What really grinds my gears

Es ist nicht so, dass in den letzten Wochen nichts passiert wäre, worüber man nicht schreiben könnte. Sowohl im kleinen Miniatur-Gamer-Universum, als auch dort, was man sonst gerne als Real Life bezeichnet.

Wir haben z.B. die gestreckte Halbrolle rückwärts aus vollem Schweinsgallop von Microsoft sowohl bei der Stasibox als auch bei Windoof 8, welches man nun als Windoof 8.1 verkleidet, in der Hoffnung, es merkt niemand, dass das Metro-UI immer noch nicht für den Desktop-Einsatz geeignet ist.

Wir haben allerlei dummes Geschwafel von EA-Funktionären gehabt, wie zum Beispiel das von einem subalternen Fritzen (ich habe keine Lust mehr mir die Namen dieser Konzern-Drohnen zu merken), der zum Thema Origin sich so in Konzernsprech verheddert, dass man leicht den Eindruck gewinnt, es gehe EA in der üblichen Umkehrung der Verhältnisse gar nicht so sehr darum dem Kunden ein besonders gutes Angebot zu machen, sondern ihn davon zu überzeugen, dass das Angebot eigentlich total toll ist.

Dann haben wir noch den Release von “Company of Heroes 2”, auf den ich mich doch tatsächlich ein wenig gefreut hatte, weil der Vorgänger zu den wenigen WK2-Spielen gehörte, die ich mir freiwillig und vor allem gerne gegeben habe. Die Open-Beta auf Steam vor zwei Wochen hat mich dann aber doch etwas ernüchtert zurückgelassen. Das Spiel lief unter aller Sau. Ruckeldiruckel, sogar mit Minimaldetails, und sehr instabil. Andere berichten neben gleichlautenden Erfahrungen in Sachen Performance und Laufstabilität über qualitativ UND quantitativ deutlich schlechtere MP-Features, sowie einen grauslichen Netzcode, der an ganz, ganz frühe MP-Spiele mit 14k-Modems erinnern soll, so die Spieler diese Zeit überhaupt bewusst erlebt haben. Und von den Abertonnen an DLC, die hier pünktlich zum Start feilgeboten werden, gar nicht erst zu reden. Das war nix, Relic, das war wirklich nix. Mal abgesehen vom schauderhaften Releasezustand, aber alleine diese DLC-Flut zwingt den Gamer mit Gewissen geradezu sich mit CoH 2 erst in frühestens zwei Jahren zu beschäftigen, wenn Sega die übliche GotY-Version in den Markt klatscht. Und dann bitte auch nur im Rahmen eines 75%-Sales auf Steam. Vollidioten!

Was meine Wenigkeit aber ausserhalb des Real Life in den letzten Wochen so wirklich angekäst hat, das hat mit Spielen gar nichts zu tun.

Wie hier des öfteren erwähnt, bin ich ein ganz arg chlimmer Perry Rhodan-Fan. Seit knapp *oh fuck* … seit knapp 40 Jahren bin ich diesem Schundroman-Universum in einem üblen On-Off-Verhältnis verfallen. Mal habe ich eine Weile die Serie abonniert, mal habe ich sie nur mit einem halben Auge mitverfolgt, mal habe ich mich ganz verabschiedet. Und dann alles wieder von vorne. Seit etwa vier Monaten bin ich wieder regelmäßig dabei, weil vor allem die neuen Autoren so viel frischen Wind und hohe erzählerische Qualität in die Serie bringen, dass es wieder eine Freude ist jeden Freitag Abend im eBook-Store des Vertrauens vorbeizuschauen und sich für 1.49 € das neue, selbstredend DRM-freie “Heft” zu holen. Money well spent! Nee, ehrlich, das macht wieder wieder richtig Spaß zu lesen. Die Jungs können schreiben!

Doch dann, dann stoße ich auf der offiziellen Verlagsseite zufällig auf eine Mitteilung, dass der Pabel Moewig-Verlag ab Juni damit beginnen möchte mit Hilfe der einschlägigen Abmahnparasiten Jagd auf Filesharer zu machen.

FUCK YOU!

Das war’s dann wohl wieder. Bis zu dem Tag, an dem ich erfahre, dass man mit dieser bescheuerten, dämlichen und kontraproduktiven Scheissidee wieder aufgehört hat.

Nee, ehrlich, als ob es nur noch Vollidioten auf der Welt geben würde …

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21 Kommentare zu “What really grinds my gears

  1. Auch geil: Steam hat zwar einen Offline Mode, aber CoH 2 ist der Meinung, dass Du dann keine Profil XP mehr bekommst.
    Und ja – Performant ist das Ding nicht.
    Hab’s nach drei Missionen wieder entfernt, mit dem Gedanken: „Was macht Spunkgargleweewee in einem RTS?“

    @Perry Rhodan: Sorry to hear that. Mal sehen, ob die es irgendwann wirklich mal schaffen, ein Gesetz zu bringen, dass sowas unlukrativ macht.

  2. Gonzo sagt:

    Ich war ja mehr der Ren Dhark Fan. Wenn ich da nochmal alles für meinen neuen Ebook Reader (ja iiih) aufbereitet bekommen würde…
    Perry Rhodan hab ich mir mal überlegt so richtig krass komplett von vorne ALLES zu lesen, aber bei dem Tempo mit dem ich mich schon meinen regulären Romanen widme reicht meine Lebenszeit wohl nicht. >.:/

  3. Harzzach sagt:

    Perry Rhodan hab ich mir mal überlegt so richtig krass komplett von vorne ALLES zu lesen,

    Seit knapp 13 Monaten morgens und abends in der StraBa, mit Band 600 angefangen, bin jetzt bei 960 … ein Jahr ca. 350 Bände. Dauert noch bis zum aktuellen Stand 😉

  4. Richtschwert sagt:

    „sich mit CoH 2 erst in frühestens zwei Jahren zu beschäftigen, wenn Sega die übliche GotY-Version in den Markt klatscht. Und dann bitte auch nur im Rahmen eines 75%-Sales auf Steam. Vollidioten!“ Unterschreib +1

  5. Joe sagt:

    Von PR habe ich nur den ersten Silberband gekauft und das P&C-Adventure gespielt. Das reicht mir auch erstmal, für „alles“ würde mein Vermögen eh nicht reichen.

  6. DoubleA sagt:

    Als Mensch zweiter Klasse (=Österreicher für deutsche Verlage) sehe ich PR bzw. den Verleger) inzwischen noch etwas kritischer.

    Erstens liegt der Preis in Österreich bei 2,20 (1,95 in D) für das gedruckte Heft und damit sind 1,49 auch ohne DRM und mit fehlenden Inhalten (Risszeichnungen, Extras, Leserseiten, …) zu viel. Ich empfinde 0,99 für ein „Groschenheft“ in rein elektronischer Form als wesentlich passender und fairer.

    Zweitens ist die erzählerische Qualität der Hefte stark schwankend. Es gibt einige sehr gute Autoren die wunderbar unterhalten (darunter auch die gerade amtierenden Expokraten), aber auch einige echte Langweiler mit unzusammenhängendem und widersprüchlichem Gebrabbel.

    Drittens (und das werde ich dem Verlag nie vergessen) wurde vor ca. 2 Jahren zu einer CON einfach ein Lastwagen nach Austria „vergessen“ (wahrscheinlich wurden die Hefte auf der CON dringender gebraucht). Es gab auch keine Nachlieferung, schließlich können in einer fortlaufenden Serie für das Bauernvolk hinterm Berg ruhig ein paar Hefte fehlen (hält der Verlag selbst so wenig von seinem Produkt?).

  7. Harzzach sagt:

    Gäbe es nicht die Möglichkeit die neuen Ausgaben direkt runterzuladen, ich würde keinen Cent ausgeben. Als ich beim letzten Mal vor doch jetzt fast acht Jahren ausgestiegen bin, war das nicht unbedingt eine Sache der Handlung, sondern die Art und Weise, wie die Abo-Verwaltung keine Anstalten machte 1. auf meine Beschwerden seitens fehlender Ausgaben einzugehen (hat halt der Hund gefressen, so what?) und 2. was noch derber war, nicht auf meine Kündigung zu reagieren, sondern auf die Bezahlung eines weiteren Jahres zu bestehen. Ging dann zum Anwalt, der dann einen netten Brief inklusive Kostennote an den Verlag geschrieben hat, Fall erledigt.

    Übrigens, die digitale Ausgabe enthält bis auf großformatige Posterbeilagen zu Sonderausgaben alles, was auch die Papierausgabe hat.

  8. DoubleA sagt:

    Stimmt, die Inhalte der digitalen Ausgabe wurden inzwischen (fast) an die Printversion angepasst. Das war aber lange Zeit nicht so und es haben wesentliche Teile gefehlt (der Preis war trotzdem bei 1,49).

  9. DerMicha sagt:

    Hallo,
    gut das hier Fachleute sind 😉
    Ich habe früher immer John Sinclair, Professor Zamorra, Larry Brent und die anderen üblichen Verdächtigen gelesen. Aber NIE Perry Rhodan, weil ich schon vor 20 jahren nicht wußte, wo ich einsteigen sollte. Durch Harzzach bin ich aber nun auf den Geschmack gekommen.
    Habe jetzt auf Amazon gesehen, es gibt ja diese Silberbände für 17,95 das Stück. Sind ja wohl rund 450 Seiten. Hmmh weiß nicht. bei 600 Bänden gehts schon ins Geld ;).

    Gebraucht gibt die von Bertelsmann auch, allerdings ein anderes Cover, hat von euch schon einmal jemand gebrauchte Bücher von Bertelsmann gekauft? Die Überlegung ob es sinnvoll ist, überhaupt Bücher von Bertelsmann zu lesen, lasse ich mal aussen vor.
    Die von Bertelsmann haben ein blaues Cover kosten aber nur 3,95 Euro. Werden vertrieben von Phonix Verlag, kennt die einer von euch? Wenn das nur so Restposten aus den Bücherclub sind, dann wird da wohl nix dran sein oder? Klar, die dezentralen Sicherheitsheftkopien gibts auch, die lassen wir aber mal aussen vor.
    Auch sind die Silberbände ja zusammengerafft, sollte man die zuerst versuchen oder doch erstmal die Heftromane?

    Fragen über Fragen, früher hab ich einfach losgelesen…

    Gruß

    der Micha

  10. Harzzach sagt:

    Hier handelt es sich vermutlich um die blauen Taschenbuchausgaben der Silberbände, die es eine Weile zusätzlich gab. Wenn Du keinen großen Wert auf Optik oder Sammel-Authenzität legst, kannste gerne zugreifen.

    Zum Einstieg sind die Silberbände ganz gut geeignet, weil etliche Füllromane und Widersprüchlichkeiten redaktionell entfernt wurden, der Zeitgeist etwas „gezähmt“ wurde. Für das originale Erlebnis geht natürlich nix über die Einzelhefte, in denen früher Walter Ernsting den überzeugten Pazifisten, Kurt Mahr seinen Kommunistenhass und K.H. Scheer seine Begeisterung für militärische Wahnwitzprojekte ausgelebt haben. Die ersten fünfhundert bis sechshundert Bände PR sind eine faszinierende Zeitreise in die Frühjahre der BRD und später eine faszinierende Zeitreise in die Köpfe der Autoren, wo sich vor allem Kurt Mahr schwerst positiv entwickelt hat. War dann bis zu seinem Tod auch mein Lieblingsautor.

    Gute Einstiegspunkte sind meiner Meinung nach 600, 1000 und 1600 in Zusammenspiel mit der Perrypedia (http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Hauptseite) zum Nachschlagen diverser Begriffe 🙂

  11. anigunner sagt:

    Spunkgargleweewee breitet sich halt über immer mehr Spielegattungen aus. Die denken wohl wieder die könnten das CoD-Spielprinzip einfach so über andere Serien drüberstülpen, und damit dann den gleichen Erfolg einfahren wie beim Vorbild. „Ryse“ wäre ja so ein aktuelles Beispiel.

    Ich sag ja immer, wenn die Trottel einen Film machen wollen dann sollen sie einen Film machen. Immer traurig wenn ein interaktives Medium mit so viel verdammten Möglichkeiten so kastriert wird. Vor allem bei so einem interessanten Thema. Ich bin eh der Meinung die Antike würde so viel Potential bieten um zig Klasse Spiele unterschiedlichster Bauart zu ermöglichen. Aber die meisten Entwickler bzw. Publisher packen das dann immer mit Klischee´s und Fantasyalbereien zu einer seichten Brühe aus, welche dem Stoff nicht gerecht wird. Dabei bietet alleine die wechselvolle Geschichte vom Rom wirklich genug Potential für großartige Erzählungsmöglichkeiten…

  12. Harzzach sagt:

    Spunkgargleweewee setzt jedes Jahr über 20 Mio. Einheiten ab, so dass Bobby Koticks Schwester ihr Pudel jeden Tag Goldampullen ins Fressen bekommt, auf dass er beim Gassi gehen gülden seine Notdurft verrichtet. Bis halt Spunkgargleweewee keine Sau mehr interessiert und die Majors ein anderes Schwein durchs Dorf treiben.

    A propos Antike. Spiel ja IMMER NOCH/SCHON WIEDER Titan Quest. Was alleine nur die hellenische Sagenwelt an Material für min. vier zusätzliche Addons bieten würde, verschimmelt allgemein ungenutzt in den Bücherregalen. Und wenn selbst so dröge Grind-Spiele wie „Numen – Conquest of Heroes“ ihren einzigen Reiz aus dem griechischen Setting ziehen können … wir brauchen unbedingt ein Sandalen-Revival. Wenn ich jetzt nur Gefallen an der Total War-Serie finden könnte, dann könnte meine Legionen … *tagträum*

  13. arillo sagt:

    Ich hab mit PR nie angebandelt und bin auch ganz froh darüber. Stand zwar immer wieder, zuletzt vor 1-2 Monaten, vor dem Groschenheftregal, hab aber nie zugegriffen. Früher hab ich gerne mal Maddrax gelesen und die kurzlebige Serie „Vampire“ (?) hat mir auch gut gefallen, bis sie nach weniger als 10 Ausgaben, wenn ich mich recht entsinne, eingestampft wurde.
    Ohnehin habe ich mit meinen ungelesenen und immer wieder dem Regal zugeführten Büchern und Comicbüchern mehr als genug zu tun. Letzte Anschaffungen: Transmetropolitan, Huckelberry Finn, Die Blechtrommel und eine lächerlich gekürzte Ausgabe des Grafen von Monte Christo. Huck Finn hab ich heute beendet…Fazit: Neues Lieblingsbuch. Blabla.
    .
    Was war hier grad noch gleich das Thema?

  14. Daniel sagt:

    Hallo, wieso FUCK YOU?
    DRM-Schutz bei eBooks, Spielen und CDs, die den Benutzer gängeln/nerven/in-den-Wahnsinn-treiben und dem Raubkopierer letztendlich das bessere, weil „gecrackte“ DRM-freie Produkt bieten, da kann ich FUCK YOU verstehen.

    Die Pabel Moewig Leute als „Vollidioten“ zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben. Perry ist DRM-frei – ich kann die CSS Einstellungen bearbeiten wie ich es will, usw – tolle Sache! Wenn es also Tauschbörsen-Parasiten gibt, die für ein paar OCH-Cent das Entgegenkommen des Verlages ausnutzen, finde ich es vollkommen OK, wenn dagegen vorgegangen wird. Nicht das die Maßnahmen viel bringen werden, da konnte halt ein Vertriebler der „Abmahnparasiten“ den guten KNF überzeugen, seine sinnlose Dienstleistung zu kaufen. Nach 24 Jahren wird mich das nicht zum Verzicht meiner wöchentlichen 60 Seiten Dosis bewegen.
    (Selbstverständlich ist mir klar, dass Adobe-DRM für jeden, der mit Google umgehen kann, kein Thema ist. EBook-DRM an sich bringt mich regelmäßig zum kotzen, wenn ich beschissen formatierte eBooks für ein – vergleichsweise – Schweinegeld kaufe und das Ding dann linksbündig ist, die Schriftgröße zu klein/zu groß, etc., dann könnte ich den Reader in die Ecke feuern. Als Konsequenz kaufe ich halt nur noch DRM-freie eBooks und leihe mir die DRM-ebooks in der Onleihe, Random House verdient mit mir kein ebook-Geld mehr)

  15. Harzzach sagt:

    Fuck You! weil das eine vollkommen sinnlose Aktion ist, bei der unschuldige Anschlußinhaber mit erpresserischen Drohbriefen zur Zahlung unzulässiger Gebühren aufgefordert werden (den Recherchefirmen ist es doch scheissegal, ob die ermittelte IP tatsächlich hinter einem Filesharing-Vorgang steckt oder einfach zu einem Drucker gehört, Kohle ist Kohle). Warum nicht gleich Product Placement für Monsanto oder für Hersteller von Personenminen machen?

    Zudem es keinen einzigen Beweis für die Schädlichkeit von Schwarzkopien gibt. Hier wird nur ein perfides und skrupelloses Geschäftsmodell bedient. Hier gibt es NICHTS, was zu rechtfertigen oder gar zu verstehen wäre.

  16. Anonymous sagt:

    wo ist muhammed ali wenn man ihn braucht; die anwaltszunft ist nach miethaien, bildjournalisten, spon-bloggern, foxconn und textilfabrikanten in bangladesh, der liebling aller vernunftbegabten wesen. man sollte sie mit blumen überschütten, wie maden mit goldbarren..
    oder in die arme nehmen und drücken bis sie vor verlegenheit blau und rot werden.

  17. Al sagt:

    Huhuu Leute!

    Bin schon seit längerer Zeit stiller Leser eurer lustigen Runde hier, möchte mich nun aber, trotz nicht ganz so fortgeschrittenem Alters, bezüglich der Bücher mal zu Wort melden.

    Eine längere Busfahrt stand an, also wollte ich mir am Vorabend ein neues virtuelles Buch kaufen, welches ich bequem per Smartphone lesen wollte. Die Transaktion verlief ohne grössere Hürden, jedoch entpuppte sich die neue Anschaffung als Katze im Sack:
    Der DRM Zwang, auf den nicht (oder zumindest unzurreichend) hingewiesen wurde war einfach nur die Hölle. Es sollten Programme installiert werden, Accounts erstellt, Apps heruntergeladen und noch mehr Accounts erstellt werden. Als es immer später wurde und sich mein Latain sowie meine Geduld dem Ende neigte, habe ich dem Support eine erboste E-Mail geschrieben und um Rückerstattung gebeten – vergebens.

    Ja natürlich, ich hatte kaum Zeit und so spät am Abend war ich halt etwas müde und nicht sehr ausdauernd, aber muss ich das denn sein? Es kann doch nicht sein, dass ein einfaches wenige KB grosses Buch, welches man theoretisch als TXT oder PDF runterladen und quasi aus der Hüfte auf das Handy schieben könnte, so unnötig verkompliziert? Das ist für jeden zahlenden Kunden ein Schlag ins Gesicht. Mich haben die als Kunden verloren. Ich werde mir ab jetzt zweimal überlegen wo und wie ich mir meine Literatur hole.

    Ein kleines Happy End gabs für mich trotzdem:
    Am nächsten Tag sass ich zwar übermüdet doch zufrieden im Bus – mit einer DRM Freien Version des besagten Buches, heh 😀

    In diesem Sinne:

  18. Falcon sagt:

    Perry Rhodan habe ich immer gerne gelesen. Die ersten Silberbäne, die Hefte so bis ca. 600. Am besten gefallen hatten mir an den frühen Geschichten immer die Diskussionen der Personen über die gegenwärtigen Probleme, „was hätte, könnte, müsste sein und wie lösen wir das Problem ohne uns eine Blöße zu geben“. Mit dem Kopf durch die Wand gab es da meines Wissens nur selten.
    Das hatte mich mit ~12 (inkl. der fetten Raumkreuzer :D) sicher nicht wenig beeinflusst und war in jedem Falle ein Auslöser für wissenschaftliches Interesse und spätere Ausbildung.

    Irgendwann hatte ich nicht mehr die Ausdauer und wollte mich inhaltlich nicht mehr so stark einschränken (Bei PR mitzukommen ist für mich ein FULLTIME Job, bei dem ich nix anderes mehr machen kann). Nach über 10 Jahren Sendepause wollte ich wieder einsteigen. Aber mit dem Andromeda-Zyklus (nicht die Meister der Insel, sondern dieses Machwerk:
    http://www.kreis-archiv.de/prandromeda.html) habe ich dann gemerkt, dass ich mit den neuen Autoren mit Ihrem eindimensionalem, technikfeindlichem Greenpeace-Ökö Softporn- und Soap-Getue nichts mehr anfangen kann.

    Und soweit ich weiss, sind das auch einige der Autoren, die auch heute noch schreiben. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

  19. Harzzach sagt:

    … mit den neuen Autoren mit Ihrem eindimensionalem, technikfeindlichem Greenpeace-Ökö Softporn- und Soap-Getue …

    Mit Verlaub, das ist genauso ein dämliches Vorurteil wie der Veriß der Serie als faschistische Propaganda in den 70ern. Man fragt sich da immer, ob die jeweiligen Romane überhaupt gelesen wurden …

  20. Falcon sagt:

    Ja wurden sie. Vielleicht bist du ja nicht so prüde ;D

  21. Falcon sagt:

    Die Anmerkung kann man natürlich einfach so zurückgeben.

    Aber ja: Wurden sie. Vielleicht bist du ja einfach nicht so prüde ;D

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