Wo sind sie denn alle hin?

Wisst ihr noch? Damals? Vor ca. zweieinhalb Jahren? Als Bioshock erschienen ist?

Ach, was haben sich die Reviews zu diesem Titel überschlagen, ach, was wurde dieser Titel gefeiert und überschwenglich gelobt. Ach, was gab es sogar Editorials in einigermassen seriösen Spieleportalen, in denen sich gesetzte und professionell sein wollende Journalisten im Stile beleidigter Jüngelchen darüber echauffierten, dass es Leute wagten IHR Lieblingsspiel nicht als den Meilenstein des Jahrzehnts zu feiern. Der Hype war stark in diesem Titel. Weswegen genau Bioshock so ein tolles Spiel (!) sein soll, ist mir zwar heute immer noch nicht so klar, zeichnet sich Bioshock allenfalls durch ein sehr schönes und stimmiges Art Deco-Design (!) aus. Aber die Hülle ist manchen Leuten schon immer wichtiger als der Inhalt gewesen. Doch darauf will ich gar nicht eingehen. Ein jeder, wie er mag.

Nein, ich frage mich ganz andere Dinge …

Ende Februar ist Bioshock 2 erschienen. Bioshock 2 kopiert den ersten Teil detailgetreu und gibt der Story sogar einen kleinen Twist, da man nun einen Big Daddy spielt. Die Optik sieht noch besser aus, das Spiel benötigt noch mehr Speicherplatz und der Publisher erwartet noch mehr Umsätze als für den ersten Teil. Von Bioshock 1 wurden bis zum heutigen Tag ca. vier Millionen Stück verkauft. Von Bioshock 2 wurden bis zum heutigen Tag angeblich bereits 3 Millionen Stück verkauft. Es ist davon auszugehen, dass der Nachfolger kommerziell erfolgreicher wird als der Vorgänger und einen dritten Teil nach sich ziehen wird. Angaben über die Verteilung des Spieles auf die jeweiligen Plattformen finde ich nur zu 360 und PS3. Wie erfolgreich Bioshock 2 auf dem PC ist, ist mir leider nicht bekannt. Indizien wie das schnelle Verschwinden des Spieles aus den PC-Charts deuten aber an, dass es wohl hier nicht so gut lief, wie erwartet.

Schaue ich mir zudem die folgende Seite an, auf der man allerlei tagesaktuelle statistische Daten zu Steam finden kann, so finde ich unter den derzeit 100 populärsten Titeln nach Spieleranzahl neben den üblichen Dauerbrennern auch viele ältere Titel wie Knights of the Republic 2 oder Titan Quest oder Mount&Blade. Ich finde aber kein Bioshock 2. Ich finde übrigens auch keine Spur vom angeblichsten tollsten Spiel, welches die Welt jemals gesehen hat.

Gut, über den Grad an Representativität von Steam kann man sich streiten, liegen uns doch keine genauen Angaben zu Spielerverteilung vor (Alter, Herkunft), jedoch kann man durchaus gewisse Trends und Indizien ausmachen, was die Popularität bestimmter Titel auf der PC-Plattform betrifft.

PC-Spieler haben scheinbar kein Interesse (mehr?) an der Bioshock-Serie. Entweder, weil sie als alte Säcke schon zu Beginn wussten, dass Bioshock nicht die Neuerfindung des Rades, sondern nur ein heruntergedimmtes, anspruchsloseres System Shock 2 für ein breites Konsolenpublikum darstellt oder sie haben Bioshock von vornherein nur als netten, aber harmlosen Shooter ohne großartigen Wiederspielwert betrachtet, den man zwar freudig konsumiert, aber dann wieder schnell vergisst.

Es gibt Spiele, die sind im Laufe der Jahre in den Augen des Publikums einfach zum Klassiker geworden, sind dauerpopulär wie Zelda, TheSims oder Counterstrike und nicht nur kurzfristig angesagt, nur um innerhalb eines Jahres (meist weniger) wieder in den Sumpf der Vergessenheit zurückzufallen. Es gibt auch Spiele, die zwar kommerziell eine lausige Vorstellung gegeben haben, die aber im Laufe der Zeit den Status eines Kultklassikers errungen haben. Wie zB. auf dem PC ein Deus Ex. Oder Shadow of the Colossus auf der PS2.

Bioshock hingegen? Hmmm … alles doch nur ein kurzer Hype?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

23 Kommentare zu “Wo sind sie denn alle hin?

  1. Korbleger sagt:

    Ich habe den ersten Teil erst vor wenigen Monaten gespielt.
    Atmosphärisch fand ich ihn überzeugend, aus reiner Sicht eines Shooterfans jedoch allenfalls befriedigend.

    Wie immer sieht man an fast allen Ecken und Enden viel verschenktes Potential.

    Wenn ich mir so die Berichte über Teil 2 durchlese, sehe ich allerdings absolut keinen Grund zum Zugreifen, denn Setting und Atmosphäre sind verbraucht und ansonsten bleibt da nicht mehr viel übrig.

  2. Gonzo sagt:

    Bioshock zum einstelligen Steam Angebotspreis war vollkommen ok, ich habs gerne durchgespielt. Aber richtig, es bleibt ein Singleplayerspiel, dass ich wie einen anspruchslosen aber unterhaltsamen Kinofilm ein Mal in relativ kurzer Zeit durchdaddel und dann nicht wieder. So wohl auch Teil 2, so reicht es eben nicht für die Liste der Dauerbrenner. Aber das ist sicher auch nicht das Ziel, das liegt im Verkauf der Einheit zum Vollpreis.

  3. Harzzach sagt:

    Um den kommerziellen Erfolg oder Nichterfolg des Spieles geht es mir hier auch nicht. Sondern um die (übliche) Diskrepanz zwischen Hype und tatsächlich vorhandener Substanz, die charakteristisch für die ganze Industrie geworden ist. Man muss ums Verrecken ein Spiel nach dem anderen in den Markt drücken, was manchmal mehr, manchmal weniger gut gelingt und oft genug auch vollkommen in die Hose geht, in der Regel aber darauf basiert, in kurzer Zeit möglichst viele Leute „heiss“ zu machen. Ob diese dann danach enttäuscht und schnell wieder abspringen, spielt keine Rolle, solange sie den Kauf zum Vollpreis getätigt haben.

    Was dann aber letztendlich bei den Leuten im Gedächtnis hängenbleibt und Teil der gemeinsamen „Kultur“ wird, ist eine ganz andere Geschichte.

    Und dass diese Art des „Verbrannte Erde“-Marketings langfristig der Industrie massiv schadet, weil der Kunde nac x Enttäuschungen es einfach ganz bleiben lässt, weil er eh nur noch Grütze erwartet (ich selbst bin das perfekte Beispiel dafür), das ist auch noch eine ganz andere Geschichte.

  4. wyrdnis sagt:

    Mit kurzem Hype hat das in meinen Augen nichts zu tun. Ich gehöre zu den Leuten die Bioshock am liebsten einen Altar errichten würden weil das Spiel so viel richtig und anders gemacht als die komplette Konkurrenz inkl. der ach so tollen Indieszene. Was Bioshock nicht gebraucht hat war ein,… richtig, Nachfolger. Und viel besser als das ich jetzt könnte haben das David Houghton von gamesradar auf den Punkt gebracht

    Warum das Ding auf dem PC vielleicht nicht so erfolgreich war? Keine Ahnung… Vielleicht weil der PC bei Multiplattform-Releases eh´ immer hinten ansteht?

  5. Darkfox sagt:

    Ich spiele im Moment Bioshock 2 auf hard und muss leider sagen das es viel zu einfach ist. Es zerstört einfach die Atmsophäre und das Gameplay wenn man als voll gerüstete Kampfmaschine alles platt macht und auch keine Items mehr mitnehmen kann weil das Inventar schon übergeht. Dadurch ist es auch sinnlos sich viele Gedanken über komplexe Taktiken, Fallen und Plasmidkombinationen zu machen. Könnte es daran liegen, dass der Schwierigkeitsgrad für die Konsole zugeschnitten ist? Natürlich, wenn man mit einem fummeligen Joystick einen Shooter spielen muss steigt der Schwierigkeitsgrad, aber welcher PC Spieler will das schon?

    Das Leveldesign ist leider auch sehr repetitiv. Genau wie das Auftauchen der Big Sisters und die Adamgewinnung.
    Die Grafikqualität ist für 2010 eher entäuschend und angestaubt, vorallem die Texturen.
    Alles in allem eher ein Addon oder ein Bioshock 1.5 als ein Nachfolger.
    BTW. letztens haben wir mal wieder zu dritt System Shock 2 Coop gezockt, und ich muss sagen das ich es nach all den Jahren noch immer höher Schätze als Bioshock 1/2. An letzteres erinnert man sich eher aufgrund des originellen Szenarios als aus Gameplaygründen.

  6. Harzzach sagt:

    Zu dem Gamesradar-Artikel (der für Gamesradar-Verhältnisse gar nicht mal so schlecht ist) sei nur angemerkt, dass hier ein ganz wichtiger Absatz steht:

    „When thinking of BioShock 2, I’m constantly reminded of Secret of Mana. Squaresoft’s legendary action RPG categorically blew my mind back in my younger days, but I found later entries in the series to be massively disappointing. Reason being that I was repeating the same (or similar) mechanical experience and expecting the same personal reaction as I got when I did it the first time around.“

    Für mich war Bioshock bereits nur „More of the same“. Die Art Deco-Hülle war nicht ausreichend, damit das mir schon bekannte Erzähl-Muster der SystemShock-Spiele ein entsprechendes emotionales Erlebnis beschert hätte. Der Stellenwert, den so mancher heute einem Bioshock einräumt, auf diesem Platz steht bei mir schon System Shock 1. Hier hatte ich EXAKT die emotionalen Rückkopplungen, die aus den Begeisterungsstürmen der Bioshock-Fans heraushöre. Deswegen kann ich der Meinung, dass Bioshock etwas Einzigartiges und Großartiges sei, nicht zustimmen. Weil … das alles gab es bereits schon. Bioshock ist für mich nur eine optisch aufpolierte Wiederholung längst bekannter Erzähl- und Spielstrukturen. Da ist NICHTS neues dran. Nichts, was diesem Spiel einen Platz im Spiele-Olymp rechtfertigen würde.

  7. $tranger sagt:

    Daran liegt es vielleicht auch. Es gibt mittlerweile eine große Menge Spieler, die System Shock 2 (geschweige denn Teil 1) nie gespielt haben (ich konnte Teil 2 leider auch immer nur bis zu einer bestimmten Stelle spielen).
    Und da diese Leute dieses schon längst bekannte Prinzip nicht kennen, ist Bioshock für sie neu und toll. Für sie ist Bioshock nichts Anderes als das, was System Shock für dich ist, weil sowas (für sie) vorher noch nie da gewesen ist 🙂

  8. Joe sagt:

    Ich muß zugeben: Ich habe die ganzen Hype-Titel nie bis zum Ende durchgehalten. Weder Half-Life 1 (wo ich schon recht weit kam) und 2 noch Bioshock (was ich ziemlich früh weggelegt habe).

    Früher oder später sitz ich vor der Kiste und frage mich: „Was tue ich hier eigentlich und warum?“

    System Shock kenne ich allerdings auch nicht.

  9. Sir Richfield sagt:

    Wobei Half Life 1 jetzt wirklich gut ist (bis auf das „Ende“ in Zen.). Valve hat da schon gezeigt, das Storytelling in einem Shooter möglich ist.

    Bioshock. Ich gehöre ja zu den System Shock Veteranen und wußte im Vorfeld, dass das nicht mehr geht. Weils einfach nicht mehr geht, kannste nicht mehr verkaufen so. (Und wenn mich meine Erinnerung nicht verläßt, hatte das Ende von SS2 auch Schwächen. Floodähnliche Schwächen für die Halo Fans unter uns…)

    Bei Kotaku (afaik) war ein Link auf Teile des Konzepts für Bioshock. Hätten die DAS umgesetzt, wäre ein würdiger Nachfolger entstanden. Aber dann kam Executive Meddling und raus kam der in jeder Beziehung weichgespülte (aber hübsche) Shooter, der Bioshock ja ist.

  10. Nerpax sagt:

    @Darkfox: Für Bioshock 2 kann ich nicht sprechen, aber ich fand den ersten Teil auf der 360 schon zu einfach… und das auf Hard und ich habe mir selbst die Benutzung von Vita-Chambers verboten.

    Anfangs ging das noch. Wenn man noch kaum Geld und Munition hat, dann kommt man manchmal schon ziemlich ins Schwitzen. Aber wenn man die „kritische Masse“ an Munition, Waffen, Plasmiden und Geld überschritten hat, bekommt so schnell noch mehr von dem ganzen Zeugs, das man ratz fatz viel zu stark ist.

    Alles in allem war Bioshock für mich ein gutes bis befriedigendes Spiel (für die 10€, die ich dafür gezahlt habe). System Shock 2 habe ich (noch) nicht gespielt… ich bin gespannt, ob ich durch die gedrehte Reihenfolge zu einem anderen Ergebnis als Harrzach komme.

  11. Harzzach sagt:

    Wenn schon, dann solltest Du System Shock 1 spielen, das große Vorbild. System Shock 2 wird oft nur deswegen erwähnt, weil es ebenfalls von Irrational Games war.

    Aber um die ganze Sache WIRKLICH ganz von vorne aufzurollen, wäre ein kleiner Ausflug mit den beiden Ultima Underworld-Teilen erforderlich, die den Grundstein für viele der Features gelegt haben (Interface, graphische Darstellung, Storytelling), die dann bei System Shock weiterentwickelt und verbessert wurden.

    Aber auf Deine eigentliche Frage zurückzukommen: Du wirst nicht das nachempfinden können, was mir mit diesen Spielen widerfahren ist. Du wirst allenfalls interessiert gewisse Ähnlichkeiten feststellen, den Urvater dieses Subgenres gewissermaßen erkennen. Du wirst vielleicht sogar ein paar Stunden Spielspass damit haben. Aber „mehr“ auch nicht. Denn die erste Prägung (http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4gung_%28Verhalten%29) ist verdammt hart abzulegen 🙂

  12. Corexx sagt:

    BioShock war ein echt netter Shooter mit tollem Ambiente und war seine 10€ defenitiv wert.
    Die 90%+ – Wertungen konnte ich zwar nie nachvollziehen, da BS als Shooter nicht wirklich überzeugenn kann und die Handlung, nach dem echt fesselnden Einstieg, einfach nicht vorankommt, keine Spannung oder Emotionen aufbauen kann.
    Ohne das Interludium beim dem sehr … exentrischen Künstler wäre BS noch viel schwächer ausgefallen.
    Mehr Gameplay, Rätsel ( mit den Plasmiden hätte man so viel mehr anfangen können ), weniger Schlauchlevel und Versteifung auf die, zugegebenermaßen sehr gelungene Optik.
    Aber wie gesagt: Für 10€ kann man da nicht meckern. 😉

    ( Yeah, nach über 90 Blog-Seiten endlich an der Spitze des Eisberges angekommen und mich gleich verewigt~ )

  13. ranor sagt:

    Vielleicht liegt es ja an mir, aber was bitte möchtest du uns damit sagen?

    „Ich gehöre ja zu den System Shock Veteranen und wußte im Vorfeld, dass das nicht mehr geht. Weils einfach nicht mehr geht, kannste nicht mehr verkaufen so.“

  14. Joe sagt:

    Stimmt, Half-Life hat ’ne fette Story:

    😀

  15. Darkfox sagt:

    Ja kritische Masse ist der richtige Ausdruck. Leider ist der sonstige support für das Spiel auch nicht so toll. Keine Mods wegen fehlender Community Unterstüzung, fader MP Modus für den man sich bei Windows Live anmelden muss und dämliche DLCs für den MP die Teilweise schon auf der CD sind und man nurnoch fürs Freischalten extra zahlen muss.

    Meine nächste Hoffnung ist Fallout:NV und Rage. Bioshock 2 und Wolfenstein warn leider nur Durchschnitt.

  16. Dan sagt:

    An Bioshock ist nicht nur die Hülle toll. Wenn man allerdings stumpf durch die Gegend rennt und nicht versucht die Geschichte und Geschichtchen nachzuvollziehen (was auch sehr gut aus dem Leveldesign an so einigen Stellen möglich ist), kann natürlich auch die Grafik nicht viel reisen.

    Das fängt bei Kleinigkeiten an, wie bsp. in einer Situation, in welcher Splicer dem Spieler (in Bioshock, relativ früh) eine Falle stellen, während wahrscheinlich der Großteil der Spieler ohne Nachzudenken vermuten wird, das einem die Programmierer mit einer zu offensichtlichen Positionierung einer neuen Waffe einen Dienst erweisen möchten. (Nein, ich sabbel nicht von von der stupiden Doom3-Fallen …)

    Das Gameplay war meines Erachtens unglaublich gut.

    Bioshock 2 führt den ersten Teil in der Tat mit starker Hand fort, was kein Nachteil für mich darstellte – obwohl ich beide Teile relativ kurz hintereinander spielte.

    Was ich erwähnen sollte: Ich habe damals den Hype nicht mitbekommen, da zu dieser Zeit mein System den Hardwareanforderungen der damaligen nicht mehr gewachsen war. Und jetzt zerfleischt mich respektive meinen Beitrag ihr Hyänen. 🙂

  17. Halunke sagt:

    Wäre zu einfach 😉

    Nein, jedem seine Meinung und sein eigenes Spielerlebnis.

    Ich habs leider nur 15 Minuten gespielt, mir war das Fadenkreuz zu groß 😉

    Auch System Shock 1 und 2 habe ich damals durchgespielt. Es war eine Offenbarung, ja. Exakt deswegen ließ mich Bioshock so kalt, da einfach nur ein paar Elemente reduziert übernommen worden sind, und eine massenkompatible Simplifizierung des Schwierigkeitsgrades drübergestülpt wurde. Dies machte es für mich sofort uninteressant, trotz großartigem Design und genialer Inszenierung. In erster Linie möchte ich aber von Spielen gefordert werden, so wie bei den beiden inoffiziellen Vorgängern.

  18. Dan sagt:

    Die Bioshocks werden späterhin schwerer, allerdings nur wenn man die Observationskamera nicht verwendet um Gegner zu analysieren (so steigert man den erzeugten Schaden und erhält ab und an nützliche Toniken). Der Anfang ist bei beiden Teilen sehr einfach.

  19. orloff sagt:

    bioshock war eine hommage an die mit einem riesendachschaden gesegnete ayn rand, die als andrew ryan-reinkarnation einen leider nur mittelprächtigen endgegner abgab. die lokalisation wa überhaupt der stimmungsdimmer, ryans stimme und die tonbandaufnahmen waren viel zu leise abgemischt im gegensatz zu den effekten und der hintergrundmusik. sonst hab ichs bis zum ende durchgezockt und fands doch sehr spannend.
    spannender als half life 2 oder mass effect hahahahahaha

  20. n8mahr sagt:

    prägung? ja, so muss das wohl sein. höchstwahrscheinlich nur in den anfängen einer „pc-spielekarriere“ möglich; zeit und willen vorausgesetzt.
    ganz ganz selten kommt nochmal ein spiel daher, dass einen in den bann zieht. aber seltenst.
    bioshock1 war FAST so ein teil. habs bei ner flasche rotwein (vielleicht ist DAS ja der trick?) im abgedunkelten zimmer gezockt und war schon ziemlich begeistert, wie die „vergangene schönheit“ von rapture dargestellt wurde; ich war aber auch bereit, für hintergrundwissen zu „arbeiten“, sprich mir die herumliegenden tonbänder und gegenstände etc anzusehen und festzustellen: die haben sich oftmals was bei gedacht!

    aber richtig rührseelig wie bei krondor oder wie bei ultima9 (gleich zu beginn, wenn das lied „stone:chambers“ aus den lautsprechern erklingt..*seufz*) werd ich wohl nur noch selten bis nie mehr werden. alter stumpft halt auch ab!

  21. n8mahr sagt:

    grad mal ayn rand bei wikipedia nachgelesen.

    atlas shrugged.
    haupttugend der ethik ist rationalität…
    das ist andrew ryans rapture 😀
    faszinierend!

  22. Andreas sagt:

    Mir fällt jetzt ehrlich gesagt unter den Titeln, die für die aktuelle Konsolengeneration (und dem PC) erschienen sind gar keiner ein, der in ein paar Jahren als echter Klassiker gehandelt werden könnte. Es gobt zwar eindrucksvolle Spiele wie GTA 4, Mass Effect, wie auch immer, das sind aber allesamt technisch aufgebohrte Konzepte von mindestens zehn Jahre alten Desings.

    Naja, vermutlich sind wir zu alt, um noch mal so geflashed zu werden wie mit System Shock 1+2.

    Bioshock fand ich ein tolles Spiel, mit brillianter Grafik, Storytwist und zumindest bemühtem System-Shock-Light-imitieren mittels der Plasmide.

    Den zweiten Teil, auf den ich mich sehr gefreut hatte, kann man allerdings komplett vergessen – belanglos ist das richtige Wort.

  23. Anon sagt:

    Die Jungs von RockPaperShotgun haben es in einem Podcast wunderbar gesagt. Bioshock wäre ohne das ganze Ballern geradezu perfekt. 😀

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