Das Ende von Bioware?

Jaja, schon klar. Reisserische Überschrift. Und so.

Dennoch, wenn knapp ein halbes Jahr nach dem Release von Star Wars: The Old Republic das Team verkleinert wird, obwohl es nur wenig Endgame-Content gibt und das Spiel an allen Ecken und Enden kaum etwas bietet, was ein längeres Verweilen nach Erreichen des Level-Limits schmackhaft machen könnte, Gerüchte über leere Server sich allmählich zu Gewißheiten verdichten, anstatt dass Bioware hektisch neue Realms eröffnen muss, um dem Spielerandrang Herr zu werden … ein erfolgreiches MMO  mit kolportierten 150 Millionen (oder mehr) Dollar Produktionskosten sieht anders aus.

Man weiß nicht, wieviel Kohle SW:TOR letztendlich verschlungen hat. Man weiß daher auch nicht, wieviel Abonennten EA dauerhaft benötigt, damit dieses Spiel nicht nur kostendeckend, sondern auch gewinnbringend betrieben werden kann. Es lässt sich aber auf jeden Fall eines sagen …

SW:TOR wird das Ende all der kläglichen Versuche sein, mit mehr oder weniger Aufwand zu versuchen die WoW-Formel zu kopieren, um ähnlich erfolgreich zu werden wie die Gelddruckmaschine von Blizzard. Wer als Investor jetzt immer noch kapiert hat, dass dies KEINE erfolgbringende Strategie ist, der ist grade selber Schuld, wenn ihm die angetrauten Millionen durch die Finger rinnen. Denn was in der Filmbranche ein durchaus brauchbares Rezept ist, erfolgreiche Konzepte/Stories und Settings mehr oder minder gekonnt zu kopieren, das klappt im MMO-Bereich erstaunlicherweise nicht allzu gut.

Wer ein MMO wie WoW spielen möchte, der spielt WoW. Wer das nicht mehr möchte, der schlendert nur gelangweilt durch all die WoW-Klone und hört dort schnell wieder auf. Weil das, was man nicht mehr spielen möchte, dort einfach nur in anderer Verpackung daherkommt. Was genug Menschen in kurzer Zeit merken, so dass es bislang keinem Konkurrenz-Titel dauerhaft gelungen ist von WoW substanzielle Abonennetenanteile abzuziehen. Es ist mittlerweile unübersehbar, dass diese eigentlich simple Formel (WoW nachbauen => ??? => WIN!!!) bislang nicht funktioniert hat. Und auch niemals funktionieren wird.

Was auch gut ist. Für das Genre MMO und diejenigen, die sich gerne in MMOs vergnügen. Denn jetzt sind die Firmen gezwungen nicht nur über andere Konzepte nachzudenken, sondern sie auch umzusetzen. Denn das Interesse an MMOs ist nicht klein. Der Markt ist zwar nicht so grenzenlos, wie man das vor ein paar Jahren noch angenommen hat, aber schaut man sich an, wieviele Spieler ein MMO wie “Maple Story” auf sich vereinen kann … da geht noch was. Noch einiges. Aber eben nicht, in dem man blindwütig die Marktführer kopiert. Warum auch immer, aber das funktioniert bei MMOs nicht. Ergo … Innovation, frische Winde, glückliche Zeiten für Spieler, die nach Abwechslung lechzen.

Vielleicht … vielleicht auch nicht. Vielleicht erinnert man sich auch daran, dass mit “All Point Bulletins” ein Nicht-WoW-Klon deftigst gescheitert ist. So deftig, dass im Vergleich dazu das ET-Debakel von Atari Anfang der 80er ein kleines Stolperchen ist. Vielleicht wird man es weiterhin blindwütig mit WoW-Klonen versuchen und das MMO-Genre für den Massenmarkt dauerhaft ruinieren und verbrennen, so dass eines Tages nur noch kleine Nischenanbieter wie CCP übrig bleiben, die ihre jeweilige Nische glänzend bedienen können. Gut, ich persönlich halte das für keine schlechte Sache. Nur zu. Aber vielleicht wartet man nur ab, was Blizzard mit dem “Titan”-Projekt  in petto hat, um das dann schnell und gnadenlos zu kopieren.

Doch was hat das alles nun mit Bioware zu tun? Nicht viel :)

Selbst wenn SW:Tor mit Pauken und Trompeten untergehen würde, anstatt (so wie es derzeit aussieht) allmählich in den F2P-Keller abzudriften, selbst wenn man bei Bioware gezwungen wäre von einem Tag auf den anderen das komplette Team aufzulösen … Mass Effect und Dragon Age sind gut laufende Franchises, da lässt sich noch so einiges rausholen. Eher bricht ein SW:TOR-Debakel EA das Genick, wenn die Investoren eines Tages genug haben sollten und ihre Anteile an einen Quereinsteiger aus Asien verkaufen. In einem solchen Falle wird Bioware nicht aufgelöst werden, sondern dann einfach für eine neue Mutterfirma Spiele mit eingebautem Awesome-Knopf entwickeln.

Vielleicht gibt es dann endlich ein neues SP-Kotor, weil man die Finger von MMOs lassen möchte. Das würde dann mir persönlich gut gefallen … wenn Bioware nur Lizenzen vergibt und sich sonst aus der Entwicklung raushält. Weil, bitte … Bioware, beware!

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47 Kommentare zu “Das Ende von Bioware?

  1. Khazar sagt:

    Irgwie war es doch klar das SWTOR so endet. Ich kann gar nicht glauben das Leute dem mehr Chance als 0,1% gegeben haben das es erfolgreich werden würde als P2P Spiel.

    Aber schaun wir mal was Tera, Guild Wars 2 und da gib’s noch irgwie eines, die ja Action basierte MMOs sind, zu dem ganzen Brei beitragen.

    Es ist im Moment Popcorn-Kino was im Moment in der Spielebranche läuft, Kickstarter, ME3-Ende, Origin, D3… Die aufschreie häufen sich in letzter Zeit, sehr lustig das ganze. ^^ Ich für meinen Teil genieße die Aufregung und freue mich schon auf den Spielebranche-Crash.

    Ich denke mal, ich habe mit meinen jungen 22 Jahren, da etwas gemeinsam mit euch alten Säcken. ;)

    BTW der Blog ist im Moment sooo Schick mit dem iPad. *.*

  2. Anon sagt:

    Das wird spannend für The Elder Scrolls Online, das wird dem Vernehmen nach auch wieder ein WoW Clone. Da die schon 5 Jahre dran entwickeln, haben sie die neusten Erkenntnisse auch noch nicht verarbeitet.

  3. Khazar sagt:

    Haha ja da hatte sich der Totalbiscuit schon drüber ausgelassen, wie doof es doch sei nicht die “immersion” und das Action Gameplay, was Elder Scrolls ja ausmacht, verwendet wurde, sondern stattdessen kommt ein 3rd Person, Hotkey WoW Klon raus…. Pure Ausnutzung eines Markennamens NULL Logik dahinter. ^^

  4. Gast sagt:

    Ich muss dir da wiedersprechen, SW:TOR hätte was werden können. Es wurden aber viel zu viele Fehler gemacht.

    Das fängt bei den Bugs an die es viel zu lange und in zu grosser Anzahl gab.

    Geht weiter mit Instanzen die im grossen und ganzen sinnlos waren. Wärend der levelphase hat man durch questen schneller und einfacher sein Zeug bekommen und mit 50 waren die Raids einfacher als die Hardmodeinstanzen.

    Dann könnte man noch die Begleiter anführen (nur der erste gibt 2 Quests der Rest ist nur Dekoration), das miserable Crafting und noch weitere Details die mir jetzt spontan nicht einfallen.

    Das i-Tüpfelchen ist dann noch ein nicht existenter Support obwohl eine Firma wie EA genug Kohle haben müsste um sowas zu finanzieren.

    Es ist aus meiner Sicht zu recht gescheitert aber nicht weil es WoW kopiert hat sondern weil eine Alphaversion veröffentlicht wurde.

  5. Harzzach sagt:

    Hach Gottchen, stimmt ja. TES Online. Das nächste Projekt, wo schon soviel Zeit und Geld reingebuttert wurde, das eigentlich nur der Weg volle Kraft voraus in den Eisberg übrig bleibt.

  6. Harzzach sagt:

    1. Spielerisch werden überhaupt keine neuen Wege beschritten. Wäre nicht das SW-Setting, gäbe es nur marginale Unterschiede zu anderen WoW-Klonen. Damit zieht man keine Spieler von WoW ab, die bleiben lieber beim Original. Damit zieht man keine Ex-WoW-Spieler an, denn die wollen nicht schon wieder das Gleiche. Damit kann man allenfalls Neueinsteiger anlocken, die nur dem StarWars-Setting folgen.

    2. Viel zu wenig Endgame-Inhalte. Nach Erreichen des Levelcaps ist fast nichts mehr da, was zum Verbleib auffordert. Geradezu tödlich für ein MMO, wo man mit Abonnements Geld verdienen will. Und der wenige Endgame-Content, der vorhanden ist, ist viel zu leicht für erfahrene MMO-Spieler. Es gibt nichts mehr zu erreichen, man ist weg, die Server sind schnell leer.

    3. Anstatt Ressourcen in das Endgame zu stecken, wurden für viel Geld alle NPC-Texte vertont. Ein nettes Gimmick, aber auch nicht mehr. In Punkto langfristige Spielerbindung zu hundert Prozent rausgeschmissenes Geld.

    Selber gespielt habe ich es nicht, aber wenn man sich eingehend mit Spielerreaktionen beschäftigt, so kristallisieren sich die obigen drei Punkte heraus. Vor allem die fehlende Langzeitmotivation ist der Killer schlechthin. Man spielt sich schnell durch und dann gibt es keinen Grund mehr für einen weiteren Monat zu zahlen.

    Und in einer solchen Situation, wo JEDER gebraucht wird, um möglichst schnell zusätzlichen Content zu erschaffen, um die Leute bei Laune zu halten, bevor SW:TOr als verwaist gilt, entlässt man so viele Mitarbeiter, dass man dies im Rahmen einer offiziellen Ankündigung verlautbaren muss. Für mich ist das der erste Schritt zum Abschreiben des Projekts oder der nächste eklatante Fehler, der hier begangen wird.

    Was schade ist, denn … hey, Star Wars-Lizenz!!! Aber so wie man Star Trek Online komplett in den Sand gesetzt hat, so hat man auch hier “ganze” Arbeit geleistet. Man kann nur mit dem Kopf schütteln.

  7. Falcon sagt:

    Die Star Wars Lizenz ist nicht mehr das, was sie mal war. Allmählich ist es runtergewirtschaftet und nur noch eine belanglose Eintagsfliege von Effektspektakel unter vielen.
    EpisodeX-Transformers-Battleship, alles dieselbe Soße. Zuletzt Episode1 in 3D. Whayne? War überhaupt jemand darin? Es fehlt heute das gute Handwerk, die Vision und die Leidenschaft, die Star Wars erfolgreich machten. Und Lichtschwertgefuchtel ist seit Jahren doch Dauerbeleuchtung in allen Medien, interessiert doch keinen mehr.
    Die alten Säcke halten sich eh an die alten Filme oder Spieleperlen wie Tie-Fighter, bei dennen gibts also auch nichts zu holen, geschweige denn gibt es Fortsetzungen, die deren Erwartungen erfüllen können. Und für die Jungen sind diese hochwertigen Filme und alten Spiele wie Schwarz/Weiß Streifen, die haben gar keine emotionale Bindung dazu.

    Also für wen soll Zeug wie TOR noch gemacht werden?

    Für Bioware gibts wohl auch noch ein böses Erwachen, wenn sie merken, dass auch ihr Dragon Age niemand mehr haben will. DA3 ist doch noch nichtmal angekündigt oder? Vielleicht lassen sie gleich die Finger davon.

  8. Jig sagt:

    Das würde mich aber arg wundern, wenn sie DA3 lassen. So schlecht sollte sich DA2 aber nicht verkauft haben.

    @topic
    Der Unterschied zum Filmbusiness ist größter Erfolg und größter Fluch. Du kannst bei MMOs “dasselbe” Erlebnis jeden Abend in leicht abgewandelter Form haben, was als Film wie ein Terminator Teil 34 ist, es gibt dann aber auch keinen Grund zum Wechseln.
    Großes Suchtpotential, aber kaum wiederholbar. Die klassische Formel der Industrie, mit 1 oder 2 Treffern, die restlichen 8-10 Flops zu finanzieren geht dann nicht mehr auf. Die Spiele sind einfach zu zeitintensiv, im Gegensatz zu Filmen.
    Wenn es nicht von vornherein etwas Grandioses verspricht (und SW:TOR hat sich alle Mühe gegeben mit seinen Rendervideos) ist der Wechselwille schwer herzustellen.
    Um im Filmvergleich zu bleiben: Das ist so, als wenn man mich aus Terminator 35 während der Vorstellung herausholen will, mit dem Versprechen, nebenan läuft Star Wars Teil 17. Ein paar gehen, aber ich sitze hier gerade so gemütlich…

  9. Triblitz sagt:

    DA2 hat sich grob übern Daumen gepeilt etwa halb so oft verkauft wie Origins. Das ist schon ein brutaler Rückschritt. Andererseits hat die Entwicklung wohl auch deutlich weniger gekostet.
    Jedenfalls hat sich Bioware sowohl bei Dragon Age 2 als auch bei Mass Effect 3 grobe Schnitzer erlaubt. Bei Dragon Age werden sie die Käufer wieder überzeugen müssen, und die Mass Effect Serie ist ja zu Ende. Keine Ahnung wie es da weiter gehen soll. Ein Sequel macht keinen Sinn und ob ein Prequel begeistern wird?

  10. Harzzach sagt:

    Das stimmt allerdings. Der häufigste Grund für eine Studioschliessung ist interessanterweise nicht der kommerzielle Erfolg, bzw. Nicht-Erfolg eines veröffentlichten Spieles, sondern der Umstand, ob ein bereits vorfinanziertes Folgeprojekt vorliegt oder nicht. Iron Lore (Titan Quest) wurde ja nicht wegen den phösen Software-Piraten geschlossen, sondern weil THQ seinerzeit kein finanzierbares Folgeprojekt für Iron Lore auftreiben konnte. Radon Labs wurde nicht geschlossen, weil Drakensang 2 ein Flop war, sondern weil die Finanzierungsrunde für Drakensang 3 durch Absprung einiger Investoren geplatzt ist. Usw. usf.

  11. Gast sagt:

    Harzzach ich will dir doch garnicht grundsätzlich widersprechen. Ich hatte SW:TOR eine Chance gegeben weil es eher ein ScienceFiction-Setting hatte. Das Fastasyzeug wie WoW kann ich persönlich momentan nichtmehr sehen. Aber vertrieben hat mich SW:TOR nicht weil die Spielmechanik von WoW geklaut war, sondern weil das Spiel bugverseucht war bis zum gehtnichtmehr und das gerade im spärlichen Endcontent.

  12. Bei aller Sympathie für Dein Blog kommt es nicht oft vor (was aber auch rein gar nichts macht!), das ich einem Artikel voll und ganz zustimmen kann… hier auf jedenfall. ;-)

    Ich würde gerne wieder ein mmo spielen, hatte sogar kurz mit SW:TOR geliebäugelt und dann mir gesagt: dafür hab ich nicht (nach 6 zufriedenen Jahren…) mit WoW aufgehört! Und bei jeder neuen Ankündigung eines neuen Fantasy-MMOs denke ich: da ballern die doch nicht wirklich jetzt Geld rein, oder?

    Das einzige mmo, das anfangs wirklich etwas anderes versuchte (und enorm erfolgreich ist!), war für mich, lacht (oder gruselt Euch) nicht, Minecraft. Auf der Zielgeraden versuchten die dann zwar glatt auch noch den Adventure-Fantasiezug zu erwischen, aber den Part muß man ja nicht spielen.

    So spiele ich eben nur viererspiele zwischen Dungeon Master, Magicka und bald Torchlight… Mini-Mmo eben….

  13. Joe sagt:

    Minecraft ist ein MMO? Seit wann das?

  14. Jörg sagt:

    Aber….aber… aber!!!!

    SWTOR ist doch TOTAL anders als WoW!! Jawohl ja. Zumindest sagen das die Fans, die sich immer noch dran klammern.

    Für mich war’s von Beginn an klar, dass es ein WoW in Star Wars Skin ist. Damit auch zum Scheitern verurteilt.

    Es ist nämlich ohnehin egal, ob und wie profitabel es ist. EA hat schon mehrfach bewiesen, dass sie an kleinen Gewinnen kein interesse haben. SWTOR hätte also richtig erfolgreich sein müssen, um nicht den Bach runter zu gehen.

    Wenn es nicht ohnehin klar gewesen wäre, dann zumindest nach den vielen “Gerüchten” über ausbleibende Abonnenten. Und wenn schon dort nicht, dann zumindest nach dem offiziellen Dementi. Das beinhaltete nämlich nix ausser “nene, ist alles in Butter hier, stimmt überhaupt nicht”. Eine viel schlimmere Aussage als das hätte man nicht machen können.

    Ich lehn mich derweil zurück und genieße die Show :).
    (bin zu SWTOR 100% Gleichgültig)

  15. Jörg sagt:

    Per definition eigentlich schon, oder?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Game

    “Der Begriff Massively Multiplayer Online Game (MMOG), deutsch auch Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel, bezeichnet einen Typ eines Computerspiels, das den Spielern eine virtuelle persistente Welt bietet und von sehr vielen (häufig mehreren tausenden) Spielern (Mehrspieler) gleichzeitig über das Internet gespielt werden kann.”

    Mulitplayer spiele früher hatten keine persistente Welt und waren auch meist 2-8 Spieler fähig.

  16. Jörg sagt:

    Also ich lege große Hoffnungen auf Cubeworld ;)
    http://wollay.blogspot.de/

  17. Jörg sagt:

    Aber egal ob Fantasy oder Sci-Fi – es spricht i.d.R. dieselbe Zielgruppe an und auch bugfrei würde es mittelfristig scheitern. Nur wärst du vielleicht bis zum Ende dabei ;).

  18. Joe sagt:

    Wir reden hier über dasselbe Indie-Game?

    Minecraft hat weder eine persistente Welt noch betreibt der Hersteller irgendwelche Server für mehrere tausende Spieler. Das gibt die Engine nämlich gar nicht her. Im übrigen wäre eine persistente Welt bei einem Spiel, das sich um das Abbauen von Ressourcen dreht, auch reichlich sinnfrei.

    Minecraft wird allein im Single Player (!) und ggf. im Coop gespielt. PvP-Wettbewerbe auf speziellen Maps werden üblicherweise mit 4 bis 8 Spielern ausgetragen. (2v2 oder 4v4) und dauern in der Regel nur wenige Stunden.

    Da Multiplayer-Minecraft sehr bandbreitenintensiv ist – jeder einzelne Dedicated Server generiert seine eigene Map und downloaded die während des Spiels zum Spieler – ist mit sinnvollen Internet-Anbindungen bei maximal 10-20 Spielern gleichzeitig Schluß.

  19. askies sagt:

    HOFFENTLICH das Ende des Wir-wollen-auch-was-vom-MMO-Kuchen-abhaben-Wahn! Es ist doch klar das nicht jeder MMO-Genre Fan alle spielen kann, nach 2 Accounts heißt es ja bereits “Adieu Freizeit!”

    TESO wird auch ein absoluter Witz. Ja, die Reihe ist erfolgreich, vom Gameplay her ist doch in diesem Spiel ALLES anders. Außerdem haben sich die TES Spiele auch immer ein Stück über Technik- und Grafikpracht verkauft. TESO sieht aus wie alle die anderen MMORPGs. Macht doch bitte Apps und Facebook Spiele. Sowas läuft jetzt gut :-)

  20. Akabei sagt:

    Ich kann gar nicht verstehen, dass sich kein großer Publisher nicht mehr an einen neuen Space-shooter bzw. opera herantraut(Ich habe sogar den Arcade-Automaten von 1983 geliebt und war an diesem Projekt
    http://www.hardcoregamer.com/2012/04/30/man-builds-adorable-mini-star-wars-arcade-cabinet/ ein ganz klein wenig invoviert. Hallo, waren X-Wing und X-Wing vs Tie-fighter vielleicht mal richtig gute Spiele? Selbst über ein Revival von Colony Wars würde ich mich richtig freuen.
    Genau solche Spiele gibt das Star Wars franchise her und für ein solches Spiel würden sich auch genug Käufer finden.
    Leck mich MMO.

  21. Akabei sagt:

    gib mir ein l für involviert.

  22. Uranochos sagt:

    bethesda != online && bethesda != multiplayer

    Ich möchte mal wissen, woher die die nötige Kompetenz hernehmen wollen, um so etwas auf die Beine zu stellen. Wohl kaufen, was wieder zu Erfolgszwang und letztendlicher Enttäuschung führen wird. Es geht gar nicht anders, mit dem vollständig anderen Gameplay eines MMORPGs werden die alle treuen Fans vor den Kopf stossen, die bisher ihre eigenen Abenteuer vor dem bunten Hintergrund der Sandbox Tamriel erleben konnten.
    Und neue Fans wird es nicht geben, weil damit nichts Charakteristisches mehr übrigbleibt, was das Spiel von anderen abhebt. Jungs, da hättet Ihr auch gleich Facebook-Aktien kaufen können!

  23. Uranochos sagt:

    Was in meinen Augen für TES unendlich viel mehr Sinn gemacht, und mich auch dazu gebracht hätte, Skyrim zu kaufen, wäre eine gute alte Koop-Option für bis zu 4 Spieler, gerne auch via LAN. Hätte, könnte, würde, (*Brechreiz unterdrück*).

  24. Triblitz sagt:

    Dazu passed ein Zitat von der alten Kickstarter-Page von Skyjacker:

    “Our main interest is in innovative gamplay feature and/or technology rather than in game genre. This said, there are indeed some genres and themes that WE do not particularly like (sci-fi, adventure, SPACE SIM)” (UbiSoft)

    “Thanks for showing me Skyjacker – it looks like you are fairly far through development – congratulations for getting this far. Unfortunately this would not be of interest to EA, but good luck on moving it forward.” (Electronic Arts)

    “I’m rather busy at the moment so I can’t provide detailed feedback for a couple of weeks. From a very brief glance, I’d say that this probably isn’t right for US.” (Square Enix)

  25. Triblitz sagt:

    Ups, den Link vergessen:
    http://www.kickstarter.com/projects/digitilus/skyjacker

    Skyjacker hab übrigens seinen ersten Kickstarter-Versuch bei 43000 von 200000 abgebrochen, Kinect Void
    http://www.kickstarter.com/projects/seanpollman/kinetic-void
    grundelt kurz vor Ablauf bei gerade mal 30000 von 60000 rum, also so groß scheint das Interesse an Space-Shootern doch nicht zu sein.

  26. Akabei sagt:

    Das mag ja sogar stimmen, aber für das Star Wars Universum finde ich es trotzdem passend.
    Aber man kann auch so etwas in den Sand setzen, wie ich leider gemerkt habe, als ich mir zu meiner PS2 damals Star Wars Starfighter gekauft habe(aber das hat ja auch schon auf Episode1 aufgebaut).
    Das Freewarespiel Wing Commander Saga ist alleine von den Chip-Servern mehr als 85000-mal heruntergeladen worden. Interesse ist bestimmt vorhanden, ob es für einen AAA-Titel reicht weiß ich auch nicht, aber mit einer ordentlichen Promotion wird sich schon was machen lassen.
    btw: Von den beiden hier aufgeführten kickstarter-Projekten habe ich gerade eben an dieser Stelle zum ersten Mal etwas gehört. Das könnte natürlich auch ein Problem der Projekte sein, mit denen ein neues X-Wing nicht zu kämpfen hätte.

  27. simon sagt:

    Das Ende von Bioware?
    Wegen meiner?! Da sie ihre “Seele” eh an EA verkauft haben, kommt von denen doch nix Vernünftiges mehr. Die kreativen Köpfe sind weg, und die, die noch geblieben sind, geben jetzt jeden Morgen ihre Visionen und ihre Kreativität an der Garderobe beim freundlichen BWL-Controlling-Typen ab ;)

    Könntest auch schreiben : Das ENDE von BLIZZARD !!!11!
    Denn, mal ganz ehrlich, was MACHEN die mit dem ganzen Geld? In innovative Spiele investieren jedenfalls nicht. Und in Sprecher auch nicht. Bei Diablo3 sind es wieder nur 4 oder 5 Sprecher, wie schon bei SC2 zuvor und sämtlichen Blizzspielen davor. Zwar ist es ja schön, das Deckard Cain immer noch so nuschelt wie schon im ersten Teil, aber warum mussten viele Gegner und andere neue Charaktere ebenfalls mit alten Sprechern besetzt werden?
    Dann kommt noch das runtergedummte Spielprinzip dazu.. mmmhh mhh.. ich weiß nicht.. denke, wenn Blizz oder Bioware vor die Hunde gehen, kein “alter Sack” würd drum weinen – denn innerlich sind die schon tot.

  28. Mezzelkaater sagt:

    Also ich hab mein Dragonage 1 gerade erst bei Gamestop entsorgt und weitere teile der Serie werde ich nicht mehr spielen, mir hat schon Teil 1 gereicht der ja noch gut bei vielen Leuten ankam und ME3 hab ich mir noch garnicht geholt.

    Mal ernsthaft, Mass Effect 1 fand ich toll und wenn man auf dieser Basis weitergemacht hätte, währe ich sehr happy geworden. Aber Bioware ist einfach zur übelsten DLC Schleuder geworden und diverse Story Twists sind auch schwer zu verdauen. Beispielsweise die Zerberus Geschichte: Ich habe bis zum Ende des Spiels Pläne gehabt, den Zerberus Wichser abzumetzeln, so sehr hat mich das alles angekotzt. Wenn ich ein berühmter Held der Erde bin, werde ich mich doch keinem Mafia Fuzzi anschliessen, auch wenn der mich aus Molekülen wieder zusammen setzt und mir ein schiff mit KI wauwau stellt.

    Ob sich da einer der Autoren mal gedacht hat, das der ein oder andere Spieler vielleicht gerne zur Flotte zurück will statt zerberus die Treue zu schwören?

  29. Anonym sagt:

    Wenn das Game auf den alten Star Wars Filmen basiert hätte dann wäre ich Feuer und Flamme für das Spiel gewesen. Dieser ganze digital remastered Episode I-III crap kann sich George Lucas zusammen mit Jar-Jar-Binks mal schön in den Arsch stecken! Man was wäre das fett gewesen mit einem Tie-Fighter oder X-Wing zu fiegen aber was machen sie? Irgendwelchen abgefuckten Old-Republik dreck mit dem sich keine Sau identifizieren kann.

  30. Kektrol sagt:

    SWTOR ist aber nicht gescheitert, weil es ein WoW-Klon war, sondern weil es WoW an entscheidenden Stellen eben NICHT kopiert hat.
    Man schaue sich das WoW von 2004-2008 an, da hatte es den größten Spielerwachstum:
    Eine gigantische zusammenhängende Open World, in die man reingeschmissen wird. Man wird anfangs zwar von Quests herumgeführt, ist aber irgendwann auf sich allein gestellt. Dann heißt es, selbst erkunden, oder – fragen. Interaktion mit anderen Spielern wurde da erzwungen, sei es nun ob man wissen wollte, wo man leveln soll, ob man eine Quest nicht alleine geschafft kriegt oder ob man einen Dungeon machen wollte. Natürlich war es auch eine Sache, ob überhaupt jeder wusste, was er tat – und dann hat man sich zwei Stunden lang in den Schwarzfelstiefen verirrt.
    Das zahlte sich dann auch aus, denn ein Spieler, der Freunde in diesem Spiel fand und hatte, mit denen er virtuelle Abenteuer erlebte, ist eherbereit, sein Abonnement zu verlängern.
    Verstärkt wurde das ganze natürlich noch durch die “local community” von Servern – man sah und traf irgendwann dieselben Leute, gewöhnte sich an sie. Bestimmte Individuen stachen eher hervor als andere, sei es nun im Handelschat, durch lustige Aktionen, in Raids oder in Schlachtfeldern… Dasselbe natürlich noch mit Gilden. Eigentlich ein interessantes soziales Experiment, was da ablief.
    Die Welt erlaubte Erkundungen, man konnte versteckte und weniger offensichtliche Quests finden, man konnte Zonen gänzlich auslassen und sich dann mit höherem Level nochmal dahinzutrauen…
    Natürlich war da noch das Belohnungssystem: Furchtbar langweilige Quests stehen bevor, aber man will ja Level X werden, oder? Ich will jene Axt? Tja, dann muss ich farmen. Ich will Item XY? Dann muss ich eine Dungeon/Raidgruppe suchen. Äußert sich schlussendlich auch darin: “Was, ich soll meinen Account kündigen? Aber ich habe da doch Stunden und Tage reingesteckt!”

    Genug von WoW, schauen wir auf SWTOR:
    - Der gesamte Levelprozess ist ein Singleplayer-Spiel mit Multiplayer-Elementen.
    - Außer für Dungeons braucht man eigentlich gar keine Mitspieler.
    - Man kriegt immer aktuelle Items, bessere braucht man gar nicht – Handeln völlig unnötig!
    - Nicht-modifizierbares Interface, das mit seinem Farbschema so manchem den Krebs in die Augen treibt.
    - Zonen haben eher was von einem Call-of-Duty-Level als von einer Open World, Erkundungen ausgeschlossen.
    - Verstecktes gibts gar nicht.
    - Missglücktes Belohnungssystem:
    - Wenn man das max. Level erreicht, hat man nichts mehr zu tun.
    - Komplett statische Welt. Also, noch statischer als WoW: Kein Tag-Nacht-Rythmus, keine Interaktion mit Gegenständen (Stühlen), sterile Städte, und mehr was mir gerade nicht einfällt.

    Schlicht gesagt: SWTOR hat unsinnigen Mist wie den Comic-Stil kopiert (sehr schlecht, muss man dazu sagen) und absolut nichts aus WoWs Stärken und Fehlern gelernt.
    Die Aussage, dass “wer WoW spielen will, WoW spielt” stimmt nämlich auch nicht mehr – Man beachte, wie meine obige Aufzählung von WoWs Stärken auf das heutige WoW kaum noch zutrifft. Ein GUT gemachter Klon des alten WoW hätte wahrscheinlich gute Chancen auf stabile Spielerzahlen.

    Ach ja, und Mass Effect und Dragon Age sind alles andere als gut laufende Franchises. Mass Effect 3 hat sich trotz massiven Marketingausgaben kaum mehr als Mass Effect 2 verkauft, und das Ende hat selbst den treuesten Fans den Rest gegeben. Dragon Age 2 darf sich nicht nur als erste Schande Biowares, sondern auch als den Killer des Franchises rühmen.
    Und ihre ganzen Talente sind auch weg:
    http://www.abload.de/image.php?img=me3staff1uk9b.jpg

  31. Triblitz sagt:

    Bei Dragon Age 2 stimmt das schon, aber Mass Effect 3 verkauft sich deutlich besser als Mass Effect 2:
    http://www.vgchartz.com/game/44118/mass-effect-3/Global/
    Vielleicht liegt das ja daran das nur 50% aller Spieler in absehbarer Zeit das Ende erreichen :)
    http://uk.pc.ign.com/articles/111/1118657p1.html

  32. Joe sagt:

    Bei Dragon Age 2 stimmt das schon, aber Mass Effect 3 verkauft sich deutlich besser als Mass Effect 2

    Das ist ja auch keine Kunst nach dem Flop. Ob es Mass Effect 1 überholen kann, muß sich noch zeigen, besonders auf dem PC.

    Vielleicht liegt das ja daran das nur 50% aller Spieler in absehbarer Zeit das Ende erreichen

    Jawoll, mittels “Stats” den Nachfolger noch besser auf den Massengeschmack trimmen. Am besten überall in das Interface einen Like-Button rein. Und Facebook und Twitter!

  33. Ele sagt:

    Also hab die OpenBeta von SWTOR gespielt und bis ca. lvl 10 gespielt. War jetzt nicht schlecht, aber auch nix besonderes. Deswegen bin ich auch nicht von WOW gewechselt und froh darüber, was ma jetzt so liest.
    Spiel WOW eigentlich sowieso nur so zum Spaß und bin kein Hardcore-Grinder :D
    Mir hat bei Warcraft einfach die Story sehr gefallen (seit warcraft2) und deswegen bleib ich dort auf nem engl. RP-Server …

  34. Ele sagt:

    Deswegen spielt man Diablo 3 auch auf englisch. Kommt viel besser rüber, vor allem der Barbar klingt auf deutsch ja wirklich wie ne Lusche!!! ;-)

  35. Triblitz sagt:

    Das Mass Effect 2 ein Flop war hör ich zum ersten Mal. Es hat sich laut vgchartz etwas besser verkauft als Mass Effect. Soweit die unvollständigen Daten zeigen auch am PC.
    Zugegeben, ich hätte mehr erwartet. Es war ja viel teurer produziert.

  36. simon sagt:

    Ich bezog mich in meinem Kommentar auf die englische Version(en). Ich habe bisher jedes blizz Spiel (ausser Diablo1) auf englisch gezockt. Und es findet seit Warcraft2 ein (für mich) unerträgliches Recycling von Sprechern, Grafiken und Animationen statt. Wie der VW-Konzern, der auch sämtliche Autos auch nur noch auf Grundlage von 2 verschiedenen Plattformen produzieren möchte um Kosten zu sparen.

  37. Joe sagt:

    Das Mass Effect 2 ein Flop war hör ich zum ersten Mal.

    Das bezog sich auf die PC-Version, die verkaufte sich nur halb so oft wie der Vorgänger. Was ja auch kein Wunder war: Hat Bioware bei Mass Effect noch ein halbes Jahr zusätzlich Arbeit in die PC-Version gesteckt, erschient Teil 2 zeitgleich als der übliche Konsolenport.

    Was die Amis auf ihrer 360 machen, interessiert mich als Europäer sowieso weniger. :-D

  38. Ralf sagt:

    @Joe

    Mass Effect wurde nicht von Bioware für den PC portiert sondern von Demiurge. Entgegen Deiner Aussage kam dabei leider ein technisch sehr schlechter Port heraus, der selbst heutzutage auf schnellen PC nicht rund läuft (und auch keine hohen Auflösungen unterstützt). Der schlecht portierte Vorgänger hat den Verkäufen von Mass Effect 2 auf dem PC sicherlich deutlich geschadet; trotzdem würde ich hier nicht von einem Flop sprechen. Die Verkaufszahlen sind für den Nachfolger zu einem ehemals XBOX360-exklusiven Titel, der zudem hauptsächlich auf Konsolen-zugeschnittenes Gameplay bietet, vollkommen im Rahmen.

    -Gruss-
    Ralf

  39. Ele sagt:

    Ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen, also nicht so dass es mich stört. Außerdem werden viele nur eine Schiene spielen und nicht alle Blizzard-Games (außer uns *gg*). Wobei muss sagen, dass bei SC2 die dt. Fassung nicht mal sooo schlecht ist, zumindest besser als bei Diablo3!

  40. Joe sagt:

    Entgegen Deiner Aussage kam dabei leider ein technisch sehr schlechter Port heraus, der selbst heutzutage auf schnellen PC nicht rund läuft (und auch keine hohen Auflösungen unterstützt).

    Kann ich nicht nachvollziehen. Allerdings habe ich nur die 5-EUR-Version von Steam ohne das ulkige Securom-DRM. Die läuft flüssig mit 1080p – was man auf der aktuellen Generation Konsolen niemals zu sehen bekommt.

  41. Anonym sagt:

    @Joe

    Die native 1920×1200-Auflösung meines 26″-Monitors wurde jedenfalls in der Steam-Version nicht unterstützt. Mir wurden auch nur seltsame Zwischenauflösungen angeboten, so daß das Bild entweder komprimiert oder künstlich gestreckt erschien. Es kann natürlich sein, daß nur 16:10 nicht vernünftig unterstützt wird. Aber das ist ja gerade der Punkt meiner Kritik…

    Bei der gezeigten Levelgeometrie und Texturauflösung sollte man bei einer halbwegs aktuellen Grafikkarte kontinuierlich 50+ Fps erwarten. Dagegen sank auf einigen Maps (z.B. im Forschungslabor, wenn man bei der Flucht “Purge” aktiviert und viele Rachni spawnen) die Framerate sichtbar auf 10-20 Fps ab. Ich glaube kaum, daß dies ursächlich ein Problem der verwendeten Unreal-Engine ist. Ich halte es eher für wahrscheinlich, daß hier bei der Entity-Verwaltung von Bioware Murks gebaut wurde, und Demiurge hat das natürlich am PC nicht gefixt.

    Es gibt natürlich noch mehr Mängel wie z.B. das zeilenorientierte Konsolen-UI, das von Demiurge nur ansatzsatzweise angepaßt wurde oder das ständige Übersteuern bei der nicht-analogen Tastatursteuerung des Transportfahrzeuiges bei Planetenmissionen. Solche Dinge hätten bei einem guten Port durchaus ausgebügelt werden können!

  42. Joe sagt:

    Die native 1920×1200-Auflösung meines 26″-Monitors wurde jedenfalls in der Steam-Version nicht unterstützt.

    16:10 ist halt äh so ein Zwischenformat. Hat doch aber den Vorteil, daß Du damit sowohl 1600×1200 (4:3) als auch 1920×1080 (16:9) ohne Skalieren darstellen kannst. Das muß Dein Monitor natürlich können, wenn er 16:9 einfach verzerrt, ist er doof. ;-)

    Die beschriebenen Performance-Probleme hatte ich auf meinem Phenom II mit Geforce 9600 unter XP x64 nicht. Lief durchgehend flüssig. Das kommt davon, wenn man Spiele mit Jahren Verzögerung kauft. :-D

    Die Mängel beim UI-Design bestehen zweifellos, aber die sind ja zumindest kein rein technisches Problem.

  43. Triblitz sagt:

    @Anonym
    Es ist kein generelles Problem mit 16:10. 1680:1050 funktioniert bei mir. Schau mal auf
    http://www.wsgf.org/dr/mass-effect
    vorbei, vielleicht können die dir weiterhelfen.

  44. Ralf sagt:

    @Joe

    Ich habe absolut nichts dagegen, daß Du ME auf dem PC als guten Port empfindest ;)
    Solche Dinge sind sowieso vollkommen subjektiv. Ich hatte z.B. einen Kollegen, der begeistert Descent 2 auf seinem Pentium mit 5-7 Fps gespielt hat und das Ganze ernsthaft als absolut flüssig beschrieben hat. Das muss man so akzeptieren, weil die Wahrnehmung verschiedener Menschen eben durchaus (messbar) unterschiedlich sein kann. Deshalb möchte ich meine Kritik an Demiurge’s Port noch einmal spezifischer formulieren: Wenn ich von “technisch schlecht” spreche, so geht es mir hauptsächlich um die Relation zwischen der auf der Hardware technisch realisierbaren Qualität (und Kompatibität) und dem tatsächlich gelieferten Qualitätslevel.

    Ich habe ME 2008 in einer bitterbösen DRM-befreiten Version auf einem Core Duo 6800 mit einer 8800GT gespielt, und die Performance war nach meinem subjektiven Dafürhalten mäßig. Mit der gleichen Hardware konnte ich zur gleichen Zeit Crysis (mittlere Qualität) mit subjektiv guter Performance spielen. Ich habe nun 2011 ME (Steam-Sale) auf dem i7 mit 470GT (mit leicht höherer Auflösung) wieder durchgegespielt und die Performance war ähnlich wie anno 2008. Da hat nichts skaliert, und die erheblich bessere Hardware nutzte mir gar nichts. Das von Dir als typischer Konsolenport beschriebene ME2 (nervenschonender Disc-Check) lief auf meiner alten Hardware deutlich besser als ME mit erheblich besserer Grafikqualität. Zugegebenermassen wird es dann aber auch nicht besser auf der neuen Hardware. Vergleiche ich dann aber die PC-Performance von ME2 mit der Performance von ME2 auf der PS3, so tun sich Welten auf. Auf dem PC “Hui”, auf der PS3 “Pfui”.

    Um es auf den Punkt zu bringen: ME ist im Vergleich zu ME2 nach meinen subjektiven Kriterien viel weiter weg vom Prädikat einer “guten Portierung”. Ich würde deshalb die Portierungsqualität für die moderaten Verkaufszahlen von ME2 auf dem PC nicht ins Feld führen wollen. Daneben gab es an der PC-Version von ME in Presse und Foren genug Kritik (hauptsächlich GUI und RPG/Gameplay bezogen), so daß ich hier Gründe für den durchwachsenen kommerziellen Erfolg von ME2 auf dem PC suchen würde. Wer ME nicht mochte, hat ME2 sicherlich nicht gekauft.
    Sorry für die Text-Wall ;)

    @Triblitz
    Danke für den Link. Werde ich mal anschauen.

    -Gruss-
    Ralf

  45. Halunke sagt:

    Die Kompetenz kommt durch das eigentliche Mythicteam, welches sich hinter Zenimax Online verbirgt. Merke: Bethesda != Zenimax Online. Soviel zu deiner Kompetenzfrage.

    Und wer Mythic als auch das hervorragende Dark Age of Camelot kennt, sieht TESO mit ganz anderen Augen: der Reichskampf und Politik als Hauptspiel (einmal erstelltes System, billig zu unterhalten, mächtig in der Wirkung in der Langzeitmotivation). Verschiedene Rassen und Klassen (Wiederspielbarkeit) zwischen den drei Fraktionen (PvP Balance). Das waren die Erfolgsrezepte von DaoC!

    Ich verfolge den Titel schon lange und ich kann euch versprechen, dass TESO mit seinem Schwerpunkt eine andere Erfahrung bieten wird. Das ehemalige DaoC Team arbeitet seit der Firmenübernahme durch EA an dem Titel – als Matt Frior, der charismatische, geistige DaoC Vater, im Streit mit der EA-Konzernsführung sofort das Unternehmen verließ. Weil EA und auch das starre Korsett der aufgezwungenen Warhammer Online Lizenz ihn in seiner Vision eines neuen RvR Spiels nicht umsetzen liessen.
    Diese Freiheiten gewährt Zenimax Online dem Team – seit mehr als 5 Jahren! Glaubt mir, die Game-Design Kompetenz von Mythic, der Fokus auf RvR, als auch die interessante Welt von Eldar Scrolls ist eine sehr gute Kombination. Ich freu mich drauf!

  46. Jörg sagt:

    Ja, reden wir.

    Klar, ich rede nicht davon, dass du es an deinem heim-pc hostest.

    Auf einem richtigen Server ist eine höhere Spielerzahl und persistente Welt durchaus gegeben.
    Ist aber kein Problem. Du musst meiner Ansicht nicht zustimmen :).

  47. Uranochos sagt:

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ich würde mich freuen, falls Du Recht behältst.

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