Die Angst des Sklaven vor dem, was er nicht kennt

Ich gebe zu, ich übertreibe mit den folgenden Zeilen maßlos. Ich verallgemeinere und simplifiziere und spitze zu, wie man dies normalerweise nur macht, wenn man die Massen mit populistischen Thesen aufhetzen möchte. Dennoch ist es mir ein tiefes Bedürfnis die folgenden Zeilen zu verfassen. Ich WILL hier ein Pamphlet ablassen! Quasi die Predigt zum Wochenende 🙂

Wenn man, vor allem in den letzten Wochen, diverse Diskussionen zum Thema DRM verfolgt hat, kann man bei manchen Teilnehmern der Diskussion eine ganz bestimmte Haltung ausmachen. Es ist die Haltung derjenigen, die zwar rein rational die Argumente von DRM-Gegnern nachvollziehen können, ab und an sogar zustimmen, die aber trotzdem den letzten Schritt nicht gehen wollen. Der letzte Schritt, der in einem Boykott, in einem strikten Kaufverzicht eines mit DRM versehenen Produktes besteht.

Warum? Warum will man diesen letzten Schritt nicht gehen?

Weil man der Meinung ist, dass man sich doch lieber entmündigen lassen möchte, bevor man gar keine Spiele mehr hat.

Und das ist meiner unbescheidenen Meinung nach, nichts weiter als die Angst des Sklaven vor der Freiheit, weil es keine sicheren Zellen und keine regelmäßigen Mahlzeiten (so gering sie auch sein mögen) und keine klaren Strukturen gibt. Weil die Freiheit unsicher und unbestimmt ist, zieht man die Übersichtlichkeit der Zelle dieser Unsicherheit vor. Weil man sich nicht vorstellen kann, wie man diese Freiheit nutzen kann. Weil man es nicht weiß. Dann doch lieber, so übel es auch sein mag, die Verantwortung für das eigene Leben abgeben und sich versklaven lassen. Man fürchtet lieber das, was man kennt, anstatt sich den Gefahren auszusetzen, die noch unbekannt sind.

Das römische Imperium baute seine Macht auf der Arbeitsleistung seiner Sklaven auf. Sklaven, die mit zT. perfiden Methoden und einem tiefen Verständnis menschlichen Verhaltens daran gehindert wurden, auch nur ansatzweise einen Gedanken an Widerstand zu entwickeln. Was heute die Furcht vor dem Terrorismus oder der Bombe ist, war dem römischen Bürger die Furcht vor einem Sklavenaufstand. Ausgrabung von Bergbauanlagen und Sklavenlagern legen eindrucksvoll dar, wie die römischen Herren Kontrolle ausüben konnten. Die größte Stütze der damaligen Slavenhaltergesellschaft war aber der Umstand, dass die Sklaven (oft schon in Sklaverei geboren) gar nicht wussten, dass es eine Alternative gibt. Sklaverei wurde einfach als „das ist eben so“ hingenommen.

Und so denkt sich der heutige Sklave der Industrie, dass er eben DRM hinnehmen muss, will er in Zukunft noch Spiele zocken. Weil er der Meinung ist, dass es Spiele natürlich nur von EA, Activision und Co. gibt. Wer zocken muss, muss sich arschficken lassen. Oder *gasp, schock* auf’s Spielen verzichten, was angesichts der Hohlheit des Lebens vieler unserer Bürger durchaus eine erschreckende Vorstellung ist. Dieser Mensch weiß nicht, dass es Spiele auch abseits des ausgetretenen Pfades, abseits der üblichen Strassen und Wege gibt. Und wenn er einmal diese Alternativen kennenlernt, dann verzieht er mißmutig das Gesicht, weil diese Alternativen eben nicht so hübsch bunt aussehen wie die üblichen Mainstream-Produkte. Und weil sie oft genug nicht so bequem zu beziehen sind, wie die üblichen Mainstream-Produkte. Weil ihm der schöne Schein wichtiger ist als der Inhalt. Dieser Mensch ist Sklave seiner eigenen Vorstellungswelt und merkt daher auch nicht, in welche Abhängigkeit er sich damit begibt.

Lass Dich Arschficken oder es gibt keine Spiele mehr!
Oh nein, keine Spiele?? Schnell, Hose runter, Vaselinetube hinlegen, los, gibs mir!

Und? Was kann man dagegen tun? Sich arrogant und überheblich als „Wissender“ über die Dummheit der „Unwissenden“ auslassen? Die EA-Konzernzentrale mit sich sehr schnell ausbreitenden Luftdruckwellen und wärmenden, hübsch orangefarbenen Flammen neu dekorieren? Oder Geduld mit diesen Leuten haben? Sie aufklären? Ihnen Alternativen zeigen? Ihnen die Angst vor einer Welt ohne BlitzBlendVorgauckel nehmen? Oder sie einfach in ihrer Welt lassen und sich darauf zu konzentrieren, wenigstens das eigene Leben selbstverantwortlicher zu gestalten, weil Fanatismus und Zwangsbeglückung nur alles schlimmer machen?

Nun, man könnte allerdings auch den Begriff „Spiele“ durch vieles andere ersetzen und damit beginnen, sich WIRKLICH mal Gedanken darüber zu machen, was wir nur deswegen als gegeben hinnehmen, weil wir nichts anderes kennen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

21 Kommentare zu “Die Angst des Sklaven vor dem, was er nicht kennt

  1. Warwolf sagt:

    Komisch. In etwa das Gleiche geht mir immer durch den Kopf, wenn ich an die armen Windows- und MacOS-Benutzer denke 😉

  2. Malle sagt:

    Hmn, das ganze hatt schon was Anarchistische…Ersetzt nur mache wörter durch sowas wie ‚Arbeit‘ und ‚Geld’und zack, gehts schon garnichtmehr um Spiele^^Der Trampelpfad zur Indyspeisung scheint gefährlich, da hungert man lieber im Majorarbeitslager…Traurig…

  3. Jonathan Kelt sagt:

    Vielleicht sollte man mit dem Begriff Sklaverei etwas vorsichtiger umgehen – auch wenn du in deiner Einleitung ja geschrieben hast, dass dein Text eine bewusste Überspitzung und Provokation ist.Aber das ist natürlich klar – ich wollte es nur noch einmal „laut aussprechen“.Ich glaube, dass das Heil – nicht zum ersten Mal – schlicht formuliert in der Aufklärung liegt. In diesem Fall also darin, dass ein Spieler dem anderen sagt und zeigt, dass es Spielealernativen abseits der großen Publisher und Entwicklerstudios gibt. Gute Spiele, legal beziehbar zu fairen Preisen, die man gerne bezahlt.Für Aveyond2 hab ich gerne rund 16 Eu bezahlt und dafür ein super oldschool-Japano-Rollenspiel bekommen und mit Stonekeep (danke für den gog Link) kann ich endlich mal wieder ein paar Dungeons unsicher machen.Spielt weiter.

  4. Harzzach sagt:

    Für Aveyond2 hab ich gerne rund 16 Eu bezahlt und dafür ein super oldschool-Japano-Rollenspiel bekommenAber, aber … das sieht doch scheisse aus! So voll alt und so :)Ja, Aveyond ist was feines. Wollte ich schon lange was drüber schreiben.Und ja, natürlich ist Aufklärung und Informieren des beste, sogar der einzige Weg, um vielerlei Probleme zu lösen. Dauert nur lange, ist mühsam und oft genug wird man während der eigenen Lebenszeit keine Besserung feststellen können. Es ist trotzdem der beste Weg. Alles andere, der schnelle, der einfache Weg führt (hier hat sich George Lucas fett bei diversen asiatischen Philosophien bedient) tatsächlich zur Dunklen Seite der Macht.

  5. Tim sagt:

    Einerseits hast du natürlich grundsätzlich recht, andererseits quält DRM die Leute halt nicht genug um konsequent boykottiert zu werden. Ich nehme mal mich als Beispiel … ich bei ein aufgeklärter Mensch und erkenne durchaus die Probleme und Einschränkungen DRM verseuchter Software. BUH! Aber, ich liebe Sportspiele. Basketball, Eishockey, Fussball, you name it. Mit aktuellen Lizenzen, weil man ist ja auch Fan. Und da kommt man automatisch zu EA und damit automatisch zu DRM. BUH!Wenn ich mir jetzt mal die Pros und Kontras anhand FIFA09 anschaue:+ keine DVD mehr im Laufwerk benötigt: Klasse, das hat genervt.- Nur x-mal installierbar: betrifft mich nicht, ich bastel nur 1x jährlich (wenn überhaupt) an meinem Rechner. Ich verkaufe keine Spiele (grad Sportspiele spiele ich oft 2-3 Jahre lang).- Onlineaktivierung: stört mich nicht unbedingt, der Rechner ist eh permanent online. Bei FIFA werden sogar noch aktuelle Infos reingeladen (Form der Spieler aus der Realität, Podcasts zum Spiel), das ist ganz witzig. – Privacy-Risiko. Klarer Nachteil, hier muss ich EA vertrauen, dass sie ihre Finger bei sich behalten. Wobei mein Spielerechner sauber ist und keinerlei wichtige persönliche Daten trägt. In der Summe stört mich DRM praktisch momentan erstmal garnicht. Ich sehe die Gefahren (Privacy, Abschaltung der DRM-Server) und auch die grundsätzlichen Probleme, aber es hält mich nicht vom Kauf ab, wenn ich ein Spiel wirklich haben will. Um im Bild mit der Sklaverei zu bleiben … solange ich als Sklave die Nachteile der Unfreiheit nicht praktisch erfahre, werde ich mir gut überlegen ob der Aufstand es wirklich wert ist. Bitter, aber Realität in der breiten Masse, ohne die auch heutige Gesellschaften kaum funktionieren würden.(Viel mehr nervt mich der unterirdische Support von EA bei Bugs. Aber das war auch schon in Pre-DRM-Zeiten so.)

  6. Deagle sagt:

    NunjaKlar kann ich mir 2 oder 3 Rechner hinstelln.. einen für wichtiges, einen zum zocken und einen fürs surfen.Brauche dann halt vielleicht bald mehrerer fürs zocken weil sich die dvds und die verschiedenen rootkits nicht verstehen… aber was solls. Rechner gibs ja ab 1000€.. einen pro spiel.. null problem.wenn wir schon dabei sind, wie wärs mit einem wohnort pro rechner, denn die gestapodrm will ja auch life sehen was ich so treibe.Genug geschwalle…DRM fällt unter „wehret den Anfängen“ .. und nirgendwo ist das einfacher als beim „Konsumgut“ Software / FIlm weil es einfach SOOOO viel gibt was ohne DRM daherkommt. was jucken mich die 2-3 „blockbuster“, wenn es noch 20 andere, ähnlich gute spiele ohne DRM gibt? NOCH HABEN WIR DIE MÖGLICHKEIT durch selektion zu bestrafen, wenn wir das jetzt nicht tun landen wir in 5 Jahren bei „pay per hour“ oder wie bei liedern schon angedacht „Pro Anhören bezahlen“GrußD.

  7. Tim sagt:

    Pay per hour fände ich ein absolut gangbares Modell, wenn die Preismodelle stimmen. Das hätte für Entwickler/Publisher und Kunden durchaus Vorteile. Wenn sich z.b. [insert gehypten öder-0815-Grafikblender] nach 1h Spielzeit als öde erweist, bleibt’s bei gezahlten Stunde. Wenn [insert Oldschool-Gamer-Juwel] nach 5 Jahren immer noch von diversen Leuten rauf und runter gespielt wird, fliesst evtl. sogar weiter Kohle, die es vielleicht sogar ermöglicht, das Spiel immer weiter auszubauen und up-to-date zu halten. Für’s gute Spiel zahle ich dann über die Jahre 100 Euro (statt 1x 50 und dann nochmal 50 upfront für die verhunzte Sequel), für den Griff ins Klo fließen 2 Euro und tschüss. Natürlich besteht die Gefahr, dass Spiele dann über Laufwege und sonstige Tricks in die Länge gezogen werden, aber das beiihaltet die Gefahr, dass der Kunde sich entnervt abwendet.Voraussetzung wäre natürlich ein vernünftiges Micropayment-System.

  8. Yuri sagt:

    Aber dadurch werden Kacknoobs wie ich, die fuer alles doppelt so lange brauchen, total benachteiligt :(Ausserdem wuerd ich mir beim Spielen dann vermutlich irgendwie gehetzt vorkommen… und so soll’s ja eigentlich auch nicht sein, oder?

  9. Harzzach sagt:

    Aber dadurch werden Kacknoobs wie ich, die fuer alles doppelt so lange brauchen, total benachteiligtDa schliesse ich mich an. Das ist vielleicht bei passiven Medien wie Filmen sinnvoll, wenn man nur für das zahlt, was man anschaut, doch bei aktiven Medien wie Spielen ein wenig, ähhh, deplaziert.

  10. Tim sagt:

    Aber dadurch werden Kacknoobs wie ich, die fuer alles doppelt so lange brauchen, total benachteiligt.Warum eigentlich? Du hast 20h Spass bis zum Ende, das ein gehetzter Powergamer in 6h erreicht. Vielleicht würde so ein Bezahlmodell eine Rückbesinnung auf das fördern, was beim Spielen zählt -> Spass in der Freizeit. Und vielleicht würdest du sogar erfahren, dass du garnicht so kacknoobig bist wie du denkst, sondern dass der versammelte Powergamer-Kindergarten halt einfach von 10 bis 3 Uhr vorm Rechner rumgammelt und dann einen auf dicke Hose macht. Würde WOW nach gespielten Stunden statt nach Monaten mit Spielerlaubnis abgerechnet, würde ich sicherlich noch die eine oder andere Stunde einfach durch Azeroth trotten. Aber 13 Euro im Monat zahlen und damit noch die Kinder subventionieren, die dir dann erklären was du für ein Kacknoob bist, nein danke 😉

  11. Harzzach sagt:

    Warum eigentlich? Du hast 20h Spass bis zum Ende, das ein gehetzter Powergamer in 6h erreicht. Vielleicht würde so ein Bezahlmodell eine Rückbesinnung auf das fördern, was beim Spielen zählt -> Spass in der Freizeit.Bist Du Dir da sicher? :)Nein, zahlen pro Spielstunde ist eine selten dämliche Idee. Eine ziemlich selten dämliche Idee. Ein Film hat eine exakt definierte Länge. Da kann man so ein Modell noch akzeptieren. Ein Spiel als aktives Medium HAT ABER KEINE exakt definierte Spieldauer. Wer sich hier Zeit lässt, bei dem wird kräftig abkassiert. Wer bei diesem Modell sich ganz entspannt und gelassen Zeit nimmt, der benutzt entweder einen Crack und muss nichts zahlen oder er hat soviel Geld, dass es auf die paar hundert Euro nicht ankommt.

  12. Tim sagt:

    Selten dämlich … soso. Und dann kommst du mit etwas das eine exakte Länge hat (Film) und dann pro Stunde bezahlt werden soll … so ein Schmarrn. Schau dich doch mal um in der Welt der Freizeitaktivitäten. Tennis-, Squash oder Fussball-courts. Miete pro Stunde. Billard: Stundenmiete in Billardsalons, pro Spiel in der Kneipe. Kino: einmaliger Eintritt. Es gibt alle Modelle und alle funktionieren auf ihre Weise.Warum gerade für Computerspiele ein Stundenmodell nicht funktionieren sollte, musst du mir mal vernünftig erklären. Und komm mir nicht mit den Crackern, die unterminieren alle Modelle gleichermaßen.

  13. Harzzach sagt:

    Warum gerade für Computerspiele ein Stundenmodell nicht funktionieren sollte, musst du mir mal vernünftig erklären.Nochmals: Wer sich Zeit lässt, muss mehr bezahlen. Wer entspannt zocken will, muss mehr bezahlen. Wer nicht so gut ist und für einen Abschnitt mehr Zeit braucht, muss mehr bezahlen. Wer zB. nicht seine Questabfolge und Laufwege optimiert, muss mehr zahlen, weil es länger dauert. Und das soll für den Kunden attraktiv sein?Ich denke nicht …

  14. Tim sagt:

    Nochmals: Wer sich Zeit lässt, muss mehr bezahlen. Ich denke es kommt auf die Sichtweise an. Zahle ich dafür, dass ich vom Spiel eine lineare Geschichte erzählt bekomme? (Dann hast du recht). Oder zahle ich dafür, dass ich Zeit in einem Spiel verbringe, vollkommen egal was ich mit dieser Zeit anfange. (dann habe ich recht). Klar kann ich in ein paar Stunden durch ein Rollenspiel hetzen, dabei am besten noch meinen Charakter hochcheaten. Dabei sehe ich deutlich weniger vom Spiel als ein Genußspieler, der sich die 3-fache Zeit lässt (und mehr bezahlt). Ich bekomme aber die Endsequenz deutlich billiger zu sehen, falls das mein Ziel ist. Für alle Spiele, die keine Geschichte erzählen oder nur eine nebensächliche (Sportspiele, Simulationen, Grind-Spiele, MMOs) ist das Stundenmodell aber viel gerechter. Und wichtig wäre auch ein vernünftiges Preismodell (und da habe ich meine Zweifel, ob die Branche der Versuchung wiederstehen kann). Mehr als 1-2 Euro die Stunde darf es nicht kosten.

  15. Joe sagt:

    Hmn, das ganze hatt schon was Anarchistische…Ersetzt nur mache wörter durch sowas wie ‚Arbeit‘ und ‚Geld‘ und zack, gehts schon garnichtmehr um SpielePaßt aber gut zusammen. Wer nichts anderes als die Schuldenabzahltretmühle kennt, der hat auch mit DRM kein Problem.In der Summe stört mich DRM praktisch momentan erstmal garnicht.Dazu hat irgendjemand mal einen schlauen Satz gesagt: Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.

  16. Christian sagt:

    Direkte Vergütung im Verhältniss zur Spielzeit?Bloß nicht!Seit dem Pong Automaten brauche ich das nicht mehr. Die Spieleindustrie interessiert sich nämlich einen Dreck dafür was *du* fair findest, sondern wird dir recht schnell so viel Kohle wie nur möglich abknöpfen.Das nennt man Gewinnmaximierung.Wenn du es so ernst nimmst wenn dich junge Rotlöffel kacknoob nennen, solltest du lieber an deiner Einstellung arbeiten.Lass sie doch dummschwätzen.Ich spiele immer noch Battlefield2 und die Kinners die das Rund um die Uhr zocken können teilweise im Zickzack um mich rumspringen.Aber das könnten Sie auch wenn Sie die Spielzeit direkt bezahlt werden müssten, den Hardcore zockern ist es dass wert. Eine Fairniss als solche kannst du nicht erkaufen!Ein Onlinegame spielt sich einfach am besten unter Gelichgesinnten, so gehts mir in BF2 gut weil mit Gleichaltrigen Spiele.Mit diesem Artikel kann ich recht wenig anfangen. Ich habe schon *einige* Titel wegen des damit verbunden DRMs nicht gekauft, obwohl ich Sie gerne gehabt hätte.ABER: Sacred2 stand auf meiner Liste und ich habe eine Weile gezögert, dumm nur das ich beim lokalen Spielehändler eine Collectors Edition nach der anderen Verschwinden sah. Die letzte musste meine werden und so bin ich umgefallen.Ich lege Wert auf Fairniss, nicht auf Dogmen. Ganz klar geht mir DRM auf den Sack, aber ganz klar versuchen Hersteller und Publisher die Anzahl unerlaubter Kopien einzuschränken. Klar es gibt einige, die bezahlen auch gesaugte Games weil Sie ehrlichsind, aber wenn ich anderseits in gewissen Foren mitlese und da steht: „…ich gebe soundsoviel für HQ Downloads aus, warum soll ich die Spiele auch noch kaufen?“ Da geht sogar mir die Mütze hoch. Mag ja sein, das nicht jede gesaugte Kopie ein gekauftes Spiel ist, aber trotzdem: Ich will auch nicht, das so ein Rotzlöffel das Spiel für lau spielt.Zum Thema deiner Übertreibung:Der Hintern ist eine erogene Zone und ein Arschf?ck muss sich recht angenehm anfühlen, sonst würden das die Homosexuellen nicht freiwilli machen.:P

  17. Harzzach sagt:

    Und wichtig wäre auch ein vernünftiges Preismodell (und da habe ich meine Zweifel, ob die Branche der Versuchung wiederstehen kann). Mehr als 1-2 Euro die Stunde darf es nicht kosten.Ganz richtig. Der Preis ist hier der entscheidente Faktor. Ich persönlich habe kein Problem damit Spiele zu mieten, wenn der Mietpreis in deutlicher Relation zum Kaufpreis steht. So hat sich zB. die monatliche (!) Miete für ein MMO von ca. 10-12 Euro/Dollar etabliert. Das ist der Punkt, an dem sich die Preisvorstellungen des Anbieters mit den Wünschen des Kunden treffen.Spiele auf Stundenbasis zu vermieten … das müsste deutlich (!) billiger werden. Im Cent-Bereich. Im einstelligen Cent-Bereich. Dürfte über einen Tag lang nicht mehr kosten, als die Leihgebühr in einer Videothek. Und dann fragt sich auch, ob man so genügend Geld machen kann, um das Projekt in die Gewinnzone zu bringen.Ich bin beruflich während der NE „sozialisiert“ worden und habe da jede Menge wirrer Startups und Geschäftsmodelle kennenlernen dürfen. Großer Fehler fast aller Startups … anstatt ein Geschäftsmodell für die Bedürfnisse der Kundschaft zu errichten, wurde mit zT. horrenden Marketingausgaben versucht den Kunden in ein Geschäftsmodell zu pressen, welches nur den Interessen des Anbieters diente. Und die Pay per Hour für Spiele ist … mit Verlaub … so eine derartige Schnapsidee.

  18. Yuri sagt:

    „Und wichtig wäre auch ein vernünftiges Preismodell (und da habe ich meine Zweifel, ob die Branche der Versuchung wiederstehen kann). Mehr als 1-2 Euro die Stunde darf es nicht kosten.“Laut dieser Theorie duerfte mich ein Final Fantasy dann so um die 100-200€+ kosten. Hmm. Nein. Wenn ich mir schon errechnen kann, dass ich so viel ausgeben muesste, um von einem Spiel mal das Ende zu sehen OHNE zu hetzen [dann habe ich naemlich keinen Spass], wuerde ich es ehrlich gesagt vermutlich nicht mal anfangen. Mach ich das Geld etwa?“Und vielleicht würdest du sogar erfahren, dass du garnicht so kacknoobig bist wie du denkst, sondern dass der versammelte Powergamer-Kindergarten halt einfach von 10 bis 3 Uhr vorm Rechner rumgammelt und dann einen auf dicke Hose macht.“Verstehe ich nicht. Inwiefern wirkt sich das auf die Diskrepanz meiner durchschnittlichen Durchspielzeit im Vergleich zur durchschnittlichen Durchspielzeit aller Spieler aus?

  19. Holsten sagt:

    Für die Spielsüchtigen hier ist es vielleicht an der Zeit der einen einzigen Freizeitbeschäftigung abzuschwören, die eigene Freizeit vielfältiger zu gestalten, sich auch andere Hobbys zuzulegen.Zeit umzudenken, um nicht in eine widerspruchslose Abhängigkeitzur Spieleindustrie zu geraten.

  20. Guido sagt:

    Stunden-Bezahlmodelle funktionieren für manche Dinge (zum Beispiel MMOs), aber nicht für Spiele die man wirklich durchspielen kann … ausserdem wäre es sozial unfair, da wohl im Durchschnitt die Leute mit mehr Zeit auch die mit weniger Job und damit weniger Geld sind.Selbst hab ich einfach angefangen, mehr Brettspiele und weniger Computerspiele zuzulegen. zu DRM-behaftetes boykottiere ich konsequent, schon seit Jahren. Es gibt tonnenweise Alternativen; Indy-Games, gerade mit Good Old Games ältere Titel, auch manche neueren Titel kommen ohne DRM raus. Steam andererseits find ich gar nicht so schlecht, ob ich mich da schon zu sehr daran gewöhnt habe?@Holsten Du hast Dich wohl in der Tür geirrt. Dies hier ist ein Blog für Gamer, nicht eins für Leute, die gern Gamer wären, aber aus irgendwelchen sozial rückständigen Überlegungen sich nicht trauen, das (auch vor sich selbst) zuzugeben. Und schon gar nicht für Leute, die verwachsen geworden sind. Also, tschüss.

  21. Holsten sagt:

    @Guido @Holsten Du hast Dich wohl in der Tür geirrt. Dies hier ist ein Blog für Gamer, nicht eins für Leute, die gern Gamer wären, aber aus irgendwelchen sozial rückständigen Überlegungen sich nicht trauen,das (auch vor sich selbst) zuzugeben. Und schon gar nicht für Leute, die verwachsen geworden sind. Also, tschüss.—————-Selten so einen Müll gelesen …Bye

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