Wer hätte es gedacht …

Da sagt der Lead Designer von Star Wars – The Old Republic doch tatsächlich folgendes:

we are looking at free-to-play

Nein, das ist immer noch nicht das Ende von SW-TOR oder gar Bioware. Das ist einfach nur ein sich abzeichnender gewaltiger kommerzieller Flopp, der EA und somit auch Bioware das Genick brechen könnte, der aber auch endlich der nötige Weckruf wäre, um das MMO-Genre aus den Klauen dummer Investoren zu befreien, die immer noch glauben den neuen WoW-Killer-Goldesel produzieren zu können.

Sicher, es ist gut denkbar, dass SW-Tor auf F2P-Basis wirtschaftlich überleben kann. Doch dazu müsste EA weiterhin jede Menge Geld in das Spiel investieren, denn SW-TOR müsste für F2P umgebaut werden, es müssen entsprechende Transaktionsfeatures und entsprechende Inhalte geschaffen werden. Es müssen aber auch wesentlich mehr zusätzliche Spielinhalte geschaffen werden, denn SW-Tor hat nicht die nötige “Stickyness”, um Spieler langfristig an das Spiel zu binden. Was bei einem MMO nötig ist, sei es nun mit Monatsgebühren oder F2P. Bioware hat für einen Riesenscheisshaufen Geld ein aufgeblasenes SP-Kotor mit angetackertem Multiplayer-Part geschaffen. Nach Erreichen des Levelcaps und dem Absolvieren des recht dürftigen Endgame-Contents hat der Spieler auch das Ende des SP-Spieles erreicht. Es besteht kein Grund das Spiel danach noch zu spielen. Man hat es ja durch. Bis man es vielleicht in zwei Jahren nochmals rausholt, um erneut … stop! SW-TOR ist ja ein MMO 🙂

Ob EA dieses Geld noch investieren möchte, wie hoch der Druck des Lizenzgebers ist, ob Lucas nicht vielleicht sogar die Lizenz zurückfordert und EA auf Schadensersatz verklagt … ich kann es nicht sagen. Vielleicht kann EA diverse Abschreibungstricks anwenden und SW-TOR wird als Steuerschlupfloch noch eine Weile betrieben, damit man wenigstens etwas aus all dem Geld hat, welches hier investiert wurde. Vielleicht stellt man das Spiel auch innerhalb der kommenden 12 Monate ein, weil man angesichts der bislang investierten Summen und den Geldern, die man nachträglich noch für die Schaffung neuer Inhalte und den Umbau in ein F2P-Spiel ausgeben müsste, keine Chance sieht diese investierten Geldern auf absehbare Zeit wieder einspielen zu können.

Keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird. Man kann nur spekulieren. Zwar durchaus auf Basis hoher Wahrscheinlichkeiten, aber es bleibt zum jetzigen Zeitpunkt nur Spekulation.

Man kann aber nur hoffen, dass es JETZT ENDLICH eine Ende mit den Versuchen hat mit World of Warcraft  auf Augenhöhe konkurrieren zu wollen, auf ähnliche irrsinnige Einnahmen wie Blizzards eierlegende Wollmilchsau zu hoffen. Man kann nur hoffen, dass künftige MMO-Projekte besser fokussiert sind, sich gezielter eine Nische suchen und vielfältiger werden, um somit dem Rattenrennen in einem gesättigten Markt entgehen zu können. Man kann das nur hoffen für künftige Geldgeber und vor allem und eigentlich zuerst für uns Spieler!

Aber wie wir alle wissen … die Menschen können sehr, sehr dumm sein. Je mehr Geld sie haben, desto größer die Dummheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach den Katastrophen von All Points Bulletin und 38 Studios (der Firmengründer, Curt Schilling wird jetzt von einer der beteiligten Banken auf Schadensersatz verklagt) und nach dem mittlerweile offenkundigen Flop von SW-TOR die nächste Katastrophe erleben, die ist recht hoch.

Den mit dem Titan-Projekt von Blizzard steht der nächste potentielle Mega-Seller in den Startlöchern. Weil Blizzard immer noch weiß, wie die eigenen Kunden zu bedienen sind. Was zwangsläufig dazu führen wird, dass man Titan kopieren wird.

*seufz*

Wie gut, dass ich keinen Bock mehr auf MMOs habe. Andernfalls wäre ich jetzt ein wenig angepissed. Und würde jede Nacht zig mal den Rosenkranz beten, um sicher zu stellen, dass Guild Wars 2 genauso wird, wie es die Closed Beta angedeutet hat. Der dringend nötige frische Wind im Genre, der nächste Trendsetter, den es dann zu kopieren gilt … hey, stop, nein, nicht. Aufhören! Dumme Investoren! Platz, dummer Investor, Platz!!

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35 Kommentare zu “Wer hätte es gedacht …

  1. Heimatprophet sagt:

    Von mir aus sollen die das machen (also das F2P, nicht das Einstampfen). Dann würde ich auch mal in die Verlegenheit kommen, mir das anzuschauen. Aber Vollpreisschachtel und monatliches Abo ist mir für’s gelegentliche Spielen doch einfach viel zu viel.
    Hätten die nicht einfach ein reguläres Kotor 3 auf die Beine stellen können? Klarer Blindkauf für die vielen Fans. Nachdem sie ja gezeigt haben, dass sie mit Kotor 1 und 2 wirklich sehr gute Spiele bauen können. OK, die Bugs… OK, der fehlende Content bei m 2er… Aber ich habe trotzdem beide geliebt.
    Aber wahrscheinlich reichten die hier winkenden, vergoldeten Lichtschwertgriffe auf den Schreibtischen nicht mehr und man wollte unbedingt die ganz große Kuh melken… Schade um die vergebene Chance.

  2. Miranda sagt:

    Sobald es ums Geld, Macht, Einfluss und/oder Gier geht, setzt bei sehr vielen Menschen der Verstand.aus, keine neue Sache. Da wird auch solange herausgepresst, bis nichts mehr kommt, um im selben Moment es wie ein zu heiss gewordenens Stück Eisen fallen zu lassen, um sich ohne mit der Wimper zu zucken, sich etwas Ergiebigeren zuzuwenden.

    Selber habe ich nach Mass Effect und Dragon Age (jeweils erster Teil) die Finger von Bioware gelassen, mir haben die Nachfolger nach dem probeweise Anspielen überhaupt nicht mehr geschmeckt und es war zu deutlich, in welche Richtung das ging. Ich habe auch einen Betazugang zu SWTOR gehabt, aber nach stundenlangen Downloaden des Clients und dann gähnenden minutenlangen Renderintro und 5 Minuten Rumlaufen flog das Ding von der Platte.

    Ich habe „mein“ WoW, wo ich allerdings fast nur noch reinkomme, mich mit ein paar lieb gewonnenen Bekanntschaften abends zu treffen, die leider zu weit weg wohnen, um sie direkt zu besuchen. Das Spiel selber ist grossteils irrelevant für mich geworden und das nächste Addon sieht zu sehr nach Beschäftigungstherapie aus. Leider werd ichs aus letztgenannten Gründen dennoch kaufen müssen.

    Diablo? Der Anteil „spiel ich wegen meinen Lieben“ hat sich dort auch bereits grossteils eingeschlichen 😉

  3. simon sagt:

    blizzard hat es immer noch raus? ja, den leuten geld für (inzwischen verdammt seelenlose!) scheisse aus der tasche zu ziehen.
    ich bin nach 30std diablo3 und der mäßigen erfahrung mit sc2 soweit, blizz in die nähe von EA zu rücken! und das echtgeldauktionshaus ist noch nicht mal in betrieb…
    mir ist es übrigens ein rätsel, warum wow angeblich immer noch so erfolgreich ist… wahrscheinlich nur, weil zb lotro zu viele macken hat und einfach trotz geiler lizenz einfach ebenfalls nicht der überknaller ist – stichwort „masse vor klasse“

  4. Mein Gedächtnis reicht gar nicht mehr so weit, um mich an den ersten „aber wirklichen“ WoW-Killer mich zu erinnern. War das dieses AoC? Aion? Guildwars? Und gab es nicht mal so ein Vampir-London-Ding? Aber wartet es ab: Elder Scrolls wird DER WoW-Killer Ganz ganz ganz bestimmt!!eins1!

    ich selber würde ab und an sogar noch ein mmo spielen wollen, aber eben kein seichter WoW Aufguss und, ich gebe es zu, kein Spiel, in das ich mich erst monatelang wieder durch die Foren einlesen muß und dann darf es aber auch nicht zu KongdomOfAmalur seicht werden und genau DA wären die Entwickler gefragt.

    Manchmal denke ich beim mini mmo Minecraft: (und haut mich jetzt nicht) – so eine aufgemotzte und dem heutigen Stand der Technik angepasstes SeconLife. Und wer will, kann da ja dann die WoW Insel besuchen, im Facebook-Zoo abhängen, ne Runde mit Kumpels durch GTA-Städte crusen oder X-Wings ins Gefecht steuern.

    Ach, ich wette, morgen kündigt Valve „Steamworld“ an. 😉 Und ich bekomm wieder nichts für meine Ideen.

  5. Harzzach sagt:

    Knapp 6 Mio. verkaufte Einheiten von Diablo 3 in den ersten zwei, drei Verkaufswochen sprechen eine deutliche Sprache. Blizzard hat trotz Error 37 immer noch ein ganz hervorragendes „Standing“ und einen erstklassigen Ruf. D3 wird technisch gefixed und so lange das Gameplay gebalanced, bis das Teil rund läuft, die Casual-Spieler ihre problemlosen Spielspass und der Hardcore-Zocker seinen Inferno-ePenis bekommt.

    Noch (!) weiß Blizzard die Massen zu befriedigen. Die Spielerzahl-Rückgänge bei WoW sind angesichts der Masse der weiterhin zahlenden Kunden kein Grund von einem wie auch immer gearteten Ende zu reden. Das ist derzeit nur ein Leiden auf sehr, sehr hohem Niveau.

  6. Rollenprinz sagt:

    Es gibt ja auch schon einen ganz guten F2P WoW Klon: Runes of Magic! Natürlich kann es nicht ganz an die Qualität von WoW heranreichen, aber für ein F2P Spiel ist es schon erstaunlich gut. Und man kann auch sehr gut Spaß haben ohne auch nur einen einzigen Euro zu investieren.

  7. Harzzach sagt:

    Meines Wissen sollte „Vanguard“ der erste WoW-Killer sein, als WoW gerade begann die 5-6 Mio. Mitspielergrenze zu knacken. Hätte auch was werden können, wenn Sony früher die Projektleitung ausgetauscht hätte, anstatt panisch irgendeinen unfertigen Dreck zu veröffentlichen, um noch zumindest ein wenig Geld machen zu können.

  8. Miranda sagt:

    Der Grund, wieso ich Runes of Magic nicht mag (auch wenn ich es an sich als relativ guten Clone mit eigenen Ideen finde) ist, dass sein Launcher/Updater unbedingt Adminrechte haben will und der ohne freigelassenen MSIE durch die Firewall gar nicht will. Der MSIE ist aus guten Grund bei mir gesperrt.

    Ansonsten hab ich nicht wirklich so krampfhaft Verlangen, Spiele online zu spielen, mein Schrank ist prall voll von „alten“ Spielen, die nach und nach gespielt werden.

    Im übrigen gibts heute und morgen das neue Indie Royale Bundle mit PixelJunk Shooter Noito Love 2, falls jemand auf „pixelige“ Plattformspiele steht.

  9. Miranda sagt:

    Wenn du 30 Stunden mit einen Spiel verbracht hast, ist das für dich „Geld aus der Tasche ziehen“? Für soviel Spielzeit wirst du heute 2-3 aktuelle Spiele kaufen müssen und dann beschwerst du dich auch noch? Selbst damals in der „guten alten Zeit“ waren soviel Spielzeit eher die Ausnahme. Unterm Strich gab es gut genug Unterhaltung, wenn du sofort aufhören würdest.

    Man kann ganz gut ohne Auktionshaus Diablo spielen, das ist ist überhaupt kein Problem, was ich aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen kann. Das schliesst ja nicht das Handeln mit den anderen Freunden aus oder gemeinsam spielen aus, wo aufgrund der höheren Monsterstärke es bessere Beute gibt… In diesem Fall schenken wir uns gegenseitig auch Drops, wenn wer etwas brauchen kann (brauchst ein Riechsalz? *g*)

    Ich sehe hier eher einen krampfhaften Beissreflex auf bestimmte Stichwörter und dass es Leute gibt, denen man gar nichts recht machen kann.

  10. simon sagt:

    Ja, 30 Std ist für mich „Geld aus der Tasche ziehen“, denn diese 30 Std bestehen aus Stundenlangen ereignislosen Latschereien (2 mal 1.Akt…!?), belanglosen Erzählungen, noch mehr Latscherein (Akt 2-4) und ein bissl Geklicke und Montergekloppe, ohne das irgendwie etwas passiert wäre – im Sinne von „Gegenstand aufgetaucht“, bzw „überraschende Wendung durch Spieler verursacht“.
    Den Kompletten ersten Schwierigkeitsgrad, den man ja zocken MUSS, habe ich das Gefühl, nur hingehalten zu werden, bis was „Richtiges“ passiert. Aber selbst im 2.Schwierigkeitsgrad herrscht- abgesehen davon, dass die Monster nicht mehr werden sondern nur mehr Schaden machen bzw aushalten, die selbe Langeweile und Belanglosigkeit.
    Es ist durchweg eine Rückentwicklung zu D2.

    Was würdest du denn von einem Kinofilm halten, der zwar 5 Std dauert, aber dessen Hauptprotagonist eine Kuh ist, die auf der Weide vor sich hingrast. 3,5 Std lang, dann bewegt sie sich einen Meter, macht einen Haufen und grast weiter.
    5 Std. gegenwert für´s Geld oder doch eher Nepp?

    Geschmäcker sind verschieden, aber ich werde lieber 10-15 Std. gut unterhalten und erlebe Sachen die mich fesseln, als 30 Stunden Langeweile. Das ist keine „Spielzeit“ im eigentlichen Sinne, dass ist „Grinden²“ für den höchsten Schwierigkeitsgrad oder noch eher für´s PVP, mehr nicht.

  11. simon sagt:

    Du hast recht, was die Käuferzahlen angeht! Blizz kann gegenüber „alten Hasen/Säcken“ noch von ihrem Ruhm zehren, da man die Vorgänger kennt. Das wird der Großteil der Käufer sein, von denen sich jetzt allerdings langsam, aber sicher welche in Grauen abwenden. Der Rest der 6 Mio. ist über WoW auf diese Firma gestoßen und wird Blizz ab hier die Treue halten, da sie bekommen, was sie wollen. Massenkompatiblen „Grind-Murks“ mit WoW-lookalike Grafik und den Sprechern aus den Introfilmen..
    Ich bin offensichtlich nicht (mehr) die Zielgruppe von Blizz; zu Hardcore für den runtergedummten Casual-Mist im einfachen Schwierigkeitsgrad, und zu verweichlicht, um 200Std für nen „guten Drop zu grinden, um im Endgame bzw PVP zu rulen“, wie man neudeutsch so schön sagt. Ist nicht meine Welt.

  12. Joe sagt:

    Dein Link funktioniert übrigens nicht. 🙂

  13. Miranda sagt:

    Das Spiel besteht beinahe nur aus genau dem, was du kritisierst und erfüllt den Genrestandard eines roguelikes ganz gut. Darüber hinaus bietet es Multiplayer, ein optionales Auktionshaus und eine durchgehende Geschichte samt Videosequenzen.

    Der Grund, wieso es hier PVP nicht gibt, ist, dass das ganze Spiel nicht auf so etwas ausgelegt ist und die einzelnen Charakterklassen zu sehr unterschiedliche Fähigkeiten besitzen.

    Für kinofilmmässige Unterhaltung bist du beim Spiel leider komplett im falschen Spiel, da kann ich dir Fahrenheit, Heavy Rain, Uncharted oder das neue Jurassic Park oder The Walking Dead von Telltale empfehlen.

  14. Brummbaer81 sagt:

    @ Simon bei deiner Kritik an Diablo 3 denke ich mir, evtl. mal vorher einen Test lesen ? Beta Wochenende spielen über die Vorgänger informieren ? Diablo 3 ist genau das was man nach Diablo 1/2 erwarten konnte, ein Hack&Slay Grind/Farm Game. Es ist evtl. nicht das Spiel was du wolltest, aber es ist ganz klar Diablo…

  15. Aaaach ja, ich erinnere mich, hui, was sollte das alles sein und können. Ja, das hätte was werden können, da war WoW ja zwar schon stark, aber noch nicht so ein Moloch…

  16. simon sagt:

    ist es „ganz klar“ Diablo? Es ist eine Seelenlose Rückentwicklung, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin auch nicht ganz neu, habe schon Jahre vor D1 angefangen zu zocken, D 1 gern gespielt, D2 ebenfalls gemocht (auch wenn ich das Djungellevel Kurast gehasst habe..) .. aber d3? ist DAS Diablo? Ich finde nicht. Es ist viel viel mehr Grind, da die Gegenstände absolut mies sind. Und Testzeitschriften? Das ich nicht lache. 9von10, bzw 90% im Schnitt versprechen DEUTLICH mehr, als D3 halten kann.

  17. simon sagt:

    @miranda:
    Klar muss ein HackNSlay aus Totklicken, Verkaufen, totklicken usw usw bestehen, aber D3 macht es zu einem langweiligen Grind ohne Gleichen.
    Wenig Gegner, extrem lange Schlauchlevels, beschi++ene Gegenstände, kaum Charakterentwicklung.

    PVP wird kommen per Patch, genauso wie das Echtgeld -Auktionshaus, welches dann eine noch viel größere Bedeutung bekommen wird.
    D3 ist klar ein HacknSlay, aber ein vergleichsweise schlechtes. Und natürlich kenne ich die von dir angesprochenen Alternativen, aber wenn ich ein GUTES HnS spielen will, spiele ich nicht Heavy Rain.. sondern Titan Quest zB oder D2 mit HiResPatch wie von Harzzach unlängst empfohlen 🙂

  18. Minando sagt:

    BWAHAHAHAHAAAA!!! Gewonnen !
    Ummm, zur Erklärung: ich habe mit einem Kollegen gewettet dass TOR kein ganzes Jahr durchhält ohne dass jemand anfängt „Frreeetoooplaaaay“ zu brüllen.
    Nennt mich Nostradamus.
    Aber um ehrlich zu sein, man musste kein Prohpet sein um das vorhersagen zu können….man durfte nur kein knallharter StarWars-Fan sein.

  19. Minando sagt:

    Mensch Minando, du alter Depp. Das muss Porn-Pet heissen ! Kinder…

  20. askies sagt:

    Jau! Dann werd ich es auch mal ausprobieren. Gut das ich einen Kumpel habe mit dem ich immer zusammen MMOs spiele, sonst würden mich alle Titel derbe anöden… Zu zweit, während man dabei quatscht, machen die Dinger sogar Spaß.

    Auch gut, dass es unser Ziel ist ohne Geldeinsatz bei den F2P Titeln so weit wie möglich zu kommen, eine praktische Herausforderung. 🙂

    Bei SW-TOR stell ich mir ein erneutes durchspielen auch spannend vor – einmal dunkle, einmal helle Seite. Oder ist der Unterschied nur am Anfang spürbar?

  21. Brummbaer81 sagt:

    Sorry, was du von dir gibts ist einfach nicht im geringsten sachlich oder objektiv. Wie gesagt du magst Diablo 3 nicht, ist okay. Aber ja es ist Diablo, Diablo 2 waren auch schon pures Item farmen und im Gegensatz zu jetzt wo es Sinn macht einzelne Gebiete nochmal zumachen. War Diablo 2 sogar pures Bosskloppen und das über Stunden und Tage. Wo da jetzt die Rückentwicklung ist, ist mir nicht so ganz klar. Und es gibt sehr viele zufriedene Kunden und das nicht nur kleine Kinder, Ich hab auch mit Diablo 1 angefangen und viele meiner online Bekanntschaften auch oder zumindest mit Teil 2 und der Großteil ist begeistert.
    Das Diablo 3 für dich Mist ist, ist eine Sache, aber zu behaupten es könnte keine 90er Wertung halten, sehen ich und viele zufriedene Kunden anders. Wer Diablo 3 kauft sollte halt kein Baldurs Gate 3 erwarten. Aber hey haters gonna hate und so.

  22. simon sagt:

    Habe ich behauptet, ich sei extrem objektiv? Es ist halt meine Meinung und interessanterweise sehen das 3 von 4 Kollegen genau so.
    („von dir gibst“ ist übrigens schon nah an einer Beleidigung, nur so am Rande; mäßige den Ton bitte. Danke.) D2 hatte nen reinen Singleplayermodus, der sich zwar nicht vom Rest unterschieden hat, aber darum geht es nicht. Man konnte bessere Items in weniger Zeit finden, die einen auch weitergebracht haben. Die Rückentwicklung ist ganz klar das runtergedummte Skillsystem, der unnötige Onlinezwang und die fehlenden Neuerungen – Stillstand ist Rückschritt – MEINER MEINUNG nach.

    Ich möchte nicht mit dir über Spielezeitschriften und deren Wertungen diskutieren; dass die meisten Printmags mehr Müll als Weisheiten verzapfen, und auch online-Testseiten von Werbung abhängig sind ist eine Geschichte für sich.

    Du darfst D3 gerne mögen, aber alleine die Tatsache, dass du hier den Stress anfängst, zeigt doch, dass – wenn ich ein subjektiver „hater“ bin – du ein subjektiver „fanboy“ bist. Belassen wir das einfach dabei; ich möchte das nicht weiter diskutieren mit dir, du schreibst mir zu offensiv / agressiv.

  23. Brummbaer81 sagt:

    Hm falls ich dich irgendwo beleidigt haben sollte tut es mir leid, wobei mir nicht klar ist wo ? Aber wie gesagt lag auch nicht in meiner Absicht. Du musst nicht weiter diskutieren wobei ich deine Posts deutlich „aggresiver“ fand als meine. Zum Beispiel indem du Magazinen online/offline jegliche Objektivität absprichst und deine Meinung als objektiver darstellst , zumindest in deinen voran gegangen Posts kam es stark so rüber. Habe ich dann wohl Missverstanden.

    Jetzt sagst du ja klar und deutlich das es nur um deine Meinung geht was ja auch okay ist. Du hast schlechtere Gegenstände als in Diablo 2 gefunden ? Ähm ja kann passieren, hab ich jetzt nicht hatte aber in D2 da auch nie sonderlich viel Glück. Schlauchlevels , jopp stimmt die Quadrate in D2 waren aber auch nicht besser und die Wurmhöhle in D2 und der von dir angesprochene Dschungel waren eine Katastrophe, in D3 weiß ich wenigstens wo lang.

    So und ein „Fanboy“ bin ich jetzt sicher nicht, weder finde ich den Onlinezwang gut, noch freut mich das crafting System. Auch mag ich die Entwicklung von WoW nicht und habe mich bis jetzt SC 2 verweigert, da ich die Sache mit der Kampange Beschiß finde. Ich spiele und mag Diablo 3 kann aber völlig damit leben, dass andere es schei*e finden. Von mir gibt es auch eine 90 + Wertung. Ich spreche auch aber eine Rennsimualtion keine 90 + Wertung ab, nur weil ich diese Art Spiel einfach nicht spiele, darum ging es mit letztlich. Ein Hack & slay zu verteufeln, weil es nur Hack & Slay ist, fand ich nicht richtig.

    Aber nun gut, wie gesagt sollte ich dich beleidigt haben tut es mir leid, ich wünsche trotzdem ein schönes Wochenende.

    mfg

  24. Joe sagt:

    Diablo 3 ist kein Spiel, sondern primitiver Klickmist mit einem Anspruch unterhalb von Phenomedias Moorhuhnjagd.

    Blizzard hat Diablo 3 extra auf eine geistig beschränkte Zielgruppe zugeschnitten. Weil es zahlenmäßig eben mehr Idioten gibt, bekommt man so höhere Umsatzzahlen.

    Deshalb sind Diablo3-Spieler im Schnitt geistig ziemlich beschränkt, wovon man sich mittels eines kurzen Blicks in die einschlägigen Foren sofort überzeugen kann.

    Diese Leute kapieren DRM-Gängel nicht und halten Werbeprospekte der Videospielindustrie („Zeitschriften“, „Magazine“) für objektiv. Weshalb ihnen eine „Neunzig-Prozent-Bewertung“ unglaublich wichtig ist, um ihre selten blöden Konsumentscheidungen von „offizieller“ Stelle anerkannt zu bekommen.

    Die Diskussion mit solchen Leuten ist pure Zeitverschwendung.

  25. Brummbaer81 sagt:

    Hm ein solcher Kommentar ist ziemlich „offensiv“ , aber genau ich brauch die offizielle Bestätigung, da ich keine eigene Meinung habe. Hast es erkannt ich bin ein willenloser Konsument, weil mir ein kommziell erfogreiches Spiel gefällt. ^^ Aber du hast recht, Diablo 3 ist simpel, aber es macht Spaß, es gibt viele Dinge die so sind. Aber mit solch intellektuellen Menschen die in ihrer Freizeit nur geistig anspruchsvolle Spiele spielen und nicht verstehen warum ich lieber einen Thriller lese, statt „Konsumentenverhalten“ von Klein,Riel und Weinberg. kann ich nicht mithalten, ich suche in meiner Freizeit Entspannung, macht halt nicht jeder. Für mich ist Komplexität ungleich Spaß und auch ein Indie titel ist nicht immer super, aber hey ich bin ja der dumme willenlose Konsument. Deshalb bleibt Diablo 3 auch neben amnesia und Supreme Commander und einigen anderen Titeln auf meiner Festplatte.

    Wie ich doch immer lachen kann, wie sich Leute aufregen das die „blöden “ Titel so erfolgreich sind und da mir das Spiel nicht gefällt müssen die anderen ja beschränkt sein. So ich geh mit einem dicken Grinsen, da es sicher eine Fortsetzung/Addon zu Doablo 3 geben wird, weiter spielen.

    Also danke für dieses lustige Zwischenspiel.

  26. Joe sagt:

    Wie ich doch immer lachen kann, wie sich Leute aufregen das die “blöden ” Titel so erfolgreich sind

    Es gibt da die bekannte 80/20-Regel, die besagt: 80 % der Videospieler sind geistig beschränkte Vollidioten mit hoher Suchtanfälligkeit. Aber sie verteilen sich nicht gleichmäßig über alle Spiele.

    Um mit Videospielen Millionenumsätze zu generieren, muß man sie auf die 80 % zuschneiden. Das bezieht sich nicht nur auf die Inhalte, sondern natürlich auch um das Drumherum, wie die besagten „objektiven Spielemagazine“ oder bspw. die Fähigkeit, in einem Blog den richtigen Replybutton zu finden.

    Wer also wie Blizzard Videospiele für süchtige Idioten macht, maximiert seinen Umsatz. Wer sich darüber aufregt, hat etwas grundsätzliches nicht verstanden. Aggressionen sind nur diejenigen ausgesetzt, die das der Zielgruppe solcher Spiele unverblümt aufs Brot schmieren.

  27. Brummbaer81 sagt:

    Das Pareto Prinzip besagt in etwa das 20 % der Kunden/ der Produkte 80 % des Umsatzes generieren und nicht das man probiert Spiele für 80 % der Kunden zu machen, was nahe dran an Perfektion wäre und dem Prinzip somit zuwider liefe, aber lassen wir das. Ich bin mir sicher, dass du genau das sagen wolltest.

    Um deiner Argumentation zu folgen, also ist alles was kommerziell erfolgreich ist Mist und nur die tollen underground Sachen sind cool. So hab ich auch mal gedacht, da war ich etwa 12.Ich hab mich dann irgendwann entschieden eine eigenen Geschmack zu entwicklen in dem beides seinen Platz hat. Fastfood und „Gourmetessen“. Aber muss ja nicht jeder so machen.

    Was Aggressionen angeht denen du ggf. ausgesetzt bist, könnte es daran liegen das es etwas mit der Art zu tun hat wie man selbst auftritt. Ich für meinem Teil kann dich beruhigen du wirst meiner Seits keinerlei Aggression ausgesetzt sein, bestenfalls etwas Sarkasmus oder Ironie. Ich möchte dich ja ermuntern weiter zu kommentieren, du amüsierst mich.

    Den „richtigen“ Antwort Knopf habe ich wieder vermieden, damit du weiter etwas hast worüber du dich aufregen kannst. Ich weiß nicht ob ich es es schaffe heute noch weiter zu kommentieren, aber bitte kommentiere weiter, dann kann ich das Morgenfrüh bei einem Kaffe genießen.

  28. Gast sagt:

    Also den grössten Unterschied dürftest du haben wenn du einmal für das Imperium und einmal für die Rebublik spielst. Es hat zwar jeder Charakter seine eigene Story aber das ist halt nur 1 Questreihe auf jedem Planeten. Alle anderen Quests sind identisch innerhalb der jeweiligen Fraktion.

  29. Armin M sagt:

    Ihr seid doch beide hater, Du weil Du D3 nicht magst, und er, weil er sagt alle Diablos seien so schlecht wie D3!
    Ich stimme Euch uebrigens beiden zu. 😀

  30. Minando sagt:

    Weisstdu, nicht alle sind so kopfgesteuert wie du. Manche denken einfach nur „hey, das könnte mir Spass machen“ und kaufen dann ohne langes Abwägen.
    Und jetzt kommt das beste: Blizzard-Spiele können SPASS MACHEN ! ARGH !!
    Trotz Verschwörung gegen die Menschheit, trotz krimineller Gewinnspannen, trotz planmässiger Volksverdummung !
    Es ist zum verzweifeln: die Leute wollen einfach nur ihren Spass.

  31. Joe sagt:

    Kopfgesteuert sind Leute, die anfangen von „sachlich“ und „objektiv“ rumzuschwadronieren. Du brauchst auch nicht nochmal deutlich zu machen, daß die kurzfristige Triebbefriedigung das einzige ist, was die videospielende Masse interessiert. Das weiß ich bereits.

    Dennoch kommt ständig dröhnendes Rechtfertigungsgeschwalle, wenn jemand Kritik am heiligen Heiteitei übt. 😀 Das kenn ich auch von Fernsehsüchtigen, die statt den Umstand zu akzeptieren, daß sie sich gern regelmäßig sedieren lassen, anfangen irgendwelche Begründungskonstrukte zu vertreten. Von wegen man schalte ja nur diese oder jene Sender mit angeblich hochwertigem Bildungscontent ein und die billigen Eigenproduktionen sähen ja nur Hartz4-Emfpänger an (die tatsächlich gar kein deutsches TV-Programm benutzen).

    Ähnlich (mit anderen „Argumenten“) läuft es bei WoW-Süchtigen.

    Auch ich laß ich mich gern kostenlos und DRM-frei bei YouTube berieseln. Aber ich weiß, was ich da tue und muß mir da kein aufwendigen Selbstbelügungsblubb drumherumkonstruieren. 😉 Das machen schon genug andere dort, wenn man sich die üblichen Hater-Comments durchliest: „Du geldgeile Sau lädst ja nur wegen der Werbe-Einnahmen hoch.“ (Ach?)

  32. Falcon sagt:

    ein Spiel, in dem ich meinen Charakter nicht dauerhaft individuell entwickeln kann, ist für mich kein Diablo. Das zerstört den ganzen Wiederspielwert.
    Wie oft zockt ihr denn so D3 mit einem Barbaren, Monk oder sonstwas durch?

  33. Falcon sagt:

    EA als Konzern dürfte es ziemlich Wuppe sein, ob TOR weiter bestehen wird oder nicht. Es wird sie natürlich ärgern, wenn nicht, aber kaputt gehen wird daran niemand.

    Sobald TOR dieses Jahr in der Versenkung verschwinden wird, wird Bioware vermutlich umdenken und die nächsten Spiele versuchen anders anzugehen. Auch, weil sie dann ein sehr viel kleineres Budget bekommen werden und wieder kreativer sein müssen 😉
    Ich vermute, sie versuchen noch etwas die Mass Effect Sau zu melken.

  34. anigunner sagt:

    Guild Wars 2 wird keine Revolution sein, sondern eher eine Evolution. Ich habe jetzt durch die Betas viele Stunden spielen dürfen, und kann sagen es macht Spaß. Es ist solide, es fühlt sich frisch genug an. Aber es wird keine Revolution auslösen, noch denke ich werden viele versuchen das Spiel zu „kopieren“.
    Es kombiert bewährtes mit ein paar neuen Ideen, es nutzt seine Vorgeschichte von Guild Wars 1 und bietet auf jedenfall genug Spielspaß für den Vollpreis. Wie sicher aber der Titel im Endbereich auf Dauer schlagen wird, und ob der PvP-Bereich ebenso langfristig unterhalten kann wird man sehen. Gönnen würde ich es ihnen, aber ich muss hier auch gestehen ich bin nicht wirklich objektiv wenn es um Guild Wars geht. Ich mag diese Serie einfach 🙂

    Ich bin auf jedenfall gespannt was die neue Killer-Applikation wird wenn man so will. Das Free-to-Play ist nichts weiter als ein Weg um alte Konzepte etwas länger am Leben zu halten, aber es ist in der Form sicher nicht die Zukunft. Vielleicht wird es in Zukunft auch keinen solchen Platzhirsch mehr wie WoW geben, sondern viele unterschiedliche Titel welche unterschiedlichste Bedürfnisse befriedigen? Es würde mir persönlich nichts ausmachen mal von Fantasy auf Sci-Fic- und wieder zurück zu springen.. so wie ich Lust habe.
    Ich denke was die Vergangenheit jetzt genug gezeit hat ist das große Namen alleine nicht reichen um ein Spiel wirklich auf Dauer erfolgreich zu machen. Matrix Online, Age of Conan, Star Trek Online, DC Universe und vermutlich auch Star Wars: TOR reihen sich in die Riege der mäßig erfolgreichen Titel ein. Dagegen sind Titel, welche eine Nische füllen oder ein eigenes Universum erschaffen (Champions Online, WoW, Guild Wars, EvE usw…) meistens besser gefahren. Vielleicht weil sie nicht den Megagewinn erwartet haben, sondern sich auch mit „kleineren“ Margen zufriedengeben. Und damit lanfristig mehr Erfolg haben.

  35. Joe sagt:

    Sobald TOR dieses Jahr in der Versenkung verschwinden wird, wird Bioware vermutlich umdenken und die nächsten Spiele versuchen anders anzugehen.

    Oder EA wird Bioware einfach mal dichtmachen, so wie andere Studios auch.

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