Life is good!

http://www.kickstarter.com/projects/inxile/torment-tides-of-numenera

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, der Kreislauf kommt in Schwung und Inxiles „Torment“ hat den Kickstarter-Rekord des Ouya-Projekt gebrochen und noch vor Ablauf der ersten 24h die Millionenmarke geknackt. Frühling! Spiele-Frühling!

Und wenn die Scheisskunden endlich die offenen Forderungen begleichen, backe ich Torment für 500$, um nicht nur in den Genuß einer großen Stoffkarte zu kommen, sondern auch im Spiel selbst verewigt zu werden. Ha!

Abgelegt unter: Was ich tun würde, wenn ich endlich das Geld hätte, welches man mir schuldet! Ihr Schweine!!

Update: Wahahaha! Nach nur zwei Tagen bereits 2 Mio. Dollar! Holy crap! Die Leute sind DURSTIG und HUNGRIG nach Spielen, die nicht nur aus hohler Berieselung bestehen. Crowdfunding! Das Arte der Spielebranche 🙂

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14 Kommentare zu “Life is good!

  1. Unwissender sagt:

    hehehe, mal sehen wie lang es da noch zur 2. Million dauert..

  2. Look sagt:

    Stoffkarten, püh, Quilts sind die neuen Stoffkarten, für das Zeldateil würde ich sogar FDP wählen.

    http://mentalfloss.com/article/17564/8-awesome-videogame-quilts

  3. Stranger sagt:

    Ich warte nur auf Paypal heute im Lauf des Tages, und schon kann ich auch mutfunden 😀

  4. Uranochos sagt:

    Klingt sehr interessant. Planescape meets Messiah meets Nomad Soul.
    –> Backed it.

  5. Leviathan sagt:

    wow. das artwork erinnert in manchen Ansichten an Arnold Böcklin. Das sieht verdammt gut aus.

    Wenn sie auch nur die Hälfte von dem umsetzen was sie in Bezug auf Storytelling/RPG versprechen dann….wow. einfach nur wow.

  6. Orin sagt:

    Ich hab mich mit 20$ beteiligt, bin aber ehrlich gesagt nicht so sonderlich begeistert.

    irgendwie traue ich es Brian Fargo und inXlie nicht so richtig zu, den Nachfolger zu einem der besten story-driven cRPG zu entwickeln. Es wird bestimmt kein schlechtes Spiel, aber als Nachfolger zu PS:T? Wenn ich schon höre spiritual successor, also es hat nicht mit dem „Vorgänger“ gemein, aber man gibt ihm einen Namen, der bei der Zielgruppe einen entsprechenden Reiz auslöst und das Geld locker sitzen lässt.

    Ich bin mir sicher, das Ding würde auch ohne Torment im Namen gefundet werden, aber so wie es läuft, hab ich das Gefühl, dass einige mit dem fertigen Produkt unzufrieden sein werden.

    Die Begeisterung die ich bei P:E hatte, stellt sich hier bei mir nicht ein.

  7. Jadawin sagt:

    Die Rechte an Planescape liegen bei Wizards of the Coast. Und wo auch immer die Rechte an PS:T liegen, beides zusammen dürfte unanständig viel Geld verschlingen, wenn man einfach nur ein klassisches Rollenspiel mit Fokus auf Charaktere und Story machen möchte. Es geht nicht um einen zweiten Teil eines Klassikers, es geht darum eine vielschichtige Geschichte zu erzählen und dabei auf Figuren zu treffen, die glaubwürdig und echt wirken. Der Name Torment soll natürlich neugierig machen und Kunden ködern, aber er zeigt auch den eigenen Anspruch und die angepeilte Messlatte.

    Einen solchen Anspruch an sich selbst zu haben, überhaupt ein Produkt zu schaffen in Zeiten wo Spiele auch gern mal nach weniger 8 Stunden Spielzeit vorbei sind, das unterstütze ich gern. Und warum sollte Inxile es nicht schaffen? Da sitzen eine Menge kreativer Köpfe, die auch schon an PS:T mitgewirkt haben. Und die Kontakte zu Obsidian, wo ebenfalls ein paar ganz hervorragende Storyteller sitzen, scheinen gut zu sein.

    Wird Zeit mal wieder etwas zu wagen und nicht den x-ten Klon von längst ausgelutschten Settings herzustellen.

  8. Aloha2 sagt:

    +++BREAKING NEWS+++ +++BREAKING NEWS+++

    Wir schalten von der freudetaumelnden Crowdfunding-Community kurz um zu den erschreckenden Vorgängen, die uns soeben aus EAsien erreichen:

    http://www.chip.de/news/SimCity-Online-Zwang-Gaming-Frechheit-des-Jahres_60927838.html

    +++BREAKING NEWS+++ +++BREAKING NEWS+++

    P.S.: Da gibt es nur eins: TAKE COVER AND WATCH IT BURN ! … aber natürlich mit Bier und Popcorn ;D

  9. anigunner sagt:

    Ich bin da immer etwas zweigeteilt wenn ich so was sehe. Ist es wirklich so toll wenn man ein altes Spiel etwas aufhübscht und dann mehr oder weniger so rausbringt? Die Oberfläche wäre dann 2013, aber wäre der Kern nicht komplett 1990?
    Wir leben in einer Zeit in der die meisten Mainstreamspiele so flach, linear und anspruchslos sind das viele nach mehr lechzen. Das sieht man ja an diesem Beispiel ganz schön. Mehr Tiefgang, mehr Charakter, mehr Spielzeit, mehr Eigenständigkeit, mehr entdecken. Aber warum kann man das nicht weiterentwickeln? Es kann doch nicht sein das wir wieder ein paar Schritte „zurückgehen“ anstatt diese Konzepte weiterzuführen?
    Ich habe eigentlich keine Lust Spielkonzepte zu spielen die ich damals gespielt habe. Das waren Kinder ihrer Zeit, die lebten unter technischen Einschränkungen. Die wir heute so nicht mehr haben. Ich bin an neuem interessiert, an Evolution. Klar macht es auch mal Spaß die Klassiker zu spielen, aber man muss immer im Hinterkopf haben das man mit diesen Spiele viele Erinnerungen verbindet. Und diese das Spiel in den meisten Fällen „aufwerten“. Kindheitserinnerungen, etwas was wir so heute nicht mehr haben werden. Auch wenn wir Produkte spielen welche sehr stark auf den damaligen Spielen anlehnen.

    Was ich gerne sehe würde wäre das man diese Konzepte weiterentwickelt, und einfach erweitert. Weg von der „Fast-Food“ Mentalität, aber auch weg von dieser Retrowelle. Rückbesinnen auf alte Werte ja, aber nicht einfach diese versuchen zu kopieren.. sondern wie gesagt weiterentwickeln.

    Nehmen wir mal als „schlechtes“ (mir fällt gerade nichts besseres ein) Beispiel das kommende Elite. Wenn ich zurückdenke was damals auf dem C64 den Reis des Spieles ausgemacht hat, ohne die rosarote Brille der Nostalgie, dann war es die Freitheit und dieses riesige Universum. Mit dem Internet kann man das so ausweiten das die ganzen Spieler Teil eines Universums sind, das ganze also die Möglichkeit hat zu „leben“. Dazu kommen noch die grafischen Möglichkeiten wie sichtbare Beschädigungen am Raumschiff, was dem Kampf mehr taktische Möglichkeiten beschert. Ich will damit sagen man kann aus den Stärken des alten Vorgängers mit den neuen technischen Möglichkeiten ein deutlich besseres Erlebnis machen wenn man es vernünftig und mit Fingerspitzengefühl macht. Mit hohem Widererkennungswert.

    Wenn man natürlich rangeht und versucht das ganze an den aktuellen „Massengeschmack“ anzupassen ala linear, Quicktime-events, anspruchslose Kämpfe, platte Story usw. dann ist das der falsche Weg. Ein Spiel immer anspruchloser zu machen erweitert zwar die Käuferschicht, aber so richtig glücklich macht das wenige.

    Irgendwo ist das doch für alle Seiten ein Armutszeugnis das die einen mit ihrer seichten Suppe zufrieden sind, und die anderen die alten Sachen von damals wieder aufwärmen, und nur versuchen es etwas aufzupeppen. Es muss doch irgendwo auch noch Leute geben die sich mehr trauen….

  10. Harzzach sagt:

    Manchmal muss man wieder ein paar Schritte zurückgehen, um einen neuen Weg zu finden.

    Hier, bei Torment geht es aber „nur“ darum, eine tiefgründige, anspruchsvolle und reichhaltige Geschichte in entsprechendem Setting mit entsprechend faszinierenden Charakteren zu erzählen. Hier hat man nicht den Anspruch das Genre insgesamt weiter zu entwickeln. Aber da das eine das andere ja nicht ausschliesst und Crowdfunding sich Stück für Stück als tragbare Finanzierungsalternative mausert, es spricht nichts dagegen, wenn künftige Projekte versuchen wollen bestehende Gameplay-Mechaniken zu erweitern.

    Hier und heute geht es bei Inxile, Obsidian und anderen nur darum, neue Wege auszutesten, wie man Spiele ohne Publisher produzieren kann. Alles weitere ergibt sich. Entweder von den üblichen Verdächtigen oder von anderen.

  11. anigunner sagt:

    Man könnte aber auch ebenso kucken was bei den anderen Produkten falsch läuft, daraus lernen und es besser machen. Ich meine es ist ja nicht so das wir nicht genug Spiele hätte aus deren Fehler man lernen könnte…

    Ich finde es einfach langweilig das man ein vermeidlich bewärtes Konzept mit wenig Änderungen (meinem jetzigen Wissensstand nach!) wieder unter Volk bringen will. Alleine das Feedback zeigt doch wie viele bei den aktuellen Spiele eine interessante Story nebst Charakteren mit Tiefgang vermissen. Kucke ich mir z.B Guild Wars 2 an mit seiner absolut detailsverliebten Welt und den Möglichkeiten der verschiedenen Rassen und politischen Zielen… und was für eine seichte Geschichte nebst uninteressanten Charakteren daraus ziehen dann kommen mir fast die Tränen. Ich würde gerne diese Features nicht nur in einem „Remake“ eines alten Rollenspiels sehen, sondern in modernen Vertretern. Es kann mir keiner erzählen das es dafür nicht einen Markt geben würde. Alleine das man Spec Ops: The Line so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat wegen der Story obwohl die Spieltechnik total generisch ist zeigt doch wie schlecht der Rest sein muss.

    Ich kann verstehen wenn man als Indieentwickler auf diesem Wege einen Versuchsballon steigen läßt, und ich erwarte von Inxile sicher nicht das sie über Nacht alles umkrempeln werden. Aber es ist eine Schande das der Rest anscheinend unwillig ist aus den Erfolgen dieser kleinen Schmieden zu lernen, und weiterhin diesen seichten Rotz in Hochglanzprodukte packt.

  12. Harzzach sagt:

    Das liegt daran, dass die Majors keine Spiele mehr produzieren, sondern Anlageobjekte und Spekulationsblasen, um den Kurs in die Höhe zu treiben. Und ein Anlageobjekt muss nicht innerhalb eines kreativen, künstlerischen Rahemns gut sein, es muss nur haufenweise Rendite abwerfen oder Umsatzsteigerungen verursachen.

  13. Armin sagt:

    Altes wieder aufwaermen ist genau das richtige, die alten Sachen sind naemlich gut, weiss nicht, wieso Du das so negativ siehst. Die fast 1:1 remakes von Kings Bounty und Fantasy Wars haben mir wochenlang die Augen leuchten lassen, als waer ich wieder 13. Ich hab heut Spass mit uralten Spielen, die ich damals gar nicht kannte, also ohne Nostalgie oder Kindheitserinnerungen.
    Also ich denke Du liegst da falsch,anigunner, wir brauchen keinen Mittelweg, wir muessen nur den ganzen Ballast loswerden, der sich in den letzten 10 Jahren in viele Spiele eingenistet hat, loswerden.

  14. anigunner sagt:

    Das ist halt Einstellungssache. Ich bin der Meinung wenn ich die guten alten Spiele haben will hole ich sie aus dem Regal uns spiele sie. Warum soll ich ein Remake spielen wenn ich das Original zur Hand habe?

    Ich bin mittlerweile auf dem Standpunkt das ich mittlerweile einfach nach neuem „hungere“. Was das Spieldesign angeht treten wir seit Jahren auf der Stelle, oder wir bewegen uns in Richtungen die ich gar nicht mag. Für mich ist Rückschritt kein Fortschritt, sondern mehr Rückbesinnung auf andere Werte und Inhalte. Die Technik ist mittlerweile viel weiter als vor 10 Jahren, aber die Spiele sind es zum größten Teil nicht. Ich habe einfach das Gefühl das wir bei solchen „Remakes“ weiter auf der Stelle treten anstatt das wir uns endlich mal wieder vorwärts bewegen. Das ist so ein bisschen eine „Verzweiflungstat“, weil man sich angesicht der flachen Masse an Spielen und der Untätigkeit der Spieleindustrie keinen anderen Weg mehr sieht als altekanntes auszupacken. Dinge von denen man weiß das sie früher gut und erfolgreich waren. Und das sie bei vielen Emotionen wecken. Daher haben wir auch so viele Remakes zu Zeit, nicht nur bei Spielen.
    Auch bei z.B Filmen oder gar Autos. Fiat haut ein Remake vom Fiat 500 raus, BMW einen neuen Mini. Beide sind erfolgreich, beide können zu höheren Preisen verkauft werden als die Einheitsmasse an Kleinwagen ohne Gesicht. Aber mal ernsthaft, welces Auto wird auch in 20 oder 30 Jahren als Kult in Erinnerung bleiben? Der erste Mini, und der erste Fiat 500. Nicht die Nachfolger.
    Wir brauchen endlich wieder mehr Spiele die Trends setzen, das Potential zu Kultobjekte haben und uns weiterbringen. So wie z.B damals Half Life auf den Markt kam und bis heute seine Spuren in den Produkten zu sehen sind. Oder anders gesagt, beschissene Spiele kopieren im Moment nur andere beschissene Spiele aus jüngster Zukunft. So banal ist der ganze Markt mittlerweile geworden. Kurzfristiger Gewinn bestimmt alles, Anspruch oder gar wegweisende Produkte muss man mit der Lupe suchen. Und das kotzt mich am meisten an an der ganze Sache.
    Man könnte diesen großen Zulauf bei den Remakes auch so deuten das die Leute einfach die Schnauze voll haben vom aktuellen Zustand, und wahrscheinlich bald alles andere aufs Schild hieven was nur anders ist. Und da innovative Projekte meist fehlen nimmt man halt das, was da ist. In der Mehrzahl ein wiederbeleben bekannter Konzepte.

    Verstehe mich an der Stelle nicht falsch, ich verurteile niemanden der sich auf diese Remakes freut. Ich selbst habe ja auch bei Elite mein Geld in den Topf geworfen und freue mich darauf. Aber in mir ist halt einfach dieses Gefühl der leere wenn ich mir das so ankucke, und ich bin schlichtweg gelangweilt von den aktuellen Spielen. Eben weil ich das Zeug schon in meiner über 20-jährigen Zeit als Spieler gesehen habe.

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