Nur so mal auf die Schnelle …

Man glaubt nicht, wieviel Spass man an zusätzlichen Leveln für ein knapp siebzehn Jahre altes Spiel haben kann. Siebzehn Jahre Modding, Fanlevel und Total Conversions. Kommerziell natürlich tödlich für eine Branche, die jedes Jahr wachsen muss, aber irgendwie wollen sich keine Tränen einstellen …

Da gibt es, wie überall, natürlich auch viel Schrott bei, aber was an gelungenen Maps und Mods und Total Conversions, auch speziell für weiterentwickelte Ports wie ZDoom existiert, das ist unbeschwerter Spielspass für Wochen und Monate.

Und ich bin nicht einmal ANSATZWEISE den Berg durch, der hier auffer Pladde liegt.

Bis jetzt für gut befunden:

10Sectors – Level (schönes Beispiel, wie kreativ man Level mit nur zehn Sektoren basteln kann)

The Stranger – Weapon Mod (cool, nur cool, einfach klasse)

Freedoom – Total Conversion (noch nicht ganz fertig, aber dennoch schon einen Blick wert)

2184: Liberation of Earth – Total Conversion (zwar genauso scheissedunkel wie das Vorbild, dennoch macht diese Hommage an Doom 3 um Längen mehr Spass als Doom 3, obwohl es in bestimmten Abschnitten bockeschwer und zT. einfach nur unfair ist. Godmode ist hier keine Schande)

2184 - Liberation of Earth (Doom Total Conversion)

Doom. Fuck yeah!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Retro.

11 Kommentare zu “Nur so mal auf die Schnelle …

  1. Christoph sagt:

    hach…*seufz*

  2. Almashi sagt:

    töte,töte,töte

  3. Take sagt:

    Brrrr – alleine schon bei der Erinnerung an dieses sagenhafte Geräusch der Türen kräuseln sich mir die Nackenhaare…

  4. Look sagt:

    Du bist der Sargnagel der Industrie, erdreiste dich nicht immer so altes Zeug zu spielen, kauf gefällig neues Zeug (am besten von Ubisoft). Tzzz, Leute gibt es, nachher macht der noch auf Edelgamer und trinkt zu den ollen Kamellen den zeitlich passenden Wein oder Whiskey :).

    P.S. Warum werde ich nicht mal mit einem schönen, neuen 2D Lemmings beglückt, gemein sowas, der bekommt da immer was neues und ich, na zumindest kommt ja bald ein neues 2D Worms für den PC, zumindest etwas.

  5. Harzzach sagt:

    Den passenden Jahrgangswein/Whisky zum Releasedatum des Spieles. Ausgewählt aus Anbaugebieten aus der Nähe des Entwicklersitzes. Und das alles zusammen verpackt in eine edle Sondereditionshülle.

    Hmmm, hmmm, … gar keine so schlechte Idee …

  6. Look sagt:

    Ähh, Disclaimer, das war meine Idee, wer sich meine Idee zu eigenen macht, muss natürlich mir Tribut zollen und auf meinen Nick einen heben und mich lobpreisen, soviel Narzissmus muss schon sein :).

  7. Tetz sagt:

    Wenn du gerade dabei bist, „Quake Nexus Aftermath“ ist auch ein nettes Projekt. Demo: http://forum.zdoom.org/viewtopic.php?f=19&t=17971&
    Da wird auf der ZDoom-Engine das Setting von Quake2 und Quake4 miteinander verquirlt, und das Ergebnis find ich bis jetzt (den Umständen entsprechend) klasse. Leider scheint das Projekt eingeschlafen zu sein, aber in der Demo ist schon ein umfangreiches Level enthalten.

  8. Darkfox sagt:

    „Siebzehn Jahre Modding, Fanlevel und Total Conversions. Kommerziell natürlich tödlich für eine Branche, die jedes Jahr wachsen muss, aber irgendwie wollen sich keine Tränen einstellen …“

    Tut mir leid aber das halte ich für absoluten blödsinn.
    Gerade im PC Bereich sind viele Spiele erst dadurch erfolgreich, dass sie Modfähig sind! Kennst du Operation Flaspoint bzw. die Nachfolger Arma und Arma II was (Militärsim)? Die sind von Anfang an sehr modfreundlich, ja leben geradezu von der Community und werden von den Entwicklern von Anfang an dafür konzipiert! Oder schau dir Valve an! Haufenweise geniale Maps und Mods für alle Ihre Games und verdammt gute Modunterstüzung seintens der Entwickler. Die Spitze ist wahrscheinlich ID Soft die neben modfreundlichen Games nach einigen Jahren überhaupt gleich den Quellencode unter GNU General Public License den Fans zur Verfügung stellt.
    Dann muss natürlich noch Oblivion, Morrowind und Fallout 3 erwähnt werden die verdammt umfangreiche Entwicklungsumgebungen für Fans zur Verfügung stellen (obwohl sie gleichzeitig DLCs anbieten!)

    Die Firmen sind mit ihren Produkten kommerziell sehr erfolgreich und Community und Unternehmenssupport gehen dabei Hand in Hand!

  9. Harzzach sagt:

    „Tut mir leid aber das halte ich für absoluten Blödsinn.“

    Blöderweise ist es aber so. Wenn Du jedes Jahr x Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften musst, dann sind moddingfreundliche Spiele und eine lebendige Szene drumherum GIFT für die (Achtung! Jetzt kommt’s!) kurzfristige Geschäftsentwicklung. Wenn ich immer wieder Nachschub durch Mods und Maps erhalte, warum um alles in der Welt sollte ich dann einen Nachfolger kaufen, der grade mal ein, zwei Jahre nach dem Release des Vorgängers erscheint? Wozu?

    Und wenn ich mein Spiel an Leute vermarkte, die auf so Dinge wie Moddingsupport überhaupt keinen Wert legen, weil sie einfach das kaufen und spielen wollen, was gerade gehyped und angesagt ist, was soll ich mir dann den Kopf über eine langfristige Pflege der Kundenbeziehung zerbrechen? Siehe CoD. Je weniger man Rücksicht auf eine kleine Gruppe engagierter Hardcore-Spieler nimmt, je mehr man das Spiel einer möglichst breiten Masse schmackhaft macht, umso mehr wird verkauft. Und wozu Moddingsupport? DLC ist angesagt. Der Kunde darf auf keinen Fall selber Inhalte erstellen, er soll das Zeugs nach und nach via DLC kaufen.

    So sieht die Spielelandschaft derzeit größtenteils aus. Hier und da halten sich natürlich Nischen, aber das große, schnelle Geschäft wird nicht mit Moddingsupport und einer aktiven Community gemacht.

    Wenn man allerdings kein großer, börsennotierter Major ist, wenn man seine Nische kennt und weiß, wie man sie bedienen muss, dann ist Moddingsupport und eine aktive Community natürlich Gold wert, um sich auf viele Jahre hinweg eine treue Käuferschicht zu halten. Nur, wie eben gesagt, interessiert das den Vorstand eines großen Konzerns wie EA oder Activision nicht die Bohne!

  10. Darkfox sagt:

    Eben das mit der kurzfristigen Geschäftsentwicklung hast du eben nicht dazu gesagt, was jedoch ein sehr wichtiger Faktor ist!
    Jedes Unternehmen muss langfristig denken, zumindest wenn es langfristig existieren will. Dabei ist permanentes Wachstum gut und auch notwendig, unsere Gesellschaft ist darauf angewiesen das unsere Wirtschaft permanent wächst.

    Ich würde jedoch Morrowind, Oblivion Fallout 3, Left 4 Dead I&II, Quake-Franchise, Doom-Franchise nicht als Nischenprodukte Bezeichnen. Genausowenig wie DLCs in Konkurrenz zu Community-Content stehen. Immerhin sind Oblivion und Fallout 3 DIE Musterbeispiele für DLCs.
    Im Gegenteil, Community-Content ist ja quasi DLC ohne Entwicklungsaufwand für den Hersteller erhöht also den Wert/Qualität eines Titels. Weiters sind diejenigen die sich soweit mit dem Spiel beschäftigen, dass sie Community-Content laden auch die, die eher DLC kaufen, meiner Meinung nach entstehen da durchaus einige positive Synergieeffekte.

    Das wahre Problem für Community-Content sind nicht die Unternehmen, die findens toll wenn sich der Marktwert ihrer Titel erhöht ohne, dass sie einen Finger rühren müssen, das Problem sind die Spieler!

    Die wandern immer stärker auf Konsolen ab auf denen Community-Content praktisch unmöglich ist.
    Hoffnungsträger gibt es dennoch solange es den PC gibt. Man braucht nur mal einen Blick auf den Starcraft 2 Editor zu werfen – der ist so extrem mächtig das die Spieler aus dem RTS SC2 ein FPS/3rdPS oder ein Rollenspiel oder ein Shoot-em-up oder ein racing game machen können, und das schon im Auslieferungszustand =)

    „Wenn man allerdings kein großer, börsennotierter Major ist, wenn man seine Nische kennt und weiß, wie man sie bedienen muss, dann ist Moddingsupport und eine aktive Community natürlich Gold wert
    Unternehmenswerte“

    Kleine Unternehmen gut, großer AGs böööösssseee…. Sorry das geht an der Realität vorbei und ist meiner Meinung nach idioligsches Schwarz-Weiß Denken.

    Wie gesagt, Starcraft 2 wird extremst Modfreundlich, es treibt die Modfreundlichkeit schon auf die Spitze und stammt von Activison-Blizzard.
    Vergleichen wir mal die Unternehmenswerte:

    EA 4.501,22 Mio EUR
    Activison-Blizzard 10.953,47 Mio EUR

    Demnach produziert das größere Börsennotierte Unternehmen (mehr als 2x so groß) ein extrem modfreunliches Spiel, vielleicht das modfreundlichste das je erschienen ist.

    Potential SCII Editor:

  11. Ash sagt:

    „Wenn Du jedes Jahr x Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften musst, dann sind moddingfreundliche Spiele und eine lebendige Szene drumherum GIFT für die (Achtung! Jetzt kommt’s!) kurzfristige Geschäftsentwicklung.“

    Ich wäre mir da nichtmal so sicher. Ich denke Firmen die ihre Spiele Moddingfreundlich gestalten setzen darauf, dass ihre Spiele auch längerfristig neue Spieler dazu gewinnen und dadurch beständig gekauft werden. Wenn man sich z.B. ein Spiel wie TF2 anschaut, kann ich mir gut vorstellen, dass das auch heute noch (immerhin 2 1/2 Jahre nach dem Release) gut gekauft wird.

    Ich denke sowieso, dass die Theorie der Übersättigung des Spielemarktes einfach die reale Größe des selbigen gnadenlos unterschätzt. Aber um die Volle Breite dieses Marktes zu erreichen muss man seine Marketingstrategie eben längerfristig ausrichten, Mundpropaganda braucht eben Zeit. Blizzard und Valve scheinen das Beide verstanden zu haben.

    Bei id dürfte die Moddingfreundlichkeit und die Veröffentlichung des Source wohl hauptsächlich der Steigerung der Attraktivität ihrer Engine und der Werbung dienen. Das meiste Geld dürften die wohl eh mit der Lizensierung ihrer Engines verdienen – die Spiele selbst sind da bestimmt nur noch Peanuts. 😉

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