an sich war immer schon ein Gag. Angesicht solcher ekelhaften Institutionen wie Monsanto konnte man das nie richtig ernst nehmen.

  7. Joe sagt:

    Ich weiß schon wie das mit Facebook enden wird: „I donated money to Oculus and all I got was this prototype of a discontined product.“ 😀

  8. Harzzach sagt:

    😛

  9. Harzzach sagt:

    Abgesehen davon … ich teile die Einschätzung von Leuten, die diese Aufkäufe (Whatsapp, OVR) als panischen Versuch von Facebook beschreiben, sich von Google nicht an die Wand drücken zu lassen, selber Such-, Kommunikations- und Vermarktungstechnologie zu besitzen, wenn die Karawane der User weiterziehen wird. Denn weiterziehen wird sie und dann ist Facebook wie Myspace nur noch eine Ruine früherer Größe, die für ein Butterbrot diverse Besitzer wechselt, bis es ganz aus dem Netz verschwinden wird.

    Allerdings bezweifle ich, dass Facebooks Strategie aufgehen wird. Denn wer derart viel Kohle (egal ob bar, als Bitcoins oder in Aktienanteilen) in kleine Winzfirmen steckt, der steht dermaßen unter Druck, dass nicht mehr in Ruhe überlegt werden kann, ob das alles so sinnvoll ist. Yahoo hatte in den letzten Jahren ebenfalls für verdammt viel Geld Firmen aufgekauft. Und KEINE davon hat Yahoo helfen können, viele davon wuden wieder abgestoßen. Google hingegen hat die Ruhe und kauft für vergleichsweise bescheidene Summen mal hier ne Firma, mal dort ne Firma und kaum jemand bekommt es mit. Ob das dann auch langfristig klappt sei mal dahingestellt, aber bei einem Scheitern sind dann nicht mehrere hundert Millionen Dollar am Arsch, sondern nur ein paar Dutzend.

  10. Jekhar sagt:

    Ich persönlich bin Facebook gerade echt dankbar. Wirklich dankbar, denn ich muss jetzt nicht versuchen meiner Frau den Sinn dieses Helmes zu erklären und warum wir ihn brauchen. Mein TrackIR ist Facebook auch dankbar, es hatte nämlich schon echte Daseinsberechtigungsängste. Und somit sage ich einmal etwas was ich nie für möglich gehalten hatte: Danke Facebook!

  11. shenmue sagt:

    Zu EA:
    Naja, die letzten zwei „TITEL“ haben ja auch kein Umdenken seitens EA herbeigeführt, Lippenbekenntnisse ja, Taten nicht.
    Also sehe ich das nicht allzu tragisch, mit oder ohne Triple, EA bleibt EA. Wenigstens eine Konstante in dieser Welt.

    Zu OR/FB:
    Ja mein Gott, wenn der Zuckerhaufen die Zukunft so sieht, das alle mit riesigen Headsets sich sozial networken, beweist er einmal mehr das er kein Visionär ist, sondern verzweifelt auf der Suche nach Wachstum ist. Würde mich wundern wenn aus dieser Allianz etwas marktrelevantes hervorgeht. Zum Glück interessieren mich weder FB noch OR, daher sehe ich das recht emotionslos.

  12. Joe sagt:

    Allerdings bezweifle ich, dass Facebooks Strategie aufgehen wird.

    Ich sehe die Facebook-Blase ebenfalls bald platzen und Oculus Rift wird als bedauerlicher Kollateralschaden vermerkt werden.

  13. LordFjord sagt:

    Da kann einem der gute John Carmack nur leid tun. Wobei, dem isses wahrscheinlich egal,solange er seine Engines basteln darf und mit der Brille rumspielen kann. Ausgesorgt hat er ja schon längst.

  14. Joe sagt:

    Ja mein Gott, wenn der Zuckerhaufen die Zukunft so sieht, das alle mit riesigen Headsets sich sozial networken, beweist er einmal mehr das er kein Visionär ist, sondern verzweifelt auf der Suche nach Wachstum ist. Würde mich wundern wenn aus dieser Allianz etwas marktrelevantes hervorgeht.

    Es gibt keine „Allianz“. Oculus existiert nicht mehr, das ist jetzt Facebook! Hier siehst Du, wie die PR-Maschine Dir bereits die Sicht vernebelt.

    Auf jeden Fall haben wir jetzt ein weiteres schönes Beispiel eines gescheiterten Crowdfunding-Projektes. Die Frage war nämlich: Was können 2 Millionen Dollar ändern in einer Welt, in der die Finanzmärkte dank frischgedrucktem Geld der Fed komplett durchgedreht sind?

    Nun, es sind null Komma eins Prozent von 2 Milliarden Dollar bestehend aus aufgeblasenen „Aktienwerten“. Was man auch bequem auf Null abrunden kann.

    Sprich: Das „Crowdfunding“ war ein reiner Publicity-Stunt und monetär komplett irrelevant. Leute haben Geld für Prototypen bezahlt, die andere Firmen kostenlos verteilen. Die Konsumentenmeute inkl. Spiele-Entwicklern wurde schön verarscht. 🙂

    Zum Glück interessieren mich weder FB noch OR, daher sehe ich das recht emotionslos.

    Hier geht es nicht um Datamining und VR-Spielzeug. Hier ist gerade eine Illusion zerschmettert worden, daß das bißchen Kleingeld von „Unterstützern“ noch irgendeine relevante Rolle spielt…

  15. Armin sagt:

    „Google hingegen hat die Ruhe und kauft für vergleichsweise bescheidene Summen mal hier ne Firma, mal dort ne Firma und kaum jemand bekommt es mit. Ob das dann auch langfristig klappt sei mal dahingestellt, aber bei einem Scheitern sind dann nicht mehrere hundert Millionen Dollar am Arsch, sondern nur ein paar Dutzend.“

    Google hat youtube fuer einen aehnlichen Preis gekauft, und das wurde damals aehnlich kritisiert. Google hat auch noch weiter MRD$ Uebernahmen gemacht, Motorola Mobile, Doubleclick, Nest Labs…

  16. Ghostbit sagt:

    Was uns zu der philosophischen Frage führt, wer der größere Verlierer ist: Der derjenige, der zum größten Verlierer gewählt wurde, oder derjenige, der selbst die Wahl zum größten Verlierer verloren hat und Zweiter wurde…

    Ich finde die letzten zwei FB Käufe, WhatsApp und OR, beide clever und nah dran an ihrer Vision des gläsernen Menschen und der Geldmacherei damit. WhatsApp ist derzeit DER Nachrichtenvermittler schlechthin und OR zielt klar auf das Ausleben von Träumen. Facebook hört also mittlerweile nicht nur die Handynachrichten ab und überwacht den Browserverlauf, neben all dem was man wissentlich über FB über sich preisgibt, sondern kennt auch bald alle Träume, die man gerne mal ausleben würde.
    Aber sicher werden sie all diese Informationen nur für aller Wohl einsetzen, mehr Sicherheit, tolle Produktvorschläge, interessanteres soziales Umfeld… das wird ganz toll.

    Für mich ist OR jedenfalls gestorben. Schade drum, aber Sony steht ja schon als erster Konkurrent fest und hoffentlich werden das bald noch mehr.

  17. askies sagt:

    Das mit OR ist echt ärgerlich. Hätte es gerne ausprobiert, aber FB steck ich sicher kein Geld in den aller Wertesten und ich will auch ganz bestimmt keine Likes- und Share-Kacke in meinen virtuellen Ausflügen. Ich hoffe das es wenigstens die Konkurenz belebt – allerdings fürchte ich auch, dass WENN es für FB aufgeht, die Konkurenz etwaige Facebook Features übernimmt um „mitzuhalten“…

    Natürlich sagt Zuckerberg das die Features optional bleiben, aber es dürfte klar sein, dass die Brille erstmal alles mitloggt und sobald sie am Netz hängt auch weitergibt.

  18. shenmue sagt:

    @Joe
    Mir Allianz meine ich nicht die Firmen, sondern die Produkte der Firmen.

    Hört sich bei dir so an als ob jeder Backer denkt er wäre jetzt ein relevanter Kapitalgeber auf dem Markt der irgendein Recht hat, nicht nur über das Produkt, sondern auch über die Firma zu bestimmen.
    Ist zwar platt, aber „Geld regiert die Welt“, und das Geld nimmt sicherlich keine Rücksicht auf Backer oder Versprechen von Firmen oder sonstwas. Wer noch die Illusion hat das man mit Kleingeld was bewirken kann liegt mal ganz falsch.

    „Hier geht es nicht um Datamining und VR-Spielzeug. Hier ist gerade eine Illusion zerschmettert worden, daß das bißchen Kleingeld von “Unterstützern” noch irgendeine relevante Rolle spielt…“

    Wer so denkt, hat anscheinend seine eigene PR-Maschine im Kopf.

  19. Jekhar sagt:

    @shenmue
    Ich kann Joes Denke schon verstehen. Bevor Zuckerberg kam war OR noch die kleine, kuschelige Crowdfunding Sache. Die Entwicklung schritt stetig voran und es sah zu keiner Zeit so aus, als wäre man auf neue Geldquellen angewiesen. Plötzlich kam dann das reiche Kind und schnappte sich das vielversprechende Projekt und verpasste ihm den üblen Nachgeschmack der Facebook nunmal anhaftet. Da wäre ich als Kickstarter Unterstützer auch wütend.

  20. Minando sagt:

    Die Rift hat ihren Hauptzweck eigentlich schon erfüllt, nämlich

    a) zu zeigen dass VR inzwischen machbar ist ohne dass es einem die Tränen in die Augen treibt und

    b) dass bei der Gamergemeinde tatsächlich Bedarf besteht (siehe EVE Valkyrie u.a.).

    Damit stellt sich die Frage nach dem Schicksal der oculus nicht mehr: VR wird kommen, ob sie nun OR oder Zapp-o-Tron 5000 heisst.

  21. shenmue sagt:

    @Jekhar
    Verstehen kann ich es auch, ich wäre auch etwas erregt, aber die Vergangenheit hat ja gezeigt wie es laufen kann:

    EA stand auch mal für Qualität, mit zunehmender Größe kommen die Investoren, die einem sagen wie man was machen soll, kleine und gute Entwickler werden gekauft, der weitere Lauf der Geschichte ist allgemein bekannt und hat und wird sich immer wiederholen!

    Von daher sollte man sich des Risikos beim Backen bewusst sein: Es gibt keine Garantie das das Produkt jemals erscheint, ob es in der ursprünglichen Form erscheint, oder das es sich in der gewünschten Richtung entwickelt!
    Das läuft alles unter Risikokapital. Und wenn es nicht so klappt wie gewünscht kann man sich im stillen ärgern, aber nicht rumheulen das seine Vision zerstört wurde oder ähnliches.

    Also Verständnis ja, Mitgefühl nicht.

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