The Downward Spiral

The Downward Spiral“ zählt für mich zu den besten Alben von Nine Inch Nails. Darin beschreibt Trent Reznor den seelischen, emotionalen Abstieg eines Menschen bis hin zu dessen Selbstmord. Mag sein, dass ich mich mit dem nun folgenden Vergleich ein wenig „arg“ aus dem Fenster lehne, aber angesichts der aktuellen Quartalsergebnisse von EA schoß mir diese Assoziation durchs Hirn.

Denn in der Abwärtspirale befindet sich der einstige Branchenführer Electronic Arts schon seit einer Weile. Aktueller Stand: Noch höherer Verlust als letztes Jahr, zusätzlich zu den 1000 Stellen vom Vorjahr werden nun nochmals 1500 Angestellte entlassen, über ein Dutzend geplante Titel sollen eingestellt werden.

„It’s in the game“ tönte es noch vor zehn Jahren selbstbewusst aus Trailern und Anzeigen. EA, das war DIE schier unüberwindliche Festung im Spielemarkt. Damals!

Einstige sichere Bänke im Angebotskatalog entpuppen sich als mittelprächtige Ladenhüter, weil der Kunde genug hat. Der Versuch, dem Umsatz neue Flügel zu verleihen, in dem man dem übersättigten Publikum neue IPs und Konzepte anbietet, verlief, wenig verwunderlich, nicht so erfolgreich, wie das für einen Konzern wie EA notwendig wäre. Man erzielt keine Umsätze in der gewohnten Höhe mit Spielen, die nicht dem gängigen Muster entsprechen. Man erzielt aber auch nicht mehr die gewohnten Umsätze mit den Spielen, die dem gängigen Muster entsprechen, weil der Kunde dafür nicht mehr begeistert werden kann. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt.

Ein Teufelskreis jedoch, dem auch andere Firmen unterworfen sind. Activision schwimmt zwar derzeit auf einer kommerziellen Erfolgswelle, befindet sich jedoch mit den Mega-Franchises „[insert music instrument] Hero“ oder „Call of Duty“ aber auf dem Scheitelpunkt dieser Welle. Weil der Markt nicht auf Dauer die ständigen Zuwachs(!)raten liefern kann, die für eine Firma dieser Größe erforderlich ist, um die Investoren bei Laune zu halten. Und sind die Investoren dauerhaft verärgert, ziehen sie ihre Anteile ab und einst große Konzerne stürzen in Sekundenschnelle ab, weil sie trotz solidem Tagesgeschäft und sich selbst tragenden Geschäftsmodellen DRINGENST auf die Gelder der Investoren angewiesen sind, um ständig neue Firmen/Konzepte/Ideen kaufen zu können. Firmen dieser Größe leben im Grunde nur noch in der potentiellen Zukunft ihrer Geschäftsprognosen, aus eigener Kraft kann man sich „dort oben“ nicht halten.

Ich werde mich zwar hüten, den Zweiten Großen Videospielcrash auszurufen, doch sehe ich am Schicksal von EA die feurige Schrift an der Wand, die von eben diesem zweiten Crash kündet.

Wäre ich CEO eines großen Publisher, was könnte man tun?

Schrumpfen. Kleiner werden. Flexibler werden. Mehr Nischen besetzen, anstatt sich nur auf die jeweils größte Teilmenge zu konzentrieren. Diversifizieren. Sprich, aus den Fehlern der Musikindustrie lernen, die dachte, man könne Musik als Produkt, wie Kühlschränke oder Schraubenzieher, nüchtern am Fließband herstellen und trotzdem weiterhin in Massen verkaufen. Die dachte, man könne den Leuten jeden Scheiss verkaufen, weil sie annahm, die kommerziellen Erfolge bestimmter Superstars und Castings-Bands ließen sich linear und vorhersehbar einfach in die Zukunft extrapolieren. Die dachte, man könne ein hochemotionales Ding wie „Musik“ bar jeder Emotion auf maximale Umsatzsteigerung trimmen.

Wäre ich aber tatsächlich CEO eines großen Publishers, ich würde einen Scheissdreck in dieser Hinsicht tun. Ich würde alles tun, um kurzfristige Erfolge zu erzielen, damit ich meine Boni sichern kann und nach mir doch die Sinflut. Würde ich das Ziel verfolgen wollen, die Firma kleiner zu machen, um ihre Existenz dauerhafter zu sichern, ich würde mir selber finanziell MASSIV schaden und würde zudem innerhalb weniger Stunden vom Aufsichtsrat abgesetzt werden, da dieser in der Regel aus Leuten besteht, die noch weniger in der Realität verwurzelt sind als ich.

Von daher … der Crash wird kommen, muss kommen. Der Crash ist untrennbarer Bestandteil eines Wirtschaftssystems, welches nur ewiges Wachstum kennt, somit aber mit der Wirklichkeit kollidiert, die kein ewiges Wachstum zulässt, so dass ein Crash unabdingbar ist, um vom neuen, niedrigeren Stand aus wieder zu wachsen, um das Heilige Wachstumsmantra nicht aufgeben zu müssen. Sprich, natürlich wird es nach der Abwärtspirale wieder aufwärts gehen … bis zum Scheitelpunkt, an dem sich wieder alles umkehrt.

Nein, ich habe keine Lösung für dieses „Problem“, die das Problem löst, ohne jedoch die Rahmenbedingungen zu ändern. Das einzige, was man hier tun kann, ist klein und flexibel genug zu bleiben, um die Schockwellen auszureiten, welche die dann fallenden einstigen Giganten auslösen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Corporate.

19 Kommentare zu “The Downward Spiral

  1. Sir Richfield sagt:

    Hoffentlich bekomme ich den noch mit. Kommen muss und wird einer, die Frage ist nur wann. (Und wie sehr da gerettet wird).Eigentlich hätten die Banken der erste Dominostein sein sollen…Kann aber nicht mehr lange dauern, da der "kunde" nicht mehr zwischen Not und Elend wählen mag. Das bekommt Nvidia hoffentlich mal als erster mit.Ich weiß ja nicht, was sie damit bezwecken wollen, dass PhysX nicht mehr mit Ati Karten läuft und auch bestimmte Motherboards nicht mehr unterstützt werden..Aber ich sehe nur, dass eine uralte 8800GTx noch alles aktuelle darstellt und PhysX jetzt nicht der Knaller ist. Und solange ich in AMD noch kein Vertrauen habe (gebranntes Kind), solange – jetzt kommts – brauch ich KEINE NEUE GRAFIKKARTE! Für mich win-win, für Nvidia eher ein loose.Bei Spielen auch so – wir wollten ja CoD 6 haben. Jetzt haben wir die Wahl zwischen Rotz und weiter CoD 4 spielen. Tja – 450,-€, die nicht über den Teich gegangen sind.Irgendwann wird es auch das letzte Konsolenkiddie begreifen, dass die Luft raus ist. Tut mir dann nur einen Gefallen – begrabt endlich den Namen Atari in der Wüste – ihr wißt schon, wo!

  2. Harzzach sagt:

    brauch ich KEINE NEUE GRAFIKKARTE!Keine Sorge, dafür gibt es eine Lösung. Wenn nach den Banken und anderen selbsternannten "gesellschaftsrelevanten" Branchen auch die Unterhaltungsindustrie Staatshilfen bekommt, gibt es mit Sicherheit eine Abwrackprämie für Hardware und sogar Software, damit die armen, armen Publisher nicht notleiden müssen.Und wenn das nicht helfen sollte, gibt es eine Zwangs-Konsumsteuer für alle Industrie- und Handelszweige, die nur überzeugend genug vor ihren jeweiligen Regierungen in Tränen ausbrechen.Bis zum bitteren Ende 🙂

  3. Look sagt:

    Das witzige, gestern erst die Nachricht bei heise das EA für 400 Millionen Dollar!!! eine Klitsche mit 10! Browserspielen (social games – weder die Firma noch die Spiele sagen mir auch nur annähernd etwas) übernommen hat, heute die Meldung wie viel Minus sie machen und wie viele den Job verlieren.http://www.heise.de/newsticker/meldung/EA-zahlt-bis-zu-400-Millionen-Dollar-fuer-Playfish-854532.htmlIch frage mich immer, wie passt das eigentlich noch zusammen?

  4. helaron sagt:

    Hallo Harzzach, lies Dir mal dieses Buch durch: http://www.amazon.de/Irre-behandeln-Falschen-Normalen-Seelenkunde/dp/3579068792/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1257870356&sr=8-1Dort wird sehr deutlich in allen Bereichen klar, warum die Nischen nicht besetzt werden, nach denen einige wenige noch streben… Traurig aber GANZ NORMAL.

  5. Joe sagt:

    Klar müssen Dinosaurier wie EA irgendwann sterben, damit Platz für neues ist. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann.10 Wachstum. Hype. Blase. Crash. GOTO 10

  6. Andreas sagt:

    Electronic Arts ist für mich das Sinnbild einer Busladung BWLer in den Neunzigern, die Execl-bewaffnet und fremd jeder kreativen Ader über die noch relative junge Industrie herfallen und sie in eine möglichst nüchtern funktionierende Dividentenabwurfanlage umfunktionieren versuchen. FIFA & Co. schienen das Konzept ja auch zu tragen.Bullfrog, Westwood, Origin… Was blieb von diesen Videospielschmieden? Vielleicht noch ein Command & Conquer Franchaise, der jährlich irgendwie gemolken wird.In ihrem Herzen ist die Videospielindustrie eine kreative Industrie. Wer NUR NOCH die Interessen der Aktionäre regieren lässt, fällt früher und später auf die Klappe. Und genau das passiert – jetzt.—Wer noch Anzeichen für einen Videospielcrash sucht soll mal einen Blick ins Konsolenlager werfen, wo Nintendo gerade völlig ratlos auf dem Scheitel der WII-Casualverkaufszahlen herumsteht und keinen Plan hat, wie's nun weiter gehen soll, nachdem der Markt der Abundzu-Gamer abgegrast scheint (siehe Verkaufszahlen).Sir Richfield hat Recht – demnächst bekommt E.T. in der Wüste Besuch von einem Containerschiff voller WII-Musik-Packungen 😉

  7. Sir Richfield sagt:

    Ich hoffe, ich werde jetzt nicht… Ach, selbst wenn:Ich finde Wii Music witzig.(…aber auch nicht mehr, leider)

  8. Calibrator sagt:

    Harzach hat völlig Recht und das hier ist der Kernsatz:"Weil der Markt nicht auf Dauer die ständigen Zuwachs(!)raten liefern kann, die für eine Firma dieser Größe erforderlich ist, um die Investoren bei Laune zu halten."Gerade der zweite Teil des Satzes ist der Grund für allen Übel und auch der Grund, warum sich nichts ändern wird – bis es wieder zum großen Reset kommt und alles von vorne beginnt, nur noch brutaler, noch schlimmer.Wer allerdings ernsthaft glaubt, dass sich dieser Milliardenmarkt irgendwann mal friedlich auf viele kleine, flexible und gesunde Mittelständler permanent aufteilen wird, ist unheilbar naiv.Natürlich wird es weiterhin kleine Firmen mit kreativen Produkten geben, auf die wir uns stürzen und damit Riesen den Grund geben, diese kleinen Firmen zu vereinnahmen, weil die Produkte "schön ins Portfolio passen".Es wird auch immer Firmen geben, die von ihren Besitzern an Riesen wie EA verscheuert werden – und das ist die andere Seite der Aufkäufe: Wir wollen mal nicht vergessen, dass die wenigsten "genialen kleinen Firmen" nicht gewaltsam in EA aufgegangen sind, sondern von ihren Besitzern freudestrahlend ob der vielen Knete abgestoßen wurden!Und ja, das gilt auch für andere Firmen, wie z.B. Rare, die heute keine Rolle mehr am Markt spielen – weder umsatztechnisch, noch kreativ.

  9. Anonymous sagt:

    Als begeisterter (recht neuer) Leser Deines Blogs ist mir heute zum zweiten Mal aufgefallen, dass Du Parallelen zwischen den negativen Entwicklungen am Game- und Musikmarkt ziehst. Deine Argumentation mag da teilweise richtig sein, allerdings ist nach wie vor die Bereitschaft zum unbezahlten Beschaffen ihrer/seiner Lieblingsmusik Hauptgrund Nummer 1 für das Abschmieren der Musikverkäufe.Und das betrifft eben nicht nur die Konserven-Major's sondern leider auch die kleinen…

  10. Sir Richfield sagt:

    Ja und? Wo ist der Unterschied zur Videospielindustrie?Warum sind es in beiden Fällen eigentlich nur die Majors, die so heulen? Die haben ja Zeit dazu, die anderen haben genug damit an der Backe ihr Zeug an den Majors vorbei zu verkaufen, müssen arbeiten.Die Probleme beider Branchen sind absolut identisch, bis hin zum Verheizen von Kreativen und extremes Anpassen an den selbst geschaffenen Mainstream, garniert mit der Verwunderung, dass der Kunde übersättigt werden kann.

  11. Harzzach sagt:

    allerdings ist nach wie vor die Bereitschaft zum unbezahlten Beschaffen ihrer/seiner Lieblingsmusik Hauptgrund Nummer 1 für das Abschmieren der Musikverkäufe.Eine Behauptung, die nicht durch stete Wiederholung, sondern nur durch entsprechende Beweise Gültigkeit erlangt. Da in der gleichen Zeit, trotz enormer Zunahme der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen in den Haushalten, die Umsätze der Film- und Spielebranche zT. zweistellig jährlich gewachsen sind, OBWOHL sich jeder Film und jedes Spiel natürlich asap im Netz findet, haben die Umsatzverluste der MI wohl eher ihren Grund in einer Verlagerung der Konsumausgaben wegen zunehmender Unattraktivität der Neuerscheinungen. Denn der Reallohn ist in den letzten zehn Jahren nicht gestiegen, er stagniert.

  12. Andreas sagt:

    Von mir aus kann jeder sein Studio an EA verkaufen, egal ob er die finanzielle Sicherheit geniessen möchte, nicht beim nächsten schlecht verkauften Titel pleite zu gehen, ob er meint weniger Grafiker zu brauchen wenn er die Herrschaaren von Malern bei EA einsetzen kann, oder er keinen Bock mehr auf Videospiele hat und sich lieber mit dem gewonnen Geld Richtung Mond schiessen lässt.Was ich dabei aber nicht verstehe ist die extreme Kurzzichtigkeit, mit denen die eingekauften Marken eingesetzt werden, oder besser in den meisten Fällen nicht. Zumindest -mittelfristige- Planung wäre angebracht.Ich glaube da EA schon teilweise den Braten gerochen hat und durch neue Franchaises wie Dead Spaceoder den Zukauf von Bioware etwas zu streuen versucht hat. Ich glaube aber, das reicht nicht. Und die nächste Mangerriege bei EA nach dieser Krise wird Bioware ausweiden, statt aufzubauen, da verwette ich meinen Hintern drauf – EA kann nicht anders. Das sind die bösen Gene.

  13. Andreas sagt:

    Ach ja, und danke für den Ohrwurm ;-)"You let me violate youYou let me desecrate youYou let me penetrate youYou let me complicate youHelp me; I broke apart my insides…"

  14. Sir Richfield sagt:

    Andreas, das Problem ist ja nicht, dass sich EA an neuen Franchises versucht – ich fand Mirror's Edge und Dead Space ja sehr mutig. (Und DS tatsächlich auch recht gut.)Das Problem ist, dass die mit dem Ziel an diese Dinge gehen, dass die aus dem Stand Megaseller werden sollen. Das KANN einfach nicht klappen. Da muss man so realistisch sein und die Erwartungen ein wenig anpassen.Wie EA denkt, sieht man wunderbar an der Wii: Erst mal ignorieren, die NFS/Sportspiel Meute will jedes Jahr ihr Vollpreis Update auf HD, die Mickerkonsole kann nix.Dann – als die Verkaufszahlen beide NextGen Konsolen locker rechts überholt haben Panik bekommen, da ist ja ein Markt (HUCH!!!). Dann einen miesen Rotz nach dem nächsten schlechten Port auf die Konsole werfen.Und sich DANN hinstellen und Nintendo die Schuld geben, dass sich Anteilsmäßig so wenig Spiele für die Wii verkaufen.Ja Leute, wenn man nicht nur die Zielgruppe nicht begreift, sondern an der noch aktiv vorbeiproduziert, muss man sich nicht wundern.Warum noch keiner auf die Idee gekommen ist, die geringeren Produktionskosten an den Kunden weiter zu geben ist mir auch ein Rätsel.Boom Blox ist ein recht witziges Spiel, was Amazon mir netterweise für 10,-€ überlassen hat. Bis der zweite Teil angekündigt wurde, da waren plötzlich beide Teile wieder für den Vollpreis da.Das klingt jetzt grafikgeiler als ich bin, aber ich zahle KEINE 50,-€ für simple Klötzchengrafik.(Als treuer Verlierer des Krieges Ich zahle 45,- für gut designte Lowpoly Grafik, wie Super Mario Galaxy, Zelda, Smash Brothers, Metroid Prime 3… und hör auf, mich so anzugucken, Prime Trilogy – ich habe Euch drei Teile schon…)Mein Wahlspruch ist "Kein Wii Spiel über 30,-€" und dabei bleibe ich.(Dennoch sollten da jetzt ca. 500€ im Schrank stehen. Ich guck mal die Publisher durch, aber EA ist selten.)

  15. Calibrator sagt:

    > Ich zahle 45,- für gut designte Lowpoly Grafik, wie Super Mario Galaxy, Zelda, Smash Brothers, Metroid Prime 3…"Low Poly Grafik"LOL – Ihr verwöhnten Bübchen!Auf C64 gab es noch "low poly"…

  16. Harzzach sagt:

    Hey, Castle Master auf dem Brotkasten. Geilste HighRes-Polygraphik, die ich damals gesehen habe. War schliesslich auch die erste 😉

  17. Sir Richfield sagt:

    Calibrator, sie sind mit Verlaub ein Idiot.Mehrere Posts lang verteidige ich meinen Wii Besitz und weise darauf hin, dass ich sehr viel Spaß mit ihr habe.Die Aussage "Low Poly" ist in der Tat nur auf die Anzahl der Polygone im Vergleich zu den sogenannten Next Gen Konsolen zu betrachten.Zudem steht in dem Abschnitt, dass mir gutes Design mit weniger Polygonen lieber ist als mieses mit Tonnen davon.Mich jetzt als verwöhntes Bübchen darzustellen, weil ich die Wahrheit sage tut schon weh.Und über den C64 sollten wir nicht anfangen – wenn die "Damals war alles besser" rosa Brille mal weg ist, dann beginnt der Schmerz. Dafür muss man nur diesen Blog hier lesen und sich vom Augenkrebs berichten lassen, den der Verfasser leider immer wieder bekommt.

  18. Joe sagt:

    Letzlich müssen Produktionskosten und Verkaufspreis in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen. Dieses Verhältnis hat sich seit der C64-Ära verschoben.Die Zeiten, wo man mit einem Mini-Budget Vollpreis-Spiele verkaufen konnte, sind eben vorbei.

  19. Deagle sagt:

    naja ich denke einfach das Harzach eines der grundprobleme aller AGs verstanden hat. die dinger bauen auf WACHSTUM DES WACHSTUM, alles drunter ist für diejenigen die GELD ZU VIEL haben einfach für investitionen nicht interessant.ist egal ob wir über spiele, filme, games, bücher, turnschuhe, katzenfutter reden. sobald die dinger den familienbetrieb verlassen greift dir obige regel.grußd.

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