A Trip Down Memory Lane – Broken Age Part One

Seit gestern Abend dürfen sich die Backer von Tim Schaefers “Broken Age” über den ersten Teil des Projektes erfreuen, welches vor jetzt knapp zweieinhalb Jahren das Crowdfunding im Spielebereich salonfähig gemacht hatte. Seit heute Abend darf auch endlich ich mich an Broken Age, Part One erfreuen, weil mir mein Backer-Beitrag leider nicht automatisch mehr Zeit und Muße beschert hat.

Doch nicht lang gefackelt, wie isset denn nun?

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Kurz gesagt: Awwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww!

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Ein wenig mehr gesagt: Wunderwunderwunderwunderschönes Art Design. Solides, klassisches Adventure-Gameplay. Gut besetzte Sprechrollen und spritzige Dialoge.

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Noch ein Stückerl mehr gesagt: Ich bin froh und zufrieden! Froh darüber, dass Tim Schaefer und der Rest der Crew bei Double Fine erneut gezeigt haben, wie man Spiele zum Verlieben macht. Zufrieden darüber, dass Broken Age nicht nur hochwertig produzierte, sondern auch spielerisch solide und schnörkellose Adventurekost bietet. Was bedeutet, dass genau das abgeliefert wurde, was damals bei der so sensationell aus dem Ruder gelaufenen Kickstarter-Kampagne versprochen wurde: Ein klassisches Adventure mit dem typischen Schuß Schaefer’schen Querkopf.

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Besonders beeindruckt hat mich nicht nur das Art Design, sondern die Art und Weise, wie das Art Design umgesetzt wurde. Broken Age sieht phänomenalerweise zu keinem einzigen Zeitpunkt aus, als ob es sich hier um ein typisches Videospiel handeln würde. Es ist eher, als ob man einen mit Pinselstrichen animierten, interaktiven Zeichentrickfilm spielt. Ich sehe keine dieser Merkmale, die typisch für Computergraphik sind. Keine Pixel, keine 3D-Modelle, keine Texturen, keine Vektoren, keine Pixelshader-Effekte aus dem Default-Bausatz einer dieser handelsüblichen Engines. Broken Age ist eine zum Leben erweckte Leinwand, auf der mit Pinselstrichen und Aquarellfarben ein Bild nach dem anderen entsteht. Das ist, mit Verlaub, sensationell!

Screenshots können diese Optik nur ungenügend wiedergeben. Selbst hochauflösende Trailer lassen nur erahnen, was hier auf den Bildschirm gezaubert wird. Scheiss auf all diesen langweiligen Realismus! Lass Deiner Phantasie freien Lauf und verwende all diese wunderbaren Tools und Möglichkeiten, um NEUE Landschaften zu erstellen, anstatt sich immer nur wie manisch im möglichst akkuraten Nachbilden der Wirklichkeit zu verlieren. Gute Güte, wenn ich Wirklichkeit will, dann gehe ich raus vor die Tür! Es sei denn, es handelt sich um Weltraumspiele. Da kann es nicht spacig-real genug sein. Aber zurück zum Thema …

Nach nur wenigen Sekunden flasht eine Erinnerung durch den Kopf und lässt mich danach nicht mehr los. Ich spiele kein “Adventure”, sondern bin wieder ein kleiner Zwuggel, der mit großen Augen vor dem alten SW-Fernseher im Wohnzimmer der Eltern sitzt und anstatt Hausaufgaben zu machen oder sich draussen beim Spielen die Knie aufzuschlagen, lieber im Nachmittagsprogramm tschechoslowakische und russische Zeichentrickfilme anschaut. Oder wie bezaubert “Die Abenteuer des Prinzen Achmed” verfolgt. Nur dass statt Variationen aus Tausend und Einer Nacht oder anderer Geschichten eher für Kinder man nun die Abenteuer von Shay und Vella verfolgt.

Shay sitzt auf einer Raumstation und wird rund um die Uhr vom Mond und von der Sonne, Avataren des Bordrechners, wie ein kleines Kind bemuttert. Immer wieder im gleichen Tagesablauf ohne Chance jemals mehr zu erleben als das immer gleiche “Kinderprogramm”. Vella lebt in einem Dorf und bereitet sich auf das Festmahl der Jungfrauen vor, wo einem Monster alle 14 Jahre eine Auswahl knackiger Jungdamen präsentiert wird, auf dass es diese frisst und nicht das Dorf. Zwischen diesen beiden Ebenen kann man nahtlos hin und her wechseln. Ob das eine Art Gameplay a la Day of the Tentacle ermöglicht, habe ich noch nicht herausgefunden. Shay hängt derzeit immer noch in einer unglaublich öden Spirale aus einem gefaktem Pseudo-Alltag fest und Vella hat es so gerade noch geschafft den gierigen Tentakeln von Mog Chothra zu entkommen.

Wie das alles zusammenhängt und ob die Geschichte so halbwegs einen runden Zwischenstopp einlegt, bis Part Two verfügbar ist, ich weiß es noch nicht. Ich weiß nur, dass ich a) wieder zurück muss und b) ich lauthals all denen ins Gesicht lachen möchte, die Broken Age schon hämisch abgeschrieben haben. In your face! Hah!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Preview.

26 Kommentare zu “A Trip Down Memory Lane – Broken Age Part One

  1. Allerheiligster sagt:

    Besten Dank für den Hinweis! Ich habe alle Kickstarter-Mails zum Thema Broken Age ignoriert, weil ich mir die Vorfreude nicht verderben wollte. Erst durch dich bin ich darauf gekommen, mal genauer hinzusehen. Siehe da, die Mail mit dem Key lag im Spam-Ordner. Jetzt müsste ich nur noch Zeit finden… 🙂

  2. anigunner sagt:

    Naja, man darf ja auch mal positiv überrascht werden nicht? Heißt aber noch lange nicht das jetzt alles eitler Sonnenschein ist, es wurden trotz allem Fehler bei der Entwicklung gemacht was den Umfang- und die Abwicklung angeht. Das wurde zumindest von meiner Seite so angemahnt, und die Aufsplittung ist ja immer noch eine Tatsache 😉

    Aaaaber… wenn das Spiel sich als Perle entpuppt dann ist es doch für alle Seiten toll. Muss ja nicht immer in einer Enttäuschung enden.

  3. namo sagt:

    Ersteindruck klingt doch schon mal sehr gut und auf ein mehr oder weniger klassisches Adventure hätte ich auch mal wieder Lust. Ich werde wohl aber trotzdem warten bis es das Ding mit allen Teilen komplett zu kaufen gibt, und derweil weiter meinen Pile of Shame nach und nach abbauen.

  4. Das Alien sagt:

    Irgendwie sind Spiel und Kampagne völlig an mir vorbeigelaufen. Aus reiner Neugier – inwiefern ist die Kickstarterkampagne damals denn „völlig aus dem Ruder gelaufen“?

  5. Harzzach sagt:

    Tim Schaefer wollte nur a bisserl Geld, damit ein Kamerateam eine Dokumentation darüber drehen kann, wie bei Double Fine ein Adventure konzeptioniert (!) wird und plötzlich waren da mehr als 3 Mio. Dollar auf dem Konto. Also wurde nicht nur ein kleines Adventure konzeptioniert, sondern ein „richtig“ großes Adventure produziert. Im Eifer des Gefechtes hat man aber mehr konzeptioniert, als sich mit 3 Mio. Dollar produzieren ließen, also wurde das Spiel zweigeteilt, damit man mit den Einnahmen des ersten Teils den zweiten Teil fertigstellen kann.

  6. Anonymous sagt:

    Schön. Ich warte trotzdem auf Teil 2. Allein schon deshalb, weil ich unter der Bedingung gebacked habe, ein DRM-freies Spiel zu erhalten. Teil 1 ist nun aber zunächst fest mit STEAM verdongelt. Was ich nicht gut finde. Die DRM-freie Fassung soll erst mit Teil 2 zugänglich werden. Da bleibt für mich ein Geschmäckle. Sorry.

  7. Knut sagt:

    scheiss spiel

  8. Minando sagt:

    Zumindest wissen wir jetzt, dass es keine Zensur gibt im Blog..

  9. Harzzach sagt:

    Lass es mich so sagen … wer nur „Scheiss Spiel“ schreibt, der muss auch damit leben können, dass ich mit „Scheiss Kommentar“ antworte 🙂

    Und da niemand persönlich angegriffen wird, mei, was soll ich da rumlöschen. Der Kommentar entlarvt den Kommentierenden besser als jedwede hyperventilierende Aufgeregtheit.

  10. Aloha2 sagt:

    Ahhhhrrrggg….

    Muss das sein?

    Musst du mir den Appetit noch mehr anheizen? So sehr anheizen, dass ich meinen Key für Teil 1 doch verwende, obwohl ich mir geschworen habe, erst dann in diese Welt abzutauchen, wenn ich das Spiel aus einer nigelnagelneuen Pappbox genommen und stilecht von einem optischen Datenträger installiert habe? Herzlichen Dank auch! *grummel*

    Mal ohne Netz und doppeltem Boden, schön zu hören, dass der Spruch „Adventures are NOT DEATH!“ aus dem Kickoff-Video zur Kampagne hier scheinbar wirklich zutrifft. Obwohl mein Beweggrund zum Backing dieses Spieles anfangs wirklich nur damit zusammenhing, mal wieder ein echtes Point’n’Click vom Erfinder(duo) des „schrägen Adventures“ zu bekommmen, hat sich diese Intention im Laufe der Zeit zu etwas noch viel Geilerem entwickelt. Ging es erst um das Spiel mit einer … hmmm … Irgendwie-Doku dran, hat sich genau diese Dokumentation im Episodenformat aller 1-2 Monate im Laufe der Zeit als eine derartig einzigartige Erfahrung herausgestellt, dass es mir sogar schon fast egal war, wenn das Spiel die letzte Grütze geworden wäre. Scheint sie ja dankenswerterweise nicht zu sein, aber dennoch. Der Blick hinter die Kulissen in der Hauptdoku und ganz speziell die sogenannten „Sidequests“ mit der Vorstellung der Teammitglieder und deren Backgrounds sind pure Freude. Ein All-American-Boy, welcher nun einer der Senioranimatoren ist, ein Chefprogrammierer (Oliver Franzke) der seine ersten Gehversuche auf einem KC85 bzw. KC87 in der DDR tat, man könnte so weiter machen. All diese Erfahrungen, all diese Einflüsse und wie diese zusammenkommen! Das zu sehen war/ist einfach nur genial. Nichts mit „Immer wieder neu lackierter Dreck“, sondern etwas, was einem wieder an die Möglichkeiten des Mediums glauben lässt. Und genau auch deshalb finde ich es Hammergeil, dass Tim S. eben nicht nur „klassisch in Pixel“ gemalt hat, sondern von der Thematik als auch vomn Stil einen neuen Weg geht und das Rad wieder ein Stück weiterdreht. Kann man mögen oder nicht. Für mich ist es die richtige Entscheidung.

    Naja, vielleicht bleibe ich doch stark und warte auf meine Pappbox. Und vielleicht, wenn ich sie dann habe, werde ich nicht das Spiel zuerst installieren. Nö. Vielleicht werde ich mir die Blu-Ray einlegen, auf welcher diese ganze einzigartige Dokumentation als Komplettpaket drauf ist.

    Mal sehen 😉

  11. Allerheiligster sagt:

    Wenn ich das letzte Kickstarter-Update richtig verstanden habe, gehen alle zukünftigen Folgen der Doku davon aus, dass man den ersten Teil gespielt hat (Spoiler-Alarm!). Daher würde ich an deiner Stelle erst das Spiel spielen, bevor du dir die komplette Doku ansiehst.

  12. Oh Götter… Endlich wieder ein Spiel mit einer Geschichte!
    Und WAS für einer.

  13. Minando sagt:

    Und deshalb, werter Sir, wird es ein Flop. Wir alle wissen: Gamer sind triebgesteuerte Wesen.
    Wenn Bumm, dann Boah.
    Wenn nicht bumm, dann Gehirn aua aua.
    Und ich muss jetzt aufhören zu schreiben, ich glaub, ich krieg wieder meine Migräne.

  14. Anonymous sagt:

    Wenn der alte Obersack das Spiel mit derartigen Lobgesängen ziert, könnte man sich das Spiel durchaus zulegen, sobald Teil II fertig ist. Sehr gute Neuigkeiten.

  15. froschhund sagt:

    Auf die Gefahr hin, es überlesen zu haben: weiß man denn schon, wann der zweite Teil veröffentlicht wird, und gibt es dann auch eine Retail-Version im Handel, ohne diesen Steam Zwang?
    Ich mag ja eher „ernste“ Adventures, aber diesen Titel würd‘ ich schon allein des Art Designs wegen spielen wollen.

    Ansonsten zum Thema „sich wieder wie ein Kind fühlen“ und eine Empfehlung für die nebeligen Winterwochenenden an all jene, die es verpasst haben:

    Ich spiel gerade „Silent Hill 2 & 3“ in der HD-Collection für die PS3. Zwar lese ich hier regelmäßig mit und weiß daher, dass die meisten hier eher am PC zuhause sind, aber meiner Meinung nach lohnt sich die Anschaffung einer Konsole schon aufgrund dieser beiden Titel.

    Insbesondere Teil 2 hat das letzte Jahrzehnt gut überstanden und ist auch heute noch ein Meilenstein der Survival-Horror Spiele. Von der ersten Minute an stellt sich beim Spielen ein Gefühl des Unwohlseins ein, das ich so in den letzten paar Jahren nur bei „Amnesia“ hatte.

    Anders als die meisten modernen Titel aus diesem Genre setzt Silent Hill wenig bis gar nicht auf Gore und Jumpscares, sondern auf subtilen Horror. Man kann das Spiel, wenn man mag durchspielen, ohne einen einzigen Gegner zu töten (bis auf Bosse). Trotzdem gibt es genug Szenen, die sich einem ins Gedächtnis einbrennen werden, weil das Spiel in Sachen Immersion ganz vorne mit dabei ist.

    Die Geräuschkulisse und der ins Spiel verwobene Soundtrack sind herausragend, das Gegnerdesign ist völlig obskur, die Rätsel sind teilweise aus der Kategorie „Ich brauch Stift und Papier“, die Story um die Stadt und den Hauptprotagonisten ist vielschichtig und, da es mehrere Enden gibt, streckenweise auch recht verworren.

    Aus heutiger Sicht ist der Titel gameplaytechnisch veraltet. Das Inventarsystem ist ein wenig umständlich, die Steuerung ist äußerst schwerfällig und da es oft starre Kamerawinkel gibt, verliert man (vermutlich gewollt) öfters mal die Orientierung. Ohne Karte wäre man denke ich komplett aufgeschmissen.

    Andererseits trägt all das auch wieder zur Atmosphäre und diesem beklemmenden Gefühl bei, das man beim Umherwandern durch die vernebelte Stadt und die zerfallenen Gebäude verspürt. Die Grafik der HD Edition wurde außerdem ordentlich aufpoliert, wenn man in einiger Entfernung vom TV sitzt sieht insbesondere Teil 3 sogar richtig ansehnlich aus. Bei Teil 2 gibt es außerdem die Wahl zwischen einer neuen englischen Synchro und den Originalstimmen. Ich persönlich mag beide, wenngleich ich bei beiden Varianten manche Protagonisten etwas fehlbesetzt finde. Bei Teil 3 gibt es komischerweise nur eine Neu-Synchro (also nicht die Originalversion). Da ich leider keine funktionierende PS2 mehr habe, kann ich diese nicht mehr mit dem Original vergleichen, aber für meine Ohren klingt sie gut.

    Ich war schon vor Jahren als Teenager restlos fasziniert von den beiden Spielen, auch wenn ich damals aus Angst höchstens von Speicherpunkt zu Speicherpunkt spielen konnte, maximal 20 Minuten am Stück.

    Klare Empfehlung von meiner Seite! Falls jemand ähnliche Spiele empfehlen kann, gerne her damit!

  16. Anonymous sagt:

    Ist bitte nicht als Kampfansage zu verstehen: aber ich habe Silent Hill 2 und 3 hier noch als Originale in der portierten PC-Version im Regal zu stehen. Für die zwei Titel muss man sich also nicht unbedingt eine PS 2 besorgen.

    Wegen der Empfehlung: Sowohl Alan Wake als vor allem auch Deadly Premonition lohnen eventuell den Blick, da sie Silent Hill 2 ganz klar in der Liste ihrer Vorfahren haben.

  17. Harzzach sagt:

    Mit Alan Wake habe ich, obwohl ich die Optik und die aufgebaute Atmo sehr wertschätze, rein steuerungstechnisch so meine Probleme. Denn sobald sich Mr. Wake in Bewegung setzt und sich die Bildschirmmitte irgendwo drei Meter rechts oder links von seiner Schulter befindet, ich nur so durch den Level schramme und schlittere, als ob ich besoffen wäre … da verflüchtigt sich all diese vorher so wunderbar aufgebaute Atmo und ich frage mich, warum ich mir den Rotz eigentlich geben soll.

    Anders ausgedrückt … als Adventure hätte mich Alan Wake wahrscheinlich zu lautstarken Jubelarien genötigt. Als Action-Spiel mit deplazierter Kamerapositionierung empfinde ich die 10 Euro, die ich im Rahmen eines GOG-Sales ausgeben habe, als rausgeschmissenes Geld.

    Ähnlich ist es bei Silent Hill. Die Atmo ist auch heute noch unglaublich. Aber die wenigen Action-Sequenzen vermiesen mir regelmäßig den Spielspass, ich nudele sie irgendwie durch, damit sie vorbei sind, bis es mich leider genug nervt, dass ich das Spiel nie wieder anrühre. Not my style! 🙂

    Von daher habe ich mir für dieses Jahr Deadly Premonition vorgenommen, welches ja doch eher in Richtung Adventure gehen soll.

  18. Aloha2 sagt:

    @Allerheiligster:
    Danke für den Hinweis, ich werde wachsam sein!

    P. S.: Obwohl es meiner Meinung nach Sünde ist die Grafik von Broken Age anzutasten, können diejenigen, die unbedingt 8-Bit-Feeling wollen, mal bei YouTube folgenden Beitrag ansehen:

    watch?v=42H_s0LL9VM

    Tja, frei nach Else Kling: „Wenn’s scheee macht!“ Wie dem auch sei, Hauptsache keiner hat mehr einen fadenscheinigen Grund das Spiel nur wegen Äußerlichkeiten abzulehnen.

    Danke Herr Franzke, Sie haben wirklich an alles gedacht 😉

  19. froschhund sagt:

    Deadly Premonition kannte ich bis jetzt nicht, danke für den Tipp!

    Ich hab nur nach einem kurzen Blick auf das 4players Fazit die Angst, dass sich das Spiel zu einer ähnlichen Hassliebe wie „Forbidden Siren“ entwickeln könnte. Das war so ziemlich das allerfrustigste Spiel, das ich jemals (durch-)gespielt hab. Dark Souls ist da noch casual dagegen, würde ich wirklich keinem empfehlen.

    Alan Wake ist gerade bei der aktuellen Ausgabe der CBS dabei, werd ich wohl zuschlagen für 6.-

    Irgendwo in meinem Hinterkopf geistert noch ein Titel herum, dessen Name mir nicht einfallen will. Man spielt ein Mädchen in einem Turm (?) und am Anfang muss man sich vor einem Henker (oder einem Koch mit nem großen Beil?) verstecken. Kämpfen kann man glaube ich nicht, man kann nur weglaufen. Hmmm… lässt sich schlecht googeln. Project Zero ist es nicht…

    @Harzzach: Meinst du mit den wenigen Action-Sequenzen die (Boss-)Kämpfe? Da gibt’s zu Beginn die Option, den Action-Level auf „Beginner“ zu setzen, das reduziert die Gegnerzahl und deren Trefferpunkte deutlich.

  20. Aloha2 sagt:

    @froschhund:
    „Turm“ war schon mal ein gar nicht so schlechter Ansatz, was du suchst ist sicher „Clock Tower 3“. Ebenfalls einen Blick wert ist dessen geistiger Nachfolger „Haunting Ground“.

  21. Anonymous sagt:

    @ harz:

    Hast Du Dir mal „Lone Survivor“ näher angesehen? ich bin zwar beim ersten Anlauf nicht genug rein gekommen – aber letztlich ist das eine extrem auf den Adventure-Kern gedrehte Silent Hill – Hommage mit beinhartem Ressourcenmanagement.
    Und über Silent Hill 2 solltest du eventuell nochmal nachdenken. Wir mussten den „Faust“ schließlich auch alle mal lesen.

  22. arillo sagt:

    Lone Survivor ist echt übel. Hab mir das beim Release gleich gekauft, weil die Musik im Trailer und das Artdesign so genial sind, habs dann aber nicht länger als eine oder anderthalb Stunden gespielt, weil ich so schnell die Orientierung veroren hab und es wirklich verstörend ist. Keine Ahnung ob es seit dem Directors Cut Patch endlich XBox Controller Buttons anzeigt. Finde das sehr mühselig, die Konfig einzustellen und gleichzeitig eine Liste mit der Belegung zu schreiben, auf die ich dann während des Spiels, also in haarigen Situationen, zurückgreifen muss.
    Irgendwie ist das alles nicht mein Ding. Amnesia habe ich zumindest bis zum Gefängnis gespielt, also etwa 3-4 Stunden, hab mich da aber sowas von verlaufen…

  23. isaacascii sagt:

    Weiß jemand ob es irgendwo eine Aufstellung zu den Kosten dieses Adventures gibt?

    Eine Mille für die obersteilen Sprecher aus Hollywood!? Eine Mille für ein paar talentierte Grafikdesigner!? 100.000 für die Engine (hey, es ist nur ein Adventure!!?)?! Und zuletzt noch ne Mille für’n neuen Porsche?!

    Sorry, so nett ich dies Adventure auch finde, kommt mir dass ganze doch ein bischen Mager vor.
    Egal, genug gerätselt, schöne jedenfalls, dass Tim Schäfer, DOITSCHLAND (mit Daedalic), und viele Programmieränfänger ( ;P ) noch die Fahne für klassische Adventures hochhalten.

  24. Harzzach sagt:

    Lone Survivor habe ich hier, aber … ja, das Spiel ist wirklich übel. Haut zumindest für mich mehr „rein“ als Silent Hill. Hebe ich mir final für den Tag auf, an dem ich so gut gelaunt bin, dass ich mir das freiwillig geben kann 🙂

    Zu den Kosten von Broken Age: Lass mich nicht lügen, aber ich glaubte in den DF-Foren eine Aussage gelesen zu haben, dass man nach der Veröffentlichung des zweiten Teils eine grobe Aufstellung der Kosten veröffentlichen will. Finde die Stelle auf Anhieb jetzt nicht mehr, kann mich daher auch getäuscht haben.

  25. askies sagt:

    Klignt ja gut. Ich hab es nur so halb mitverfolgt. Episodenformate sind einfach nichts für mich und ich denke erst bei Release einer KOMPLETTEN Retail über einen Kauf nach. Liest sich trotzdem bisher alles zu dem Spiel schon sehr gut. Bleibt auf jeden Fall auf dem Radar. Aber erstmal freue ich mich auf Blackguards Ende nächster Woche 🙂

  26. Mcfly sagt:

    @froschhund: Soweit ich weiß wird mit dem 2.Teil von Broken Age im Juni/Juli gerechnet. Hab die Aussage aber nicht nachgeprüft, nur irgendwo bei Gamersglobal.de gelesen.

    Zum Thema Silent Hill & Survival Horror: ich muß zu meiner Schande gestehen das diese Art Spiele nichts für mich sind. Bin zwar kein großer Schisser, aber ich hasse es mich ständig zu erschrecken 😉 Dann lieber Splatter ala Dead Space 2. Da kann ich nämlich auch ordentlich austeilen mit Wumme & Lasercutter und muß mich nicht im Schrank verstecken oder in dunklen Ecken rumdrücken wie in Amnesia & Co.

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