Gerade rechtzeitig

Da ich meinem schwächelnden System aus gutem Grund keine fordernde Leistung mehr abverlange, sprich, ich dann doch nicht versuche plötzlich „Crysis“ zu spielen, ist es schön zu sehen, dass der Gamer-Gott mich in diesen schweren Stunden nicht verlässt und mir (quasi als Demo) eine Web-Version von „Galactrix“, dem Nachfolger des fürchterlichen, schrecklichen, geradezu gemein gefährlichen „Puzzle Quest“, zur Verfügung stellt.

Ich habe zwar immer noch nicht so richtig verstanden, aus welcher Schwerkraftrichtung nachrutschende Steine kommen, aber wie man die eigenen Schilde aufbaut und die des Gegners Schilde dauerhaft senkt, das wird schnell klar. Und wer gewinnt, der wird den Eindruck nicht los, dass hier jemand beim Verfassen der Siegesfanfare ein klein wenig zuviel Battlestar Galactica (1978) gesehen, bzw. gehört hat 🙂

Alles in allem, nach nur wenigen Minuten stelle ich fast schon resignierend fest, dass ich zwar in wenigen Wochen einen neuen, diesmal funktionierenden Rechner unter dem Tisch stehen habe, ich meine Zeit aber wohl mit diesem Kleinod der sinnlosen Minutenverschwendung verbringen werde, sobald es in Bälde erscheint. Ich klicke und klicke und formiere Reihen und sammle Energie und feure Laser und zerplatze in tausend eisige Nadeln, wenn mein Schiff explodiert oder zeige der nun mir gegenüber treibenden Trümmerwolke triumphierend meinen Mittelfinger. Must have! Unbedingt!

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16 Kommentare zu “Gerade rechtzeitig

  1. fossey sagt:

    Darauf warte ich auch schon gespannt wie eine Wäscheleine.Ich hab Puzzlequest glaub ich wirklich komplett durchgespielt und jedes Nebenquest gelöst.Der Suchtfaktor liegt da eindeutig im rot blinkenden Bereich,

  2. Look sagt:

    Mich wundert es, das der Senior noch keine Beitrag über den Erfolg von „World of Goo“ abgesetzt hat, wann konnte ein Indie Game schon mal die Top5 der PC Verkaufscharts von Nordamerika erringen (ja es steht auf Platz 1 – gezhält werden nur Box Versionen, kein Steam o.ä.).http://www.gamasutra.com/php-bin/news_index.php?story=21886PCNorth America: 1. World of Goo (Brighter Minds), 2. World of Warcraft: Wrath of the Lich King (Blizzard), 3. Fallout 3 (Bethesda), 4. Left 4 Dead (EA Games), 5. Hoyle Card Games 2009 (Encore).“The 2D Boy-developed World of Goo takes top honors in PC platform sales in North America this week, beating out formidable names like World of Warcraft: Wrath of the Lich King and Fallout 3. Left 4 Dead maintains a strong chart presence, meanwhile, as Hoyle Card Games 2009 bumps Spore out of the regional top five.“Das gibt doch Hoffnung oder nicht?

  3. Rainbear64 sagt:

    *Heul* jetzt habe ich es gerade geschafft mich von Puzzle Quest zu lösen, da bringen die ein Nachfolgespiel heraus…..Habe es gerade angetestet…Nein, das macht aber wieder süchtig oje oje

  4. Harzzach sagt:

    Mich wundert es, das der Senior noch keine Beitrag über den Erfolg von „World of Goo“ abgesetzt hatWas daran liegt, dass der Herr hier davon gar nichts mitbekommen hat :)Sehr schön zu erfahren, sehr schön!

  5. Yuri sagt:

    Also ich fand Puzzle Quest ja doof.So, nun ist’s raus.

  6. Harzzach sagt:

    Geh in die Ecke und schäm Dich. Echt jetzt. PQ doof finden geht ja mal gar nicht! 😉

  7. Nilpferd sagt:

    Also mir war PuzzleQuest zu schwer, vor allem, weil die Gegner mitleveln und so immer schwerer statt leichter werden.Und wenn ich 10 mal an ein und dem selben Gegner scheitere wird das Spiel für immer verbannt! Aber soweit ich weiß kennt man mein Problem hier zur genüge.

  8. Harzzach sagt:

    Zugegeben, PQ kann zu extremen „Spiel aus dem Fenster werf“-Anfällen führen, da der Zufallsfaktor vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden die beste und ausgefeilteste Strategie in Windeseile zerstören kann. PQ täuscht den unvoreingenommenen Spieler. Es gauckelt ihm vor, dass man durch strategisches Spielen gewinnen kann. Dummerweise trägt eine gute Strategie aber nur zu einem Viertel zum Sieg bei. Der Rest ist einfach stures Weiterspielen und viel Glück.Unerfahrene Spieler (oder Leute, die vorher keinen Char-Guide gelesen haben) tappen ruckzuck mit ihrem Char in der „Verskillt“-Falle und können sich vor allem den Kampf gegen den ersten, großen Boss-Gegner in die Haare schmieren. Keine Chance zu gewinnen. PQ leidet, um es mal in Gaming-Terms zu sagen, massiv unter Balancing-Problemen.Hat man sich damit jedoch abgefunden oder spielt PQ einfach auf „Leicht“, dann kann man damit sorgenlosen Arcade-Spass haben.

  9. afo sagt:

    So wie sich dein Blog entwickelt solltest du mal den, der indiegamer.blogspot.com auf sich laufen hat (aber nicht nutzt) kontaktieren. :-)Ich finds jedenfalls interessant.

  10. Anonymous sagt:

    Hallo,vielen Dank für den Link zu dem Spiel, allerdings ist das ja wesentlich mehr vom Glück bestimmt als von Taktik oder Strategie, was ich persönlich ziemlich blöd finde.Also für ein Zufallsspiel, lohnt sich das Geld ausgeben nicht, das ist ja dann mehr Frust als Freude.Gruß

  11. Deagle sagt:

    also mir persönlich is die zufallskomponente auch zu gross.Man weiss ja nie in welche Richtung das Feld rutscht, kann also quasi gar nicht planen.GrußD.

  12. Look sagt:

    Ich habe PuzzleQuest nicht gespielt, die Demo war also jetzt das erste mal, das ich mit dem Kampfsystem in Berührung gekommen bin – 9 Versuche, um 1x zu gewinnen und das mit Glück (die nachkommenden Kugeln haben nach einem Doppeldreier einen weiteren Minendreier gebildet).k.A. was man daran finden kann, die Zufallskomponente ist mir eindeutig zu groß, da sind mir Modifikationen des rundenbasierenden Kampfes ala Baten Kaitos weit lieber.

  13. Tim sagt:

    Arg, Puzzlequest grad zum 3ten mal durchgespielt und dann das! Gott sei dank reisst mich die Webdemo hier nicht so vom Hocker, zu langsam, zu zufällig. Aber Puzzlequest zu schwer? Verskillen? Alles was man in dem Spiel braucht ist ein bisserl Geduld beim Gegenstände schmieden (irgendwann klappts, das ist dann wirklich Glück) und einen Troll Ring. Alles andere geht von allein 😉

  14. Kristian sagt:

    Motivation des Tages, sich ein anderes Spiel zu suchen: Ich musste mir grad von meiner Frau erklären lassen, wie das Rutschen der Steine beeinflusst wird -_-Das Bewegungsrichtung des ersten Steines bestimmt den Nachrückrichtung der folgenden Steine… zumindest die Steine des Spielers. Beim Gegner sieht es andersrum aus.

  15. Harzzach sagt:

    Das Bewegungsrichtung des ersten Steines bestimmt den Nachrückrichtung der folgenden Steine*patschpatschaua* Himmel, natürlich … Glückwünsche an Deine Frau! 🙂

  16. Deagle sagt:

    omg… I SEE!Thx

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