So lange her …

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Gottchen, was soll man noch sagen … entweder, man hat einen Heidenmordsspass oder man schüttelt nur verständnislos den Kopf.

Ich habe wieder einen Heidenmordsspass. Obwohl ich damals nur verständnislos den Kopf geschüttelt hatte. Alleine das Konzept …

*schüttel*

Trotzdem hat es dann eines Tages gefunkt. Zwischen mir und diesem blonden Highschool-Girlie. Nein, das stimmt nicht ganz. Zwischen mir und der kreativen Schaffenskraft eines Joss Whedon und der Synergie und dem Charme aller beteiligten Schauspieler, welche aus diesem eigentlich schrecklich-peinlich-kitschigen Konzept etwas ganz Wunderbares geschaffen haben. Nämlich Kitsch, der so schön pathetisch sein kann, ohne dass es peinlich wird. Kitsch, der sich selbst nicht ernst nimmt, ohne sich selbst lächerlich zu machen. Drama, das ernsthaft und überzeugend ist, ohne aufgesetzt oder belehrend zu wirken. Und ja, Miss Gellar war schnucklig. Und überhaupt. Und sowieso.

Gut, die erste Season wurde mehr oder minder schnell vorgespult. Nicht, dass sie schlecht ist, aber angesichts der Höhenflüge späterer Episoden und Story-Arcs ist sie eigentlich nur von historischem Interesse, weil sie das Feld für das bereitet, was später kommt: Nahezu perfekte TV-Unterhaltung!

Übrigens, habe ich schon erwähnt, dass ich wieder einen Heidenmordsspass habe?

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26 Kommentare zu “So lange her …

  1. Svente sagt:

    Joss Whedon ist auch einer der wenigen die es schaffen, dass eine Serie immer besser wird. 4. Staffeln von Angel ist einfach nur genial!

    Guck mal Veronica Mars, geniale Serie.

  2. Martin sagt:

    Ich erinnere mich daran, dass ich Buffy zu Beginn richtig gut fand, aber dass dann so zwischen Staffel 2 und 4 (ich weiß es nicht mehr so genau) für mich ein wenig die Luft raus war und ich lieber das zeitgleich laufende Stargate im Fernsehen guckte.
    Ab einer Folge, wo Xander und Co auf einer Halloween-Party in einem alten Haus irgendeinen Wichtelzwerg suchten (oder so ähnlich), hatte ich dann mal wieder reingeschaltet und erkannte, dass inzwischen herrlich viel Witz in die Serie Einzug gehalten hatte. Ab da habe ich die Serie dann doch noch bis zum Ende mitgeschaut – und es auch nicht bereut. Wirklich eine wundervolle Serie.
    Ich muss mir noch einmal dringend die DVD-Komplettbox davon ergattern um auch die gesamte Serien noch einmal Revue passieren lassen zu können.

  3. Gonzo sagt:

    Ich guck auch gerade alle Staffeln durch, die 7. neigt sich dem Ende 😦
    Ich fands gigantisch wie der Tod der Mutter in Szene gesetzt wurde und die Auswirkungen aufs reale Leben der (Fantasy)Helden. Aus einer anfangs seichten Actionserie entwickelt sich dann mit der „bösen“ Willow richtig großes Kino. Dagegen ist sämtlicher „Biss zum…“ Kram so unglaublich belanglos und öde.

  4. ohne sagt:

    Da stimme ich zu. Ich weiß noch wie ich anfangs abwinkte und Sachen wie „Teenie-Grusel-Liebesschnulz-Kram“ von mir gab.
    Später war ich dann heilfroh der Serie eine Chance gegeben zu haben und erkannte, welch Kleinod sich hinter der oberflächlig kitschigen Fassade verbirgt.

    Erst neulich habe ich zufällig auf EinsFestival in eine Folge reingeschaltet, und tatsächlich kann ich mich auch heute dem Charme der Serie nicht entziehen.

    Da bleibt einem nur zu sagen, daß der Whedon es einfach drauf hat.^^

  5. crishan sagt:

    Oh mann, die erste Staffel von Buffy, wo David Boreanaz noch sichtliche Mühe hat, schauzuspielern ^^

    Kongenial, wie schon oben angemerkt, die Folge „The Body“, in der Buffy + Freunde mit dem Tod der Mutter umgehen müssen; Unvergessen die fast komplett stumm gehaltene Folge „Hush“, so eine Art Tim Burton meets Brüder Grimm; Natürlich „Once more with feeling“, bei dem ich heute noch auswendig mitsingen kann…

    Ich könnte endlos weiter in Erinnerungen schwelgen; Es war zumindest von Vorteil, in Hamburg eine Videothek zu haben, in der es ausschließlich Englisch-/Amerikanische Produktionen auszuleihen gab, und mit deren Inhabern gut befreundet zu sein (Bigger Better Faster More; Michael und Susanne, wo immer ihr jetzt seid (Texas?), ‚Take care, and bye bye‘ 🙂 )

  6. Jörg sagt:

    Hach ja, wir haben die Komplette Sammlung hier rumstehen. Hatte ich meiner Frau geschenkt, Sie ist ein großer Fan.
    Ich weniger, dafür war ich von Firefly begeistert und nahm mir vor, Buffy nachzuholen…

    Allen Fans von Serienkomplettsets kann ich immer nur amazon.co.uk empfehlen, preislich kein Vergleich zu uns hier.

  7. Kampfhirn sagt:

    Ein Heidenmordsspass. Schon 3 mal 🙂

  8. Almashi sagt:

    Hab mich ja immer ein wenig fürs Buffy schauen geschämt damals. Schön zu hören das es noch anderen „Kerlen“ gefällt und nicht nur mir und meinem Kumpel Micha, der im Grunde alles schaut was nur annähernd an Fantasy oder S/F rankommt.(Ja sogar Stargate Universe) Absolution.
    Na und Gellar=leggar…sowieso

  9. Gonzo sagt:

    Aber die Rollen die die Jägerin nach Verhinderung des letzten Weltuntergangs so bekam/auserwählte…da war Scooby Doo ja schon ein Highlight. Da hätte der Höllenschlund auch alles verschlingen können!

  10. Harzzach sagt:

    Leider das Problem vieler Serienstars. Ausserhalb der Serie geht fast nix mehr, da man vor allem in Casting-Büros denkt, dass das Publikum mit diesem Gesicht und Namen nur diese eine Rolle verbindet. Gibt nur wenige Schauspieler, die sich daraus befreien können.

  11. Kampfhirn sagt:

    – Jo, die Blicke in geselliger Runde nach einem Bekenntnis zu Buffy muss man ertragen können.
    – Die Geschichten von Buffy und Angel wurden (und werden?) übrigens in jeweils eigenen Comic-Reihen fortgesetzt. Also, wem dieses Medium liegt …
    – Wenigstens Willow und Angel durften sich erfolgreich andere Charaktere verwandeln (in How I met your mother und in Bones).
    – Geller: hübsch, aber irgendwie kam die so asexuell rüber. Komisch.

  12. bluntman3000 sagt:

    Wenn man Gooooogle nach „Sarah“ befragt, werden übrigens Knappik, Engels, Dingens und Connor angeboten. Mirs schlecht.

  13. Daniel sagt:

    Jetzt wird es aber etwas peinlich, Herr Oberspielekritiker 😉
    Buffy … also echt mal. Dümmer geht’s nimmer.

    Das ist nun wirklich ganz seichte Unterhaltung … wie kann man sich, nachdem man The Wire geguckt hat, sowas antun?

    Ich bin entsetzt!

  14. Harzzach sagt:

    Ja, Buffy ist nichts weiter als seichte Unterhaltung. Aber verdammt gut gemachte seichte Unterhaltung!!

  15. Frank sagt:

    Buffy war für mich immer sowas wie Charmed… Blos weg damit!… Im Abendprogramm damals hab ich NATÜRLICH lieber Stargate und Konsorten (Nein eigtl. nur Stargate) geschaut. Angel hab ich zu späterer Stunde, in späteren Jahren zwar ab und an mal eingeschaltet, aber immer noch: NEEEE….. Da guck ich ja lieber Bones …. oder How I met your Mother…. 😉

    Btw.: Ein Hoch auf Charlie Bronson…. endlich alle Death Wish Teile zusammen…. Damit können mich alle Möchtegern-Emo-Vampire mal gepflegt am A***** lecken. Es lebe der Vigilante!!!

    Gruß
    Frank

  16. Daniel sagt:

    Schau dir doch mal The Shield an, falls du mal wieder vom Seichten wegkommen möchtest.
    Eine starke Serie mit gutem Ende, was nicht zusammengeschustert wirkt.
    Mal davon ab, bis du beim Ende bist, vergehen etliche unterhaltsame Stunden.

    I guarantee! 🙂

  17. Minando sagt:

    Natürlich gibts inzwischen auch Buffy-Spiele…aber leider kein einziges Strip-Poker *schnüff*

  18. Gerry sagt:

    Hatte mir damals die DVD-Boxsets der ersten Staffeln zugelegt. Die Staffeln nach Buffys Highschool-Zeit habe ich im TV leider nur unregelmäßig gesehen und konnte der Story daher nicht immer folgen.

    Derzeit werden auf eins festival montags immer drei Folgen von Buffy am Stück gezeigt und ich kann die teilweise verpassten Staffeln doch noch nachholen. 🙂

  19. Harzzach sagt:

    Das Buffy-Actionspiel hatte ich auf der XBOX angetestet. Die bissi seltsame Steuerung war nicht das Problem. Schlimm waren die ca. dreissig Milliarden Lichtjahre auseinanderliegenden Speicherpunkte, die selbst den aus der Konsolenecke stammenden Freund, bei dem ich probegespielt hatte, nur noch Gift und Galle haben spucken lassen. Er hat irgendwann bei einem Zwischen-Boss aufgegeben und das Spiel nie wieder angerührt.

  20. Gerry sagt:

    Habe noch irgendwo ein diesbezüglich interessantes Bild von Buffy, Dawn & Willow. Also wenn Interesse besteht…

  21. Kelad sagt:

    Zum Thema Dämonenjäger gibt es ja zumindest einen würdigen Erben: Supernatural. Hab Buffy früher auch oft, aber sicher nicht ganz vollständig geguckt, auch wenn es mir eigentlich immer Spaß gemacht hat. 😉 Gerade „Once More with Feeling“ wurde ja schon erwähnt (musikalisches Talent hat Whedon ja auch mit „Dr. Horrible’s Sing Along Blog“ bewiesen. 🙂 ).

    Klar sind bei Supernatural wieder abartig gut aussehende Hauptdarsteller am Start (in dem Fall männlich 😉 ), aber was die Serie zu etwas ganz besonderem macht ist die überzeugende Charakterentwicklung über die Staffeln hinweg. Der Humor ist trocken, aber bissig, der Gewaltgrad legt über die Staffeln hinweg signifikant zu (was kein Kriterium ist) und vor allem die Charakter wachsen einem richtig ans Herz.

    Also, nur eine kleine Empfehlung zu diesem Thema von meiner Seite. 🙂

  22. Der Waldschrat sagt:

    Also, ich finde,wer Buffy und Firefly nennt, darf die Augen nicht vor Dollhouse schließen.. ;.)

  23. Harzzach sagt:

    Ich habe keine Ahnung, wovon Du redest. Es gibt kein Dollhouse! Nie gegeben!

  24. Kampfhirn sagt:

    „Did i fall asleep?“
    *ethischergrusel*

  25. Cody sagt:

    Man muss sicher nicht alles mögen, aber die Skeptiker die ob des „pubertären Teenie Trashs“ leichtfertig die Nase rümpfen sollten evtl. mal nachgoogeln wieviel renomierte Preise die Serie im Lauf der Jahre so eingesackt hat.

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