Aluminium-Ahahahahahahahaha!

Danke Microsoft, danke Sony!

Selten zuvor habe ich mich während dieser turbokapitalistischen CircleJerk-Verkaufsshow namens E3 und im Vorfeld dazu so amüsiert. Microsoft bemüht sich nach Kräften Sonys PR-Debakel vom letzten Generationswechsel als das kümmerliche Werk von Amateuren erscheinen zu lassen, während Sony, ganz objektiv betrachtet, selber nicht viel Aufregendes auf die Reihe bringt und das Glück hat, dass die Konkurrenz sich selber mit einem MG-3 im Dauerfeuer nicht nur ins Knie geschossen hat.

Dennoch überkommt mich das Gefühl, dass wir alle hier etwas ganz Offensichtliches übersehen haben.

XPSbone4

Hmmm, hmmm … ich weiß, dass Ockams Razor wahrscheinlich auch hier zutrifft und man bei Microsoft tatsächlich so doof ist. Dennoch … hier stimmt etwas nicht. Das ist alles zu einfach, zu offensichtlich!

Überraschungsei

Also, ganz ehrlich, am bevorstehenden Konsolen-Generationswechsel hat mich ja nur interessiert, ob der maue Zustand der Volkswirtschaften in den Industrieländern jeglichen Wachstumsträumen der beteiligten Firmen hübsch den Garaus machen wird. Sprich, kommt der Crash oder kommt er doch nur auf Raten?

Dann jedoch, dann geschah ein Wunder! Letzte Woche hat MS mit dem üblichen fremdschämenden Show-Aufwand Horst aka die XBOX One vorgestellt und aus dem Fremdschämen für die traditionell peinlichen Showeinlagen ahnungsloser B-Stars und den traditionell peinlichen Lobhudelungen schmerzbefreiter Industrievertreter wurde nach dem Ende der Show entweder ein schallendes Gelächter oder ein ungläubiges und entsetztes Starren, je nachdem, ob man halbwegs interessierter neutraler Beobachter oder XBOX-Fanboy ist. MS durchlebte in den letzten Tagen ein PR-Debakel gegen das jedwede Aufregung wegen Metro und der Zwangsverknüpfung in Windows 8 ein Sturm im Wasserglas war. Einen Tag nach der MS-Pressekonferenz verzeichnete Sony einen fast 10%igen Kursanstieg. Amazon UK meldet einen Anstieg der WiiU-Umsätze um über 800 Prozent. Eine große Twitter-Kampagne, die Sony zur Abkehr von DRM in der PS4 fordert, scheint bei Sony angeblich auf offene Ohren zu stoßen, weil man MS’s PR-Debakel natürlich ganz genau verfolgt hat.

Was ich nur achselzuckend und desinteressiert halb am Rande mitverfolgt hätte, ist plötzlich zu einem ganz großen Spass geworden. Und dabei habe ich nicht nur Schokolade bekommen, sondern zusätzliche etliche Lektionen in Public Relations, Kundenkommunikation und Unternehmensstrategie gelernt. Und wie hellsichtig und daher auch treffend “das Netz” in seinem Spott sein kann …

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Danke MS, danke Steve. Vielen Dank!

Ach ja, und ich bedanke mich bei MS für Windows 8.1. Entweder scheisst man bei MS jetzt ganz bewusst auf die Wünsche der Kunden oder man hat komplett den Verstand verloren. Wie auch immer, i am amused! :)

Potentieller Trommelfellschaden

Es gibt diesen netten Spruch von einer uns alle drohenden Taubheit, wenn Dummheit schreien könnte. Wir wollen dem Universum oder wahlweise irgendwelchen Göttern danken, dass dem nicht so ist, denn heute wäre es wieder soweit.

Wir alle kennen mittlerweile “Let’s Play”-Videos auf Youtube und Co., in denen mehr oder minder gut gemacht Leute aus Spaß an der Freude mehr oder minder lange, selbst gespielte Szenen aus diversen Spielen kommentieren. Reviews, Walkthroughs, Rants oder einfach “nur so”, Let’s Play-Videos haben mittlerweile so hohe Zugriffswerte in den einschlägigen Portalen, dass so mancher Let’s Player über Werbung einen netten Zusatzverdient hat und immer mehr Publisher die populärsten Let’s Player mit Mustern und Infos hegen und pflegen, sind das doch wichtige und nützliche Marketing-Multiplikatoren mit Gestellungskosten von nahezu Nullkommanix.

Dann gibt es aber auch Firmen, die das wohl alles nicht so richtig verstanden haben. Wie zum Beispiel Nintendo.

Nintendo ist nun offizieller Youtube-Partner und bekommt aus den Werbeeinnahmen, die mit Let’s Play-Videos von Nintendo-Spielen ab einer bestimmten Laufzeit generiert werden, ihren Anteil. Nintendo bezahlt nicht nur nichts für diese Produktwerbung, nein, man bekommt jetzt sogar Geld dafür.

Das mag rein rechtlich alles so in Ordnung sein, klug ist jedoch nicht. Es ist sogar ausgesprochen dumm, denn die Gefahr, dass Let’s Play-Videos von Nintendo-Spielen nun weniger oft hochgeladen werden oder sogar von den Account-Inhabern wieder gelöscht werden, die ist nicht gerade klein.

Vor einer Weile bekam ich das Angebot mit Nintendo-Spielen bemustert zu werden, ohne Verpflichtungen, einfach so. In der nicht allzu falschen Annahme, dass ich dann logischerweise hin und wieder über diese Titel in diesem Blog schreiben würde. Nicht unbedingt negativ, sondern oft genug durchaus positiv, denn Nintendo-Spiele sind in der Regel gute Spiele. Die Person, welche mir dieses Angebot gemacht hat, die hat verstanden, wie Marketing in diesem Umfeld funktioniert. Deswegen hatte sie dort auch einiges in Sachen Marketing zu sagen. Aktuell arbeitet diese Person nicht mehr für Nintendo. Und wenn sie es noch tun würde, sie würde zu dieser Geschichte nur süffisant anmerken, dass sie mit dieser Entscheidung nichts zu tun hat.

Wirklich, wenn Dummheit schreien könnte …

Call of Consum

Was sind schon knapp 22.000 Euro, wenn man die Chefin der PR-Abteilung von Activision UK ist und zusammen mit einem Kollegen aus der selben Abteilung die Firmen-Kreditkarten dazu benutzt, ein paar schöne Dinge für sich selbst zu gönnen?

Wenn man verantwortlich für die Marketing-Kampagne eines Spieles ist, welches nur fünfzehn Tage nach Release bereits 1 Milliarde Dollar umgesetzt hat (wie aktuell BLOPS II), wahrscheinlich nicht viel.

Ja, die beiden können eine weitere Karriere im PR-Bereich (oder sonst wo) knicken.

Ja, die Gesetze sind so und Diebstahl ist Diebstahl.

Ja, die beiden sind nur auf Bewährung verurteilt worden und gut dabei weggekommen, wenn man berücksichtig, wie hart vor allem in Großbritannien Eigentumsdelikte geahndet werden.

Dennoch, mir will sich hier kein Gefühl von “Die Gerechtigkeit hat gesiegt” einstellen. Wenn ich mir etwas nachsagen lasse, dann der Fakt, dass ich mitunter ein ziemlich übler Gerechtigkeitsfanatiker sein kann. Eigentlich müsste ich zufrieden darüber sein, dass jemand bei einer Untat erwischt und bestraft wurde.

Ich bin es aber nicht. Die ganze Zeit zieht nur ein Gedanke durch mein Hirn:

Nur fucking lächerliche 22.000 Euro Schaden bei einer Firma, die letztes Geschäftsjahr mehr als 1.1 Milliarden Dollar GEWINN gemacht hat? Come on Bobby. Lass Deine PR-Huren doch mal so richtig auf die Kacke hauen. Was sind schon 22.000 Euro, wenn genau diese PR-Huren mitverantwortlich dafür sind, dass Dein Hauptprodukt seit Jahren ohne Ermüdungserscheinungen einen Verkaufsrekord nach dem anderen bricht?

Ich finde es zudem befremdlich gerade von Leuten, die im PR-Bereich arbeiten, moralisch korrektes Verhalten zu erwarten. Das sind in der Regel Menschen ohne Rückgrat, die den ganzen Tag nur damit verbringen stinkende Scheiße als teures Eau de Toilette zu verkaufen. Es ist daher kein Wunder, wenn diese Leute sich gerne in piekfeine und teure Klamotten hüllen und sich Schampus saufend in Seidenlaken räkeln wollen. Würde ich auch, wenn ich auf diese Weise mein Geld verdienen würde.

Wie auch immer … lächerliche 22.000 Euro. Das zieht sich Bobby Koticks Schwesters Pudel jeden Tag an Hundefutter rein. So mal salopp daher gesagt.

Eine kleine, unwichtige Geschichte über kleine, unwichtige Menschen. Dennoch Dank an den Geisterwolf für diesen Hinweis. Gerade solche Geschichten sind das Salz in der Suppe :)

Viel wichtiger finde ich in diesem Zusammenhang allerdings das hier:

How Video Games Fund Arms Manufacturers

Wann immer jemand meint, dass Firmen wie Activision oder EA ja keine Rüstungsfirmen sind und man sich nicht so anstellen soll, weil es hier ja nur um Videospiele geht: Diesen Link präsentieren!

SimCitysierung

Medal of Honor – Warfighter (Muahahahahaha) legt eine kommerzielle Bauchlandung hin. EA entlässt einen kleinen Teil der Belegschaft und sperrt für eine Weile das konzernweite Marketingbudget, da die eigentlich sicher geglaubten Umsätze von Warfighter (Muahahahahaha) fehlen.

Dead Space 3, welches eigentlich min 5. Mio Einheiten verkaufen sollte, schrappt laut VGChartz mit gerademal über 1 Mio. Einheiten über drei Plattformen hart am Flop entlang, wenn es nicht schon längst einer ist. Man soll bei EA angeblich NICHT zufrieden mit den Umsätzen sein.

Sim Shitty erscheint und produziert nebst dem amüsantesten (oder traurigsten, je nach Sichtweise) Shitstorm der jüngeren Spielevergangenheit ebenfalls laut VGChartz gerademal 700.000 verkaufte Einheiten. Gut, EA verkündete Mitte März, man habe 1.1 Mio. Einheiten verkauft. Ist für EA-Verhältnisse dennoch nicht deeeer Burner.

Als Folge der anhaltenden Flops tritt Anfang April John Riccitiello von seinem Posten als CEO zurück, sein Nachfolger wird sein Vorgänger, Larry Probst, unter dessen Regie EAs Sturz vom Branchenthron eingeleitet wurde, als man anstatt auf langfristige Produktstrategie nur noch auf das kurzfristige Maximieren des Umsatzes gesetzt hatte.

In den letzten Wochen erfuhren wir, dass EA das EA Partnerprogramm einstellt, den Social Games-Bereich zusammenstreicht und heute ca. 10% der Belegschaft entlassen wurden.

Wahrscheinlich hat man in der Konzernspitze zu lange Sim Shitty gespielt und sich gedacht, dass Leute ohne Jobs und ohne Einkommen in einer Stadt ohne Versorgung und Unterhalt ja total glücklich und zufrieden auf engstem Raum zusammenleben können. Wahrscheinlicher ist, dass im Vorstand der Panik-Mode eingeschaltet ist und man sich mit Massenentlassungen erst mal Ruhe von Seiten der Investoren erkaufen möchte, die EA noch verblieben sind.

Das sind alles Nachrichten, die mir so allmählich muskelzerrendes Dauergrinsen bescheren. Ja, ich weiß. Da verlieren Leute ihre Jobs, die nicht die Verantwortung für diese Fehlentscheidungen tragen, während die Verantwortlichen wie Riccitiello entweder den Goldenen Fallschirm nehmen oder wie Probst sich weiterhin fette Vorstandsgehälter samt Boni gönnen.

Dennoch … es schmerzt so langsam. Aua, meine Wangen, meine Lippen … :)

The Future State of EA

Dass EA zum zweiten Mal in Folge zur schlechtesten Firma der USA gewählt wurde … geschenkt.

Dass es in den USA Firmen gibt, die diesen Titel unter anderen Gesichtspunkten eher verdient hätten, wie zB. stellvertretend für die haarsträubende Situation für Endkunden im Telekommunikationsbereich der Konzernriese AT&T (gegen die alle IT-Schlawiner hierzulande noch brave Waisenknaben sind) … geschenkt.

Viel faszinierender ist allerdings das hier:

Peter Moore, seines Zeichens COO von EA und derzeit heißester Anwärter auf die Nachfolge von John Riccitiello als CEO dieses Kindergartens, windet und rechtfertigt sich für dieses Wahlergebnis auf so fremdschämende Weise, dass EA eigentlich einen Ehrenpreis auf Lebenszeit bekommen sollte. Wer ist Schuld an diesem Shitstorm? Na, wer laut Peter Moore?

Anti-Schwulen-Aktivisten, weil EA in seinen Spielen neuerdings ermöglicht lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und whatever Charaktere zu machen.

Eigentlich denkt man, im gesetzten Alter in dem man sich befindet gibt es nichts mehr, was einen sprachlos machen könnte, aber das hier, das hat mich sprachlos gemacht. Für einen Moment wirklich, echt und tatsächlich sprachlos.

Ich bleibe dabei, EA ist in ein paar Jahren weg vom Fenster. Weil die Leute an der Spitze dieser Firma so weit weg von jeglicher Wirklichkeit sind, dass kein Austauschen irgendeines Hansels an der Spitze jemals etwas verbessern wird.

No one knows not (!) forever

Die Figur der “Cate Archer” gehört mit zu den wenigen Frauenfiguren, die sich erfolgreich vom sonst üblichen Sexismus in der Spielebranche absetzen konnte. Die beiden Shooter der “No one lives forever”-Serie gehören auch heute noch zum Besten, was das Shooter-Genre jemals hervorgebracht hat. Zwar war NOLF 2 ein kommerzieller Totalausfall, da die große Masse der Shooter-Fans vor zehn Jahren nur noch WK2- und andere Military-Shooter zocken wollte, die Kritik überschlug sich dennoch im Vorfeld mit höchstem Lob. Technisch sind heutige Shooter natürlich um Lichtjahre besser, spielerisch dreht Cate einem Bioshock und CoD aber lockerst eine lange Nase.

Seit dem Debakel des zweiten Teils ist No one lives forever leider nur noch ein Geheimtip für Eingeweihte, die Spiele selbst nur noch via eBay und anderen Gebrauchthandelplattformen erhältlich. Andere Klassiker von Monolith wie FEAR, Blood oder Shogo sind weiterhin auf Steam oder GOG.com erhältlich, nur Cate bleibt unsichtbar. Der Grund liegt in der verworrenen Copyright-Lage dieser Serie.

Eigentlich lagen die Rechte vollständig bei Sierra und sind, zumindest in der Theorie, beim Verkauf von Sierra an Activision, in den Besitz von Activision übergegangen. Jedoch, bei Activision weiß man nichts davon, wie kürzlich in einer Folge einer Gaming-Webshow mit einem in solchen Dingen sonst recht gut bewanderten Community-Manager von Activision herauskam. Nachfragen bei Monolith und Warner Brothers, zu denen Monolith heute gehört, hatten auch nur ein achselzuckendes “Keine Ahnung” zur Folge. Sprich, derzeit scheinen die Rechte an Cate und den Spielen irgendwo im juristischen Nirwana verschwunden zu sein. “No one lives forever” ist derzeit Abandonware.

Was also tun?

Auf Bluesnews.com wurde ein ganz einfacher Vorschlag gemacht, der schnell und effektiv die Frage klären wird, was aus diesen Rechten passiert ist:

TychoCelchuuu wrote on Apr 6, 2013, 11:48:
Oh come on, there’s an easy way to figure this out. Just pretend to announce a new NOLF game and wait to see who sues you.

NOLF2_wallpaper

Dearly beloved Cate, will we meet again someday?

Untote können doch sterben

Jetzt ist es soweit. Disney macht LucasArts dicht. So richtig dicht. Vollständig. 150 Leute dürfen sich neue Jobs suchen und laufende Projekte werden eingestellt.

*paff* *vorbei*

LucasArts_GoldGuy_logo_grey

Ist man jetzt baff, weil ein großer Name, nein, DER große Name der Videospielgeschichte nun endgültig Geschichte ist?

Nö. Lucasfilm Games, später LucasArts war schon lange tot. Kreativ runtergewirtschaftet durch häufigen Personalwechsel inkompetenter Geschäftsführer und seelenlose Filmausschlachtungen der Star Wars-Saga. All die kreativen Köpfe, die Spielegeschichte geschrieben haben, die besondere Chemie einer sich gegenseitig ergänzenden Gemeinschaft talentierter Wirrköpfe, das alles gibt es seit langer Zeit nicht mehr. LA war nur ein Schatten früherer Zeiten, ein Studio-Untoter, dem Disney jetzt die Schrotflinte an die Schläfe gesetzt und den Abzug betätigt hat.

Gut so!

PS: Ich habe die Schachtelung der Kommentare testweise ausgeschaltet. Bitte schreien, wenn die Übersichtlichkeit nun ganz flöten gegangen ist.

The Current State of Gaming

Ein Beitrag von Chris Hecker auf der eben erst zu Ende gegangenen GDC 2013.

Das Video zeigt einen unkommentierten Zusammenschnitt diverser Präsentationen von Sledgehammer (CoD Modern Warfare), Bungie (Destiny) und Sonys PS4-Vorführungen.

Es zeigt schön, wie wenig diese Firmen noch relevant sind. Wenn man mit Abermillionenaufwand an Türanimationen herumschraubt, von der künstlerischen Freiheit der Entwickler schwafelt, die JETZT ENDLICH mit der Einführung von supercharged RAM möglich ist (und man dabei wieder nur einen simplen SHOOTER zeigt) und Bungie im Rahmen von Destiny ein unglaublich großes Fass aufmacht, um dann doch wieder nur einen SHOOTER zu zeigen …

… ich kann diese Leute nicht mehr ernstnehmen. Ich konnte zum Schluss nur noch schallend lachen. Hohlbirniges, dekadentes, auf der Stelle tretendes und in höchstem Maße irrelevantes Geschwurbel und die dazu passenden Geschwurbelprodukte einer Branche, die nur noch heiße Luft in Dosen verkaufen kann, weil dort niemand mehr arbeitet, der weiß, wie man Spiele macht.

Wenn man sich diese Präsentationen auch noch in voller Länge reinzieht, wundert es einen nicht mehr, dass der überwiegende Teil der Indie-Szene aus ehem. Branchenveteranen besteht, die von alleine gegangen sind, weil sie es nicht mehr ertragen haben ihre Kreativität an Türanimationen eines Fahrzeugs zu verschwenden.

Ich frage mich dabei nur noch, merken die Leute, die da auf der Bühne stehen eigentlich, was für einen lächerlichen Mist sie gerade von sich geben? Oder sprechen hier brave Konzerndrohnen widerspruchlos alles nach, was ihnen PR aufträgt zu sagen?

Gute und supergute Nachrichten

1. Der CEO von Square Enix ist zurückgetreten, weil die Geschäftsergebnisse der Firma recht mau ausgefallen sind, um es höflich auszudrücken. Grund dafür waren unter anderem enttäuschende Umsätze von Hitman Absolution und dem Tomb Raider Reboot. Zwei Spiele, die wie weiland Resident Evil 6, stark mit dem Gameplay ihrer Vorgänger gebrochen haben, auf Action und leichte Zugänglichkeit getrimmt wurden, mit massivem Marketing beworben wurden, im Falle von Tomb Raider sogar unter Zuhilfenahme sexistisch-schmieriger Vergewaltigungsandeutungen … und der Plan ist, wie weiland bei Resident Evil 6, NICHT AUFGEGANGEN!!!!

In your face! FUCK YEAH!

Viel wichtiger ist jedoch folgendes:

2. Das Kickstarter-Projekt für Battle World Kronos wurde heute nachmittag erfolgreich gefundet. Herzlichen Glückwunsch! Noch 31 Tage und jeder Cent mehr geht in den wohlverdienten Südsee-Urlaub! :)