UPlay – Ein Erfahrungsbericht

Eben kam ein Kommentar zu einem älteren Beitrag herein, der so treffend diesen ganzen DRM-Hirnfick beschreibt, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte:

Leser arillo kommentierte Klüger als der Rest:

UPlay – Ein Erfahrungsbericht

Sonntag, 7:30 Uhr

Habe mir gestern auf Steam die Deluxe Edition von FarCry3 gekauft. Bei einem Rabatt von 75% kann man nichts falsch machen, dachte ich mir. Auch mit doppeltem DRM durch Steam und UPlay. Über letzteres muss das Spiel schließlich gestartet werden. Es nervt, das wusste ich vorher, da ich bereits Assassins Creed: Revelations über Steam gekauft habe, das Außmaß der sinnlosen Umständlichkeit war mir aber wohl entfallen.

Das Spiel ist schon installiert, also heruntergeladen, ich muss nur noch auf den „spielen“-Button klicken. Ich klicke auf den „spielen“-Button. Steam installiert erstmal 9 Updates für DirectX, Visual C+ und das UPlay-Programm. Das dauert nicht lange. UPlay wird gestartet und fordert zum Login auf.

Zwischendurch fragt meine Firewall mehrmals nach Erlaubnis, ausgehende Verbindungen durch UPlay und Steam zuzulassen.

7:39 Uhr
Als ich eingeloggt bin, fragt UPlay nach dem Produktschlüssel für FarCry3, den ich nun via Copy&Paste eingebe. Das Spiel ist freigeschaltet. Ich bin verwirrt, denn ich sehe im UPlay Interface nirgends einen Button zum Spielstart. Versuche das Spiel nochmals über den Button in meiner Steam Library zu starten. Steam meldet, das Spiel liefe bereits.

Meine Firewall fragt weiterhin in unregelmäßigen Abständen nach Erlaubnis für ausgehende Verbindungen. Ich erlaube diese weiterhin nur temporär.

7:46 Uhr

Ich suche immer noch nach einem spielen-Button auf der verwirrenden UPlay-Oberfläche, klicke mich durch irgendwelche Menüs. Die FarCry 3 Seite hat drei Reiter: Overview, Actions and Rewards und Achievements. Gewinne keine neuen Erkenntnisse, außer dass ich einige Solo- und Koop-Missionen erst mit UPlay-Punkten freischalten muss, die ich durch das Erreichen von Achievements im Spiel erhalte. Finde das albern und doof.

7:52 Uhr

Beschließe, UPlay neu zu starten. Als UPlay neu gestartet ist, sehe ich auf der FarCry3 Seite, über den Reitern einen riesigen Button: „PLAY“. Der war vorher nicht da. Die Firewall nervt weiterhin. Sie fragt auch nach Verbindungen zwischen Steam und UPlay. Ich erlaube diese weiterhin nur temporär, da ich die Vorstellung zweier DRM-Programme, die sich untereinander unaufgefordert austauschen, gruselig finde. Warum weiß ich nicht. Kenne mich nicht so gut aus. Stelle mir Leute vor, die sich gar nicht auskennen oder sich keine Gedanken machen. Entscheide, dass diese es unbestreitbar besser haben.

7:54 Uhr

Klicke auf den riesigen PLAY-Button. UPlay erzählt mir, dass jetzt Steam gestartet wird, um das Spiel zu starten. Ich sage dem Bildschirm dass Steam bereits läuft. Der Bildschirm reagiert nicht. Aber die Firewall ballert mich weiter mit Anfragen zu. Steam sagt mir nochmal, dass das Spiel bereits läuft. Werde langsam sauer.

8:00 Uhr

Schließe UPlay und Steam. Starte dann UPlay und klicke auf den PLAY-Button. Die Firewall beschießt, mich wieder mit Anfragen zum Austausch zwischen UPlay und Steam und ausgehenden Verbindungen. Klicke überall auf „Temorär erlauben“.

8:06 Uhr

Die Firewall gibt keine Ruhe. Klaue meiner Freundin eine Zigarette, rauche diese und mache Tee. Stelle mich auf eine längere Auseinandersetzung mit dieser Müllsoftware ein. Beschließe, die Auseinandersetzung schriftlich festzuhalten und starte den Texteditor.

8:17 Uhr

Die Zigarette ist geraucht, der Darjeeling gekocht. Schreibe erstmal ein bisschen.

8:25 Uhr

Schreibe weiter. Die Firewall machts mir nicht leicht. Alle 15 (!) Sekunden spuckt sie weitere Anfragen aus. Frage mich ob die Programme sich immer noch streiten, ob das Spiel nun gestartet werden darf. Trinke meinen Tee, während ich zwischen Textprogramm und Firewallmeldungen hin- und herspringen muss.

9:00 Uhr

Höre das meine Freundin wach geworden ist. Mache schnell Kaffee. Hab bisher gefühlte 70 Anfragen meiner Firewall temporär zugelassen. Kein Ende in Sicht. Weiß aber auch nicht in welcher Richtung das zu sehen sein sollte. Die Anfragen kommen weiterhin in kurzen und regelmäßigen Abständen. Bereue den Kauf des Spiels.

9:09 Uhr

Gebe auf und beantworte die Anfragen mit „Immer erlauben“. Bin gespannt was passiert. Sehe jetzt erst, dass Steam gar nicht läuft. UPlay hat versagt. (siehe 7:54 Uhr)

9:10 Uhr

Klicke nochmal auf den PLAY-Button. Nichts passiert. Kein Steam. Keine Firewall. Kein FarCry3. Schließe UPlay nochmal und starte es neu…entscheide mich um und starte gleich den ganzen Rechner neu. Speichere aber erstmal den Text. Als ich alle Fenster geschlossen habe, sehe ich ein kleines Steam-Fenster. „Verbindungsfehler: Verbindung zum Steam Netztwerk nicht möglich. Sie sind momentan nicht mit dem Internet verbunden oder Ihre Internetverbindung ist…blablabla.“ Optionen: Erneut versuchen, Offline-Modus oder Beenden. Das kommt davon, wenn man versucht die Durchlässigkeit der Firewall geringstmöglich zu halten.

9:14 Uhr

Entscheide mich für Beenden und starte den Rechner neu.

FALSCH! Mache nämlich gar nichts. Außer zu staunen!
Statt sich zu beenden startet Steam sich im Offline Modus, geht dann wieder aus. Stattdessen startet UPlay wieder. Die Firewall meldet sicHALTDIEFRESSE! – klicke auf „Immer erlauben“. Kaum ist UPlay an, startet FarCry3. Das Spiel läuft. Die Firewall minimiert das Spiel – Immer erlauben!
Aber meine Freundin will Frühstücken. Beende das Spiel. UPlay ploppt auf und informiert mich über den Ubisoft-YouTube-Channel, meine Spielzeit und wieviele Achievements ich erreicht habe. Bilanz: 5 Minuten und kein Achievement. Bin enttäuscht. Finde, dass ich für die Aktion hier einige Achievements und UPlay-Punkte für neue Missionen verdient hätte. Andererseits hab ich wahrscheinlich genau das bekommen, was man verdient, wenn man DRM-belastete Titel kauft.

9:23 Uhr

Mache Frühstück.
Wünsche allen einen schönen Sonntag.

Bremen, den 23.02.2014

Letztlich habe ich übrigens mal wieder versucht “Far Cry – Blood Dragon” zu starten. Eigentlich ein geiler Retro-Shooter, der jedoch mit Steam und UPlay derart vernagelt wurde, dass ich auf Grund der Mühen, denen man sich beim Spielstart unterziehen muss, nach irgendwann erfolgtem Spielstart eigentlich keinen Bock mehr hat. Ich finde es einfach faszinierend, dass man tatsächlich zwingend BEIDE Clients starten muss und man über Steam erworbene UPlay-Titel nicht einfach über UPlay, ohne Steam, starten kann. Nein, UPlay ruft tatsächlich dann Steam auf. Was, wenn es zu Problemen wie oben beschrieben kommt, zu einer Endlosschleife führt, wo sich beide Clients beim gegenseitigen Aufrufen in die Haare bekommen. Auch wenn es nur ein paar Euro waren, ich bereue es zutiefst dafür Geld ausgegeben zu haben. Immerhin, die Warez-Version startet dafür ratzfatz. Ohne Steam, ohne UPlay.

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25 Kommentare zu “UPlay – Ein Erfahrungsbericht

  1. Gonzo sagt:

    Erinnert mich an meine GTA Teil irgendwas Steam + Games for Windows Live (oder wie der Müll hieß) Erfahrung. Eine Stunde rumgerödelt, vergessene Passwörter für Dienste und Accounts angefordert und neu vergeben, Updates gezogen, De-und Neuinstalliert, zum ersten Mal seit Ewigkeiten ein Win7 zum Absturz gebracht und dann nie wieder angefasst 😀

  2. Boreas sagt:

    @Gonzo: Ich meine da war auch noch irgendwas mit Rockstarsocialclub, oder? Es ist alles in allem eine Pest. Ich habe ehrlich gesagt nichts dagegen wenn Titel in Steam ODER Uplay, ODER Origin, ODER GoG ODER Sonstwo angeboten werden. Konkurrenz belebt das Geschäft, und so ist jeder zufrieden. Zudem kann sich jeder dann aussuchen wie sehr er an bestimmte Portale gebunden werden will.
    Ich warte ja immernoch auf einen Titel der auf Steam,Origin,GfWL(leider ja tot), Uplay UND den RockstarSocialClub zugreift. Bei der Kombi müsste eigentlich garkein Spiel mehr dahinter stehen, da allein das starten schon zu einem Hardcore-Textadventure der Extraklasse ausarten würde.

  3. Gonzo sagt:

    Jaaa genau, der RockStarSocialClub hat da auch noch zwischen gehauen. Der wollte so gar nicht, und ohne den geht das Spiel zwar, aber nicht so ganz richtig. Ich will doch nur spielen.

  4. Boreas sagt:

    Die Zukunft ist aber noch toller. Bei GTA5 gibt es zum RockstarSozialClub der für Onlinepart, Screenshots und ähnliches benötigt wird(war bisher ja auch so). Dazu dann auch noch Apps fürs Tablet um irgendwas mit dem Hund machen zu können.
    Und das scheint die Runde zu machen. Auch Watchdogs bietet etwas ähnliches, und ich lese immer öfter von „Verknüpfter Erfahrung“ und der Möglichkeit „in der Bahn an teilen des Spiels zu sitzen“.
    Ich möchte diese Chance nutzen um anzukündigen, dass (sofern die großen Publisher bis dahin nicht pleite gehen) in 10 Jahren Apps und Tablets zwingende Grundvoraussetzung sind um Vollpreistitel spielen zu können. Natürlich wird das Spiel auch ohne laufen, aber wie willst du ohne Tablet speichern? Oder DLCs kaufen(die zwingend benötigt sind um weiterzukommen)? Da kommt noch einiges auf diejenigen zu, die nicht auf die kleineren Titel(die auch immer größer werden) ausweichen.

  5. isaacascii sagt:

    ROFL, schöne Story!

    Bestätigt meine Sorgen, die mich vor 5 Tagen dazu gebracht haben Battlefield 1942 NICHT über Origin umsonst zu spielen, sondern meine Orginal-CD von 2002 zu installieren, einmal gepatched und siehe da über 300 Leuts auf verschiedenen Servern am Zocken. So müssen Spiele auch in Zukunft programmiert sein!
    Gog.com an die Macht! 😉

  6. taake sagt:

    Das kann schon mal passieren wenn man mit dem Onboard Packetfilter von Windows rumspielt, quasi Kacksoft³

  7. Rollenprinz sagt:

    Ich frage mich was Steam und Uplay dafür können wenn User X seine Firewall nicht richtig konfigurieren kann? Kritik an DRM Massnahmen ist mit Sicherheit berechtigt, aber dann doch bitte konstruktiv damit die Diskussion nicht Gefahr läuft ins Lächerliche abzudriften.

  8. Harzzach sagt:

    Wozu unnötig und sinnlos weitere Komplexität in ein eh schon komplexes System bringen? Der Käufer hat NICHTS von DRM, keinen Mehrwert, keinen Nutzen. Es wird alles nur noch komplizierter. Und dann dem Käufer vorwerfen, er sei ja selber Schuld, wenn dieses Quentchen zusätzliche, kaum überschaubare Komplexität dazu führt, dass gar nichts mehr geht?

  9. Zufälligerweise (beziehungsweise … so zufällig ist es wohl nicht, wenn man bedenkt, dass vor kurzem Ubisoft-Titel bei Steam im Angebot waren) habe ich mich neulich auch das erste Mal mit UPlay am PC herumschlagen müssen. Meine Erfahrungen waren jedoch bei weitem nicht so epochal wie hier beschrieben. Ich habe einmal meiner Firewall mitteilen müssen, dass UPlay mit dem Internet kommunizieren darf … und das war es dann auch. Ich bin in der Hinsicht allerdings auch nicht sonderlich misstrauisch – trotz NSA-Affäre und der Annahme, dass große Unternehmen prinzipiell alles tun würden, um zu erfahren, welche Farbe meine Boxershorts hat.

    Etwas irritiert war ich höchstens davon, dass sowohl Steam wie auch UPlay aktiv sein müssen, damit ich „Siedler 7“ starten kann. Trotz allem konnte ich nun endlich nachvollziehen, warum soviele Menschen sich über diese Gängelung seitens Ubisoft aufregen. Als Konsolenspieler bekommt man von UPlay nämlich an sich nur wenig mit … will man online spielen loggt man sich einmal ein und damit hat es sich auch.

    Was mich allerdings viel mehr nervt: Verdammt nochmal, warum muss ich online sein, damit ich „Siedler 7“ im Singleplayer spielen kann? Was soll das denn? Ich dachte, das hätte Ubisoft mittlerweile ad acta gelegt. Warum wurde das noch nicht rausgepatcht? Blöde franko-kanadische Pfirsichköpfe da! So!

  10. Joe sagt:

    Das passiert, wenn „Sicherheits-Software“-Schlangenöl völlig sinnfreierweise die Interprozeßkommunikation zweier Programme unterbindet. Würden die statt des IP-Pakete einfach Windows-Messages austauschen, irgendwas in die Registry schreiben oder einfach eine Datei nach %TEMP% legen, hätte der Security-Kasper gar nichts gemerkt.

    Deswegen schildere ich mal meine Erfahrungen mit Far Cry 3:

    1. Steam installiert UPlay und verlangt einen UPlay-Account anzulegen (nervig!)

    2. Ich schalte UPlay in den Offline-Modus und beende es wieder.

    3. Ich launche FC3, Steam startet UPlay, dann startet FC3 automatisch: keine Beschwerden, Steam Overlay funktioniert einwandfrei

    4. Nach dem Beenden von FC3 muß UPlay manuell geschlossen werden.

    Gegenüber Origin, was nicht mal die Downloads fehlerfrei auf die Reihe bekommen hat, war das aber ein völlig schmerzfreies Erlebnis. Und ich habe mit dem Schlimmsten gerechnet.

    Wenn der zusätzliche Account nicht nötig wäre, wär’s auch nicht schlimmer als der Launcher, den bspw. Minecraft oder Starbound vor dem Spielstart anzeigen. Solange der Kram nicht im Autostart stehen muß…

  11. arillo sagt:

    Moin Harzzach! Habe jetzt erst gesehen dass du meinen Kommentar auf die Hauptseite gestellt hast. Ich fühle mich geehrt. 🙂

  12. SpielerZwei sagt:

    Ich will Online-DRM hier nicht entschuldigen oder schönreden, aber ich kann die oben beschriebenen Probleme nicht bestätigen. Vermute eher Dummheit seitens des User…

  13. Harzzach sagt:

    Nochmals … wie schwachsinnig ist ein System, welches von einem Kunden, der NUR ein Spiel zocken will, erfordert genug IT-Kenntnisse zu haben, um potentielle Konflikte in der Firewall zu finden und aufzulösen? Heisst es auch „Selber Schuld“, wenn die Motor-Elektronik den Geist aufgibt und das Auto nicht mehr anspringt, nur weil man nicht die nötigen Kenntnisse und Tools mitbringt, um eine Systemanalyse zu fahren? Muss künftig auf den Systemanforderungen auch stehen: „Benötigt MCSE-Zertifizierung“? Ich kann es nur wiederholen: DRM ist Komplexitätserhöhung ohne Nutzen für Anbieter und Kunden.

    Jedes Abwälzen der Verantwortung diesbezüglich (!) auf den User ist nur Wasser auf die Mühlen derjenigen, die mit DRM fettes Geld verdienen oder meinen anderweitig einen Vorteil daraus zu ziehen.

  14. arillo sagt:

    Nochmals danke.
    Ich hatte schon eine Rechtfertigung zu des Rollenprinzens Kommentar verfasst, habe sie dann aber doch wieder gelöscht, weils mir zu doof war.
    Ich bin durchaus in der Lage, meine Firewall zu konfigurieren. G-Data macht genau das, was ich will: Mich bei jedem Versuch eines Programms, ins Internet zu gehen, nach Erlaubnis fragen. Dass ich mir hier mit meiner Weigerung, UPlay eine Generalerlaubnis zu erteilen, selbst ins Knie geschossen habe, ist mir dabei sehr wohl bewusst. Etwas anderes steht im Text auch nicht. Er soll nur veranschaulichen, wie es aussieht, wenn man nicht jeden Mist nach Hause telefonieren lässt.

    Der Einzige „Mehrwert“ zu einer gekeksten Version von FC3, ist übrigens der Multiplayermodus – und den kann ich kaum als Mehrwert bezeichnen. Das Matchmaking ist ein Witz, die Verbindungen instabil, die Performance zum Fürchten, die wenigen Maps unübersichtlich (u.A. wegen der vielen Props und Vegetation) und schlecht balanced. Von den Waffen ganz zu schweigen. Das nur so zum Inhalt.

    Jetzt, wo ich UPlay nach eigenem Gutdünken ins Internet lasse und das Spiel daher läuft, habe ich, abgesehen von den offensichtlichen Gründen, kein Problem mit UPlay. Ich will nur mal sagen, dass es mir nichts bringt und auch sonst niemandem und dazu noch absolut mies designt ist.
    Als ich Assassins Creed: Revelations mit allen DLCs auf Steam gekauft habe, habe ich schnell gemerkt, dass diese DLC nicht von Haus aus aktiviert waren. Ich habe einige Keys für die Freischaltung bekommen, wusste aber nicht, wo ich diese eingeben soll. Ich habe alle Reiter in UPlay durchgesehen, versucht, die DLCs über die Maske für normale Keys freizuschalten, habe gegoogelt, den Support kontaktiert (von dem ich nie eine Antwort bekam) und irgendwann, ein Jahr später durch Zufall herausgefunden, dass ich die Keys direkt im Spielmenü eingeben muss.
    Ich halte mich für mindestens normal begabt im Umgang mit Unterhaltungssoftware und deren Mitbringsel. Wie soll jemand, der sich zum ersten Mal ein Spiel kauft (hier z.B. Assassins Creed: Revelations), sich auf derart schlecht gestalteten UIs zurechtfinden?

  15. arillo sagt:

    Bzw. war hier ja nicht UPlay schuld, sondern eher schlechte Informationspolitik zu ganz essentiellen Sachen. Da werden pro Spiel ein Dutzend mehr oder minder sinnlose Mini-AddOns angeboten, aber nichtmal im Handbuch steht, wie man damit umgehen soll. Stattdessen wird die Freischaltung in irgendeinem verschachtelten Spielmenü unter EXTRAS (Angabe ohne Gewähr) versteckt, statt da wo sie hingehört: im DRM Programm. Vielleicht bin ich da in der Minderheit, aber ich glaube nicht, dass hier Dummheit eine Rolle spielt. Höchstens vielleicht verkümmerter Forschungstrieb. Das könnte ich mir gerade noch vorwerfen lassen.

  16. hackneyed sagt:

    Uplay ist der letzte Scheiß!!

  17. arillo sagt:

    Tja…Man kann sich auch kurz fassen. : D

  18. Niemand sagt:

    Ich find Uplay gut, sogar viel besser als Steam!

    Ganz einfach aus dem Grund, dass Uplay nicht mal versucht dem Spieler einen Nutzen vorzugaukeln um das DRM zu verstecken so wie Steam. Dadurch hat es ein viel größeres Verärgerungspotential und öffnet dem ein oder andern Idioten (nicht weil man damit nicht klar kommt, sondern weil man sich in der Regel trotz besserem Wissen überhaupt darauf einlässt), vielleicht ja doch mal die Augen…

    Alles in allem: Selber Schuld (du wurdest ja nicht gezwungen das zu nutzen) und HAAHAA, denn Schadenfreude ist immer noch die schönste Freude…

  19. werwohl sagt:

    doch, man ist gezwungen, diesen scheiß zu benutzen, wenn man zB far cry 3 zocken möchte. hab es mir bei den vergangenen summersales besorgt und war überrascht, was da noch installiert wurde (hab zuvor nie was von uplay gehört). ich hab das problem, das far cry 3 ständig sich am aufhängen ist und auch abstürtzt (windows 7: „far cry 3 funktioniert nicht mehr…“) bin auch leider nicht wirklich bewandert in sachen pc. möglicherweise liegts auch einfach da dran, das mein pc zugemüllt ist und ich demnächst neuaufsetzten werde – hardware anforderungen sind für das spiel erfüllt. grafik einstellungen peinlicherweise auf niedrig und trotzdem hackelt es. habe gelesen, das die bei steam mitgelieferte version von uplay teiweise veraltet sein soll, und man den launcher sich direkt auf uplay runterladen soll – ich hab aber schiss das dann steam den neuren, manuell installierten uplay-launcher nicht findet/akzeptiert usw. Die speicherstände sind ja in der cloud, über die mach ich mir keine sorgen, nur, das ich far cry 3 erst gar nicht starten könnte, das wär mir dann doch zu doof.
    noch was. nachdem ich far cry 3 installiert habe, wurde ich (glaub ich) von uplay gefragt, ob far cry 3 in das steamverzeichnis auf C: reingepackt werden soll oder woanders, und ob dieses auch NACHTRÄGLICH für alle anderen spiele von steam gemacht werden soll. Hatte etliche Zeit zuvor selbst auf meine Spielefestplatte noch einen Steam ordner erstellt, in dem daten von spielen drin waren, aber anscheinend waren auch (parallel oder zusätzlich) auf C: daten von spielen. nachdem ich auf die obige frage von uplay einfach auf „ja“ gedrückt habe, waren ca. 5GB von C: auf D: kopiert worden -> im internet hab ich wiederum gelesen, das es sein kann, das far cry3 auf C: installiert (oder daten?) sein muss, damit es über uplay läuft.

    irgendwelche ideen? Ich kann übrigens kein neues Steamverzeichnis auf C: erstellen, da dieses platte schreibgeschützt ist (systemfestplatte). normalerweise gab es unter Programme(x 86) einen Steamordner, der ist dort nicht mehr.

    liebe grüße

  20. Sascha sagt:

    Muahahaha sehr geil mein Bester,kann ich nur bestätigen! Völlig Sinnfreie Prozedur bei yubläh!

  21. Andreas sagt:

    hab far cry 3 gekauft und gerade installiert. Ich schließe mich dem Bericht an und bereue das Spiel gekauft zu haben. Ausser Uplpay funktioniert nichts. Spiel startet nicht und das ganze scheint großer Dreck zu sein. werd es wohl wieder deinstallieren und wegschmeißen. Schade um die 24 €

  22. Ragnar4711 sagt:

    So schlimm wars bei mir net,Code für ca.12€bei Amazon abgegriffen,runtergeladen und gezockt,alles tutti.Aber stimmt schon Jubläh ist nerfick!Greez! 😉

  23. DoktorTrask sagt:

    DRM ist sehr nervig, habe mehrere uPlay-Games auf Steam gekauft, diese finden aber alle das installierte uPlay über Steam nicht, also alles umsonst runtergeladen was ja nicht wenige GB sind, also die Spiele über uPlay runtergeladen und natürlich gibt es auch hier Probleme, die Spiele starten nicht, starten endlos (Hurra in einer Minute das Spiel zig mal öffnen bis der Rechner in die Knie geht, öffnen und schließen in Wechseltakt etc. Früher Starfocre und Securom die beide nicht umsonst als Betriebssystemkiller verschrien waren und damals schon No-CD-Cracks für Originale erforderlich machten und heute eben der Online-Müll. Raubkopierer haben es auf jeden Fall besser denn die haben ein funktionierendes Produkt, der Käufer wenn er Pech hat einen PC der dank DRM nicht mal mehr hochfährt.

  24. fred sagt:

    Einfach mal die firewall abschalten oder genehmigen.

    Einanderer Fall:
    Habe mir the crew gekauft und wollte mir das
    Platin Ticket holen. Also Geld von meinem Konto an Uplay überwiesen Bestätigung von Steam liegt vor, aber bei Uplay keine Verbuchung.
    Es gibt auf der keine Ansprechpartner jedenfalls habe ich keine gefunden.
    Wenn da jemand ein Hinweis hätte wäre ich dankbar.
    Finde das ist schon Betrug was da vor sich geht und dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Das ganze ist 2x passiert 100,- Euro in den Sand gesteckt.
    Gruß fred

  25. fred sagt:

    Habe mir the crew geholt und wollte das platin ticket 49,99 das Geld wurde von uplay bei steam abgebucht rechnung ist vorhanden.
    Jedoch das platin ticket habe ich bis heute nicht erhalten. Seit 2 Wochen warte ich auf eine Antwort nichts.
    Das ist eindeutig Betrug und wohl nicht der erste Vorfall.
    Bin drauf und dran einen Anwalt hinzu zu ziehen. Besser wäre noch die Finger von solchen Anbietern zu lassen.

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