Erstbedampfung

Da der Herr Blogherr derzeit unter schwerwiegender Schreibblockade leidet, ist es mir eine besondere Freude heute zur Seite zu treten und einen Gastautor zu Wort kommen zu lassen. Helaron steckt übrigens hinter “Mindshirts”, das ich schon seit einer ganzen Weile unauffällig *hüstel* verlinkt habe. Doch genug von meinem Gesabbel …

· ~ ·

Zuerst moechte ich mich bei Seniorgamer dafuer bedanken, dass er mir die Moeglichkeit zu einem Guestpost gibt. Zwar habe ich selbst auch ein Blog, jedoch gibts dort nur wenige Artikel ueber Computerspiele und so fand ich das hier in diesem Blog einfach passender. Ich will kurz meine ersten Erfahrungen mit der Steam Plattform darstellen und wuerde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen und Tipps zukommen lassen wuerdet.

Es begab sich, dass der aktuellste Abkoemmling der von mir geliebten "Civilization"- Reihe die Version 5 fuer Mac OS veroeffentlichte. Diesem Angebot konnte ich mir als User eines neuen Mac nicht entgehen lassen. Wie immer habe ich mich nicht um Kopierschutz, DRM und wassonstnochalles gekuemmert, sondern bin sehr blind und naiv drauflos gestolpert. Die Civ V Version laesst sich ausschliesslich ueber die Steam Plattform installieren. Nun ja… auch ich lese Seniorgamer und war ein wenig schockiert und ueber mich selbst veraergert, dass ich darauf nicht geachtet hatte. Naja seis drum – ich habe also den SteamClient auf meinem MAC OS installiert und ohne grosse Probleme konnte ich einen Account anlegen, dann mein Spiel herunterladen und spielen. Tags drauf wurde direkt ein Update fuer das Spiel installiert, aber davon habe ich tatsaechlich kaum etwas mitbekommen. Also spielte ich erst mal gluecklich "CIV V" vor mich hin, bis ich einen Kollegen auf das Spiel aufmerksam machen konnte, der dem Kaufdrang dann auch erlag. Wie ich dann erfuhr war er schon laenger zufriedener Steam Kunde und schwupp hatte auch die "CIV V" Lizenz in seiner Bibliothek und kurz danach auch die Software auf dem Rechner. Um "CIV V" gemeinsam geniessen zu koennen, entschieden wir einen (W-)LAN Party zu machen und ein wenig zusammen zu spielen. Frueher haetten wir dazu die Rechner bei ihm abgebaut, ins Auto gepackt und dann bei uns wieder ausgeladen… Ihr kennt das alle. Wir haben auf dem Rechner meiner Frau den Steamclient installiert, seinen Account angemeldet und die Software installiert. Dann mussten wir feststellen, dass die MAC OS Version nicht in einer Multiplayersitzung mit der Windows Version spielen kann. ARGH! Aber kurz MAC OS runtergefahren, Windows 7 gebootet, Steam Client drauf… wenige Minuten spaeter versanken wir im "CIV V" Universum… und dank Steam war das echt angenehm leicht zu bewerkstelligen. Mittlerweile habe ich auch "Left4Dead" erstanden… nun ja darueber moechte ich den Mantel des Schweigens ausbreiten, denn das Geld haette ich besser dem Zoo in Karlsruhe gespendet!

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

Positiv:

  • Das Spiel auf beiden Betriebssystemen verfuegbar.
  • Alle Spiele permanent auf dem aktuellen Patchlevel.
  • Alle Spiele von ueberall im Zugriff und auf fremder Hardware spielbar.
  • Potentielle Multiplayerspielpartner koennen sich im Steam Netzwerk austauschen.
  • Durch den Offlinemodus kann ich auch auf Dienstreisen Steam-Spiele spielen ohne Online zu sein.

Weniger positiv:

  • Der SteamClient hat eine grottige Userfuehrung.
  • Mir fehlt die Moeglichkeit, einem Freund eine Lizenz zu leihen… dann waere Steam perfekt aber wahrscheinlich auch pleite 😉

Ich bin also grundsaetzlich eher erfreut ueber Steam… nicht zu vergleichen mit den Patchorgien, die wir frueher vor LAN-Parties machen mussten, oder der Hardwareschlepperei…

Was habe ich in meiner naiven Heransgehensweise uebersehen, vergessen, falsch verstanden?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

39 Kommentare zu “Erstbedampfung

  1. vierzwo sagt:

    Jojo, steam, seinerzeit als HL1 raus kam, habe ich das Spiel zu den Geizhälsen zurück gebracht, weil ich es irgendwie unangemessen fand, dass ich für ein Spiel eine Onlineverbindung zum steam-server benötigen sollen musste^^ Öhm ja, wie gesagt seinerzeit – Schwamm drüber.

    Meine aktuellen Erfahrungen mit steam gehen ebenfalls auf eine kürzliche abgehaltne LAN-Privat-party zurück, alle konnten noch schenll in den Besitz der Orange-Box (TF2 und so) gebracht werden, aber trotz der schönen Silberlinge war an Spielen nicht zu denken, da steam den gesamten client runter laden wollte, bei 4 zu installierenden clients und trotz 10Mbit-Leitung wurde dieses Spiel dann an diesem Abend nicht mehr gespielt. Fand´ich schon sehr komisch, warum das Programm nicht von CD/DVD installiert werden konnte. Wahrscheinlich waren wir alle zu blöd, falls nicht, ist steam blöd^^

    Grüße

  2. Arno Nühm sagt:

    Ich sage es nur ungern: Es liegt an Euch. Ihr hättet einfach das Verzeichnis kopieren und den Steamclient neu starten müssen.

    Als HL1 rauskam gab es übrigens noch gar kein Steam – Meintest Du HL2?

  3. Chräcker sagt:

    Das beruhigt mich, ich dachte auch gerade: das war doch HL2, HL1 lief noch „so“…

  4. Kampfhirn sagt:

    Naja, sowas sollte eigetnlich schon Aufgabe des Installers sein.
    Möglicherweise hat Steam den Client auch vollständig runtergeladen, weil die Summe aller bisherigen Updates so groß ist, dass es eh schon wurscht is (nur weniger fehleranfällig). HL2 hat ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.

  5. Chräcker sagt:

    Ich habe auch Schwierigkeiten, meine DRM-Echaufierung bei Steam hoch zu halten. (bei UBI-Soft geht das komischerweise viel leichter mit dem Aufregen: die wollen einen aber auch für blöd verkaufen, wohingegen steam mir einfach ehrlicher im „Kundengespräch“ vorkommt…)

    Steam zeigt einfach, wie man es richtig machen kann, wenn man den Kunden (etwas) gängeln will. Es bietet wirklich Mehrwert, zwar nur hier und da und sicherlich nicht jede Mehrwertnische ist für jeden „wichtig“, aber: das Ding läuft einfach.

    Nun gehöre ich eh zu den vielleicht eher wenigen, die keine Pappverpackung zum Datenbereich haben wollen und auf Silberscheiben im Regal verzichten können, und so Spiele (aber auch Musik und Bücher) gerne komplett online kaufe… und fiebere dem Tag entgegen, wo ich die Daten nicht mal mehr nach hause kopieren muß, sondern alles aus der Wolke, meinent wegen auf dem eigenen Serverplatz, abrufen kann.

    Zuhause nur noch ein streaming-PC und jut ists. Aber ich weiß, da zucken jetzt wieder einige hier nervös. 😉

  6. vierzwo sagt:

    jup, HL2, sry für die verursachte „Verunsicherung“ 😉

    Zu TF2: Irgendwie habe ich mir ja gedacht, dass es eine elegantere Möglichkeit gab für die Installation, aber dass steam voraussetzt, dass ich mir denken soll, dass Verzeichnis zu kopieren, halte ich dann doch etwas am Kunden vorbei gedacht, aber Kunden pff

  7. n8mahr sagt:

    Nö, nix falsch verstanden. REINE Steam-Spiele a lá TF2 oder CS sind die komfortabelsten Mehrspielerspiele, die ich kenne. Misch-Spiele wie zB BattleFieldBC2 oder Warhammer40k 2, die jeweils NOCH einen anderen Dienst nutzen, um Server zu finden bzw „Freundeslisten “ anzulegen, sind Murks dagegen.
    Dazu kommt, wie von dir beschrieben, keine Patchorgie mehr. Alle haben das gleiche Spiel, die gleiche Version, oder keiner. Basta. Dieses nervige – „Ich hab Version 2.3, welche hast du? Wieso hast du nur 2.1? Für 2.3 gibts keinen Crack? Ach, das ist ne kopierte Version, und das sagst du JETZT erst ??“ entfällt einfach. Das ist so schön, das diese Front geklärt ist… Da isses mir dann auch egal, dass ich im Ausverkauf (Ich kaufe NIE Vollpreisspiele bei Steam) nur ne Lizenz und keinen stofflichen Datenträger erwerbe.

  8. Rollenprinz sagt:

    * Das Spiel auf beiden Betriebssystemen verfuegbar.
    -Das ist ja nun kein Verdienst von Steam, sonderm vom Hersteller
    * Alle Spiele permanent auf dem aktuellen Patchlevel.
    -Und falls ein Patch mal mehr Bugs bringt als beseitigt? Wie kommst du auf die alte Version zurück? Und seit es http://www.patches-scrolls.de gibt, ist es kein Problem mehr seine Software aktuell zu halten.
    * Alle Spiele von ueberall im Zugriff und auf fremder Hardware spielbar.
    -Wenn man die DVD/CD sein eigen nennt ist das auch so. Schließlich musst du das Spiel trotzdem erst installieren, wenn du es auf fremder Hardware spielen willst.
    * Durch den Offlinemodus kann ich auch auf Dienstreisen Steam-Spiele spielen ohne Online zu sein.
    -Das ist kein Vor- oder Nachteil

    Und hier noch ein paar Nachteile:
    -Falls die Steamserver abgeschaltet werden, wirst du nie wieder Civ V und alle anderen Steamspiele spielen können und dein Geld bekommst du auch nicht wieder.
    -Du musst das ganze Spiel downloaden bevor du es installieren kannst. Das kann ewig dauern, je nach Verbindung
    -Du kannst dein Spiel auch nicht mehr weiterverkaufen, um z.B. Geld für Civ VI auszugeben

  9. Deagle sagt:

    Hi Gastautor

    nein, du übersiehst nichts, zumindest nichts „heute sichtbares“. Steam ist für viele Fälle, und besonders für Multiplayerspiele eine sehr gute Platform. Für multiplayeronlinegames fast perfekt (ich sage das als alter HL.mods zocker).

    Auch das Feature auf jedem beliebigen Rechner den content zur Verfügung zu haben (wenn man die Accountdaten kennt) ist sehr nett.

    Problematisch ist steam (und andere Platformen) nicht bei dem was es ist, nicht bei dem was „jetzt sichtbar“ ist sondern bei dem was „kommen könnte“, also dem Potential.

    Das evtl 3te auf deine Spielgewohnheiten Zugriff haben (z.B. dein Arbeitgeber, nachdem eine Datenkrake Steam gekauft hat) oder das alle deine Spiele von Heute auf Morgen nicht mehr funktonieren (weil Steam alle Aktivierungen wiederuft bevor sie pleite gehen), das sind so Szenarien die denkbar sind. Hoffen wir das es nie dazu kommt.

    Allerdings kann ich mir schwer einen Ansatz vorstellen der die Vorteile von einer „steamlike platform“ hat ohne die potentiellen Nachteile.

    Wikisteam? Open Steam? Denkbar wäre es…

    Gruß
    D.

  10. n8mahr sagt:

    zu 1) Jein, denn bei Steam hat man beide Versionen verfügbar; viele CDs / DVDs werden entweder nur mit PC ODER mit MAC Version ausgeliefert.

    zu2) Der Fall kommt extremst selten vor, davon abgesehen kann man Steam das automatische patchen verbieten; einfach nen Haken bei „auf aktuellem Stand halten“ entfernen.

    zu 3) Da hast du natürlich recht. DVD hat den Vorteil, dass man keine Internetverbindung braucht – Internetverbindung(+steam) hat den vorteil, dass man keine DVD braucht 🙂

    So viel zu den Vorteilen…

    Nachteile
    1) Korrekt.
    2) stimmt ebenfalls, wobei ich auch schon bei DVDVersionen erst nen 1 gig großen Patch ziehen musste, bevor ich (online) zocken durfte
    3) Weiterverkauf.. ach ja.. der Sumpf ist inzwischen sowas von trockengelegt dank Download und Registrierungzwang! Mehr als n 10er bekommst du für die meisten Spiele eh nicht mehr; entweder gibt es sie schon fürs gleiche Geld in/auf der „Pyramide“, oder sie sind dank einmaliger Registrierung auf mich als Erstkäufer für den Zweitkäufer mit Einschränkungen verbunden, weswegen er kaum noch nennenwertes Geld dafür auf den Tisch legen wird.

    Einfach das Spiel bei Angeboten billig bei Steam einkaufen und es als das sehen, was es nunmal ist : eine Wegwerflizenz. Billiger Spaß. ex&hopp.

  11. Yuri sagt:

    Mir fallen als Nachteil noch die regionalken Beschraenkungen bzgl. Verfuegbarkeit bzw. Zensur ein, die ja zumindest in Deutschland meistens ein Problem darstellen. zwar kann man die mitunter umschiffen, wenn man sich Spiele schenken laesst, aber 1. ist das umstaendlicher, 2. braucht man noch einen notwendigen Mittelsmann und 3. koennte Valve diese Funktionalitaet sicherlich auch irgendwann einschraenken [liesse sich ja prinzipiell auch bei Gifts ueberpruefen, ob das Spiel im jeweiligen Land verfuegbar ist, oder nicht?]… und natuerlich, dass man immer noch den Steam-Client installiert haben muss, aber bei entsprechender Spielemenge macht das wohl kaum noch einen Unterschied.

    An Vorteilen sind mir nur die genannten bekannt, allerdings nutze ich Steam auch nicht selbst – falls ich oben also was falsch dargestellt haben sollte, korrigiert mich bitte.

    Uebrigens finde ich es nicht aufwaendiger, ein Spiel auf einem anderen Rechner ohne Steam neu zu installieren. Den Punkt verstehe ich also nicht ganz.

    Schade ist auch, dass es den Client anscheinend nicht fuer Linux gibt, obwohl einige dort verkaeufliche Spiele ja auch unter Linux laufen.

  12. schokakola sagt:

    Du besitzt auch nur eine Lizenz, wenn du dir das Spiel/OS/Programm auf einem Datenträger kaufst.
    Sollte sich der Lizenzgeber umentscheiden und dir den Zugang (wie auch immer) zum Angebot untersagen, bleibst du eben auf deinem Datenträger sitzen.

    Du besitzt nicht mehr, wenn du dir Software auf Datenträgern kaufst. Irrtum.

  13. schokakola sagt:

    >Falls die Steamserver abgeschaltet werden, wirst du nie wieder Civ V und alle anderen Steamspiele spielen können und dein Geld bekommst du auch nicht wieder.

    Guck mal hier: http://www.ea.com/2/service-updates

    Ganz ohne Steam.

    Dass die Steamserver in naher Zukunft abgeschaltet werden ist denkbar unwahrscheinlich. Valve ist nach wie vor ein privates Unternehmen, also ohne Board of Directors und Anlegern, die ihr Geld zu Lasten der Kunden vermehren wollen.
    Solange Valve Geld verdient (was sich als führende Vertriebsplattform für PC Spiele schwer vermeiden lässt) braucht man sich um die (hauseigenen) Server keine Sorgen zu machen.
    Sollten die ihren Laden in 20 Jahren dicht machen und du noch an deinen uralten Spielen, die vermutlich auf keinem Rechner mehr laufen werden, hängst, dann musst du dich eben fragen, ob die Bequemlichkeiten, die Steam angeboten hat, das Geld bis dahin wert war.
    Bis jetzt war’s das auf jeden Fall.

  14. Andreas sagt:

    Wie’s aussieht hat die Spielergemeinde DRM á la Steam schon geschluckt und freut sich nun über „Features“.

    Mal böse: Die Spielergemeinde hat es verdient, dass ihr künftig alle Rechte aus der Hand genommen werden und Spiele nur noch als „Mietsoftware“ zu haben sind.

    Ich finde das bequem und auch ein bisschen feige.

    Bravo!

    Ich bleibe bei physikalischen Datenträgern, dann kann ich meine Games auch noch in zehn Jahren ohne Verrenkungen geniessen.

  15. Harzzach sagt:

    Ein physikalischer Datenträger nützt Dir gar nüscht, wenn der Kopierschutz einen Strich durch die Rechnung macht. Ich bleibe daher weiterhin bei DRM-freien Spielen auf Datenträger und als Download, bzw. nehme Cracks, um meine erworbenen Spiel zu befreien.

  16. Ralf sagt:

    Dass Valve aufgrund einer anstehenden Pleite Steam irgenwann abschaltet, halte ich auch für unwahrscheinlich. Man sollte allerdings nicht vergessen, daß Steam nicht nur ein (gegenwärtig rentables) Vertriebsmodell darstellt, sondern daß die Plaattform selbst auch wieder ein „Produkt“ ist, mit dem Valve über Jahre einen veräußerbaren Wert geschaffen hat. So ist es meiner Meinung nach höchstwahrscheinlich, daß die ganze Plattform in den nächsten paar Jahren den Besitzer wechseln wird. Ich könnte mir z.B. gut vorstellen, daß EA schon länger Interesse an seinem ehemaligen „Kooperationspartner“ Valve hat. Bei Activision/Blizzard wird man wohl eher langfristig auf ein aufgeblähtes Battlenet setzen. Wenn man dann aber als neuer Besitzer von Steam viel Geld in den Kauf der Plattform investiert hat, möchte man daran kurzfristig auch gut verdienen… und die EULA, der man bei Steam-Produkten zustimmt, läßt da bewußt viel Spielraum den Kunden (auch nachträglich) zu Gängeln.

    Just my 2 cents…

  17. Joe sagt:

    Naja, bei Steam waren ja nun wieder Aktionswochen. Da war ich versucht, das DOOM-und das Quake-Bundle zu mieten. „In Deinem Land nicht verfügbar.“

    DRM-Systeme dienen nicht nur dazu, den Cashflow sicherzustellen. (Daß irgendwann eine Accountpflegegebühr kommt, ist so gut wie sicher, Millionen WoW-Slaves können nicht irren.) Sie lassen sich auch hervorragend zur Durchsetzung politischer Ziele mißbrauchen.

  18. […] hier den Beitrag weiterlesen: Erstbedampfung « Senior Gamer […]

  19. Ka Lodger sagt:

    Was vergessen? – Ja, dasz CIV 5 ein überaus furchtbares Stück verdummter und unausgebügelter Software ist.. (sorry das muszte jetzt sein, den es schmerzt noch immer sehr da drinnen im Herzen. Darüber schreib ich Dir, lieber Harzzach, wenn du magst, auch gern einen Gastbeitrag;))

    Steam an sich ist eigentlich schon okay, zumindest dann, wenn man dort nach den wöchentlichen Schnäppchen jagt. Es hat mich selbst über längere Sicht dezent überrascht, nun doch schon über 10 Titel dort eingekauft zu haben, was allerdings auch daran liegt, dasz Spieleverpackungen heutzutage sowieso aus kaum mehr als einer DVD Hülle plus Beipackzettel bestehen. Und was, um hier den CIV 5 Teufelskreis wieder zu schlieszen, was hat davon schon das Zeug zu einem echten Klassiker, den man wie zum Beispiel das seelige Alpha Centauri noch im Jahr 2011 von der CD weg auf das frisch installierte Windows schmeiszt. Hier schrumpft der Bedarf, ein Spiel noch „in Echt“ zu haben. Und so hat auch Steam irgendwie traurigerweise nun doch eine Existenzberechtigung.

    grusz!
    ka

  20. Nobs sagt:

    Mir ist es sowieso ein Rätsel, wie Harzzach all die Jahre alle paar Tage etwas übers Gaming zu berichten wusste, und das zumeist auch noch auf recht amüsante Art und Weise.

    Trotz der Tatsache, dass meine liebste Jahreszeit zum Spielen herrscht, habe ich mich die letzten Monate keinem einzigen Spiel annähren können, und das obwohl noch einige vielversprechende Titel hier ungeöffnet rumliegen.
    Irgendwann brauchen wir wohl alle mal eine Pause, sei es vom Spielen selber oder vom Berichten darüber.

  21. Harzzach sagt:

    Genauso ist es … der Kopf ist gerade ziemlich leer und so wirklich viel wird auch nicht gezockt, obwohl das Wetter passend grau, kalt und ätzend ist. Beim täglichen Scrollen durch die Newsportale fallen mir auch nur die immer gleichen Kommentare ein, weil sich alles nur wiederholt. Spiel A toll, Spiel B shice, Publisher A erzählt Müll, Publisher B scheint vernünftig zu sein …

    Unser Hobby ist so schnellebig, dass ich mitunter den Eindruck gewinne nach fast vier Jahren Bloggerei nichts mehr Substanzielles zu sagen zu haben. Es wiederholt sich alles in immer kürzeren Abständen, kaum jemand scheint in der Lage zu sein sich weiterzuentwickeln, das Genre und die Branche (und auch wir) treten nur noch hyperaktiv auf der Stelle, sehen oft genug nur noch die Grubenwände unseres selbstgegrabenen Lochs.

    Buhuuu, alles so schrecklich …

    Wird Zeit für Sonne, Sommer und Sex im Freien 🙂

  22. Harzzach sagt:

    Was vergessen? – Ja, dasz CIV 5 ein überaus furchtbares Stück verdummter und unausgebügelter Software ist..

    Das habe ich schon desöfteren gehört. Gut, sowas hört man bei JEDEM neuen Teil der Serie, aber hier scheint es ernsthafter zu sein.

    Und ja, schreibe doch bitte was dazu, da Helaron gerne was positives über Civ5 schreiben möchte. Machen wir ein Zwei Stühle & Drei Meinungen-Feature 🙂

  23. Chräcker sagt:

    Es wurden schon immer von den großen Titel nur Lizenzen zum spielen verkauft, und nicht die Spiele selbst. Und ich spiel seid VC=20er Zeiten gekaufte, äh, „geliehene“ Spiele.

    Und die meisten meiner alten Spiele kann ich auch nicht mehr spielen, obwohl ich die Datenträger noch habe. Hexenküche zum Beispiel, weil meine Datasette nicht mehr funktioniert. Oder Commandos-eins, weil das Betriebssystem das nicht mehr will. Das man Spiele in 10 Jahren noch spielen kann, weil man den Datenträger noch hat, ist auch eher eine Hoffnung.

  24. anigunner sagt:

    Ich bin noch etwas zweispältig was Steam angeht. Den ersten Kontakt hatte ich mit dem Kauf von Half-Life 2, und da war es eher hinderlich als dienlich.

    Durch die Weihnachtsaktion bin ich jetzt aber doch nicht drumherumgekommen mich nichtmal mit der Plattform auseinanderzusetzen. Ich wollte umbedingt Plants vs. Zombies, Machinarium und Osmos ausprobieren. Und alle drei gab es sehr günstig zu kaufen.

    Was mir sehr gut gefallen hat ist das man nicht auf Kreditkarte oder Paypal angewiesen ist. Man kann über Onlinebanking sein Guthaben auffüllen, und dann sofort kaufen. Das ist ein richtig dicker Pluspunkt, weil ich mit Paypal nicht zu tun haben will. Zumindest soweit möglich.

    Was mich persönlich etwas stört ist der Steam jedesmal versucht nach Hause zu telefonieren. Für Spielstände, für Updates, für Archiements und und und. Es macht mir auch etwas Bauchweh das die Spiele fest mit dieser Plattform verbunden sind. Heißt wenn durch irgendeine Gegebenheit mein Steam-Account gesperrt werden sollte (Probleme mit der Bezahlung oder was weiß ich), dann kucke ich in die Röhre. Soweit ich das gesehen habe kann man die Spiele auch ohne Steam nicht installieren bzw. betreiben. Bei den kleinen Sachen die ich gekauft habe ist das nicht so wild, aber Vollpreisprodukte würde ich darüber nicht kaufen. Das ist mir dann zu viel „Big Brother watching you“ …

    Aber für eine große Auswahl, eine gute Möglichkeit auch mal andere Spiele günstig und einfach auszuprobieren ist die Plattform für mich interessant.

  25. utzelgrutzel sagt:

    Das Verzeichnis herüberkopieren ist leider auch keine zuverlässige Methode. Das kann, und hat auch schon mehrfach so funktioniert, aber eben nicht immer. Vor ca. einem Jahr durften wir trotzdem Gmod (+HL2, etc.) auf 2 Rechnern neu herunterladen, vor ein paar Wochen hat er wenigstens ~50% von Left for Dead 2 danach erkannt.
    Das ist es was mich an Steam an meisten nervt, mal klappt es, mal nicht. Ohne offensichtliche Gründe funktionieren plötzlich Dinge nicht die man vorher tausendmal gemacht hat. Selbst simpelste Einstellungen oder auch nur das Passwort kann Steam nicht zuverlässig speichern.

    Wenn man dann noch mit einer lahmen Internetverbindung gesegnet ist (oder gar keiner auf LAN)wird der Patchkomfort ganz schnell zum Alptraum. Früher reichte es wenn einer die aktuellen Patchdateien mitbrachte.

  26. thekork sagt:

    Mist, du warst schneller 🙂
    Eine kleine Aufmunterung zum Jahresanfang und mit der Hoffnung verbunden, dass Risen 2 nun endlich kommt…

  27. minando sagt:

    Schön und gut, aber mir wäre die Abhängigkeit vom Inet zu gross. Wenn da mal das Licht ausgeht ist ALLES weg- oder zumindest eine Zeit lang. Nicht missverstehen- ich kenne und schätze Steam.
    Aber Spiele die mir wirklich wichtig sind kaufe ich lieber nach wie vor im Kistchen.

  28. KnuP sagt:

    „Ich bleibe bei physikalischen Datenträgern, dann kann ich meine Games auch noch in zehn Jahren ohne Verrenkungen geniessen.“

    In 10 Jahren darfst du wahrscheinlich die Flohmärkte abklappern müssen um Laufwerke zu finden die deine „physikalischen Datenträgern“ überhaupt abspielen.Um dich im Anschluss zu wundern das dein dann aktuelles OS nichts mit den Daten anfangen kann.

    Ja ich mag übertreiben.
    Aber ich hab noch voll funktionstüchtige Disketten,die mir aber nichts nützen.Auch PS 1 Spiele,die ich dank fehlender Konsole eigentlich in die Tonne werfen kann.
    Selbst manches 10 Jahre alte Spiel kann ich überhaupt nicht oder nur mit mühevoller Fummelei mit Win7 starten.
    So ist das heute,und wer glaubt auf der sicheren Seite zu sein wenn er in 10-20 Jahren einen problemlosen Retrotrip mit seinen alten Spielen auf „physikalischen Datenträgern“ starten zu können…nun ja.
    Ach ja,auch CDs/DVDs haben eine begrenzte Lebensdauer.Von Beschädigungen a’la Kratzer fange ich erst gar nicht an. 😛

  29. Terrance sagt:

    PS1-Spiele kann man seit Jahren bequem dank Emulatoren und baugleichen Gamepads am PC spielen, dank div. Effekteinstellungen teilweise sogar hübscher als im Original.

  30. bartgesang sagt:

    Hey Harz, o.T.:

    http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/0/2047158/index.html

    Es ist nicht alles schlecht. Ich habs mir grade ausgedruckt. Morgen kommt es hinter Glas übern Schreibtisch.

  31. Ka Lodger sagt:

    allright, will do! freut mich!

  32. Arno Nühm sagt:

    Einen dicken Nachteil hat Steam (oder ich, weil ich es nicht gefunden habe): Man kann seine Bibliothek nicht über mehrere Partitionen verteilen.

  33. Hotze sagt:

    D sagst es, die ganze Spielebranche pfeift as dem letzten Loch, das meiste „brand-neue“ ist doch schonmal dagewesen, oder falls es wirklich neu ist haut es einen kaum noch vom Hocker.
    Neue Titel wollen nichtmehr gefallen, zu aufgedunsene Grafik, zu lasches Gameplay…die meisten neuen Titel sind einfach Unterhaltsamere Interaktive Filme, bei denen jeder auf die Kosten kommt…

  34. Hotze sagt:

    Ich weiß nicht wie man sch darüber Freuen kann das eine Firme die seit ner Dekade oder länger besteht Pleite geht?

    Nun gut was die heute treiben ist nichtmehr feierlich, aber who cares, jeder in der Branche scheint wohl so zu Ticken.

    Immerhin hat Joowood einige sehr gute Titel die letzten Jahrzehnte veröffentlicht.
    Einer ist sogar noch heute gut – Die Gilde!

    Und nr weil JoWood nun R.I.P´t wird deswegen kein Platz für eine Schmiede frei die „gute“ Titel liefert.

  35. Malkavianer sagt:

    Schreibe doch mal einen Artikel darüber, dass Jowood seine wohlverdiente Insolvenz anmeldet 🙂

    http://corporate.jowood.com/content/view/224/1/lang,de/

    PS: schade um die Mitarbeiter aber wer Gothic SO verunstaltet, der gehört einfach bestrafft!

  36. Malkavianer sagt:

    Ach Mist, hatte den Beitrag hier übersehen, bitte meinen oberen Kommentar löschen…

    Die Gilde ist ein wunderbares Stück Software, wie manch anderes Spiel, welches in der !Vergangenheit! von Jowood entwickelt wurde. Aber wie heißt es so schön: die Marktwirtschaft regelt sich schon selbst *lach* und Jowood hat lange genug alteingesessene Marken verunstaltet…

    Sehr schade um die Mitarbeiter aber hoffentlich wird das der Spiele-Industrie zeigen, dass die Fans doch nicht jeden Mist schlucken.

  37. Harzzach sagt:

    Kommt noch, habe I-net-Zugang derzeit nur im Büro.

  38. utzelgrutzel sagt:

    Versuche es mal mit sogenannten Junction Points. Einfach erstellt bekommt man die z.B. mit „Junction Link Magic“.

    Habe es für Steam noch nicht benutzt, wenn Du damit aber den Ordner X:\Steam\steamapps\common\SPIEL1 auf Y:\SPIEL1 verlinkst sollte auch das klappen.

    Vorsicht: Nichts kaputt machen 😉

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