Mashup mit Nebenwirkungen

Als “Mashup” (aufgemischt, vermischt) bezeichnet man in der Regel ein Werk, sei es künstlerischer Natur oder gar ein handfestes Industrieprodukt, welches bereits vorhandene Bestandteile anderer Werke und Produkte nimmt, aber diese auf neue Art und Weise kombiniert und zusammensetzt.

Eine Art Soundtrack-Mashup betreibe ich seit einer Weile während meiner WoW-Sessions. Da ich die Hintergrundmusik zwar sehr schön finde, aber dennoch fast nicht mehr im Rahmen des Spieles hören kann, läuft hier schon seit einer Weile stattdessen ein MP3-Player mit Mega-Playlist über den gesamten Inhalt meiner Musik-Festplatte.

Da gibt es Momente, wo man feststellt, dass Basil Poledouris Soundtrack zu “Conan the Barbarian” fast schon zu 200% zum Spielgeschehen passt. Sogar besser als der originale Soundtrack.

Da gibt es Momente, wo sogar grellster JPop seine Reize hat, vor allem wenn man in dem Moment zusammen mit einer kleinen Gnomin mit rosafarbenen Haaren herumläuft und sich von deren naiv-kindlicher Unschuld anstecken lässt, während man sich durch die Todesminen schnetzelt und prügelt. Das hat einfach was.

Ein wenig verwirrend war es aber, als gestern abend die Playlist folgenden Ordner erreichte: StarCraft Original Soundtrack.

Es war faszinierend zu beobachten, wie meine Hände für einen Moment nicht mehr die richtigen Tasten fanden, wie ich doch tatsächlich für einen Moment zu glauben schien, dass der geringe Mondstein in meinem Beutel aber nicht ausreicht, um das Armor Upgrade durchzuführen und ich dringend neues Erz abbauen muss. Vor meinem geistigen Auge lauerten hinter jeden Ecke kleine Zerglings und es hätte mich nicht verwundert, plötzlich den krachenden Geschützdonner langsam voranrollender Siege Tanks zu vernehmen oder wie die massive Hülle eines Protoss Carriers den Himmel verdunkelt.

Ich glaube, ich habe früher sehr, sehr, SEHR häufig Starcraft gespielt.

Und sollte sich Blizzard jemals dafür entscheiden, ein MMO im Starcraft-Universum zu machen, ich würde für einen klitzekleinen Moment in Ohnmacht fallen …

Queen_of_Blades_by_OmeN2501

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Audio, MMORPG.

6 Kommentare zu “Mashup mit Nebenwirkungen

  1. Christian sagt:

    Ja ich auch so das ich auch warscheinlich auch wieda alle qualen des DRM für sc2 hinehmen werde.
    SC hat aber auch geilen Soundtrack

  2. hihi Das selbe bezüglich des Conan Soundtracks hatte ich mir auch schon oft gedacht.

  3. Blondman sagt:

    BITTE, BITTE, BITTE sag mir wo du das kleine bild her hast und ob es das auch in größer gibt?

    so ein starcraft mmo, könnte mich als überzeugten anti-wowler reizen

  4. Harzzach sagt:

    Die Google-Bildersuche ist Dein Freund und „in größer“ gibt es das via Mausklick.

  5. Blondman sagt:

    Habe es ja gefunden, dachte das es dass evtl noch größer gibt, so 1680*1050, aber muß halt auch so gehen.

  6. Endlich – sagt es mal einer. Ich denke mir das schon seit Jahren beim (ca. 2 wöchigen) WOW Zocken: Während eines Scharmützels zieht Metallica mit „for whom the bell tolls“ eben zehnmal mehr rein, als dieses blizzard Geplärre. Vom Lord of the Rings Soundtrack will ich gar nicht erst anfangen….

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