Xbone, Quo Vadis?

Normalerweise geht mir das Schicksal diverser Konsolen-Anbieter und ihre dazugehörige Hardware am Allerwertesten vorbei. Nicht, weil ich als Angehöriger der glorreichen PC-Gaming Master Race angewidert auf die Niederungen der Lowly Console Peasants starre, sondern weil ich mangels Zeit im Wohnzimmer keine Konsole stehen habe. Wenn mein Nintendo DS seit über einem Jahr in der Schublade verstaubt, was soll ich dann mit einer Playse, einer weiteren Nintendo-Hardware oder gar einer 360 anfangen?

Dennoch verfolgt mich seit einigen Tagen eine fixe Idee. Was wird aus der Xbox, wenn der neue Microsoft-CEO seinen Job antritt und den Aktionären seine Strategie für die kommenden Jahre vorlegt? Hat die Xbox überhaupt noch einen Platz in diesen Plänen? Nun, es mehren sich diverse schlaue Artikel, die sich auf dem Konzern nahestehende Quellen und vertraute Analysten beziehen, in denen versucht wird aufzulisten, wo es bei Microsoft derzeit hakt und was wohl die wahrscheinlichste Strategie des noch zu bestimmenden Ballmer-Nachfolgers sein wird. Der aktuellste Artikel dazu findet sich hier.

Hier wird zum wiederholten Mal erwähnt, dass Bing eine ziemlich verlustreiche Geschichte ist und nicht einmal ansatzweise die Reichweite und Marktanteile von Google erringen konnte. Auch wird nicht zum ersten Mal darauf hingewiesen, dass die Xbox, obwohl man hier mittlerweile kleine schwarze Quartalszahlen schreibt, insgesamt ein ziemlich verlustreiches und mittlerweile auch gescheitertes Experiment ist, um MS zusätzlich im Wohnzimmer und nicht nur in den Büros der Welt zu etablieren. Das Wohnzimmer befindet sich längst in den Händen vieler Anbieter, die sich auf eine Myriade von Plattformen verteilen. Die Zeiten, in denen im Wohnzimmer EIN Gerät stand, um das sich ALLE geschart haben, die sind vorbei. Gates Wohnzimmer-Strategie kann als gescheitert betrachtet werden. Die Xbox One in ihrer aktuellen Ausprägung ist ein Dinosaurier, der noch nicht gemerkt hat, dass ihm durch einen Meteoriteneinschlag und den damit verbundenen klimatischen Veränderungen das Futter allmählich ausbleibt.

Sprich … der neue MS-CEO könnte sich bei den Aktionären, inklusive mächtiger Kurssteigerungen, sehr beliebt machen, in dem er Bing dichtmacht, MSN dichtmacht und die gesamte Entertainment Division dichtmacht, bzw. einen Käufer für die XBOX sucht. Das sind Betriebssparten, die seit Jahren nur Verluste einfahren und die nichts zum Kernbereich von MS beitragen. Die XBOX ist nutzlos geworden, weil der Wohnzimmerplan nicht mehr relevant ist, das ganze XBOX-Abenteuer ist insgesamt nur ein für die Ziele von MS sinnloses Milliardengrab geworden.

Ist das also das Ende der XBOX? Hell no! Natürlich nicht. Sobald dieses Produkt aus den Klauen übergeordneter Konzerninteressen befreit ist, kann der neue Eigner sich endlich darauf konzentrieren attraktive Angebote für Gamer zu machen, anstatt mit aller Gewalt aus einer Spielekonsole ein allumfassendes Multimedia-Center zu machen. Die Marke XBOX ist bekannt und populär, es gibt genug Haushalte, in denen eine 360 steht und bei entsprechend guten Angeboten mit Sicherheit weitere XBOX-Hardware stehen wird.

Wer aber, wer könnte der Käufer sein? Wer hat die Kohle MS den ganzen Komplex abzukaufen?

Schauen wir uns mal um. Wer hat in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise in einem reinen Luxus-Segment wie Videospiele derart viel Geld verdient, dass die Konkurrenz nur noch vor Neid erblassen kann? Wer hat derzeit nicht nur ein, sondern zwei unglaublich erfolgreiche Franchises am Laufen? Wer ist so erfolgreich, dass alles unter 10 Mio. verkauften Einheiten pro Spiel bereits als Megaflopp gelten würde? Wer MUSS nach den Gesetzen des Marktes NOCH erfolgreicher werden? Wer kann es nicht riskieren, dass das Publikumsinteresse in einem höchst volatilen Segment wie dem Videospiel-Bereich plötzlich nachlässt und die Geldzählmaschinen mangels Futter plötzlich heißlaufen und explodieren?

Activision! Das Schicksal des einstigen Branchenprimus EA eindrücklich vor Augen, kann jemand wie Bobby Kotick seinen lukrativen Job nur dann behalten, wenn er weiterhin einen drauf setzt. Aktionäre mögen keinen Stillstand. Aktionäre können mit hohen, aber stabilen und damit langweiligen Gewinnen nichts anfangen. Aktionäre wollen Umsatzwachstum und nichts anderes. Und wie kann Activision angesichts eines zunehmend gesättigten Marktes noch wachsen? In dem man vom reinen Publisher zum Konsolenhersteller-Publisher wird und somit die KOMPLETTE Verwertungskette kontrollieren kann. Wenn Microsoft sich klugerweise dazu entschliessen sollte die XBOX loszuwerden, wird Activision zuschlagen.

Mark my words! Meine Kristallkugel hat gesprochen! Howgh!

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38 Kommentare zu “Xbone, Quo Vadis?

  1. drecksack sagt:

    Ich stelle mir gerade vor, wie EA Lizenzgebühren an Activi$ion abdrückt, um BF 6 auf der Xbox One veröffentlichen zu können.

  2. shakeyourbunny sagt:

    Ich weiss ja nicht, was dich geritten hat, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß Activision die XBox übernimmt und damit ins Konsolengeschäft einsteigt.

    Das rechnet sich nicht und sie sind so auch gut genug mit Call of Duty, Skylanders, Warcraft, Starcraft und Diablo aufgestellt, gute Gewinne zu machen.

  3. shakeyourbunny sagt:

    Ergänzung: Activision gibt es seit dem Atari 2600 und diese Firma lässt sich nicht auf so ein Abenteuer ein, da so eine grosse Konsolenplattform ein Fass ohne Boden ist und die derzeitige Führungsriege versteht zwar, daß die Aktionäre befriedigt werden wollen, aber so dumm auf den schnellen Dollar sind sie nicht aus.

    Sie haben durchaus eine prall gefühlte Kriegskasse, aber die verstehen es schon, das investierte Geld wieder reinzuholen, was ich bei der XBox nicht so richtig sehen will.

    Wer will denn schon als Widersacher zu Sonys PS4 antreten?

    Apple könnte es sich leisten, die XBox zu übernehmen, als eine Art Upgrade zu deren AppleTV. Sonst … hm sehe ich nicht wirklich jemanden, vielleicht Samsung? Aber denen passt die XBox nicht wirklich ins Portfolio.

    Vielleicht – und was ich am wahrscheinlichsten halte – wird die ganze XBox-Division als eine eigenständige Firma unter den Dach von Microsoft abgespalten.

  4. Joe sagt:

    Ich finde eigentlich alles gut, was MS Verluste beschert. Also bin ich ganz klar ein Fan der 360. Die X-Box möchte bitte bei MS bleiben und ihnen viele weitere verlustreiche Jahre bescheren. 😉

  5. Harzzach sagt:

    Ich weiss ja nicht, was dich geritten hat …

    Eine fixe Idee. Wild umher feuernde Neuronen. Mir war langweilig. Such’s Dir raus 🙂

    Nein, meiner Meinung nach gibt es für Activision nur diesen Weg, um weiter WACHSEN zu können. Wie bereits gesagt, den Aktionären ist es scheissegal, ob Kotick sich mit CoD, Skylanders und Co. konstant und anhaltend dumm und dämlich verdient. Da will man jedes Jahr mehr Umsatz sehen. So sonderlich viel mehr wachsen kann Activision als reiner Publisher aber nicht mehr. Wenn man aber die gesamte Verwertungskette kontrolliert, kann man nochmal so richtig den Bär steppen lassen. Weil man jetzt noch zusätzlich Geld von den anderen Publishern in Form von Lizenzzahlungen bekommt. Wachstum auf Jahre hinaus! Achja, CoD, Skylanders und Co. werden dadurch noch profitabler. Das tut dann der Rendite für die Aktionäre gut.

    Risiko? Kaum vorhanden. Die XBOX ist ja keine neue Marke. Steht halt nicht mehr MS als Hersteller drauf, ansonsten kann es gerade für die Kunden nur besser werden, weil Activision nur Spiele verkaufen will und kein Interesse an einer wie auch immer gearteten „Eroberung“ des Wohnzimmers hat.

  6. Harzzach sagt:

    @joe: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Xbone die letzte Konsolen-Hardware aus dem Hause Microsoft sein wird.

  7. Anonymous sagt:

    Wieso sollte sich Activision mit seinen auf jeder Plattform super laufenden Multititeln eine verlustreiche Konsolensparte einkaufen?

    Multiplattform ist die Zukunft!

  8. Harzzach sagt:

    Weil die XBOX gewinnbringend betrieben werden kann, wenn sie nicht mehr Opfer der seltsamen übergeordneten Konzernstrategie von MS sein muss.

    Es sei denn MS hat bei den letzten Quartals- und Jahreszahlen kräftig manipulieren lassen und die XBOX ist tatsächlich ein Milliardengrab. Dann ist es wirtschaftlich natürlich besser diese Plattform einzustampfen. So oder so, die Wahrscheinlichkeit, dass die Xbone die letzte MS-Konsole sein wird, die ist recht hoch.

  9. Anonymous sagt:

    Trotzdem weiß ich nicht, was Activisions Motivation dahinter sein sollte. Sony hat ja gezeigt, wie schnell die Gewinne einer fast schon Monopol-Konsole in diesem riskanten Geschäft aufgefressen werden können.

  10. shakeyourbunny sagt:

    Eben, Activision macht lieber Multiplattform und ich bin mir sicher, das sie auch für SteamOS/Linux etwas in petto haben, sobald es sich lohnt, dafür etwas umzusetzen.

    Sich dann noch zusätzlich ein Steckenpferd namens XBox zuzulegen, passt in meine Augen überhaupt nicht in die Konzernstrategie.

  11. forty-two sagt:

    *Kristallkugel an*
    Eine Konsole wie wir sie kennen, wird es von MS vielleicht nicht mehr geben. Aber gänzlich keine Entertainmentsparte mehr? Nein. Die werden die XBOX noch mehr zur Multimediastation ausbauen.

    Warum denke ich so?
    Das Ziel der letzten Jahre war (auch wenn nicht immer erfolgreich…) überall vertreten zu sein und ein allumspannendes „Erlebnis“ (bewusst in Anführungszeichen!) zu bieten. Den Menschen in jeder lebenslage an sich zu binden. Suchmaschine, Handy-OS, der Nokia-Kauf, die (logische und fäliige) Zusammenführung von Handy OS, Tablet OS und die „Anpassung des Desktop OS an die mobilen Erlebnisse“, Cloud-Dienste, mp3-Player etc.
    Was würde ein Rückzug bringen? Kurzfristig mehr Rentabilität. Die Nachteile wären weitaus größer. Das sollte JEDER Investor/CEO/Aktionär erkennen. Die Kasse ist voll und langfristig könnte man vielleicht sogar Sony in die Knie zwingen (denen geht es finanziell ja alles andere als gut), man würde so den Markt ziemlich dominieren. Es sei denn die Dampfmaschinen und die nächste Nintendokonsole schlagen ein wie eine Bombe.

    Activision würde niemals die Box kaufen. Siehe auch shakeyourbunnys Kommentar. Abgesehen davon glaube ich kaum, dass EA und Konsorten so schrecklich erpicht sind eine Activision-Konsole mit Spielen zu versorgen. Dann doch lieber Nintendo, PC oder Dampfmaschinen.

    *Kristallkugel aus*

  12. Elbow sagt:

    Mir ist völlig egal was MS mit der XBOX macht, Hauptsache sie lassen Windows Phone nicht sterben. Habe weder Lust of iOS noch auf Android. Bing kann auch gerne bestehen bleiben. Ist gar nicht mal sooo schlecht und der Gedanke, dass Google als einzige Suchmaschine übrig bleibt, ist auch irgendwie beängstigend.

  13. Elbow sagt:

    Nachtrag. Activision wird, wie viele hier schon schrieben, mit Sicherheit keine eigene Hardware-Sparte haben wollen. Wer sonst noch in Frage kommen würde? Evtl. Disney als großer Entertainment-Konzern oder Lenovo wenn es auf eine Hardwarefirma hinausläuft. Die haben Geld und wollen offenbar weg vom reinen Businessumfeld.

  14. Minando sagt:

    „Risiko ? Kaum vorhanden…“…naaajaaa.

    Mal abgesehen davon, dass xBox und Ps3 Praktisch Klone sind, was sich bei PS4 und One wohl auch nicht ändern wird, wie soll denn ausgerechnet die vielgescholtene SpyBox bei den Aktionären punkten ?
    Die meisten wissen vermutlich nicht mal wie man einen Controller richtigrum hält, haben aber bestimmt schon das eine oder andere vom Spionage-im-Wohnzimmer-Gedöns gehört.

    Nee, SO doof ist Mr. K. nicht. Eher stellt Activision NOCH eine Konsole vor als die One zu übernehmen.

  15. Boreas sagt:

    Oh, hört mir auf mit dem allumspannenden Entertainment-Erlebnis. Ich weiß nicht was Windows momentan reitet, und ich weiß noch weniger ob es erfolgreich wird. Nachdem ich meinen Win7-Key vertrödelt habe musste ich bei meinem neuen System auf Win8 zugreifen, weil ein Familienmitglied das noch unbenutzt rumfliegen hatte…
    Und nun bin ich Teil des allumspannenden Entertainment-Erlebnis. Aber ich will nicht nur rumflamen. Windows 8 ist tatsächlich ein wenig flotter als Win7. Aber dass ich mit meiner Maus „wischen“ muss um „Apps“ zu schließen, kommt mir ein wenig unpraktikabel vor. Dass diese „Apps“ (nein im Ernst, wohin ist das Wort „Programm“ verschwunden?) unbedingt auf Vollbild laufen müssen, dass der „Aus“-Knopf hinter irgendwelchen Leisten versteckt ist die erst aufploppen wenn man an den Bildschirmrand geht (und nichteinmal dann kann man ihn direkt finden. Natürlich ist er dort erst in einem Untermenü), all das ist mir vollkommen unverständlich.

    Es gibt so viele schöne Neuerungen (wie den neuen Task Manager), aber all das geht mir nur auf den SACK, weil ich ständig das Gefühl habe vor einem Tablet zu sitzen, welches ich nur mit der Maus bedienen kann. Hätte mir Microsoft irgendwo angeboten Win8 im „Classic-Modus“ zu booten, in dem ich direkt im Desktop lande, und hätte ich dort gut geordnet alle wichtigen Dinge wie die Systemsteuerung in einem Startmenü…. Ich würde euch Loblieder auf das neue Betriebs-system singen. Aber so sitze ich fassungslos vor einem behinderten Experiment, welches versucht die komplexe Steuerung eines Apache-Kampfhubschraubers mit den Bedienelementen eines Fiat-Panda auszuführen.

    So oder so, ich bin gespannt was die Zukunft bringt, und wann ich meinen nächsten Wutanfall bekomme weil die einfachsten Funktionen so unglaublich gut versteckt sind.Es ist ja manchmal fast schlimmer als die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook.

    Zur Topic: Dürfte der Indianer nicht weniger Glaskugel, und mehr Halluzinogene in Pfeifen benutzen um die Zukunft zu sehen? Andererseits könnte die Zukunft von Microsoft als Trip zu mehr oder weniger schweren Panik-Attacken führen, da ist die Distanz einer Glaskugel tatsächlich vorzuziehen.

  16. Harzzach sagt:

    Minando, die Xbone ist genau der Grund, warum diese Hardware die letzte Konsolen-Hardware von MS sein wird. DAMIT macht man kein gutes Geschäft. Das ist der letzte Sargnagel für die Entertainment Division. Die nächste XBOX (gleichgültig wem dann diese Marke gehören wird) wird frei von übergeordneten Konzern-Interessen sein, weil es dann nicht mehr darum geht irgendwelche hypothetischen Wohnzimmer zu erobern, sondern nur noch darum eine möglichst attraktive Spiele-Konsole auf den Markt zu bringen. Denn gutes Geschäft ist in diesem Bereich immer noch zu machen, wenn man sich nicht allzu dumm dabei anstellt.

  17. Ben sagt:

    Noch mal zwei Schritte zurück: Was wäre es denn, das Microsoft überhaupt verkaufen könnte?
    Die Marke, ein paar Patente und ein bisschen Hardwaredesign. Der Rest der Xbox ist auf allen Ebenen mit Microsoft verzahnt, sei es das Betriebssystem, das zum Großteil auf Windows basiert oder die Entwicklungsabteilungen, die irgendwo in den Microsoft Labs drinhängen.

    Wer auch immer „Xbox“ kaufen würde, wäre direkt von Microsoft abhängig, was die Weiterentwicklung und den Support angeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für irgendjemand reizvoll wäre, der die Marke weiterentwickeln und pflegen will. „Ja, also es wäre total super wenn ihr beim nächsten Windows Kernel auch die Hardware der geplanten Xbox4 berücksichtigt, bitte bitte mit Zucker oben drauf.“
    Eine Alternative wäre es, die Marke weiterzuführen, aber letztlich ganz eigene Geräte und Software zu entwickeln. Das ist allerdings ein Feld, auf dem Activision jegliche Expertise fehlt, von OS-Entwicklern angefangen bis hin zu den notwendigen Beziehungen zu den großen Hardwarekomponentenherstellern.

    Interessant wäre es schon eher für Firmen wie Asus, NVIDIA, AMD oder Samsung, die selber Hardware bauen und von einer großen Marke wie Xbox profitieren könnten.

    Mal ganz davon abgesehen, dass es auch Sonys Unterhaltungselektroniksparte überhaupt nicht gut geht und die Zukunft der „Konsolen“ auch durch Spieler wie Valve, Apple und Google in 5-10 Jahren ganz schön durcheinander gewürfelt werden könnte.

  18. Joe sagt:

    Activision würde niemals die Box kaufen.

    Mindestens eine X-Box wird Activision schon gekauft haben, schließlich wollen sie ihre Produkte auch mal testen können. 😉

    Der Rest der Xbox ist auf allen Ebenen mit Microsoft verzahnt, sei es das Betriebssystem, das zum Großteil auf Windows basiert

    Auf der X-Box und auf der X-Box 360 lief ein Windows-2000-Abkömmling und auf der Xbone läuft ein Windows 7 Embedded (nein, nicht Windows 8).

    Mal ganz davon abgesehen, dass es auch Sonys Unterhaltungselektroniksparte überhaupt nicht gut geht und die Zukunft der “Konsolen” auch durch Spieler wie Valve, Apple und Google in 5-10 Jahren ganz schön durcheinander gewürfelt werden könnte.

    Ich sehe überhaupt keine Zukunft für TV-Spielkonsolen, der Video Game Crash wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

  19. Alex sagt:

    Also ich werde keine Xknochen und Playse holen, viele die zu alt und schlau sind, auch nicht. Aber es sind die „Jungen“, welche auf die auf die markigen Werbelügen reinfallen und geistesabwesend zugreifen werden. Nur weil „wir“ die Konsolen nicht kaufen, wird MS nicht pleite gehen, es rücken 100de Käufer nach…

  20. Naja, aber als wir die „Jungen“ waren hat das den Videospiel Crash auch nicht verhindert.

  21. forty-two sagt:

    Wen wundert es? Der hat nichts anderes bisher in seiner Karriere gemacht als verkaufen, trennen und abspalten 😉

    Wichtigtuer der sich als irgendein wichtiger und ganz toller Macher profilieren will. Analysten wird es gefallen. Ballmer/Gates werden das zu verhindern wissen.

    Ich bin übrigens in keinsterweise MS-Fan. Wollte das nur noch einmal klar stellen…

  22. Ghostbit sagt:

    Dass die XboxOne die letzte Xbox wird, könnte ich mir auch gut vorstellen. Ich werde mir die Stasibox sicher nicht holen, ob sie nun für Deutschland den Off-„Off“-Schalter hat oder nicht. Zu teuer, Kinekt will ich nicht, Software Lineup geht so, Hardware scheint schlechter als die der PS4, zumindest von den Zahlen her.

    Dass Activision sich aber den Klotz ans Bein hängt, glaube ich auch nicht. Die sollten sich erstmal auf ihre Topmarken konzentrieren und die wieder grade rücken. CoD Ghosts steht grade massiv in der Kritik und die letzten ActiBlizz Titel kann man spielerisch getrost als Flop bezeichnen. Sc2 fristet ein Nischendasein in der eSports Szene und wurde als Platzhirsch von LoL abgelöst. Diablo 3 blieb hinter den Erwartungen deutlich zurück, viel mehr als 1 Mio. Einheiten wurde für die aktuelle Konsolenversion nicht umgesetzt. Ohne Cashcow WoW, sähe es da bald duster aus.
    Damit will ich nur sagen, die haben selber genug Probleme. Einen Pleitegeier aufpäppeln kann man machen, wenn einem langweilig ist und man zuviel Geld hat. Ich glaube beides ist bei Activision grade nicht der Fall.

    Um das heilige Konsolentriumvirat zu vervollständigen, sollte Xbox dann irgendwann raus sein, gibts ja bald die Steambox.

  23. Harzzach sagt:

    Rein kommerziell war Diablo 3 ein enormer Erfolg. Knapp 12 Mio. Einheiten für ein PC-Spiel (Stand Ende 2012) ist nicht übel, um es mal höflich auszudrücken. CoD Ghost hat am Erstreleasetag knapp 1 Billion Dollar Umsatz generiert … spielerische Flopps sind nicht relevant für Activision. Und von SC2 Heart of the Swarm wurden nach zwei Tagen bereits über 1 Mio. EInheiten verkauft.

    Sprich, Kotick interessiert es einen Scheissdreck, wie „gut“ die Spiele von ActiBlizz sind. Ihn interessiert nur, wie gut sie sich verkaufen und diesbezüglich scheint er bislang alles richtig zu machen.

  24. drecksack sagt:

    @ Harzzach

    Billion aber nur deshalb, weil es den Begriff Milliarde im Englischen nicht gibt.^^

  25. Harzzach sagt:

    Ach, hacke, ich übersetze gar nicht mehr, mein Hirn ist auf denglish gestellt 🙂

  26. Joe sagt:

    So, nachdem jetzt demnächst in meinem komplett Online-DRM- und HD-freien Wohzimmer der erste DVD-Player mit Spielfunktion 2 ankommt, kann ich mich erstmal die nächsten Jahre komplett offline durch den riesigen Backkatalog ab 1 Euro pro Titel spielen.

    Da kann mir völlig egal sein, ob das Internet gedrosselt wird und welchen neuen Cloud-Unsinn sich MS & Co. ausdenken werden. Und in zehn Jahren schaue ich mich mir die Nachfolger an, wenn die bis dahin überhaupt nocht funktionieren. Und dann bin ich immer noch nicht bei Xbone und Co. angekommen…

  27. anigunner sagt:

    Die nächsten Konsolen werden eh keine Rechenmaschinen mehr werden sondern einfache Clients. Zugriff ins Internet, Spiele/Filme werden dort vertrieben- und betrieben. Microsoft ist dann nur noch Servicedienstleister, die XBox kann für ein Apple und ein Ei in China gefertigt werden. Gibt es vielleicht sogar schon umsonst wenn man ein Jahr die goldene Mitgliedschaft im voraus kauft.

    Verbindet man das ganze noch mit Dienstleistungen für Handies oder Smart-TV´s dann wird das zukünftig ein reiner Servicewettkampf um die Kunden. So wie es im Moment so ähnlich am Handymarkt betrieben wird. Ich kann mir kaum vorstellen das die nächste Generation der Konsolen wieder „offlinefähige“ Geräte mit großer Rechenleistung werden. Unnötige Kosten. Das Geld verdient man mit der Software, nicht mit der Hardware. Der Trend ist unübersehbar.

  28. Harzzach sagt:

    Trends sorgen aber nicht dafür, dass Kunden plötzlich ihre Konsumgewohnheiten komplett umkrempeln und plötzlich nur noch das tun, was sich Firmen ausdenken. Nur weil es einen Trend zu MMOs und MP-Spielen gab, gab es keine SP-Spiele mehr? Nur weil Konsolen populär wurden, gab es keine PC-Spiele mehr? Nur weil es Amazon gibt, gibt es keinen Buchhandel mehr? Nur weil es eBooks gibt, gibt es keine gedruckten Bücher mehr? Und so weiter und so fort. Solche Absolutismen sorgen nur dafür, dass sich viele Firmen auf Trends stürzen, nur um einige Jahre ernüchtert festzustellen, dass sie zu den vielen Mitbewerbern in diesem Marktsegment zählen, die keinen Stich machen konnten, weil dieses Marktsegment vollkommen überraschend doch nicht so groß geworden ist, wie vorher gedacht.

    Das Zauberwort heisst hier Angebotsergänzung, denn nichts anderes ist es. Das verfügbare Angebot wird ergänzt. Verschwinden tut ein Angebot nur dann, wenn es z.B. durch technische Entwicklungen obsolet geworden ist. So wie man heute keine Grammophone mehr kaufen kann, weil es technisch bessere Geräte gibt. Online-Only ist aber nix „technisch besser“, sondern nur „zusätzlich“. Aber es gibt interessanterweise immer noch hochwertige UND preiswerte Vinyl-Plattenspieler zu kaufen, weil es immer noch genug Kunden unterschiedlicher Kaufkraft gibt, die Vinyl einer CD vorziehen.

    Aber gut, aus dem Browserspiel-Boom der letzten Jahre hat man ja auch nix gelernt, als gerade in Deutschland, dem Mutterland dieses Subgenres, die beiden großen Anbieter Gameforge und Bigpoint massiv Personal abbauen mussten, weil sich die vollkommen surrealen Umsatz-Prognosen doch nicht bewahrheitet haben. Böse Zungen behaupten, hier sei es eh nur darum gegangen leichtgläubige Investoren abzuzocken 🙂

  29. Minando sagt:

    Stichwort Browsergames: was aber anscheinend immer noch HERVORRAGEND funktioniert ist die Masche mit den in-app- /DLC- Verkäufen. Kann ja sein dass Browsergames nicht so gut funktionierten wie von den Machern vorgesehen, aber eines steht fest: an der (zu) hohen Intelligenz der User lag es nicht.

  30. Harzzach sagt:

    Nö. Nur an der Anzahl der User, die bereit sind für so etwas Geld auszugeben 🙂

  31. anigunner sagt:

    „Online Only“ ist aber genau das, was die Hersteller und Publisher wollen. Und sie werden alles tun um diese Stoßrichtung beizubehalten. Da ist es wieder mal egal was der Konsument will, mit genug Hype und „Eingewöhnung“ kriegt man mit etwas Geschick fast alles an den Mann bzw. die Frau. Man sieht doch schon anhand der DLC- und Preorderpoltik wie gut das klappt. Es gibt auch genug welche das in dem Umfang auch verteidigen und gutheißen. Mach einen guten Preis, und die meisten Kunden werden ohne größere Bedenken zugreifen.

    Sicherlich wird es auch noch Offlinekonsolen geben (denke Nintendo ist so ein Kandidat) , aber ich denke die Marschrichtung ist klar. Dazu ist dieser Onlineservicegedanke plus nahezu vollständiger Entmündigung der Kunden einfach zu verlockend für die Verantwortlichen. Ob man das dann als Kunde mitmacht oder nicht bleibt dann jedem selbst überlassen.

  32. shakeyourbunny sagt:

    Tja, da hat Sony die Katze zu früh aus dem Sack gelassen:

    http://www.neowin.net/news/sony-to-disallow-resell-or-renting-of-playstation-games-after-initially-supporting-it

    Ich dachte, daß Sony noch gut ein halbes Jahr auf solche Geschichte zuwarten wollte, bevor sie die Klappe zumacht.

  33. Joe sagt:

    Tja, da hat Sony die Katze zu früh aus dem Sack gelassen

    Hauptsache das gilt nicht für die alten Games, eBay ist voll damit…

  34. blubbber sagt:

    blablablubberblubb, blubberblubbblubbblubb, blablablubberblubbblabla, blubberblubberblubberbliblubblähobliblublublablubbblub, blibberbläbberblabberblub,blähblähblähblablablubbblubb,blablablablablahahahahablabberblibberblubber,blibblibblub,
    blubbblubbbblabbblabberblabberblabblubblipp

  35. blubbber sagt:

    „man wie ich diese votzen verachte, ständig neue hardware, software und als empathiebonus einen kommentar auf gamestar, fickt euch alle und verreckt in euren mickymausbuden an empathieüberdosis“: sowas muß ich jetzt in den blogs lesen, was soll daß, ich fühle mich unendlich angegriffen, immerhin stand dann noch was darunter, das man daß nicht mit ss wegen der SA schreibt, political correctness nennt sich der blogger. kam echt ultra rüber das zeckenschwein, hab ich gleich positiv gevoted.
    na ich hoffe bill kriegt mal was ordentliches vor sein rohr, um mal richtig was wegzuballern, der hats echt nötig. in dem sinne,

  36. Rollenprinz sagt:

    Wo wir doch dazumals so eine schön hitzige Diskussion hatten:
    http://www.kickstarter.com/projects/1613260297/shadowrun-returns/posts/659187

  37. Das Alien sagt:

    Nur ganz nebenbei… GOG hat gerade einen Sale am laufen. Spiele zum Spottpreis, solange erhältlich bis der „Vorrat“ aufgebraucht ist, dann gibts das nächste Spiel. Gerade System Shock 2 für 1.00 USD und Aquanox für 1.49 USD geschnappt. Bei ersterem waren 1000 Kopien in 30 Sekunden weg, bei letzterem hats immerhin gute 45 Sekunden gedauert. Schlimm ist das, inzwischen ignoriere ich erfolgreich Steamsales und jetzt das…

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