Himmel und Hölle, Teil 2

Ok, heute bin ich dran …

Es wird ein neues Heroes of Might & Magic geben!

Yayyyyyyy! Freuiiiiii!

Es erscheint immer noch bei Ubischrott.

Gumpf!

PS: Ja, ich weiß. Vermutlich, wie bei R.U.S.E, mit Steamworks anstatt Ubi-Arschfick-DRM, aber Steamworks ist da nur unwesentlich besser, auch wenn einige Dummtüten beim Thema Steam immer meinen, das wäre aus unerfindlichen Gründen kein DRM. Auf jeden Fall, wie auch bei Civilization 5, so wird dies nach vielen, vielen Jahren und vielen Fortsetzungen das erste Mal sein, dass ich alter TBS-Hase und Civ- und HoMM-Fanatic erst dann zugreifen werde, wenn es diese Spiele auch zu einer adäquaten Miete gibt, also nicht mehr als 9-10 Euro.

PSS: Ja, ich weiß. Ubisoft trifft ab und an auch gute Entscheidungen und befreit nach einer Weile Spiele offiziell von Kopierschutz und DRM. Aber Steamworks ist kein Extra-System, welches man einfach rauspatchen kann, sondern wird AFAIK als intergraler Bestandteil des Spieles genutzt (Savegames in der Cloud, Achievements). Ob man das “so auf die Schnelle” rauspatchen kann, ohne nicht ein halbes Dutzend Features abzuschalten/unbrauchbar zu machen?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in News.

22 Kommentare zu “Himmel und Hölle, Teil 2

  1. thekork sagt:

    Und wahrscheinlich haben die Magier wieder Auto-Mana… meehh 😉

  2. schokakola sagt:

    Du kannst so viel motzen wie du willst, Steam (und damit Valve) hält PC Gaming am Leben.
    Und ja, Steamworks kann man problemlos rauspatchen. Die Savegames liegen auch lokal bei dir, werden nur über die Cloud gesynct. Just sayin‘.
    Wir sind hier ja nicht bei der Games for Windows Live Amateur Hour. :X

  3. Harzzach sagt:

    Ich bezweifle nicht, dass Steam einen enorm wichtigen Anteil an den digitalen Umsätzen der Publisher hat. Ich selbst finde Steam als Vertriebskanal richtig, richtig gut, aber was das Steam-DRM damit zu tun haben soll, verstehe ich nicht so ganz …

  4. Küken sagt:

    Können die HoMM-Fans einen jungen Hüpfer wie mir kurz erläutern, was für sie die Faszination dieses Spiels ausmacht und welche Besonderheiten im Vergleich zu anderen Genrevertretern herausstechen?
    Und gibt es einen Teil der Serie, welcher außerordentlich empfehlenswert ist?

  5. Harzzach sagt:

    Alsooooo …

    Es ist die Verknüpfung von Rollenspiel-Elementen mit Rundenstrategie und Ressourcenverwaltung. Der Charme der Präsentation. Das nächtelange Herumgrübeln an Spielzügen und Rekrutierungsstrategien und Ressourcenbeschaffung. Das große Abkotzen, wenn die KI mal wieder EXTREM bescheisst. Das fette Grinsen im Gesicht, wenn man die KI später mit einem überpowerten Helden, samt fetter Armee, nur so von der Karte bläst. Es ist nur schwer zu beschreiben, was HoMM im Vergleich zur Konkurrenz so einzigartig macht. Die „Age of Wonders“-Serie ist ganz gut und aktuell ist mit den Kings Bounty-Spielen frischer WInd ins Genre zurückgekehrt, aber HoMM … eine Mischung aus Nostalgie, erstklassigem TBS-Gameplay, Setting … ich kann es nicht genau beschreiben.

    Gibt aber auch genügend Leute, die hier nur teilnahmslos die Achseln zucken und beim Gähnen höflich die Hand vorhalten. Ist nicht jedermanns Geschmack.

    Als bester Teil der Serie gilt die dritte Inkarnation. Teil Vier hingegen als peinlicher Ausrutscher (jetzt nicht gerade schlecht, aber irgendwie örks). Die ersten beiden Teile zeigen im Vergleich sehr schön, wie im Laufe der Jahre das Gameplay und die Präsentation Stück für Stück zur Glorie des dritten Teils verbessert wurden, sind aber auch für sich alleine ganz nett. Teil Fünf ist (auch auf Grund eines anderen Entwicklers) so eine Art Reset, der die Serie ganz gut ins 3D-Zeitalter gebracht hat.

    Teil Eins bis Drei gibt’s übrigens bei GOG.com.

  6. Loko sagt:

    Hm, gerade den vierten Teil empfinde ich als besten, weil am taktischsten und vielfältigen. Ist aber sicher Geschmackssache. Teil 5 empfand ich in Sachen Grafik ud Spieltiefe als Rückschritt.

  7. Harzzach sagt:

    Ich persönlich kann die Vorbehalte gegen den vierten Teil teilweise nachvollziehen. Rein vom Gameplay ist es eine gute Weiterentwicklung, nix zu meckern, aber die Optik … HoMM IV wirkt kalt und ein wenig primitiv und grob. Isometrie vom Küchentisch gegenüber dem fein ziselierten 2D des dritten Teils.

  8. jung69 sagt:

    Ich kann nur für HOMM2 sprechen…

    Da wären außerdem:
    Wunderschöne Melodien aus der klassischen Musik, die auch Klassik-Muffel betören können. Wer Klassik mag, sollte unbedingt die CD-Musik mit Gesang einschalten.
    Ich habe oft minutenlang tatenlos in Burgen oder Landschaften verweilt, um der Musik zu lauschen.

    Ungemein fesselnde Schlachten, die wie ein neu erfundenes, besseres Schach anmuten. Auf einem Brett mit Hexagon-Feldern spielt man mit animierten Figuren und Zaubersprüchen. Besonders reizvoll für Zahlenfreaks, da die Hilfe-Datei die physische Schadensberechnung preisgibt.

    Faszinierend ausgeklügeltes Pimp-System mit Erfahrungspunkten, Pimp-Stationen auf der Karte, Artefakte die man entdecken oder im Kampf erobern kann, Zauberspruch-Lernen durch Aufbaustrategie.
    Das eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten: Beinharte Klopper, Zauberkünstler, Burg-Eroberer; je nach Rekrutierung mit Low-Cost-Horden oder High-End-Armeen u.v.m., alles beliebig kombinierbar.

    Es braucht aber ein unvoreingenommenes und geduldiges Herangehen. Das ist kein Spiel, wo man „Start“ drückt und loszockt! Besser erst mal die Hilfe überfliegen.

    Wenn einen das Spiel anfixt, muss man allerdings SEHR viele Stunden Lebenszeit abschreiben, da kommt man so leicht nicht von los 🙂

    P.S.:Eine mogelnde KI kann ich nicht bestätigen (aber auch nicht widerlegen). HOMM2 hat keinen „Nebel des Krieges“. Einmal gescoutetes Areal offenbart alle gegnerischen Bewegungen, und die KI scoutet perfekt. Da über Zauber auch Spionage möglich ist, konnte ich die KI noch nicht beim Cheaten überführen.
    (Es gibt dafür einen KI-Bug, der immer funktioniert: Man übergibt einer überlegenen Armee kampflos seine Burg, worauf die KI ihre Armee aufteilt. Anschließend knöpft man sich die beiden halben Armeen vor. – Ist das bei HOMM3 auch so?)

  9. Harzzach sagt:

    P.S.:Eine mogelnde KI …

    Die üblichen Startvorteile mit Tonnen von Ressourcen und gut ausgebauten Städten. Das ungestörte Aufsammeln von neutralen Armeen. Aber zum Glück ist die KI ziemlich KD, denn sonst hätte man ja überhaupt keine Chance 🙂

  10. Joe sagt:

    Steam ist eben Software as a Service. Das ist auch nichts neues, das gab es schon mal vor mehr als 20 Jahren, als man zum Videospiel-Zocken in die Spielhalle gegangen ist. Heutzutage sitzen die Leute halt vor ihrem eigenen Rechner und befolgen „INSERT COIN“.

    Wie vergänglich Steam ist, hat ein Bekannter mit einer größeren Spielesammlung erlebt: Der hat sich nämlich noch 2004 extra einen neuen Windows-98-Rechner mit allem Schnickschnack hingestellt, um seine PC-Spiele-Sammlung, die etwa ab dem Jahr 1990 losgeht, nicht nur im Regal bewundern zu können. Darunter waren auch einige Valve-Titel (u. a. Half-Life), die sich 2007 einfach mal abgeschaltet haben und seitdem nicht mehr spielbar sind.

    Dasselbe will er übrigens 2014 mit Windows XP wiederholen. Mir deucht, das wird nicht klappen.

    Er hat übrigens nicht vor, den ganzen Kram nochmal bei GOG mit Dosbox oder Steam fertig gecrackt neu zu kaufen. Ich hab ihm geraten, die neueren Sachen einfach rechtzeitig abzustoßen und was anderes zu sammeln.

    Solche digitalen Verottungserscheinungen gibt es übrigens nur bei PC-Games. Konsolen sind davon nicht betroffen.

  11. pepsodent sagt:

    Für mich wird das nächste HoMM das erste sein, dass ich überhaupt nicht kaufe. Und ich werde es auch geschenkt nicht nehmen. Steam kommt mir nicht ins Haus. Niemals!

  12. Deagle sagt:

    hat denn der neue HOMM Teil vielleicht einen „competetive“ Part der die Überwachung durch Steam wenigstens teilweise rechtfertigen würde?

    Gruß
    D.

  13. Harzzach sagt:

    Was ist da „abgeschaltet“ worden?

  14. Harzzach sagt:

    Steamworks hat in meinen Augen nur einen, hmmm, Vorteil. Wenn man ein Steamworks-Spiel auf einem anderen Rechner installiert, kann man via Cloud auf die alten Saves zurückgreifen. Wenn man sowas möchte …

    Früher (nur wenige Jahre her) hat man die Saves einfach manuell auf den anderen Rechner kopiert. Doch da heute Entwickler die Saves irgendwo in den Untiefen irgendwelcher Benutzer-Ordner verstecken, es vom Windows Games-Ordner keinen Shortcut mehr direkt in den Programm- oder gar Save-Ordner gibt. so dass selbst alte Hasen lange suchen oder Google um Rat fragen müssen, wirkt dieses „mit Kanonen auf Spatzen schiessen“ plötzlich als bequemes, nützliches Feature. O tempora, o mores!

  15. Malkavianer sagt:

    Wobei ich grundsätzlich sehr erschrocken bin, WIE positiv alle Magazine den Tausch bei RUSE auf Steam beweihraucht hatten. Als ob man das Mittel gegen AIDS einem andrehen wollte. Als ob STEAM nicht der selbe Mist in Grün ist…

    Aber hier geht es ja um HoM&M. Mal schauen wie es wird. Kings Bounty war der letzte Teil mit ähnlichem Prinzip und mir hatte das Spiel sehr gefallen. Bis ich es mir durchs cheaten nicht versaut hatte (hatte keine Lust durch die halbe zu ziehen, um meine Einheiten aufstocken zu können..)

  16. Harzzach sagt:

    Beim Thema „Steam-DRM“ schalten aus unerfindlichen Gründen viele komplett auf geistigen Durchzug. Valve könnte das Opfern aller Erstgeborenen von Account-Inhabern verlangen und diese Leute würden immer noch jubeln. Steam ist Software-Miete und folglich ist jedes Spiel, welches man hier für den vollen Retail-Preis (und mehr) erwirbt, maßlos überteuert. Man kauft ein minderwertiges Produkt, welches einem Valve jederzeit, nach Lust und Laune wieder wegnehmen kann, da auch das Backup beim Restore eine Verbindung zu einem gültigen Steam-Account benötigt.

    Aber hey, es ist deren Geld, nicht meines und manche Leute sind eben seeeeeeeeehr geduldig, bzw. lernen erst durch wiederholtes NaseBlutigSchlagenLassen. Mein Bruder hat, trotz intensiver Warnungen meinerseits, vor Jahren auch erst aus eigener Erfahrung lernen müssen, dass mit DRM-verdongelte Musik-Downloads komplett rausgeschmissenes Geld sind 🙂

  17. Malkavianer sagt:

    Das schlimme ist, wenn man von der Kontrolle durch Valve erzählt und man hält dich für einen Spinner. Und dann steht diese Person vor dir und fragt verwundert, warum Spiel XY nicht installiert werden kann oder warum es nicht mehr geht. Und behauptet immer wieder, dass man es ja „gekauft“ hat und einfach nicht versteht, dass für Valve kaufen = mieten ist.

    DRM ist sehr schlecht aber verstehen werden die Leute dies erst, wenn der Ernstfall eintrifft. Und bis dahin heißt es: meiden und aufklären.

  18. Hotze sagt:

    Ich versteh euch nicht….was ist an HOMM bitte toll, seit jahren das selbe ausgelutschte Spielprinzip, der selbe abklatsch wie Anno1880 (wo mir auffällt das Anno ja auch von Ubi ist, der selbe jahresaufguss mit immer wiederkehrendem Inhalt) völlig innovationsfrei, moment – bis auf die Steam-Grütze nun, mir unbegreiflich.

  19. Harzzach sagt:

    Wie bereits gesagt … entweder man ist HoMM verfallen oder man zuckt nur teilnahmslos mit den Achseln …

  20. Halfnir sagt:

    ich zocke übrigens grade die Browergame-Variante M&M Heroes Kingdoms und die ist für ein Browsergame echt gut gelungen. Stehe allerdings demnächst vor der Frage, ob mir das knapp 5 Euro im Monat wert ist, das ist nämlich ziemlich unverschämt …

    Davon inspiriert habe ich mir HOMM V Gold gekauft, aber der Funke will nicht so ganz überspringen …

  21. Joe sagt:

    Was ist da „abgeschaltet“ worden?

    Steam und mit ihm alle dort eingesperrten Titel. Das fährt eines seiner beliebten Zwangsupdates, startet nicht mehr und fordert seitdem lapidar zum Wechsel des Betriebsystems auf. Da ist die Mietdauer wohl abgelaufen…

    Und das wird sich natürlich wiederholen. 2014 schon.

  22. Küken sagt:

    Gut, jetzt bin ich schon mal etwas schlauer und auch neugieriger geworden.
    Denke aber es ist mehr ein Fall für die Herbsttage, in denen ich dann auch die nötige Muße habe für die zeitaufwendigeren Games 😀

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