Wahrscheinlichkeiten – Update

Die Wahrscheinlichkeit eines atomaren Super-GAUs in zivilen Kernkraftwerken ist so gering, dass er nur alle paar tausend Jahre auftreten könnte.

Deutsche Eisenbahnzüge und Technik sind so sicher, dass schwere Unglücke so gut wie ausgeschlossen sind.

“Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.”

“Mission accomplished!”

Nun, zwischen Tschernobyl und Fukushima liegen nur 25 Jahre. Und von den Hinterlassenschaften der militärischen Kernkraftnutzung möchte ich erst gar nicht anfangen …

Deutsche Eisenbahnzüge und die dazugehörige Technik mögen zwar sicher sein, wenn man aber bei der Wartung schlampt und Radkränze bei Tempo 200 abplatzen …

Was die Wirklichkeit von vermeintlichen Sicherheiten hält, das haben die Herren Honecker und George Bush jr. nur kurze Zeit später erfahren dürfen. Der eine wurde bald aus dem Land gejagt und der andere floh vor den anhaltenden Katastrophenmeldungen aus dem Irak und seiner Verantwortung auf seine Farm in Texas.

“Clouds und Online und Streaming sind die Zukunft”

So hört man es seit ein paar Jahren immer lauter von diversen Firmen, die in diesem Bereich fettes Geld verdienen wollen. So gut wie alles soll in die “Cloud”, soll “gestreamed” werden und offline-basierte Singleplayer-Spiele oder gar dedizierte Server für Multiplayerpartien überlässt man kleinen Indies und billigen Ostblock-Klitschen, die sich kein schickes Rechenzentrum leisten können.

Das alles soll uns, dem ehrenwerten Kunden natürlich nur Vorteile bringen. Warum ich aber zB. meine Savegames online ablegen soll, kapiere ich zwar immer noch nicht, aber was weiß ich denn schon. Zudem bin ich ja nicht die Zielgruppe. Die Zielgruppe für derartige Dienste, das sind Leute, die sich gerne mit wohlklingenden Worten beeindrucken lassen, erspart dies einem doch das eigene Informieren und Nachdenken. Das sind Leute, die sich leicht für neue Dinge begeistern lassen, ohne sich Gedanken über mögliche Folgen machen zu wollen. Das sind Leute, denen die eigene Faulheit wertvoller ist als die Unabhängigkeit, Dinge ohne das Wohlwollen und Funktionieren Dritter tun zu können.

Deswegen wird zB. Valve ja auch nie pleite gehen, Steam-Accounts sind sicher und Offline-Backups sind in Zeiten von Breitband-DSL und Dauer-Online Schnee von Gestern.

Blöd ist halt nur, dass zB. PS3-Besitzer seit über einer Woche nicht auf den PSN Store zugreifen können und auch andere Online-Funktionalitäten eingeschränkt sind, manche Spiele gar nicht gezockt werden können. Grund dafür ist eine der unvermeidbaren Sicherheitslücken in technischen Systemen wie dem Sony Playstation Network, die es Usern mit einer speziellen Firmware erlaubte, der Konsole einen Entwicklerstatus zu verpassen und somit auf alle Inhalte des PSN Stores zugreifen zu können.

Da es aber leider zu viele Menschen gibt, die nur dann anfangen ihren Verstand zu benutzen, wenn unmittelbar vor ihrer Nasenspitze die Kacke an die Decke spritzt und sie persönlich davon betroffen sind, da es selbst dann immer noch genug Menschen gibt, die sich selbst in so einem Falle weigern von festgefügten Weltbildern und bequemen Lebenslügen Abschied zu nehmen, werden wir auch in Zukunft derartige Aussagen und ihre korrespondierenden Realitätskorrekturen zu Haufe erleben.

Gut, muss diejenigen unter uns, die nachgedacht haben, nicht kümmern. Wer von zentralen Anbietern unabhängig sein möchte, der findet entsprechende Alternativen. Und wenn es keine Alternative gibt, verzichtet man eben auf diesen Luxuskonsum. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man trotzdem ein erfülltes und zufriedenes Leben führen kann, die ist unverschämterweise recht hoch.

Update:

Wie sich nun herausgestellt hat, scheint hier ein ziemlicher Daten-GAU stattgefunden zu haben. Und Sony macht einen auf TEPCO und gibt nur das zu, was nicht mehr zu leugnen ist. So teilt Sony zB. nicht mit, ob sensible Kundendaten im Klartext abgespeichert wurden oder ob sie als Hashwert vorlagen. Dass Sony hierzu nichts sagt und nur dem Kunden rät auch die Passwörter für andere Dienste zu ändern, wenn das gleiche Passwort verwendet wurde, lässt vermuten, dass hier höchstwahrscheinlich NICHTS entsprechend gesichert war und Sony sich die Blöße nicht geben möchte zuzugeben, dass man hier Datensicherheit auf dem Niveau eines kleingewerblichen Shop-Betreibers betrieben hat.

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26 Kommentare zu “Wahrscheinlichkeiten – Update

  1. Also das mit den savegames kapier ich schon, ich habe 2 xbox360, eine in meiner Zockbude und eine andere am Fernseher im Schlafzimmer, eigentlich nur als Media Extender gedacht, aber ab und an spiel ich halt doch gern Dragon age o.ä abends davor und savegames hin und her schieben ist umständlich ohne ende.
    Wobei man das aber sicher auch als eine art Replizierung lösen könnte, sprich die Daten werden nur abgeglichen und man muss nicht zwingend online sein

  2. hoellenbewohner sagt:

    jaja ddie wolke, wenn es nur savegames wären.

    http://blog.fefe.de/?ts=b34d23ad

    Sun Apr 24 2011
    [l] Da hat offenbar tatsächlich eine Firma das Monitoring von Patienten mit Herzproblemen über die Amazon-Cloud gemacht(https://forums.aws.amazon.com/thread.jspa?threadID=65649&tstart=0). OMG! Denkt da überhaupt niemand mehr vor dem Handeln nach?! Glauben die ernsthaft, Amazon steht dann gerade, wenn ihnen die Patienten während eines Cloud-Ausfalls sterben?

    OMGWTF&ROFLMAO

    da haben einige den GONG nicht gehört.

  3. Chräcker sagt:

    Pauschale Werbeaussagen werden durch pauschale Abwehrzuckungen aber auch nur höchstens pauschal wiederlegt.

    Vieles finde ich auch nicht wirklich Mehrwertig. Aber wenn ich manches Spiel vielleicht eines Tages für die eh nur 15 Stunden Spielspaß für weniger Geld mir streamen lassen kann, spare ich nicht nur am Plastikmüll zu hause, sondern auch teilweise am Neukauf eines neuen PCs etc. Das finde ich nicht so unattraktiv.

    Und wie viele meiner Freunde haben Offline-Backups erstellt, nur um dann fest zu stellen, das die abgestöpselte Festplatte nach zwei fünf Jahren Schrankdaseins auch nicht mehr funktioniert, der Wohnungsbrand alle DVDs zerklumnpt hat oder der Einbrecher alle Backupsmedien ebenfalls mitgenomen hat. (Ja, alles im Bekanntenkreis erlebt) – da ist mir das Restrisikos, das der ausgesuchte Clouddienst am selben Tag wie meine heimische Festplatte seinen Geist aufgibt doch noch grob einkalkulierbar.

  4. Harzzach sagt:

    An konkreten Beispielen ist nichts pauschales.

  5. Harzzach sagt:

    Wobei man das aber sicher auch als eine art Replizierung lösen könnte, sprich die Daten werden nur abgeglichen und man muss nicht zwingend online sein

    Dafür muss man aber selber aktiv werden, anstatt einfach nur zu zocken und sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, wie jetzt Savegame A auf Hardware B kommt. Die Cloud bedient die Faulheit unter Aufgabe der Freiheit. Muss halt jeder selber sehen, was ihm wichtiger ist. Blöd ist nur, dass nur die wenigstens hier eine bewusste Entscheidung pro oder contra treffen.

  6. Chräcker sagt:

    Wenn man ein paar in sich korrekte Beispiele zur pauschalen Abwehr nutzt… schon zuweilen. Es gibt ja auch konkrete Beispiele, die für Cloudlösungen hie und da sprechen könn(t)en.

  7. Heimatprophet sagt:

    Naja, früher(tm) gab’s dafür solch abgedrehte Wahnsinnsfeatures wie Memorycards. Im Zeitalter von SD und Co. wären da auch nichtmal mehr die grotesk überteuerten proprietären Lösungen von früher(tm) notwendig…
    Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er sich 2, 3 oder 5 XBoxen kauft, aber ich glaube kaum, dass die Online-Zwangsinfrastruktur extra für diese Splittergruppe entwickelt und betrieben wird.

  8. Harzzach sagt:

    Du, es mag bestimmt sinnvolle Cloud-Anwendungen geben. Ich sehe im Consumer-Bereich aber fast nur Vorteile beim Anbieter, mit gravierenden Nachteilen für den Kunden.

  9. Chräcker sagt:

    Siehste mal, da sag ich doch: jup, sehe ich in den meisten Fällen auch so. (gebe aber zu, das ich, ich verrate das nur nie, steam mittlerweile hier und da mag… aber das ändert nichts am benannten Prinzip der Knebelung natürlich…)

  10. ohne sagt:

    Ich muss eingestehen, daß ich schon etwas schadenfroh über solche Nachrichten bin.
    Da wurde jahrelang jedwede berechtigte Kritik von einer Großzahl ignoriert und man wurde noch dazu als zukunftsfeindlich und alter Miesmacher bezeichnet.

    Ich hoffe, daß so ein paar Schüsse vor dem Bug ausreichen, um einige Leute dazu zu bewegen, etwas kritischer mit „der Cloud“ und der Weitergabe persönlicher Daten umzugehen.

  11. anigunner sagt:

    Mittlerweile hat sich der Vorfall bei Sony ja deutlich verschärft…. zeigt mir wieder nur das ich gut damit beraten bin die „neue“ Cloud-Glitzerwelt tunlichst zu vermeiden. Da kann ich meine Daten auch gleich irgendwo offen posten, kommt aufs gleiche raus….

    Aber hey, es gibt ja immer noch genug Menschen die den Blödsinn in der Form mitmachen. Aber auf der anderen Seite heulen Sie rum wenn Google Bilder der Hausfasaden machen, während ihre Daten bei Facebook, Paypal, Payback und PSN verteilt- oder gestohlen werden. Muss ich das verstehen?

  12. Harzzach sagt:

    Das kommt darauf an … wenn es sich hier um die SELBEN Leute handelt, dann muss man das nicht verstehen. Ich denke aber nicht, dass es große Schnittmengen zwischen StreetView-Gegnern und Facebook-Nutzern gibt. Oder? ODER???

    jaja, ich weiß, unterschätze niemals die dummheit der menschen

  13. anigunner sagt:

    So lange im Geschäft, und immer noch so ein Optimist? Wahrlich, das sieht man selten 🙂

  14. Jörg sagt:

    Ich muss bei sowas immer schmunzeln. Kleinere DatenGAUs sind nun wirklich nicht selten und ich freue mich immer, wenn ich, verschrien als Paranoiker, wieder mal Recht habe.

    Aber was soll’s – es lebe der Hype!

    Ich bleibe derweil bei offlinebackups auf die eine oder *hust* andere Weise und kann zumindest sicher sein, dass ich auf meine Käufe zurückgreifen kann.

    p.s. das Steam cloud feature hat es gleich mal geschafft ein 100% savegame von P vz Z mit einem frischen zu überschreiben. Es lebe die „Cloud“!

  15. Jörg sagt:

    Playstation – It only doesn’t.

    http://www.penny-arcade.com/comic/2011/4/25/

  16. AMUNO sagt:

    Hallo,

    also ich fürchte, ich muss mich teilweise auf eine andere Seite stellen. Früher nannte man es Firmennetzwerk, heute nennt man es Cloud. Der Unterschied ist, dass man als Firma seine Daten zentral speichert und schützt, nicht mehr über jeden Rechner eines einzelnen Mitarbeiters, der dann praktisch der Herr über die Sicherheit ist. So gesehen, sicherlich ein Vorteil für die Cloud. Natürlich weckt dies nun auch Begehrlichkeiten gleich an einen großen Datensatz zu kommen.

    Nehmen wir das Beispiel des Netzwerks von Sony und betrachten uns die Realität:
    Emailadresse -> sollte man mehrere haben und die dort verwendete dem Untergang widmen.
    Klarname, schwierig zu wechseln 😉 Ebenso Geburtstag.
    Passwort -> wer Masterpasswörter für alle Anbieter verwendet, der hat grundsätzlich etwas nicht kapiert.
    Kreditkartennummer, eventuell -> schwerwiegend und man sollte Sony dafür mehr als nur auf die Mütze hauen.

    Es obliegt also immer noch mir, mich um meine Daten zu kümmern.

    Zu den Beispielen mit den Atomkraftwerken, sollte man auch Harrisburg, etc nicht vergessen. Da gibt es noch eine ganze Menge mehr.

    Sicherlich sind Bedenken angebracht, wenn man zu diesem Thema Stellung nimmt, allerdings sollte man Innovationen nicht behandeln, als wären sie das erste Auto und jemand muss mit einer roten Lampe vorlaufen…

    Gruß

    AMUNO

  17. Harzzach sagt:

    Niemand macht hier auf Fortschrittsverweigerer. Ich kann aber erwarten, dass eine Firma, die mit einem Dienst jährlich Abermillionen Dollar umsetzt und sich dabei dumm und dusselig verdient, Kundendaten ausreichend sicher genug schützen kann, dass der Aufwand zum Knacken der Daten den möglichen Nutzen weit übersteigt. Und hier hat Sony, was man so allmählich erfährt, gewaltig geschlampt.

    Und wenn man im Laufe der Jahre mitbekommt, wie wenig sich Firmen um Datensicherheit kümmern und man lieber den Investoren schön steigende Quartalsergebnisse präsentiert, anstatt einen Teil des Gewinns in adäquate Sicherheitskonzepte zu stecken, dann sage zumindest ich „Nein danke“ zu Cloud-Diensten. Bei denen ich, abgesehen von Sicherheits- und Backup-Aspekten, noch nicht wirklich Vorteile entdecken konnte. Selbst im geschäftlichen Umfeld gibt es nur wenig, was da wirklich sinnvoll ist. Das meiste besteht nur aus kurzfristigen Ersparnissen, die sich im Falle eines Falles langfristig als enorm geschäftsschädigend auswirken können.

    Aber da „Nachhaltigkeit“ und „Langfristigkeit“ nicht sonderlich populär in Geschäftskreisen sind, vor allem ncht bei den Contentproduzenten und -verwertern, erlaube ich mir das Thema Cloud-Computing % Streaming größtenteils als reine Geschäftemacherei und Hypegeschrei zu bezeichnen.

  18. Minando sagt:

    Pfft, Daten. In unserem Land weiss der Staat ohnehin so gut wie ALLES über seine Bürger, da wäre es doch konsequent gleich alles zum freien Download ins Netz zu stellen.
    Viel mehr Unheil als das Finanzamt können die lieben Mitmenschen damit auch nicht anrichten.

  19. Harzzach sagt:

    Ich glaube nicht, dass Du sowas wirklich willst 🙂
    Denn soooviel Unheil richtet das Finanzamt nämlich nicht an, auch wenn man manchmal den gegenteiligen Eindruck gewinnen kann.

  20. Joe sagt:

    Kunden der Amazon-Cloud haben einige Datenverluste hinnehmen müssen.

  21. Harzzach sagt:

    So wie es aussieht, auch noch unwiderbringlich … jipieee!

  22. Jormungandr sagt:

    Hmm,aus nun doch etwas längerer jusritischer Tätigkeit im Daten/IT-Bereich kann ich dich da durchaus beruhigen! Es ist wirklich überraschend, wie WENIG der Staat absolut gesehen über dich weiß…und wie miserabel die Abgleichungen zwischen einzelnen Stellen in der gleichen Behörde/Gericht ist, selbst wenn sie es tun SOLLEN ist immer wieder aufs Neue faszinierend und frustrierend!
    Aber ich will nicht wissen, wie viele von all den fast schon manischen Anti-Zensus
    -„bald ist 1984″-Hysterikern sofort Panoramen von ihren eigenen Eiern bei Facebook online stellen würde wenn es nur ein Feature zum Größenbewerten gäbe*sigh*

    Aber wehe das Amt will statistisch anoymisiert wissen, ob du katholisch oder Jedi bist, dann gehen tausende von Euros in die Klagewellen…

    Ansonsten seh ich das wie AIMUNO, zu so einer Daten“katastrophe“ gehören immer zwei..es lässt sich höchstens drüber streiten, wer der größere Trottel ist!

  23. Jimbei sagt:

    Ich verstehe nicht ganz, wieso man gerade die Cloud vollständig verteufelt (oder ich hab’s missverstanden). Was spricht dagegen, wenn die Savegames mit in der Cloud liegen? Und ich meine nicht nur dort, sondern lediglich als Zusatz – sie können ja weiterhin auf dem Endgerät offline erhalten bleiben. Wie oft habe ich bspw. Savegames auf dem PC verloren, weil sie in Verzeichnissen lagen, an die ich einfach nie denke. Oder ich gestehe den Leuten auch ein, wenn sie ihre Lesezeichen auslagern – in heutiger Zeit mit Pads und Handys ist das sicher ungemein praktisch, und was will man bei _Lesezeichen_ befürchten? Dass jemand erfährt, wie gern jemand jeweilige Seite besucht?

  24. Harzzach sagt:

    Um Dir dann entweder passend Werbung andrehen zu können oder Dich zu verpfeifen, wenn die besuchte Seite plötzlich in politisch-moralische Ungnaden fällt.

    Wie bereits gesagt, Cloud-Anwendungen im pserönlichen, privaten Umfeld haben meiner Meinung nach mehr Mißbrauchspotential als dass sie nützen. Und die Erfahrung zeigt, dass alles, was potentiell mißbraucht werden kann auch mißbraucht wird. Firmen werden gierig und verscherbeln Kundendaten und Regierungen werden paranoid und fordern von Firmen die Herausgabe entsprechender Kundendaten.

    Selbst im geschäftlichen Umfeld gibt es nur wenige Anwendungsmöglichkeiten für Cloud-Technologie, die NICHT Tür und Tor für Industriespionage öffnen. Und wer essentielle Firmendaten in eine Cloud auslagert, die nicht unter der eigenen Kontrolle liegt, der ist schon selber blöd und schuld, wenn die Daten entweder ausgespäht oder unwiderbringlich verloren gehen, wie das letztlich bei Amazons Cloud-Service der Fall war.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich halte die „Cloud“ für nichts weiter als einen schreiend lauten Marketing-Hype, damit niemand merkt, dass dieses Ding um Größenordnungen mehr Risiken und unwillkommene Nebenwirkungen hat, als es Nutzen bringen kann.

  25. Chräcker sagt:

    Ich sehe das im privatem Backupbereich von harmlosen Daten ausserhalb meines geldbereiches und ähnlichem auch etwas gelassener und kann da nicht so eine starke Paranoia entwickeln. Meine privaten Fotos und Musikdateien liegen als SicherungsKOPIE ebenfalls auf einer Serverplatte, ob meine heimische Platte wirklich vor Mißbrauch sooo viel sicherer ist, weiß ich auch nicht.

  26. Jimbei sagt:

    Bei Lesezeichen kann ich’s irgendwo vielleicht sogar nachvollziehe, aber was ist mit den Savegames? Wäre es da auch so abwegig? Wie gesagt: als Ergänzung, nicht als Ersatz.

    Und was ist mit Dropbox? Dort kann man bequem einen TrueCrypt-Container verwenden.

    Wenn man über Cloud spricht, dann fällt mir (insbesondere bei dir) Steam ein. Klar, wer so blöd ist und sich die Games zum Vollpreis kauft. Aber was ist mit den Deals? Bei solchen Preisen (~1-5€) ist es für mich in Ordnung zuzugreifen.

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