Motivation

Ein Bekannter von mir ist das, was man gemeinhin als Weinkenner bezeichnet. Er hat einen Weinkeller nicht nur dem Namen nach, sondern auch einen Weinkeller, der entsprechend adäquat und hochwertig bestückt ist. Er, bzw. seine Eltern und somit eines Tages auch er, haben sogar einen kleinen Weinberg und führen im Sommer eine klassische Besenwirtschaft. Wein ist Teil seines Lebens. Letztlich sehe ich ihn auf einer Party mit einem Saft in der Hand herumstehen. Auf meine scherzhafte Frage, ob denn die Gastgeberin wisse, dass ihr Wein untrinkbarer Dreck sei, antwortet er, dass er vor ein paar Wochen in seinem vollen Weinkeller stand, wie ein Tiger im Zoo unruhig die Regale abschritt und sich ums Verrecken nicht entscheiden konnte, welchen Wein er für das Abendessen aufmachen sollte. Wein war langweilig geworden. Es gab nichts mehr zu entdecken und der Hochgenuss ist dem Alltag gewichen. Er macht jetzt eine Pause von zwei, drei Monaten und fängt dann wieder mit ganz einfachen Tafelweinen an, um wieder die Freude an einem guten Tropfen zu finden.

Ich kann diesen Bekannten verstehen, geht es mir mitunter ähnlich. Die Festplatte ist vollinstalliert, im Regal setzen die DVD-Hüllen Staub an, die externe Archivplatte mit all den digitalen Erwerbungen ist erst gar nicht angeschlossen. Mir geht es da wie einer Frau mit einem vollen Kleiderschrank. Man steht davor und hat trotzdem nichts anzuziehen. Man ist satt! Nein, man ist übersättigt.

Problem erkannt, Gefahr gebannt? Einfach eine Weile keinen Wein trinken, nackisch durch die Gegend laufen oder nichts mehr zocken? Nun, der temporäre Weinverzicht, das ist locker machbar, so man nicht Alkoholiker ist. Das mit dem Kleiderverzicht ist vielleicht auf Grund klimatischer Gegebenheiten und entsprechender gesellschaftlicher Traditionen keine so gute Idee, aber ein Ausräumen des Kleiderschranks mit anschließendem Verschenken und Spenden des Inhalts hat auch so manche Bekleidungs- und somit langfristig Beziehungskrise gelöst.

Ok, was mache ich also als Spielefresser und Hardcore-Zocker?  Einfach für eine Weile nichts mehr spielen?

Klar, und erst letzten Monat wieder das WoW-Abo verlängert. Suuuuper-Idee!

Schnauze! Lenk nicht ab.

Aber, die Abo-Gebühren …

Gut, tun wir mal so, als ob man nicht vorab Spielzeit für ein MMO erworben hat. Ist Spielverzicht eine mögliche Lösung, um dem drohenden oder gar schon ausgebrochenen Spieleverdruß entgegenzuwirken? Ja, mir reicht da schon eine Woche, in der ich den Rechner zu Hause maximal zum Mailabrufen und Nachrichten lesen verwende. Nicht, dass ich mich plötzlich in Komplexitätsmonstren wie ein Spiel aus der “Hearts of Iron”-Serie stürze, ich fange klein an. Ein paar Runden “Audiosurf”, ein wenig Ballern mit Sam oder eine schnelle Skirmish-Partie auf moderatem Schwierigkeitsgrad mit einem RTS, welches man mittlerweile blind beherrscht. Merke ich, dass es mir nach mehr gelüstet, wage ich mich an ein RPG oder schaue mir an, welches der 3 Milliarden Spiele auf der Festplatte ich weiterspielen könnte. Und wähle ich das richtige Spiel aus (gleichgültig ob schon x-mal durchgezockt oder eben erst frisch erstanden), dann ist sie wieder da, die gute alte Freude am Videospielspass.

Was kann man noch tun? Man kann zum Beispiel das Genre wechseln.

Es gibt Momente, da kann ich als alter Rollenspiel-Freak kein Rollenspiel mehr sehen. Charakterwertegebrutzel, Leveltretmühle, Lootsucht und das ewig gleiche Weltenretter-Rumgemähre. Bahh! Also wird der nächstbeste Shooter angeworfen. Nach Möglichkeit ein SF-Shooter wie zB. einer der beiden, immer noch exzellenten und höchst spielbaren Star Trek-Shooter “Elite Force”, um dem Tolkien’schen Orcs & Elfen-Creep entgegenzuwirken. Wer viele Genres mag, ist bei diesem Lösungsansatz natürlich im Vorteil. Wer zB. nur Tower Defense-Klone mag, muss sich was anderes überlegen.

Ja, was kann man sich denn noch überlegen, um aus dem Motivationsloch zu kommen? Man kann die Plattform wechseln.

Ich selbst zocke zwar nur auf zwei Plattformen (PC und NDS), finde es aber immer wieder erfrischend auf dem NDS einen ganz anderen Spieleindruck zu bekommen. Nicht unbedingt einfacher oder simpler, aber anders. Stylus, Doppelbildschirm, Controller-Bedienung. Da kloppe ich mich sogar ganz entspannt durch ein Speicherpunkt-rares FF-Remake. Zugegeben, ich weiß zwar nicht wie wirksam diese Strategie ist, wenn man vom PC auf einen Apple oder von der 360 auf die PS3 wechselt, gibt es hier spielerisch doch keinen Unterschied, aber wenn hilft, dann ist das Ordnung. Wer heilt, hat Recht.

Was noch, was noch? Hmmm, Spiele-Soundtracks! Man kann sich akustisch anfixen!

Ich hatte letztes Jahr eine längere Pause von World of Warcraft gemacht, die eigentlich ziemlich lange und dauerhaft ausgefallen wäre, wären da nicht diese Ordner auf meiner Musik-Platte gewesen. Fünf Ordner. Vier offizielle Soundtracks und ein Rip der Ressourcen-Dateien. Und als dann das Thema von Unterstadt aus den Boxen klang, der Klangteppich der Ebenen von Mulgore gewebt wurde und mich das Brachland rief … mei, so schnell war der Account noch nie aktiviert gewesen. Ebenso läuft es mir kalt den Rücken hinab, wenn ich den Soundtrack zu System Shock 1 oder 2 höre. Nicht aus Entsetzen, sondern vor Vorfreude, weil ich weiß, dass ich innerhalb der nächsten Tage zumindest nur für ein paar Minuten wieder hereinschauen werde. Reflexhaftes Installieren und Spielen wird auch bei den Soundtracks zu Quake ausgelöst, wobei ich keinen Unterschied zwischen Trent Reznors Ambient-Sounds oder den harten Metal-Riffs von Sonic Mayhem treffe. Beides wirkt gleichermaßen. Ein wenig irreführend und verwirrend wird es nur, wenn ich den Werken von Jeremy Soule lausche. Mr. Soule, hauptsächlich bekannt für seinen Beitrag zu Guild Wars und den Elder Scrolls-Spielen, hat einen ganz spezifischen Stil, den er in den letzten Jahren aber kaum noch variiert. Es klingt zwar alles sehr gefällig und bisweilen wunderschön, aber ich muss schon auf den Ordnernamen schauen, damit ich weiß welchem Soundtrack aus welchem Spiel ich jetzt zuhöre. Der Reflex “Oh Gott, das muss ich jetzt zocken!” ist somit schon im Ansatz unterdrückt und kann nicht zum Tragen kommen.

Da aber nicht jeder eine umfangreiche Soundtrack-Sammlung hat, was kann man noch tun, um den Spieltrieb anzuregen? Wir hatten Verzicht, wir hatten Plattformwechsel und Genrewechsel. Wir hatten akustische Anregung. Wir haben aber bis jetzt keine optische Anregung!

Man nehme einen wohlgefüllten Ordner mit aberdutzenden von Wallpapern oder Screenshots aus jeder Menge Spiele. Man richte sich sein OS so ein, dass der Desktop-Hintergrund je nach Geschmack, in kurzen oder langen Abständen, regelmäßig oder zufallsorientiert, ausgetauscht wird. Derzeit lächeln mich die Dämonen aus “Apocalyptica” an, angesichts der erschröcklichen Schrunzigkeit dieses fürchterlich schlechten Spieles, wird hier aber definitiv KEINE Impulsinstallation erfolgen. Die erfolgte letzte Woche, als ich beim Anblick der wunderschönen Wallpaper von “Sid Meier’s Alpha Centauri” …

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… unbedingt wieder mit Mindworms die Gegner von Lady Deirde Skye in den extraterrestrischen Grund und Boden stampfen musste.

Oder, um diese natürlich unvollständige Liste von potentiellen Motivatoren zur Hebung der Spielemoral abzuschließen, man kann natürlich auch auf den kühleren Herbst warten, Frau und Kinder in die Sklaverei verkaufen und den Job kündigen. Von ALG II kann man zwar nur bedingt leben, aber durch den Verkauf von Frau und Kindern sollte genug Geld in die Kassen gespült werden, dass man den Kühlschrank füllen, Strom und Miete bezahlen und sich aus der Welt der Non-Luditen verabschieden kann. Dann hat man alle Muße des Universums …

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

20 Kommentare zu “Motivation

  1. Gonzo sagt:

    Blupp alles langweilig. Die schwitzenden Arme kleben am Tisch, der Tastatur. Draußen ist es zur Zockzeit hell und das Mopped will seine Aufmerksamkeit in Form von Zeit und teuren Blingbling Ersatzteilen, ebenso wollen die Gammelstellen am Veluxfenster endlich mal weggeschliffen werden. Außer TF2, bei dem ich schon x Tausend Stunden verbracht habe bietet mir der Markt zur Zeit nix.
    Für RTS und Wirtschaftssimulationen zu doof und faul, für Dunkel-Gruselshooter zu nervös, von MMOPRGS nach 2 Tagen von der immergleichen Spielmechanik gelangweilt und den Mitspielern angekotzt.
    Da Online Mitspieler sich ähnlich unseren Real Life Mitbürgern verhalten sind sie meist nur in Form mal mehr, mal weniger clever agierender Moorhühner zu gebrauchen.

    Battlefield 3 verspricht Aufmunterung bei einsetzendem Herbstwetter, aber meine Erwartungen an gehypte Vollpreistitel gehen seit Jahren gegen 0. Ebenso werde ich mir für die dunklen Winterabende 1-2 Rollenspiele vornehmen, das ist der Plan. Müsste Two Worlds 2 oder wie das hieß nicht schon erschienen sein? Ich weiss es nicht, Teil 1 hab ich durchgespielt, muss mir also gefallen haben.

  2. bartgesang sagt:

    Ach, ich habe im Moment viel Spaß.

    Da hier in Erwartung meines Erwerbs von Witcher 2 ein neues Rechnerchen herumsteht, habe ich mir mal den 2009er Total Conversion-Mod über meinen ersten S.T.A.L.K.E.R.-Teil gezogen. Sieht absolut toll aus! Und an der Spielmechanik haben die lieben Modder auch gefeilt.

    Und dann hab ich unter meinen Lesezeichen das hier wieder entdeckt:

    http://www.thief2x.com/

    Die alte Thief 2-CD wieder aus dem Schrank geholt und den Mod geladen. Einen halben Nachmittag vertändelt, um das 2000er Spiel auf der neuen Kiste zum Laufen zu bringen. Und nun sitze ich voller Ehrfucht vor diesem Mod, der wirklich und wahrhaftig ein vollwertiges, eigenständiges Thief-Spiel ist. Mit allem, was dazu gehört.
    Allerwärmste Empfehlung von meiner Seite!

  3. Harzzach sagt:

    Hehe, Thief! Grandiose Serie! Habe mir kürzlich den dritten Teil mit Texture-Mod installiert, weil ich gewisse Spiele endlich vollenden möchte. Und danach, quasi als Belohnung, kommt Dein Link gerade richtig.

  4. Harzzach sagt:

    Ich weiss es nicht, Teil 1 hab ich durchgespielt, muss mir also gefallen haben.

    Was man so hört, scheint der zweite Teil (ja, ist schon erschienen) stark nach dem Vorgänger zu kommen. Scheint also was für Dich zu sein.

  5. Joe sagt:

    Eine Woche Zockunterbrechung ist ja schon ganz anständig. Bei mir kommt es vor, daß mir schon mal zwei bis drei Monate die Motivation fehlt. Deswegen kommt mir auch kein Online-DRM-System ins Haus, was mich nach fünf Stunden Spielzeit eines bestimmten Titels rauswirft, weil nach zwei Jahren leider die Server abgeschaltet werden – ich habe zum Glück keine kostenpflichtigen Abos laufen.

    Im Gegensatz zu Weinen werden Spiele durch Liegenlassen leider nicht besser.

    Als Motivator taugen übrigens auch die zahlreichen Hardware-Gadgets, mit denen man nur PC-Spiele aufwerten kann. Ein Saitek X-52, ein NaturalPoint TrackIR, ein Matrox THG2GO und am Triple-Monitor Luftkämpfe nochmal ganz neu erleben, ein Logitech G27 und damit nochmal jeden Millimeter der digitalisierten Rundstrecken dieser Welt erforschen. Also weg vom Keyboard/Mouse/Gamepad-Einerlei. Oder Rumspielen mit 3D-Vision. Der Haken daran: Wird auf die Dauer ziemlich teuer. 😉

  6. askies sagt:

    Bei Thief 1 ist bei mir momentan die Luft raus… die blöde Hammeriten-Undercover-Mission hat mir irgendwie den Spielspaß geraubt. Vielleicht weil man da nicht meucheln darf? 🙂

    Trotz aller Verfluchungen hab ich mir jetzt mal Dragon Age 2 angeschaut. Die Demo war total scheiße, aber das Spiel ist tatsächlich doch besser als ertwartet. Durch das freundinfreie sturmfrei Wochenende konnte ich gestern ganze 10 Stunden am Stück zocken und jetzt hab ich wieder genau das beschriebene Problem.

    Die beste Motivation sind für mich Bücher oder Filme! Gerade noch A Bridge To Far angeguckt und jetzt wird ganz ungeduldig Medal Of Honor Airborne geladen (sorry, aber nachdem ich Commandos 3 seit kurzem durch habe brauch ich wieder was stumpfes).

  7. askies sagt:

    Mir hat TW2 nicht gut gefallen. Konsoliges frickel Inventar, schöne Anfangsinsel anch der man in eine Gegend losgelassen wird, die häßlicher als der ganze erste Teil aussieht. Die Gegnerhorden an besteimmten Stellen erinnern an MMO tpyische spaziergänge durch den Wald nachdem einen 50 Gegner an den Fersen hängen und man selber hat eine Rüstung mit der man immer wie ein Sportler aussieht. Grausig. Ich empfehle dir herzlichst The Witcher 2!

  8. Patokai sagt:

    Ich empfehle als simplizistisches und hochmotivierendes Zwischendurch-Matching-Game die Überraschung des Quartals: „Frozen Synapse“. Taktisch, Spannend, Cool. Mit Anti-Spiel-Verdruss-Garantie!

  9. Falcon sagt:

    Ich kenne das sehr gut. Habe seit Monaten, wenn nicht Jahren, kein Spiel mehr am Stück durchgespielt. Ich spiele alles nur noch an und legs dann in die Ecke. Da sammeln sich die angefangenen Kampagnen von 20,30,40 Stunden Rollenspielen auf meiner Platte und ich komme nicht weiter. Ich bin auch kein Wiederspieler, ich lechze immer nur nach den Titeln, die ich nicht habe. Und da liegen für meinen Geschmack die besten Spiele, die man bekommen kann, in der Wohnung herum und ich hab keine Lust zu spielen. Genauso gehts mir beim DVD gucken.
    Das ist der Fluch der Verfügbarkeit. „Warum soll ich es jetzt machen, ich kann es doch immer tun?“. Früher war das besser, das musste man noch zu einem bestimmten Zeitpunkt den Fernseher anmachen, sonst hat man den Film für 2-3 Jahre VERPASST. Aufnehmen ging ja nicht. Da hatte alles wert. Hatte natürlich auch Nachteile.

    Ausserdem habe ich nicht mehr so stark das Gefühl die Zeit totschlagen zu müssen. Denn das ist PC Spielen für mich hauptsächlich.

    Allein zu schnellen NDS Partien kann ich mich durchringen. Der Betrieb ist auch nicht so aufwändig, wie der eines PCs.

  10. paulinzinger sagt:

    eben mal schnell ein spiel installieren.hatte ich bei BG&E neulich nachdem ich was zur HD Version gelesen hatte. 2 Stunden Gefluche, Foren lesen und finaler Schreikrampf weils unter Vista einfach nicht laufen wollte.
    hab seit nem halben jahr ne ps3 und kann endlich mal eben schnell zocken ohne schraubenschlüssel, updates und gefummel.

  11. Joe sagt:

    Ausserdem habe ich nicht mehr so stark das Gefühl die Zeit totschlagen zu müssen. Denn das ist PC Spielen für mich hauptsächlich.

    Die Zerstreuungsalternativen werden immer zahlreicher und das Zeitbudget für einzelne davon nimmt kontinuierlich ab. PC-Spielen kommt für mich hauptsächlich dann infrage, wenn ich mangels Internetzugang auf andere Möglichkeiten nicht zugreifen kann. Klar, daß da PC-Spiele, die zwingend einen (DRM-)Internetzugang erfordern, automatisch hinten runterfallen.

  12. anigunner sagt:

    Das „Problem“ habe ich zeitweise auch. Für mich ist das eine gesunder Reaktion des Körpers um sich nicht obsessiv in was reinzusteigern. Wenn ich die ganze Zeit nur zocken würde ohne mir Gedanken darüber zu machen ob was in meinem Leben nicht richtig läuft. Da habe ich auch noch andere Ansprüche.

    Das Glück/Unglück ist ja eher das ich Momentan eher kleingehalten werde durch die absurde „Kopierschutzaktionen“ und oft auch der Qualtität der Spiele. Im Moment gibt es ja die Sommeraktion bei Steam, und bei den Massen an reduzierten Spielen habe ich bisher….. gerade einmal eines gekauft. Audiosurf. Einen Titel den ich schon länger auf dem Radar hatte.

    So spiele ich zur Zeit eher Indie- bzw Oldies, je nachdem auf was ich Lust habe. Wenn ich keinen Bock zu spielen habe mache ich das auch nicht, da mache ich mir keine Gedanken. Dann geht man eher weiter an den Modellen bauen, Laufen oder Radfahren. Oder ins Kino. Spielen soll Spaß machen, und keine „Zwangsveranstaltung“ sein. Wenn ich Bock habe weiß ich auch meistens was ich spielen will.

    Und wenn ich wirklich mal so weit sein sollte und nach was wirklich anderem neuem gelüstet…. ich spiele immer noch mit den Gedanken eine PS2 zu holen und so manche alte Perle von dort auszuprobieren. DIe neue Konsolengeneration kann erstmal gestohlen bleiben, dort muss sich erst noch beweisen was ein Klassiker wird… und was nicht.

    Ansonsten warte ich immer noch auf Diablo 2 und Guild Wars 2. Wenn die beiben Titel erscheinen bin ich eh erstmal wieder für eine ganze Weile versorgt.

  13. Ohne sagt:

    Mehr als 4-8 Spiele pro Jahr sind bei mir auch nicht drin.
    Ich habe die Lust und Motivation für mich wiederentdeckt, indem ich mir jährlich nur eine kleine aber feine Low Budget Spieleauswahl zulege und diese dann je nach Genrelust und Spiellaune nach und nach abhake.

    Früher als ich noch haufenweise Kopien von jedem auch nur halbwegs interessanten Game auf der Platte hatte, haben sie für mich stark an Reiz und Wert eingebüßt.
    Mir hat die künstliche Verknappung der Ware gut getan. Somit habe ich nun nicht mehr die Qual der Wahl und werde von Games auch nicht mehr förmlich überflutet.

    Meine Durchspielrate liegt dadurch bei über 90% und ich habe wieder jede Menge Spaß am Spielen.
    Allerdings bin ich mittlerweile der Auffassung, daß ein bisschen Frust, etwas Leiden auch als emotionale Würze zu jedem Spielerlebnis dazugehören. Manchmal muss man sich auch ein bisschen „quälen“ und überwinden, nicht nur die Hochs sondern auch die Tiefs durchleben, ohne gleich gefrustet die Flinte ins Korn zu werfen und ein Spiel zu früh abzuhaken, dann kann sich auch das früher so heißgeliebte Feuer der Spielleidenschaft wieder entfalten.

  14. Hotze sagt:

    ich Zocke gerade zum wiederholten male „Eufloria“ werde die Tage die Story wieder durchhaben und mich dann im Forum den selbstkreierten Maps zuwenden –
    für ein Indie-RTS ist es ein sehr gelungenes Spiel – frei von jeder Hektik – fast schon meditativ den Setzlingen beim wachsen zusehen und nach 2stunden einfach entspannt den Rechneknecht ausmachen.

  15. Anonymous sagt:

    Zockunterbrechung ? Seid ihr irre ?! Wisst ihr denn (nicht mehr), wie ungesund eine Überdosis Realität sein kann ? Nee, ich bin da total gesundheitsbewusst…

  16. askies sagt:

    [klugscheißen]Diablo 3[/klugscheißen] 🙂

    Modellbau und Radfahren mach ich auch gelegentlich, fällt aber am öftesten hinten ab da es anstrengender ist. ;-P

    Age Of Conan ist jetzt übrigens kostenlos.

  17. apokalyst sagt:

    Es gibt nur ein Spiel, dem ich mich wohl nie werde entziehen können: Secret of Mana (Seiken Denetsu 2). Bei „Fear of the Heavens“ oder „Star of the Darkness“ muss ich das Spiel einfach wieder anschmeißen, völlig egal..
    Musik ist generell ein starker Trigger.

  18. Ich hab zZ viel mehr das Problem, dass ich mich nach einem durchgespielten Spiel nicht entscheiden kann, was ich als nächstes spiele, aufgrund der Riesenauswahl an alten und neuen Titeln auf vielen Konsolen. Wenn ich dann wirklich mal wieder eins anfange, spiel ich es fast durchgehend. zB grade Zelda:Links Awakening beendet, und nun steh ich da, und frag mich, was ich nun spielen will oO

  19. Anonymous sagt:

    Ich kenne einen kleinen Shooter einer kleinen Spieleschmiede für zwischendurch, der einem die Möglichkeit lässt, allein oder kooperativ im LAN gegen Bots, oder aber auch kooperativ im Internet zu spielen. Ich spiele seit langem immer wieder gerne „IG Warlord: Iron Grip“, und obwohl das Spiel übersichtlich ist und ich jedes Level schon 100mal gespielt habe, entdecke ich immer wieder andere Dinge, die mir neu sind oder gefallen. Praktisch, weil ich wenig Zeit habe, und einfach, weil im Internet jederzeit jemand kooperativ mitspielen kann oder wieder aussteigen. Man sollte nur einen Server nutzen, der ein Ping unter 100 ms hat.

    Harzzach, ich würde es Dir empfehlen, mal das Demo zu probieren!
    http://igwarlord.isotx.com/splash/
    Was hältst Du davon?

    Dickie MG36

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