Erste Eindrücke: LogiLink USB 2.0 to IDE & SATA Adapter

So auf die Schnelle: Klappt tadellos!

Strom von Netzteil des LogilLink an die Festplatte, USB vom Rechner an den LogiLink, 40er Pin-Anschluß des LogiLink in die einfach auffer Tischplatte liegenden alten IDE-Festplatte gesteckt. Pling! Windows meldet eine neue Hardware gefunden zu haben und da taucht sie auch schon im Explorer auf. Ich ziehe erste Daten rüber und stelle erfreut fest, dass mit knapp 35-40MB/s (bzw. in Abhängigkeit von Anzahl und Größe der jeweiligen Dateien mitunter a bisserl weniger) auch große Transferaktion in tolerablem Zeitrahmen durchgeführt werden können.

Ob das was für den 24/7-Dauereinsatz ist, wage ich doch zu bezweifeln, aber zum Überspielen alter Daten und für das regelmäßige OS-Backup einmal im Monat scheint diese Lösung ganz akzeptabel zu sein.

Im Lieferumfang waren:

1 x Netzteil mit Kabeln
1 x USB-Kabel
1 x der eigentliche Adapter
3 x diverse Adapter-Kabel für die Stromversorgung von SATA-Hardware
1 x CD-Rom mit nem Backup-Tool und Handbüchern

PS: Und wieso hat man mit all die Jahre lang nicht gesagt, wie unglaublich flott SSD-Hardware ist? Hmmm?  Meine Güte, man kann mit Windows ja plötzlich richtig arbeiten 🙂

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hardware.

19 Kommentare zu “Erste Eindrücke: LogiLink USB 2.0 to IDE & SATA Adapter

  1. Das Alien sagt:

    Jau, SSD ist schon eine flotte Sache und weitere Vorteile sind fraglos die nicht vorhandenen beweglichen Teile, was super für einen auf leise getrimmten Rechner ist, sowie die geringe Größe. Unglaublich, wie WENIG Platz die Dinger wegnehmen, so eine SSD sieht richtig verloren aus in einem Bigtower.

    Allerdings sind SSDs wirklich nur bedingt jeden Zweck verwendbar. Als Platte für das OS zum Beispiel sind sie klasse. Braucht man einen Datenspeicher, auf dem ständig geschrieben und gelöscht wird, nimmt man lieber etwas anderes, weil sich die Speichereinheiten ja quasi verbrauchen. Sowas ist aber immer auch eine Qualitäts- und Glückssache.

  2. Joe sagt:

    Wenn der alte Rechner noch gehen würde, hättest Du mit dem Einbau der SSD einen ähnlichen Effekt erzielen können. Die Steigerungen bei CPU-Leistung und RAM-Durchsatz sind zwar nice2have, aber nicht wirklich bahnbrechend, eine SSD dagegen holt einen PC aus dem letzten Jahrtausend in das aktuelle.

    Fürs Backup auf SATA-Festplatten gibt es mehrere interessante Lösungen:

    http://geizhals.de/raidsonic-icy-box-ib-168sk-b-16800-a195966.html (intern, hotswap)
    http://geizhals.de/fantec-mr-copydu3-dockingstation-1526-a748756.html (extern)

    Die unkomplizierteste Möglichkeit sind übrigens externe 2,5″-Festplatten.mit USB3-Anschluß.

  3. Jaja SSDs… habe auch alle meine Rechner damit ausgestattet und kann mir ein Arbeiten ohne auch ganz einfach nicht mehr vorstellen. Und das ist auch genau das Problem: Wenn man einmal das Licht gesehen hat, dann verliert man sehr schnell die Fähigkeit an einem Rechner mit HDD zu arbeiten, ohne komplett wahnsinnig zu werden, weil alles so unglaublich langsam ist… 😉 Ernsthaft!

    Das mit der begrenzten Lebensdauer der SSDs ist übrigens nur halb richtig. Stimmt zwar theoretisch schon, allerdings sind die Anzahl der Schreibzyklen und die Güte des Wear-Levelings mittlerweile derart hoch, dass man auf seine SSD auch viele Jahre ständig schreiben kann, ohne was von Abnutzung zu merken. Machen wir hier in der Firma zumindest schon seit 4 Jahren und bisher laufen die Dinger noch wie am ersten Tag 🙂

    Man nimmt sie für gewöhnlich nur deshalb nicht für Datengräber her, weil der Preisunterschied für ein paar Terabyte halt doch noch ganz schön heftig ist. Habe mir aber vor kurzem noch ne zweite SSD gegönnt und meinen Steamordner drauf gepackt (vorher wegen Größe auf HDD) und das lohnt sich dann auch nochmal sehr 🙂

  4. Harzzach sagt:

    Hier auffer Arbeit „darf“ ich Vista mit einer auch noch lahmen Festplatte betreiben. Man kommt morgens ins Büro, schaltet den Rechner an und kann dann theoretisch gemütlich in der Stadt einkaufen, bis der Rechner mit allen Diensten und Netzwerk-Pipapo hochgefahren ist.

    Die Kiste zu Hause? Einschalten, kurz BIOS-Bildschirm, kurz Windows-Startbildschirm, *PAFF* … Profil geladen, Desktop bereit, ready to go. Heller Wahnsinn! Bin gerade ähnlich begeistert wie damals, als ich das erste Mal ne 3DFX ins Gehäuse gesteckt hatte 🙂

  5. Armin sagt:

    Ist schon klasse, oder? Mein Rechner starter schneller als mein Telefon,und schneller als mein Router die Internetverbindung herstellt.
    Um die Schreibvorgaenge braucht man sich keine Sorgen machen, meine 3 Jahre alte 80GB SSD hat ueber 5,4 TB hinter sich und Crystaldiskinfo zeigt 99% an.

    Nachteil ist, dass Du jedem Verwandten, der das sieht, auch so eine einbauen musst.

  6. anigunner sagt:

    Ich war da konservativer. Habe vor zwei Jahren meine 36 GB Raptor gegen eine 150 GB Raptor (10.000 Umdrehung HD mit fünf Jahre Garantie) getauscht, weil ich den ersten SSD´s noch misstraut habe. Da passen zwei Betriebssysteme drauf, und der Rechner ist angenehm schnell. Wenn sich die SSD´s in ein paar Jahren bewährt haben und preislich auf dem gleichen Niveau sind kann ich dann ohne Bedenken wechseln.
    Wenn sich jemand aber wirklich einen kompletten PC neu kaufen muss würde ich auch für das Betriebsystem zur SSD raten. Als „Datengrab“ ist das aber noch zu teuer meines achtens nach.

  7. Joe sagt:

    Ich war da konservativer. Habe vor zwei Jahren meine 36 GB Raptor gegen eine 150 GB Raptor (10.000 Umdrehung HD mit fünf Jahre Garantie) getauscht

    Mir waren diese Raptoren immer zu klein und zu laut. Mein PC-Gehäuse vibriert schon bei 7200rpm-Festplatten ganz ordentlich. Vor zwei Jahren hatte ich mir noch eine Hitachi 7K3000 als Systemfestplatte gekauft, allerdings war die 15 % weniger zackig als das Vorgängermodell 7K2000, dafür aber leiser. Inzwischen sind dank SSD zero dB und zero rpm angesagt. Was für eine Wohltat.

    Heller Wahnsinn! Bin gerade ähnlich begeistert wie damals, als ich das erste Mal ne 3DFX ins Gehäuse gesteckt hatte

    Man hat nur selten Gelegenheit, einem echten Technologiesprung beiwohnen zu dürfen. Genauso lief es ab, als die ersten Festpaltten auf den Markt kamen: Wenige Jahre später war die Floppy erledigt. Die Festplattenhersteller können sich schon mal warm anziehen…

  8. anigunner sagt:

    @ Joe
    Ich habe schon seit Jahren so Festplattenkäfige mit Gummipuffern drin, welche die Platten vom Rahmen entkoppeln und zusätzliche Kühlkörper haben. Ich höre die Platten nicht, selbst die Raptor kann ich nur ausmachen wenn ich massiv Daten verschiebe. Da bereiten mir viel mehr die verdammten Lüfter von der Grafikkarte Kopfschmerzen. Anstatt das sie einen großen Lüfter anstatt zwei kleiner verbauen…. dann wäre es sicherlich leiser wenn man spielt. Aber da die Grafikkarte noch Garantie hat werde ich da noch keinen Austauschlüfter draufschnallen. Ist aber irgendwann geplant.

  9. doppelhorst sagt:

    ich hab seit jahren einen 3gig proz und ne karte für umme, die chinesen gehn pleite an typen wie mir, die ssd werden in 5 jahren für umme verscherbelt, es ist wie in nem 486er thread. überflüssiges, ich kanns mir reinschieben-gelaber.

  10. Joe sagt:

    Ich habe schon seit Jahren so Festplattenkäfige mit Gummipuffern drin, welche die Platten vom Rahmen entkoppeln und zusätzliche Kühlkörper haben.

    Ich habe Festplatten nur noch in Wechselrahmen (auch mit Gummipuffern). Mit was anderem möchte ich nicht mehr arbeiten müssen.

    Entkopplung habe ich früher auch verwendet, allerdings geht da der Durchsatz noch viel weiter in den Keller, wenn die Platte ihre Eigenvibration ausgleichen muß. Klar die Raptoren stört das nicht, aber normale Desktopfestplatten kommen damit nicht klar.

    Inzwischen arbeite ich lieber mit 7200rpm-Notebookfestplatten, dort sind die bewegten Massen nicht so groß und sie sind generell leiser und kühler.

    Ich höre die Platten nicht, selbst die Raptor kann ich nur ausmachen wenn ich massiv Daten verschiebe.

    Meine PCs sind mittlerweile so leise, daß ich 3.5″-Festplatten sehr deutlich hören kann.

    leiser wenn man spielt.

    Diese Anforderung steht nicht in meinem Pflichtenheft, das macht die ganze Sache nur unnötig teuer.

  11. Cris sagt:

    Ja, ging mir genauso
    seit jahren das erste mal so gekuckt
    Herrlich einschalten….
    und man kann loslegen.
    kann mich an keine andere hardware erinnern, die einfach nur so geil fand.
    und das seit mehr > 30 jahren am computer

  12. Cris sagt:

    achso nochwas:
    zuviele USB platten am rechner sind mist, auf die wartet der rechner immer wieder
    ich gücksel schon ich richtung NAS nur ob selber bauen oder kaufen…

  13. Marlon sagt:

    Ich wünsche mir auch schon seit geraumer Zeit eine SSD, es wäre einfach herrlich nach so langer Zeit endlich mal einen richtig schnellen PC Start miterleben zu dürfen. Ein Bekannter von mir, der zu viel Geld hat, baute sich ein System zusammen das so schnell startete…, ich war mehr als ein wenig neidisch. Ihm ist seine SSD allerdings ziemlich schnell abgeraucht, was mich doch ein wenig skeptisch macht.

    Probieren würde ich es allemal. Ein Problem mit Lärm habe ich bei Computern allerdings nie so wirklich gehabt, ich persönlich blende das einfach aus? So geht es mir aber bei allen Geräuschen die sich nicht zu sehr verändern. Ich habe das Gefühl ich widerspreche mir hier bei eine Festplatte ein wenig aber seis drumm.

  14. Joe sagt:

    Ich wünsche mir auch schon seit geraumer Zeit eine SSD, es wäre einfach herrlich nach so langer Zeit endlich mal einen richtig schnellen PC Start miterleben zu dürfen. Ein Bekannter von mir, der zu viel Geld hat, baute sich ein System zusammen das so schnell startete…, ich war mehr als ein wenig neidisch. Ihm ist seine SSD allerdings ziemlich schnell abgeraucht, was mich doch ein wenig skeptisch macht.

    Die Bootzeiten sind noch am unwichtigsten. Jedes Programm, das auf einer SSD installiert ist, ist quasi schon gestartet, Das Office-Paket, die Bildverarbeitung oder die Entwicklungsumgebung, die nach dem Aufruf eine halbe Minute auf der Platte rumrödeln, sind in unter einer Sekunde betriebsbereit. Und da wurde nur das geladen, was zum Anzeigen des Programmfensters gebraucht wird, alle weiteren Programmteile werden bei Bedarf per Demand-Paging nachgeladen. Eine Festplatte bremst so aktiv das Arbeiten mit der Software, eine SSD liefert alles angeforderte in Echtzeit, so als wäre es schon im bis zu 1 TB großen RAM geladen.

    Bei Spielen profitieren besonders diejenigen mit Streaming davon. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob sich das Nachladen von Objekten und Texturen sichtbar im Sekundenbereich abspielt (jede Einzeloperation braucht bis zu 20 ms, das addiert sich dann) oder in weniger als einem 1 Frame erledigt ist. Eine Top-SSD schafft nämlich bis zu 1600 Operationen, während die Grafikkarte genau ein Bild (von 60 pro Sekunde) auf den Monitor zeichnet.

    Probieren würde ich es allemal. Ein Problem mit Lärm habe ich bei Computern allerdings nie so wirklich gehabt, ich persönlich blende das einfach aus?

    Die Lärmkisten der 90er findet man heute zum Glück nur noch im Serverraum. Zeitgemäße Clientsyteme findet man im Bereich von 20-30 dB, wobei sich FDB-gelagerte Festplatten und Lüfter nicht viel nehmen. Das hört man fast nicht mehr, wenn die Kiste unterm Tisch steht.

    Abseits des Gaming kann man aber inwischen auch lüfterlose PCs bauen und kaufen und erst durch Eleminierung der Festplatte die Geräuschkulisse von minimal 20-24 dB auf 0 dB drücken. Das ist noch mal ein gewaltiger Unterschied, wenn man spätabends in der ruhigen Wohnung sitzt und tatsächlich in absoluter Stille einen Blogkommentar verfaßt. Man gewöhnt sich schnell daran. Wobei ich von genug Leuten weiß, bei denen bis zur Nachtruhe (und darüber hinaus) die Glotze plärrt, die brauchen natürlich keinen Silent-Rechner.

  15. Minando sagt:

    Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt über eine Seniorgamer-Technik-Geek-Untersektion nachzudenken. Ich hätte da mein Plätzchen unter der Rubrik „Ich-tu-so-als-ob-ich-verstehe-was-ich-da-schreibe“.
    Denkbar wäre auch ein Forum „Ich hätte nie gedacht daß DAS passieren würde wenn ich hier dran drehe“ (man könnte es eventuell „Kawumms“ nennen, aber das würde möglicherweise Probleme mit den Namensrechten geben).

  16. Harzzach sagt:

    Da ich grundsätzlich immer so tue, als ob ich wüßte, wovon ich schreibe, wäre das redundant und würde nur zu noch mehr Verwirrung führen, als ohnehin auf der Welt existiert. Denk doch an den Weltfrieden!

  17. Beamer sagt:

    Außerdem wissen die, die aus Leidenschaft so tun als ob sie wüssten was sie schreiben, oft viel eher worum es geht, als die, die es aus professionellen Gründen tun ^^

    (Erfahrung aus dem Kundenservice ;))

  18. taake sagt:

    Ach ja das gute rattern und klackern …
    Ich bins so gut wie los seit dem ich die füsse meines maxi towers auf einem konstruckt aus bierdeckeln und taschentüchern aufgebockt hab.
    Hab zwar nie irgendwas von den HDD’s oder dem Graka Lüfter gehört, aber dafür hatte ich immer mal wieder fiese schwinungen durch meinen etwas überdimensionierten cpu kühler.

    Wenn dir SATA SSD’s schon gefallen schau dir mal PCI Express SSD’s an, sind nur leider fast unbezahlbar…

  19. Joe sagt:

    Wenn dir SATA SSD’s schon gefallen schau dir mal PCI Express SSD’s an, sind nur leider fast unbezahlbar…

    PCIe-SSDs sind aber letztlich die Zukunft: SATA Express heißt das Stichwort.

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