Neues von der DRM-Front

Nein, um Ubisofts aktuellstem Versuch, die Kundschaft mit aller Gewalt zum Boykott der eigenen Produkte zu bewegen geht es heute nicht.

Heute möchte ich zwei Beispiele dafür bringen, warum DRM langfristig kulturelle Verarmung bedeutet und ClosedSource, bzw. nicht-quelloffene, proprietäre Formate ihren Teil dazu beitragen, Wissen und Informationen dauerhaft aus der Welt zu schaffen. Zwei Beispiele, wie ich sie im Laufe der letzten Monate am eigenen Leib erleben konnte.

1242140409-00Da gibt es ein nettes Adventure aus dem Jahr 1996 names “Orion Burger”. Nichts weltbewegendes, aber nett. Das wollte ich vor einer Weile wieder zocken. Flugs den Karton aus der Softwaregruft geholt, Staub von der Verpackung und Spinnweben von meiner Schulter gewischt. Die CD (perfekt erhalten) ins Laufwerk geschoben. Via DOSBox das Spiel installiert, eingerichtet und dann gestartet. Es passiert nichts. Gar nichts. Keine Fehlermeldung. DOSBox beendet sich nach zwei, drei Sekunden Denkpause einfach von selbst. Ein Blick in die entsprechende Spielerubrik auf der DOSBox-Seite löst zwar schnell das Rätsel, aber nicht das Problem. Manche Lokalisationen von “Orion Burger” waren mit einem der frühen Kopierschutz-Systeme, Laserlock, versehen worden. Was früher beim Betrieb unter MS-DOS mehr oder weniger glatt funktioniert hat, stösst einem DOS-Emulator wie DOSBox aber sauer auf. Geht nicht, tut nicht, will nicht. Abhilfe schafft hier entweder die Brachialmethode (Zusammenschrauben eines alten Pentiums mit zeitgeschichtlich passender Peripherie und OS-Umgebung) oder das Ersetzen der ver-laserlock’ten Exe mit der Exe einer kopierschutzlosen Lokalisation. Nach etwa einer Stunde intensiver Recherche fand ich auf einer französischen Abandonware-Seite ein komplettes CD-Image mit der “freien”, französischen Sprachversion. Jetzt finde ich im Spiel zwar hin und wieder französische Begriffe, aber ich kann das Spiel endlich starten. Aber Hauptsache, die Verantwortlichen bei Eidos waren damals der Meinung, ihre Quartalsumsätze seien nun geschützt. Scheiss auf die Zeit nach dem Jahresabschluss, Scheiss doch auf diejenigen, die das Spiel nach nicht einmal 14 Jahren nochmals spielen wollen. Hauptsache, das kurzfristig gesetzte Geschäftsziel wurde erreicht, nach uns die Sinflut und von so Dingen wie Interoperabilität und Erhalt kultureller Zeugnisse für die Nachwelt reden doch nur diese Hippie-Baumknutscher und langhaarigen Kommunisten-linuxfrickler!

952764937-00Dann gibt es da noch ein nettes VeryOldSchool-Rollenspiel namens “Magic Candle”. Die Dokumentation liegt mir aber nur im WRI-Format vor. WRI, durchzuckt es mein müdes, altes Hirn, das war doch irgendwas mit Writer oder Wordpad, ein Microsoft-Format, oder? Richtig. WRI war ein lange Zeit gebräuchliches Format der Billigheimer-Textverarbeitungen Microsoft Writer und Wordpad. Ahh, cool, Wordpad. Gibt’s ja sogar noch für Windows 7. Doch Ach und Weh, meine aktuelle Wordpad-Version kennt ihr altes Format nicht mehr. Ein aktuelles MS Office (die Beta von Office 2010) kann damit auch nichts anfangen. Ich durchforste das Download-Archiv von MS und finde einen Office2003-Document-Viewer. Doch auch dieses Tool kennt dieses Microsoft-typische Format nicht mehr. Also krame ich in meiner eigenen Softwaregruft und komme mit Word 95 und Works 4.0 wieder zum Vorschein. Leider lassen sich diese Programme unter einem 64bit-OS nicht mehr installieren. Erst mit Hilfe eines vernünftigen Texteditors kann ich mir zumindest abschnittsweise Klartext anzeigen lassen. Sämtliche im Dokument eingebetteten Graphiken sehe ich aber nur als wirres ASCII-Zeichengewitter. Ich kann nur hoffen, dass es in Magic Candle keine der damals üblichen Handbuchabfragen gibt …

Zum Glück betrifft es hier nur zwei relativ bedeutungslose Spiele. Nicht auszudenken, man würde wichtige Informationen oder wegweisende kreative Werke mit DRM sperren oder in Formaten abspeichern, deren langfristige Funktionalität und Lesbarkeit von Wohl und Wehe eines einzigen Herstellers abhängt. Die ständige Mahnung einiger weniger Informatiker und anderer Wissenschaftler, dass ungeheure Mengen an digitalen Informationen im Laufe nur weniger Jahrzehnte verloren gehen, weil sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr gelesen werden können, die mag für den einen oder anderen sehr abstrakt und akademisch bleiben, spielt dies im alltäglichen Leben doch keine Rolle. Die meisten Menschen konsumieren derartige Informationen nur im jeweiligen Gegenwartsbezug und Spiele, die mehr als zwei Jahre alt sind, von denen will sowieso niemand mehr etwas wissen. Wenn man jedoch nur ein klitzeklein wenig in die digitale Vergangenheit reist, gerademal 10-14 Jahre zurück … man stößt auf Hindernisse noch und nöcher.

Aber hey, schliesslich ist Mammon unser Götze. Wer Geld verdient, hat Recht! Wer kein Geld verdient, der soll sich verpissen oder gleich sozialkassenverträglich sterben!

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23 Kommentare zu “Neues von der DRM-Front

  1. Svennö sagt:

    Vor laaaaaaanger Zeit, vor Giga, gabs auf NBC Europe so ne Computersendung (ich hole weit aus, ich weiß). Da war auch öfter son komischer Freak, der son bischn über alles mögliche in IT philosophiert hat. In einer Sendung holt der Typ alle möglichen „Datenträger“ zum Vorschein: Lochkarten, Datasetten, komische Röhren whatsoever. Die Informationen waren immer noch da, aber es gab keine Lesegeräte mehr.

    Also wenn jemand mal in 10 Jahren seine mit Indeo Video Codec erstellten Urlaubsvideos mal wieder schaun möchte: Viel Spaß 😉

    Ich bin sogar gezwungen, mir alte Amiga Games runterzuladen…warum? Die Originaldisketten sind hinüber.

    Ist also noch nichtmal ein DRM Problem, eher dass IT immer noch sehr kurzlebig ist.

  2. bartgesang sagt:

    hey bartgesang,
    schön, wie du mal wieder übern tellerrand schaust. ich bin im broterwerb kulturwissenschaftler und mache hin und wieder auch mal ausstellungen und kann dir da nur mit jeder faser meines herzens recht geben. aber wie ist das denn: unterdessen wird doch auch besonders epochale spielesoftware von kommunikationswissenschaftlichen archiven und museen gesammelt. die müssten dann ja auch die entsprechenden betriebssysteme und so weiter vorrätig haben. gibt es bei denen nicht mitarbeiter, die genau so was machen: über die zeit retten von alter software für jeweils aktuelle betriebssysteme? quasi wie unsere freunde von gog.com? weisst du da was drüber?

  3. bartgesang sagt:

    räusper, meinte in der anrede natürlich harzzach. ts,ts,ts

  4. Jan sagt:

    Jaja, ich studiere Informatik + Medienwissenschaft und habe mich mit dieser Problematik ebenfalls schon beschäftigt. Das Orion Burger Problem ist ja noch nicht so dringend (es wird noch lange dauern bis es keine lesbaren Original-CDs davon mehr gibt), da wird wohl rechtzeitig richtig gelöst, gibt ja schließlich noch ein paar LaserLock Kandidaten. Bei den Handbuch-Kopierschutzabfragen ist es schlimmer, bei den Spezialpapiercodetabellen noch übler. Ich hab da jetzt schon einige gesehen die kaum noch lesbar waren. Es wird leider noch viel zu wenig Geld in die Langzeitarchivierung gesteckt. Auch bei der IGDA gibt es zwar eine Special Interest Group aber viel passiert da nicht 😦

  5. ka5per sagt:

    Bücher ftw!

    Auch nach tausend Jahren noch lesbar wenn halbwegs artgerecht behandelt…

    Appel mit seinem neuen eigenartigen iPad wird das garantiert nicht leisten können ( oder meinetwegen amazon mit dm Kindle)!

  6. ChriZ_d3luXe sagt:

    Ein toller Bericht. 🙂
    Interessant zu sehen, wie die restriktiven DRM-Maßnahmen, die aktuell mit dem Ubisoft-Kopierschutz ihren traurigen Höhepunkt erreicht haben, ihren Anfang nahmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Patch, der die Siedler 7 irgendwann hoffentlich vom DRM befreien wird, in etwa 10-15 Jahren schon nicht mehr in den Weiten des Internets zu finden sein wird. Genauso können in einigen Jahren auch andere digitale Handbücher, die nicht gerade im PDF-Format abgespeichert sind, nicht mehr aufgerufen werden oder gar das komplette Spiel verweigert den Dienst, weil irgendeine olle Library von irgendeinem nicht mehr unterstützten Standard nicht mehr auf dem System gefunden wird und auch nicht mehr so einfach emuliert werden kann, wie beispielsweise eine MS-DOS-Umgebung. Aber hat uns das zu interessieren? Ich denke nein. Welche Spieleperlen erscheinen denn heute noch? Es sind doch eh nur noch Fortsetzungen oder diverse Ableger von bekannten Serien. In 10 Jahren spielen wird die Siedler 12 oder wollen noch mal mit dem ersten Siedler-Spiel in Nostalgie schwelgen. Aber brauchen wir dann noch die Siedler 7? Nee..

  7. Harzzach sagt:

    Natürlich „brauchen“ wir Siedler 7. Als Teil der Siedler-Serie, die wiederum ein nicht ganz unwichtiger Teil der Computerspiel-Geschichte ist.

  8. Harzzach sagt:

    Ach, Äbble … Äbble ist nur relevant für Äbble-Fanbois, die jeden Furz aus Cupertino hochjubeln und jedes in neuen Geräten nicht(!)vorhandene Feature als eh bedeutungslos umdefinieren. Und das Eibäd ist nur ein harmloses Gadget, mehr nicht.

    Und ja, ein gedrucktes Papierbuch ist in Sachen Handhabung, Lesevergnügen und Langzeitarchivierung jedem aktuell verfügbaren eBook-Reader in dieser und den kommenden fünf Generationen um Lichtjahre überlegen. Und das sage ich nicht als verwitterter, alter Technikhasser, sondern als jemand, der im Grunde nichts lieber hätte, als ein Anzeigemedium, welches die Flexibilität und Haptik von Papier mit den digitalen Features Volltextsuche & Verlinkungen kombiniert. ZB. ist das iPad ist nur ein Gimmick für vollkommen vernerdete StarTrek-Fans, aber da habe ich mich schon die ganze Zeit gefragt, wie um Gottes Willen Picard & Co. zB. Einsatzberichte auf diesen gräßlichen Pads lesen konnten ohne ständig von Crusher mit Anti-Kopfschmerzmitteln gedopt zu werden.

  9. Deagle sagt:

    Leider leider heute auch nicht mehr so gültig.
    Viele meine Bücher, ganz besonders die aus dem US und UK Raum sind nach nur 20-30 Jahren schon völlig vergilbt und das Papier scheint sich richtiggehend aufzulösen.

    Mit deutschen Büchern ist es nicht ganz so schlimm, anscheinend nehmen wir weniger Chlor oder Säure oder so.

    Aber ich schätze mal in 100 Jahren werden auch große Teile der heutigen Bücher nicht mehr lesbar sein.

    Gruß
    D.

  10. Harzzach sagt:

    Hehe, Video Codecs … es gibt da eine Reihe von Spielen aus dieser unsäglichen „Interactive Movie“-Ära Anfang/Mitte der 90er, die man auf heutigen Systemen nicht mehr starten kann, weil die Videos in irgendwelchen Spezial-Codecs vorlagen, die man auf sogar schon auf XP nicht mehr installieren konnte. Von ganz alten Quicktime-Versionen zB. bei Original-Myst gar nicht zu reden.

  11. vuk sagt:

    Einfach alle scannen und im WWW seeden, ein besseres Backup gibt es nicht 🙂

  12. Harzzach sagt:

    Ja, die Papierqualität hat nach dem 2. Weltkrieg zT. massiv abgenommen, weil man vor allem für Taschenbücher billiges Papier genommen hatte und zT. immer noch nimmt. Da liegt die Rettung tatsächlich in Googles Bücherdigitalisierung, sofern die Verlage nicht endlich mit ihrer panischen Paranoia aufhören und anfangen mit Google zusammen einen Online-Shop für JEDES VERFICKTE Buch aufmachen, das jemals erschienen ist.

    Was aber wohl erst dann passieren wird, wenn der Urheberrechtsschutz auf min. 50.000 Jahre ausgedehnt wird und alle bislang gemeinfreien Werke wieder einem Verwerter zugeschlagen werden, damit man ja keinen Cent verschenkt!

  13. Joe sagt:

    WRI ist das Format der seinerzeit gar nicht so schlechten Textverarbeitung „Windows Write“, welche mit Windows 3.1 mitgeliefert wurde, um die gerade nagelneuen sog. TrueType-Schriften zu demonstrieren. Eine WRI-Datei kann mittels in der DOSBox installiertem Windows 3.1 Write in voller Schönheit begutachtet werden, einschließlich Bildern.

    Es gibt noch schlimmere Formate aus dieser Ära, z. B. das frühe eBook-Format MVB, ein HLP-Abkömmling für das nur ein Viewer für Windows 3.1 existiert. Es wurde z. B. für Michael Tischers CD-ROM „PC Intern 5“ verwendet, da die Inhalte des beiliegenden Buches wegen des Windows95-Kapitels nicht mehr zwischen zwei Buchdeckel gepaßt hatten.

    Die etwa 400 MB große Datei auf der CD-ROM läßt sich glücklicherweise dekompilieren und auf ca. 30 MB eindampfen, nachdem man die 80er-Jahre-Softpornobilder gelöscht hat, mittels derer die Datei auf eine „unkopierbare“ Größe aufgeblasen wurde. Witzigerweise müßte das Buch deswegen eigentlich nachträglich indiziert werden. 😀

    Als ausgebildeter PC-Archologe kann ich gern weiterhelfen. Wenn noch etwas unklar ist, einfach fragen.

  14. Deagle sagt:

    Dazu kommt dann das viele Bücher anscheinend LANGE nicht mehr aufgelegt werden. Ich hab einige Bücher aus den 80ern und 90ern auf meiner „Todo“ Liste, und finde diese wenn dann nur gebraucht – und genau so alt.

    Kann ich nicht so ganz verstehen, ein Buch das vor 20 Jahren gut war müsste sich doch alle Jahrzehnte wieder gut verkaufen lassen…

    Gruß
    D.

  15. Deagle sagt:

    Wie jetzt, bist du tats. PC-Archeologe von Beruf oder war das nur ein Witz?

    Gruß
    D.

  16. Joe sagt:

    😉

  17. martinbe sagt:

    Hi,

    die heutigen Bücher sind weniger problematisch. Bibliotheken – z.B. in den USA – dürfen nur noch Bücher kaufen, die auf alterungsbeständigem Papier gedruckt sind. Auch in D’land setzt sich deshalb der Trend zu besserem Papier durch, weil sonst der Markt in USA wegbricht.

    Andererseits: Das ist natürlich teurer. Die Verlage unterscheiden deshalb in Bücher, denen sie eine Zukunft zutrauen und solche, die sie für Eintagsfliegen halten. Die letzteren werden dann auf billigem Papier gedruckt, das unter Missachtung der Laufrichtung geschnitten und mit einer miesen Klebebindung zusammengepappt werden.

    Das wurde aber auch früher schon so gemacht. Bücher von renommierten Autoren wurden immer auf gutem Papier gedruckt.

    @Harzzach: Das Problem gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Damals hat man das Holzpapier entdeckt, und es massenhaft verwendet. Der hohe Säureanteil dieses Materials macht es allerdings wenig beständig. Bibliotheken wenden ziemlich viel Arbeit darauf an, diese Bücher zu entsäuern, damit sie nicht bald nur noch als Staubhaufen in den Regalen liegen.

    Umberto Eco hat mal in einem Essay dafür plädiert, was immer man bekommen kann einzuscannen und an Druckstationen in jeder Bibliothek gegen eine Gebühr sich als Buch ausgeben zu lassen. Dafür wäre keinerlei Urheberkram nötig. Mittlerweile wäre das realisierbar. Es wird nur nicht gemacht, weil noch kein Geschäftsmodell vorliegt, das diese Idee zu einem multimilliarden generierenden Produkt macht.

    Greetings Comrade

  18. Terrance sagt:

    Für Gamemanuals kann ich folgendes Projekt empfehlen: http://replacementdocs.com/news.php

  19. Svennö sagt:

    Ach, solange The 7th Guest noch läuft 😉

    In meine Erinnerung hatte das Spiel fantastische Grafik und lief super, ich hatte nämlich schon ein 4x CDRom Laufwerk…

  20. Gonzo sagt:

    Gibts iiiiirgendwo noch die Audiotracks die auf der 7th Guest CD drauf waren? Ich hab die irgendwann mal in den gängigen Quellen gesucht – erfolglos! :o<

  21. Harzzach sagt:

    Ich habe hier noch die zwei CDs mit Audiotracks herumfahren. Wenn Du willst, kann ich zwei bin/cue-Files machen und irgendwo online stellen, wo und wie es Dir lieber ist.

  22. miranda sagt:

    Es gibt auch auf diversen FTP Servern von Spieleherstellern(!) Sammlungen von Goodies, empfehlenswert sind da zum Beispiel:

    ftp://ftp.blizzard.com/
    ftp://ftp.ubisoft.com/ (jepp)
    ftp://ftp.atari.com/ (grössere Sammlung an Manuals)
    ftp://ftp.3drealms.com/
    ftp://ftp.infogrames.net/

    etc ..

  23. smartcom5 sagt:

    Ja, das Thema Interoperabilität und Erhalt kultureller Erzeugnisse, eh, was … Was für Erzeugnisse ?!
    Kultureller Natur, so, aus heutiger Zeit ?
    Was wäre denn heute noch schützenswert ?
    Ist doch eh nur noch produzierte Ware um des produzierens wegen …

    Oder ist 1984 jetzt in der Collectors-Edition in ’ner Steelbox neu aufgelegt worden?

    Ich versteh ja bis heute nicht, weswegen das Standardwerk für Diktatoren nicht wieder mit jedem Trauschein überreicht wird – hat Adolf doch auch gemacht – und heute gibt’s auch Keiner mehr freiwillig her.

    Spaß beiseite, wenn’s nicht so doppelplusungut wäre, könnt’ man fast drüber lachen …

    Ich versuch’ auch immer möglichst viele Versionen aus eben diesen Gründen zu behalten, nur die sch… schicken 3″-Laufwerke vom 6128 sterben wie die Fliegen, die Disketten selber dagegen sind fast unverwüstlich.

    Naja, es wird immer ein ewiger K(r)ampf bleiben, immer alles rüber zu retten.
    Die verschiedensten Kopierschutzmechanismen sind da nur das kleinste Übel, oft laufen die Titel ja nicht einmal mehr im Emulator.

    … sollte man den Fap Four eigentlich nicht ein mal sagen, daß sie den Kampf um Kopierschutz nicht gewinnen können ? 😀
    Irgendwann sitz’ ich eh wieder bei Oldtimer und tippe „Autorennen“ von Seite 26, Zeile 1 irgendwas ein – und freue mich über das neu aufgelegte druckfrische Hardcover Handbuch in Lexikon-Form. 😀

    In diesem Sinne

    Smart

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