Non-Gaming Interludium XX – Speed Racer

Es gibt eine Reihe von Regeln im Filmgeschäft, die wohl durchgängig auch bis ins übernächste Jahrhundert gelten werden, gleichgültig auf welchem Medium Filme dann gedreht werden oder welches Geschäftsmodell dahinterstehen wird.

Eine Regel lautet:
Verfilmungen von Spielen sind aus Sicht des Zuschauers meist minderwertiger Dreck und aus Sicht der Geldgeber meist auch veritable Flops. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und genau wegen diesen Ausnahmen wagen es Geldgeber immer wieder zT. nicht unbeträchtlich wenig Geld in solche Projekte zu stecken.

Eine andere Regel lautet:
Einem Regisseur, Produzenten, Schauspieler, dessen Film an den Kassen jegliche Rekorde bricht, gibt man beim nächsten Projekt mehr Geld. VIEL mehr Geld. Weil man sich natürlich noch MEHR Einnahmen erhofft. Filme produzieren ist ein gutes Stück wie Chemielabor, 2. Semester, Qualitatives Praktikum. Nicht wenige Studenten sind der festen Überzeugung, dass viel (Substanz) viel (dem Ergebnis der Reaktion) hilft. KABOOM!

Eine weitere Regel geht wie folgt:
In der Regel tankt (kaboomt) dieses nächste Werk an den Kassen kolossal. Zum Teil, weil der Regisseur, Produzent, Schauspieler sich maßlos überschätzt hat, den gestiegenen Erwartungen des Publikums nicht entsprechen kann, das Gespür für sein Talent verliert oder weil er einfach auf alles scheisst, was die Aussenwelt (Gewinnerwartung der Geldgeber, Erwartungshaltung des Publikums) von ihm erwartet und er einfach aus purer Lust an der Freude sein Ding durchzieht.

So, jetzt natürlich die Frage: Was haben diese drei Regeln mit „Speed Racer“ zu tun?

1. Nein, Speed Racer ist keine Computerspiel-Verfilmung. Speed Racer ist nämlich nach der Papierform die Realverfilmung einer Zeichentrickserie. Nach nur wenigen Minuten wird aber schnell klar, wovon die Wachowski-Brüder sich inspirieren ließen. „P.O.D“, „Deathkarz“, „Megarace“, „Wipeout“, nur um die vier Titel zu nennen, die mir ruckzuck durchs Hirn schossen. Autodesign, Streckendesign, Race-Gimmicks, Farbgebung, das komplette Art Design des Filmes … alles wirkte so vertraut, bekannt und doch so frisch. Frisch, lebendig und spritzig wie kaum eine andere Computerspiel-Verfilmung zuvor, die fast alle darunter leiden, dass die Macher es nie schaffen die Essenz des Spieles auf die Leinwand zu übertragen. Bei „Speed Racer“ hingegen bleibt mir zT. nur der Atem stehen, wenn Fahrzeuge unter Mißachtung aller physikalischen Grundsätze durch die Luft wirbeln und oft genug in einem Farbfeuerwerk explodieren, welches in seiner Künstlichkeit eben nur im Computerspiel vorkommt. Wie bei einem guten Arcade-Racer, wenn sich unter dem Tisch vor lauter Anspannung die Füße verknoten, meine Augen blitzschnell jedes Detail aufnehmen und direkt an die Fingerspitzen auf der Tastatur weiterleiten. So ist „Speed Racer“. Die beste Computerspielverfilmung, die ich bislang kenne, weil man sich nur der Stilmittel eines Spieles bedient, ohne jedoch krampfhaft zu versuchen die minimale narrative Struktur des Spieles auf die Leinwand zu bringen. Bunt, laut, krachig! Wie ein Computerspiel eben ist.

2. Die Wachowski-Brüder haben mit der Matrix-Trilogie Warner Abermillionen Dollar an Gewinn gebracht. Die Wachowski-Brüder haben mit „V for Vendetta“ Warner Abermillionen Dollar an Gewinn gebracht. Warum sollten sie Warner mit „Speed Racer“ nicht noch einmal Abermillionen Gewinn bringen? Und so wurden geschätzte 120 Millionen Dollar lockergemacht.

3. „Hmmm“, dachten sich die Wachowski-Brüder, „hmmmm! Die Schlipsträger haben uns einen Haufen Schotter gegeben. Einfach so. Wir haben die volle künstlerische Freiheit. Also lassen wir es krachen!“. Nun, zwar hat „Speed Racer“ angeblich so gerade seine Produktionskosten eingespielt, aber angesichts den Erwartungen der Geldgeber kann man nur von einem Flopp sprechen. Auch die Erwartungen des Publikums und der Kritiker wurden nicht gerade erfüllt, um es freundlich auszudrücken.

Und was habe ich zu diesem Film zu sagen, ausser, dass er die beste Computerspiele-Verflimung ist, die ich kenne? Ich stelle mir die Wachowski-Brüder vor, wie sie sich wie kleine Kinder freuen, die jemandem einen Streich gespielt haben. Sich vor Lachen auf dem Boden wälzend, sich an den dummen Gesichtern der Erwachsenen ergötzend und während der Vorbereitung des Streichs einen Heidenspass gehabt habend. „Speed Racer“ ist ein herrlich unschuldiger, naiver, unbeschwerter und fröhlich-kitschiger Kinospass für das kleine Kind in uns allen. „Speed Racer“ ist per Definition DER Popcorn-Film schlechthin. Ein grell-bunter, rasend schneller Rundtrip durch eine Welt, die noch nicht durch ernüchternde Erfahrungen und „DuDuDu, das darf man aber nicht!“-Ermahnungen in kleine Parzellen aufgeteilt wurde.

„Speed Racer“ … so herrlich unanständig sinnfrei und over-the-top, dass ich durchaus nachvollziehen kann, wenn andere Leute sich nach nur wenigen Szenen entsetzt an den Kopf greifen 🙂

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13 Kommentare zu “Non-Gaming Interludium XX – Speed Racer

  1. Frank sagt:

    Hmmm Speed Racer…. Ich habe einige schlechte Kritiken und ein paar gute gelesen (bspw. auf filmstarts.de), allein wegen der schlechten hab ich mir den Film mal gegeben. Eigtl. passe ich relativ gut in das Zielschema, ich bin zwar kein Kind mehr, dafür aber in Hinsicht Hobbies in der Zeit stehen geblieben. Soll heissen ich mag Zeichentrick/Cartoons/Comics/Anime usw. und natürlich zocke ich auch das ein oder andere Spiel. Auch würde ich soweit gehen mich als Filmkenner zu bezeichnen, nicht weil ich viele Filme kenne, sondern weil ich mir viele Filme auch in Bezug auf Schnitt, Regie und Hintergrund mehrmals anschaue.Aus diesem Grund habe ich mir wie gesagt auch Speed Racer angeschaut. Gegen Over-the-Top habe ich freilich nichts, der Film war auch storymäßig nicht so schlecht und vor allem nicht schlechter als viele des typischen Blockbustermists (quasi die verfilmten Gegenstücke zu Kloppmist :)). Allerdings bin ich genau aus einem Grund nicht warm geworden mit dem Streifen, der Hauptcharakter erinnert mich an den Fießling aus Lazy Town!Ja, genau! Diese beschissene, hyperaktive, comichafte Drecksserie auf Super RTL! Ich kann gar nicht ausdrücken wie ich diesen Mist und alles was damit zu tun hat verabscheue. Leider steht mein Patenkind sehr auf diesen Scheiss, daher bin ich gezwungen mir das ab und zu doch anzuschauen.Schon merkwürdig wie einem eine kleine Assoziation im Kopf eine ganz andere Sache komplett versauen kann. Kennt ihr auch sowas?GrußFrank

  2. Harzzach sagt:

    Kennt ihr auch sowas?Jepp. „300“. Ist wie Speed Racer auch ebenso komplett over-the-top und vollständig sinnfrei. Hätte für mich ein herrlicher Kinospass werden können. Als ich jedoch das erste Mal den Trailer gesehen hatte und ein halbnackter, muskulöser Muskelmann einen Togaträger mit lautem Gebrülle „This is Sparta!“ in ein tiefes Loch warf … ich weiß, dass der Film sich haargenau an die Comic-Vorlage hält und dass Frank Miller „300“ als Sagen- und Historienopus voll klassischem Pathos angelegt hat. Diese eine Szene ist mir aber so übel aufgestoßen, dass ich 300 als Film nicht mehr so ohne weiteres genießen konnte. Versaut, verhunzt, für immer.

  3. Christian sagt:

    So sind die Geschmäcker.zu „300“:Ich habe schon einige böse Kommentare von Comic-Fans gehört, die den Film als sehr schlecht empfinden. Ich kannte den Comic nicht, ich mochte ihn, so wie er gegeben war: Ein Film aus einer Comicvorlage, grafisch Opulent, Story mit Schwächen, überzeichnet.Speedracer:Ich habe mich auch an die diversen Computerspiele erinnert. Ich habe auch denen einen oder anderen Spot gesehen, aber ich konnte mir den Film noch nicht antun, irgenwas hält mich davon ab. Ich bilde mir ein, als Kind eine Rennfahrer zeichntrickserie gesehen zu haben, wo der Fahrer immer wieder Knöpfe im Lenkrad drückt und dann was passiert, aber das wars, genauer wirds nicht. Mal schauen, wenns zu langweilig wird.Und warum ich von Geschmäckern rede?Ich habe mir „Doomsday“ angeschaut und nach anfänglicher positiver Betrachtung glitt der Film (IMO) deutlich ab. Er hatte gute Momente, witzig sich bei MadMax und bei Escaape from NewYork zu bedienen, aber irgenwann blieb mein Vergnügen auf der Strecke.Fazit: Es ist schon drollig, was einem gefällt und was nicht, selbst wenn man anderweitig ähnliche Geschmäcker hat.

  4. Harzzach sagt:

    Fazit: Es ist schon drollig, was einem gefällt und was nicht, selbst wenn man anderweitig ähnliche Geschmäcker hat.Ich habe festgestellt, dass es gerade bei Filmen auf den Zeitpunkt und/oder die geistige Verfassung ankommt, in der man den Film sieht. Gerade bei 300 war ich in einer Phase, da konnte ich nicht vernünftig abschalten und habe sehr viel zu ernst genommen. Heute würde ich mich vielleicht königlich über und mit diesem Film amüsieren.

  5. Anonymous sagt:

    Also ich habe jede Minute von Speed Racer genossen. Speed Racer ist so weit seiner Zeit voraus, wie damals "Stadt der verlorenen Kinder", "Dark City" oder wie auch "300". In 10 Jahren wird auch "Speed Racer" neu entdeckt werden…. (Mal schauen…..)P.S. Wenn du Frank Millers "300" gelesen hättest, müsstes du bemerkt haben dass Film & Comic sich in vielen Dingen unterscheiden…..

  6. Harzzach sagt:

    Ahhh … Dark City!!! :)Wenn du Frank Millers "300" gelesen hättest, müsstes du bemerkt haben dass Film & Comic sich in vielen Dingen unterscheiden…Ich habe den Comic erst nach dem Film gelesen, habe aber nur eine recht hohe Werktreue feststellen können. Wobei mir der Comic besser gefallen hat, weil die großflächigen, statischen Panels besser zum Thema gepasst habven als der aufgemotzte CGI-Look des Filmes. Wo gibt es denn große Unterschiede?

  7. Frank sagt:

    Dark City ist ein Klassiker (wird übrigens demnächst nochmals neu als Directors Cut aufgelegt) genauso wie das ähnlich gelagerte und ähnlich verschmähte Equilibrium (I love Christian Bale :)!) einer ist! Schade dass sich damals nur Matrix einen Namen machen konnte, welches zwar auch bei weitem kein schlechter Film ist, aber aufgrund des hohen Werbebudget einfach wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen hat….Das mit der „seiner Zeit voraus“ würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Mag evtl. bei Blade Runner, Alien und einigen anderen gestimmt haben, Speed Racer hat allerdings außer der Optik nichts wegweisendes vorzuweisen. Ich denke eher dass der Film in seiner Schublade verschwinden wird; denn er hat weder das Interesse einer eingeschworenen Fangemeinde wecken können, noch konnte er Erfolge an der Kinokasse feiern. Vermutlich wird er einmal als Sonntags 20.15 Pro7 Blockbuster gezeigt und dann für ewig verschwinden! (nicht dass ich es ihm unbedingt wünsche, aber ist die logische Konsequenz) Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering dass etwas fortgeführt wird, was im Endeffekt niemanden so wirklich (auch nachhaltig) beeindruckt hat.Zum Thema 300:Ich habe diesen Film wirklich genossen, obwohl ich das Comic bisher nicht gelesen hab! Ich kann verstehen dass Einige Probleme wegen der Irakthematik haben und in dem Zusammenhang mit dem Erscheinen des Films. Soweit ich weiss war es aber nicht Millers Intention darauf anzuspielen (zumal der Comic schon ein paar Jahre alt ist); und mit diesem Hintergrundwissen hatte ich wirklich viel Spass mit dem Werk. Nicht dass er wirklich anspruchsvoll zu verstehen ist, nein, allein vordergründig die Optik an sich ist eine derartige Wucht dass ich über historische Ungenauigkeiten ohne weiteres hinweg sehen konnte. Der Fakt dass Leonidas außer der Schlacht bei den Thermopylen (?) nie etwas außergewöhnliches geleistet hat und er dennoch als Superman dargestellt wird ist schon gnadenlos übertrieben! Ich weiss zwar nicht wie weit Snyder hier gedacht hat, aber ein Vergleich zu G. W. B. und der (amerikanischen) Medienlandschaft rückt hier zum Teil sogar in die Nähe…. soweit nur meine Gedanken….GrußFrank

  8. Deathstalker sagt:

    @christianDie Rennserie an die du dich erinnerst wird wohl Michel Vaillant sein.Ich finde es aktuell eher peinlich das so „alte Säcke“ wie ihr die Comicreihen eurer Kindheit komplett vergessen habt. Erst Comic, einiges später dann auch Zeichentrick. Falls es euch interessiert. Das der Wagen des Helden von eurem Speedracer mit einem roten V verziert ist kommt nicht von ungefähr. Genau dasselbe Spielchen mit dem X Typen und fast alles andere. Die miesen Brüder haben einfach folgendes gemacht. Es gab eine richtig lustige Comicreihe aus dem Westen, Michel Vaillant.Hier erstmal infos zur original Serie:http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_VaillantDie Unterschiede ergeben sich ganz simpel. Nachdem die Serie so extrem erfolgreich war, haben die Yapaner sie einfach schlecht kopiert, und da diese ollen Brüder gerne seicht bleiben haben sie auch vom japanischen Abklatsch geklaut, statt vom Original.Also wirklich Leute, als nächstes wisst ihr nicht, wer Perry Rhodan oder Mondbasis Alpha 1 ist.

  9. martin sagt:

    Hi,Speed Racer hat es für mich nicht über den Trailer hinaus geschafft. Ich konnte nicht erkennen, wo bei all dem optischen Overkill noch Story ihren Platz finden soll. Vielleicht schaue ich aber doch mal rein. Es gibt ja Wege, das unverbindlich und kostengünstig zu tun…300 war auch so ein Fall: Ein Sandalenfilm, nur ohne Bodybuilder, man hat Gerald Butler eben ein digitales Sixpack verpaßt.Spieleverfilmungen müssen nicht schlecht sein. Tomb Raider (der Erste) war nicht schlecht, und wer sich Dokumentationen und Making of angesehen hat, der weiß warum: Nur soviel CGI wie nötig und eine Darstellerriege, die die meisten Stunts auf einem Set selber macht.Das bringt mich zurück zu Speed Racer. Das erscheint mir als eine reine CGI Orgie, bei der kein Raum mehr ist für das, was Film eigentlich sein sollte: eine Geschichte zu erzählen.Über Comic-Verfilmungen will ich hier lieber gar nichts sagen. Nur so viel: Hellboy rules!Greetings Comrade

  10. Harzzach sagt:

    Ich finde es aktuell eher peinlich das so „alte Säcke“ wie ihr die Comicreihen eurer Kindheit komplett vergessen habt. Hmmm … point taken! Stimmt, die „guten, alten“ Zack-Taschenbücher, die man heimlich in der Pause getauscht hat, weil die Deutschlehrerin sonst einen Herzinfarkt bekommen hätte.

  11. Svennö sagt:

    Bei vollkommen over the top fällt mir auch „Shoot ‚Em Up“ ein, den ich die Woche erst gesehen hab. Was da abgeht…Hammer!Der nächste ähnliche Streifen dürfte wohl „Wanted“ sein, mit Angelina Jolie.

  12. Christian sagt:

    @DeathstalkerNein, die Serie war in keinem Fall Michel Vailant, den kenne ich noch aus der „Zack“! (1972-1978!!!)Comic Alben mit Geschichten von Mick Tangy, Luc Orient, Valerian und Veronqie und mehr.Die Michel Vailant Serie habe ich erst viel später, viel älter gesehen. Ausserdem war MV soweit ich mich erinnere tasächlich als Rennfahrer mt realer Technik auselegt. Die Serie (exakter: eine Szene) an die ich mich dunkel erinnere hatte ein Fahrzeug mit Knöpfen im Lenkrad, so das das Ding auch mal springen konnte. Das müsste IMO immer noch Speedracer sein.Leider verweist der Link bei „Vailant“ nicht zur „Zack“ zurück. Ist aber leicht zu finden.So viel zum „vergessen alter Comics“ *lolz*(hint: schau nochmal wann die Zack veröffentlicht wurde…)Übrigens ich fende es peinlich wenn jemand vorschnell falasche Schlüsse zieht…;)

  13. Christian sagt:

    @deathstalker Gegencheck:Es WAR/IST Speedracer!Ich habe doch tatsächlich *damals* (TM) Folgen im TV gesehen!Habe bei Wicki gegengelesen!71 war ich 7 / 73 war ich 9 so das meine „unscharfe“ Erinnnerung gute Gründe hat.Was weist du noch aus der Zeit als du 7 oder 9 Jahre alt warst?;)XD

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