Quadratisch, galaktisch, gut?

GOG_galaxy

So sieht derzeit der ominöse Galaxy-Client von GOG.com aus.

Er soll zum einen das Aktualisieren von Spielen vereinfachen und er soll Multiplayer-Funktionalität für ältere MP-Spiele gewährleisten.

Zu Testzwecken erhielten die Betatester eine Kopie von “Aliens vs. Predators Classic 2000”, um damit die Update- und vor allem die MP-Funktionalität auf Herz und Nieren zu prüfen. Bislang scheint das alles auch genau so zu laufen, wie man das im Vorfeld versprochen hat.

Was ist der Galaxy-Client:

1. Der Client ist für SP-Spieler optional. Ich brauche ihn nicht, um das Spiel zu starten, wenn ich lediglich ein bisschen offline was zocken will. Ich kann das Spiel entweder über den Launcher starten oder die ausführbare Exe des Spieles selbst, wie gehabt.

2. Der Client muss für die MP-Features lediglich installiert sein.

3. Der einmalige Login beim allerersten Aufrufen dient dem automatischen Update. So wie ich bisher an die Updates meiner Spiele komme, wenn ich mich auf GOG.com in meinen Account einwähle.

4. Multiplayer ist stabil und läuft. Alle Spielmodi des Originals stehen zur Verfügung. Kein technischen Probleme bei mir.

5. Updates werden automatisch erkannt, heruntergeladen und installiert. Zumindest bei mir keine Probleme.

6. Updates sollen laut Aussage im Forum weiterhin manuell herunterlad- und installierbar sein. Der Client soll für Leute, die kein Interesse an MP-Features haben, weiterhin optional bleiben. So wie man den GOG-Downloader nicht verwenden muss, wenn man nicht möchte.

Was ist der Galaxy-Client derzeit nicht:

1. Er ist keine Steam-Kopie.

2. Keine Kontenverwaltung, keine Übersicht über die Titel im jeweiligen Account.

3. Keine Kaufmöglichkeit, kein Stöbern im GOG-Katalog.

Was in Zukunft daraus wird, kann natürlich niemand sagen, aber derzeit soll der Client tatsächlich nur eine bequemere Möglichkeit sein ein Spiel aktuell zu halten und soll MP-Features älterer Spiele wiederherstellen. Er lässt sich ohne Parameter (Pfad zum installierten Spiel) auch gar nicht “solo” aufrufen. Der Client funktioniert lediglich als Zusatz-Feature für ein Spiel.

Nochmals zur Wiederholung, damit es sich besser einprägt:

1. Der Galaxy-Client von GOG.com ist KEINE Steam-Kopie.

2. Seine beiden einzigen Funktionen sind: Bequemere Updates, Wiederherstellen von MP-Features älterer Spiele.

Und er tut das, was er tun soll, bereits jetzt schon klaglos und recht ordentlich. Er bietet einen sauber definierten Mehrwert.

Von daher … ja, quadratisch, praktisch, gut.

Killing me softly with this plunge

In Vorbereitung zum bevorstehenden Launch des WoW-Addons “Warlords of Draenor” hat Blizzard mit dem aktuellen Großpatch das gesamte Balancing und die Klassenfähigkeiten umgebaut. Mal wieder. Diesmal wohl mit der Absicht die Spielbalance ein Stück in Richtung Classic wandern zu lassen, weil vor allem PvE viel, VIEEEEEEEEEEEEEEEL zu einfach geworden ist.

Als Folge dieses Rebalancings verursacht man jetzt bei niedrigstufigen Mobs MASSIVEN Schaden, bei Mobs auf etwa dem selben Level weniger Schaden als vorher, so dass PvE in Gebieten und Raids in Instanzen mit der “passenden” Levelstufe einen Tick mehr Anspruch und klügeres Spielen erfordert als vorher. Vor allem bei Instanzen-Bossen muss man wohl wieder etwas genauer aufpassen, was wer wann an welcher Stelle tun muss, um nicht instant-gewiped zu werden. Allerdings frage ich mich, was der massive Schaden gegen niedrigstufige Mobs für einen Sinn ergeben soll, denn selbst mit bloßen Händen und nach Ablegen der kompletten Ausrüstung macht ein Char mit Level 64 gegen Mobs mit Level 50-55 immer noch pro Schlag bis zu 5000 Punkten Damage. Was bei einer durchschnittlichen Gesundheit der Gegner von etwa 2-4K alles zu einem One-Hit-Kill macht. Am ersten Tag des neuen Patches hat mein Level 64 Krieger sogar pro Schlag über 12.000 Punkte Schaden erzielt. Mit Standardangriffen. Sicher, das Farmen in Niedriglevelgebieten wird dadurch deutlich beschleunigt, das Questen in Niedriglevelgebieten aber deutlich erschwert, wenn nicht sogar effektiv verhindert.

Denn dummerweise gibt es immer wieder Quests, in denen man einen Gegner bis auf 10-20% seiner Gesundheit “runterkämpfen” muss, bevor ein Questgegenstand angewendet werden kann. Was bei One-Hit-Kills nicht nur nicht ganz so einfach, sondern effektiv unmöglich geworden ist. Und da die PvE-Queststruktur seit Cataclysm sehr stark verkettet und verknüpft ist, man Quests nicht mehr “einfach so” auslassen kann, kann es passieren, dass man von kompletten Questreihen in den darauffolgenden Zonen ausgesperrt ist. Weil diese eben den Abschluß einer vorherigen Questkette voraussetzen.

Nun, was tun? Dem Support auf den Sack gehen? Blizzard verteufeln? So lange einen anderen Charakter spielen, bis Blizzard das Problem beseitigt hat? Oder …

… sich auf sein Flugmount schwingen, ein wenig aufsteigen und dann gepflegt absitzen.

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*platsch*

… führt bei genügender Höhe zum Tod des Charakters, der sich dann flugs als Geist auf dem nächstgelegenen Friedhof befindet, um dann NICHT zu seiner körperlichen Leiche zurückzukehren, sondern sich sofort ins Diesseits zurück befördern zu lassen. Denn der Instant-Wiederbelebungs-Debuff sorgt 10 Minuten lang für eine Verringerung aller Attribute um 75%, was somit auch deutlich den Schaden senkt. Derart sich selbst verkrüppelt habend, hetzt man dann schnell in das Questgebiet zurück und hofft, dass man inklusive abgelegter Ausrüstung endlich wenig genug Schaden erzielt. Was dann auch in der Regel klappt. Anstatt 5k Schaden macht mein Char “nur” noch 200-300 Punkte Schaden. Der Gegner kann mit nur wenigen Streicheleinheiten meiner flachen, unbewaffneten Hand niedergekämpft, die Quest erfüllt und die Queststruktur weiterverfolgt werden. Der Tag ist gerettet.

World of Warcraft! Wo Selbstmord Teil des Gameplays ist.

Britannia soll hübscher werden

Als alter Sack mit einem inneren Graphikhurenschweinehund freut es mich immer ungemein, wenn ältere Spiele eine optische Auffrischung bekommen.

Aktuell beschäftige ich mich (mal wieder) mit Ultima IX Ascension, dem umstrittenen Krüppel in der Ultima-Serie. Ursprünglich als glorreicher Abschluss der ganzen Reihe geplant, fiel das Spiel leider einer ganzen Reihe von Faktoren wie z.B. internen kreativen Differenzen und dem Wechsel der kompletten Technik mitten im ersten 3D-Beschleuniger-Hype zum Opfer, so dass Ende 1999 ein im Umfang und Story drastisch verkürzter und technisch unfertiger und instabiler Murks erschien. Sicher, man konnte es spielen und wenn beide Augen zugekniffen und die Vorgeschichte nur als dezente Inspiration und nicht strikten Kanon betrachtet hatte, waren auch diverse Story- und Logiklöcher zu verkraften, aber unter dem Gesichtspunkt “Was es eigentlich hätte werden sollen” war Ultima IX ein derber Griff ins Klo. Aber weil das Spiel eines der ersten überzeugenden 3D-Welten im RPG-Genre bot und weil es halt Ultima war und der Guardian endlich sein Fett wegbekommen hat, habe ich es trotz seiner Fehler durchgespielt. Weil man auch viele Dinge richtig gemacht hatte. Sollte man dabei nie vergessen.

Und weil es mittlerweile jede Menge an inoffiziellen Patches gibt, die teilweise sogar “verlorenen” Dialog wiederherstellen oder gar ganz neu schreiben, damit die Story nicht mehr ganz so unlogisch und hopplahopp daherkommt, kann man Ultima IX dem interessierten Retro-Spieler durchaus ans Herz legen.

Neben Fixes für Dialoge, die Ingame-Wirtschaft, Questlogik und das Balancing gibt es mittlerweile auch ein Projekt, mit dem z.T. massiv die Optik verbessert wird. “Beautiful Britannia” enthält neue Texturen und Objekte und macht aus dem hier …

U9_before

… zum Beispiel das hier:

u9_after

Als Tüpfelchen auf dem I enthält das ReadMe zu diesem Mod auch Angaben für die “option.ini”-Datei, die man manuell oder mit dem erweiterten Setup-Tool eintragen kann, damit es unter Direct3D nicht mehr zu den langen Gedenksekunden beim Öffnen von Büchern oder Karten kommt. Ich selbst bevorzuge diesen Renderpfad, weil die Glide-Emulation seit einer Weile mit Nvidia-Karten nicht mehr alle Effekte darstellen kann.

Es wird bald wohl auch ein kleines Tool geben, mit dem man dem Spiel zur jeweiligen Widescreen-Auflösung auch den jeweils dazu passenden FOV inklusive angepasstem HUD verpassen kann. Widescreen-Auflösungen konnte man zwar vorher schon nach Belieben einstellen, doch wurde da nur horizontal gestreckt, so dass bei 16:9-Auflösungen vor allem Bücher inklusive des Spielmenüs und Zauberbuches nicht mehr vernünftig benutzbar waren. Der Hexcode, der das alles in der “u9.exe” en Detail regelt, wurde geknackt, das Programm wird wohl in den kommenden Wochen erscheinen.

Einem ungestörten Genuss dieses Klassikers mit zusätzlichem Eyecandy steht also nichts mehr im Wege … wenn da nicht weiterhin die Chance bestehen würde, dass man nach X Stunden problemlosen Zockens plötzlich auf reproduzierbare Abstürze stößt, die dann dummerweise auch noch Plotstopper-Charakter haben. So wie bei mir, wenn ich die in den obigen Screenshots links erkennbare Brücke überschreite und Richtung Ortsmitte gehen möchte. PAFF! Ansatzlos befinde ich mich wieder auf dem Desktop. Warum? Vermutlich, so wie bei fast allen Abstürzen in diesem Spiel, habe ich etwas vorher getan, was ich erst nachher hätte tun dürfen. Ultima IX ist zwar vom Ansatz her ein OpenWorld-Spiel, enthält aber immer noch genug Fehler, welche das interne Skriptsystem aushebeln, weil man bestimmte Reihenfolgen nicht eingehalten hat. Aber das muss nicht passieren. Ich selber habe Ultima IX oft genug ohne Probleme, dabei wild durch die Gegend experimentierend, durchgespielt. Und manchmal nach nur ein, zwei Stunden aufgeben müssen.

Es hat schon seinen Grund, warum Spoonys Ultima-Retrospektive gerade beim Teil über Ultima IX mit zum Unterhaltsamsten zählt, was man so im Netz zum Thema Gaming finden kann. Ich kann den dort gezeigten Schmerz so gut nachempfinden :)

Worte der Warnung: Final Fantasy XIII für PC

Als sich herausgestellt hatte, dass Square Enix auch die japanische Tonspur für die PC-Version von Final Fantasy XIII bereitstellen wird, habe ich vorhin spontan zugegriffen. 12 Euro zum Fenster rausgeschmissen kann man notfalls verkraften.

Was ich dann auch vorerst tun muss. Verkraften, dass ich höchstwahrscheinlich 12 Euro zum Fenster rausgeworfen habe.

Ich weiß nicht, was Square Enix hier geritten hat, aber das ist einer der miesesten Konsolenports für den PC, den ich jemals die Ehre hatte erleiden zu dürfen.

  • Auflösung ist fix bei 1280 × 720, bzw. 720p. Fix. Man kann nichts einstellen.
  • Man kann auch keine Details einstellen. Oder Helligkeit. Oder Kontrast. Es gibt KEINE Option für Video im Spiel selbst. Man kann nur im Launcher einstellen, ob man die Darstellung im Vollbild oder im Fenster haben möchte.
  • Man kann keine Lautstärke einstellen. Es gibt KEINE Audio-Optionen. Man kann nur im Launcher auswählen, ob man die englische oder die japanische Tonspur haben möchte.
  • Es gibt nur ein paar Gameplay-Optionen. Man kann die Steuerung etwas anpassen.
  • Die Tastatur-Steuerung ist katastrophal. Ich habe nach nur wenigen Minuten Gameplay und Rumgefrickel aufgegeben und mein Pad angeschlossen. Ein Gamepad ist IMHO zwingend notwendig.
  • Da es keine Graphik- und Videooptionen gibt, muss man versuchen über den GPU-Treiber den Texturen ein wenig mehr Tiefenschärfe und den Kanten etwas weniger Stufen beizubringen.
  • Auf nicht wenigen Hardware-Kombinationen der Mittel- bis Oberklasse soll die Performance unter aller Sau sein. Ruckler, Slowdowns. Bei mir zum Glück nicht.
  • Das versehentliche Betätigen der Escape-Taste ist zu unterlassen. Denn damit beendet man das Spiel. Sofort, ohne Rückfrage, ansatzlos. Paff. Weg. Berichte über Abstürze und Crashes haben wahrscheinlich darin ihre Grundlage.
    Edit: Lustig. Eine Abfrage gibt es nur, wenn man das Spiel im Fenster laufen lässt.

Mit Hilfe dieses Tipps kann man immerhin eine Auflösung von 1920 x 1080, bzw. 1080p über ein externes Tool erzwingen. Die große Masse der erbosten Käufer hofft auf entweder noch mehr Abhilfe durch Mods oder eine Rückerstattung durch den Steam-Support.

Ärgere ich mich? Ja, ein wenig. Doch zum einen sind 12 Euro jetzt nicht sooooo tragisch und zum anderen bin ich bei Final Fantasy emotional ein wenig vorbelastet. Rein vom gesunden Menschenverstand her sollte ich sofort bei Valve eine Rückerstattung anfordern und aller Welt sagen, solche Frechheiten bitte nicht zu kaufen.

Gut, das letztere, das kann ich tun:
KAUFT DAS NICHT! NICHT JETZT, NICHT SPÄTER, NIEMALS!! KAUFT DAS NICHT!!!!

Das erstere … wenn ich ehrlich bin, so betreibe ich gerade etwas persönliche Vergangenheitsaufbereitung. Denn vor einigen Jahren stand ich kurz davor dieses Hobby an den Nagel zu hängen. Der Ausverkauf liebgewonnener alter Serien an den schnöden Mammon, die zunehmende Verdummung des Gameplays und DRM sowie Kopierschutzwahn a la Starforce haben mir fast den Rest gegeben. Ich wollte nicht mehr. Doch dann stieß ich auf Emulatoren für alte Konsolenspiele und etliche Dutzend gesaugte ROMs und ein Jahr später war die Krise beigelegt. Unter anderem all die Final Fantasy-Klassiker auf SNES und PSX haben mir die Freude am Videospiel wiedergegeben. Aus diesen rein persönlichen Gründen fühle ich mich ein klitzekleinwenig verpflichtet wenigstens jetzt etwas Geld für FF-Spiele zu bezahlen, wenn es diese explizit für den PC gibt, gleichgültig wie schauderhaft miserabel die Konvertierung erfolgte.

Ihr anderen da draussen hingegen, ihr müsst das nicht. Ihr könnt, dürft, nein, IHR SOLLT DIESEN ROTZ NICHT KAUFEN!

Sensorische Überladung

Ich bin zwar, was das erfolgreiche Bewältigen solcher Spiele betrifft, ein ziemlicher Vergaser, was mich aber nicht einmal ansatzweise daran hindert einen Heidenspaß damit zu haben :)

Astebreed ist derart sugoi, mein Kopf explodiert beim kläglichen Versuch das Geschehen auf dem Monitor halbwegs zu koordinieren.

Immerhin kann ich dann während der Rekonvaleszenz im Krankenhaus dem Soundtrack, feinstem Jpop, lauschen.

PS: TotalBiscuit hatte auch seinen Spaß damit …

Dinge, die man als Gamer nicht tun sollte …

Am Wochenende kurz mal in Half-Life 2 reinschauen, ob eine neue Version des Cinematic Mods diverse Bugs beseitigen konnte, dann doch wieder das orginale Half-Life 2 spielen, sich plötzlich dabei zu ertappen mitten in Episode One zu stecken und dann am Sonntag Abend erneut den letzten Strider am Ende von Episode Two nicht rechtzeitig erledigt zu haben.

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich das letzte Gefecht um die Raketenbasis in White Forest NOCH NIE erfolgreich abgeschlossen habe und ich dann per Map-Cheat einfach “ep2_outland_12a” lade und das Ende anschaue … ich hätte es nicht tun dürfen. Ich hätte es wirklich nicht tun dürfen. Ich habe es zwar schon sehr lange nicht mehr getan, aber ich hätte es trotzdem nicht tun dürfen: Half-Life 2 und beide Episoden spielen, plötzlich den Combine-Flash bekommen, auf Youtube “Escape from City 17″ anschauen, alle verfügbaren Infoschnipsel zu Half-Life 3 raussuchen und dann vollkommen frustriert den Rechner auszuschalten.

Ich weiß, dass es Episode Three niemals geben wird. Ich weiß, dass die Story am ehesten in einem Half-Life 3 fortgesetzt wird, welches auch nur dann erscheinen wird, wenn Schweine fliegen können. Also nie. Ich habe das alles akzeptiert und verinnerlicht.

Dennoch … ich bekomme dennoch das große Kotzen. Zumindest für einige Minuten. Dann habe ich mit diesem Kapitel der Videospielgeschichte wieder abgeschlossen.

Über die Gründe, warum Valve das Half-Life-Franchise plötzlich verlassen, geradezu aufgegeben hat, lässt sich natürlich vortrefflich spekulieren. Am wahrscheinlichsten erscheinen mir dabei Theorien, die von finanziellen Engpässen bei Valve ausgehen (ausgelöst durch geplatzte Fonds auf Grund der Subprime-Krise in den Jahren 2007/2008), so dass man die aufwendigen Arbeiten an Episode 3 gestoppt und sich auf die lukrativen, mit weniger Entwicklungsaufwand verbundenen MP-Titel wie TF2 oder Left4Dead und den weiteren Ausbau von Steam konzentriert hat. Dann kam Windows 8 und die nicht ganz unbegründete Befürchtung von Gabe Newell als ehem. Microsoft-Mitarbeiter, dass MS einen App-Store einführt, der die Konkurrenz erfolgreich aussperren kann. Also wurde viel Energie, Zeit und Geld in das SteamOS, die Steambox & Controller gesteckt, um sich unabhängiger von Microsoft zu machen.  Half-Life? Episode 3? Eine Fortsetzung und/oder Abschluß der Story? Unwichtig.

Nun, jetzt sind fast sieben Jahre vergangen. Wegen mir braucht Valve da keine Mühe mehr machen. Sicher, es schmerzt immer noch, vor allem unmittelbar nach dem Ende von Episode 2. Aber wenn ich mir anschaue, wie schnell dieser Schmerz dann doch wieder verschwunden ist … mei, vielleicht sollte man das Franchise wirklich ruhen lassen.

Schlüsselübergabe

Nein, nicht der Storch, sondern Philipp von Nordic Games hat wieder zwei Steam-Keys dagelassen, die ich in weiser Voraussicht nicht meinem Pile of Shame überantworte, sondern sie gerne an zwei glückliche Leser weiterreichen möchte.

Es handelt sich um je einen Steam-Key für

- Book of Unwritten Tales 2

- The Vanishing of Ethan Carter

Wer mir ausdrücklich verspricht diese Titel auch zu spielen und nicht zu horten, der möge mir bitte bis einschliesslich Mittwoch, den 01.10.2014, eine Mail nur mit dem Betreff “Book of Unwritten Tales 2″ ODER “The Vanishing of Ethan Carter” an folgende Adresse schicken:

seniorgamer.key@gmail.com

Sonst muss nix drinstehen. Ich will weder Eure Adresse, noch Eure Telefonnummer noch hochheilige Versprechungen, dass ihr jeden Tag Euer Spielerlebnis auf Twitch posten werdet. Zockt’s halt bitte. Net verschimmeln lassen. Danke!

Die Gewinner werden unter allen bis dann eingegangenen Einsendungen gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bestechungen werden gerne angenommen, sind aber zwecklos.

Für den Fall, dass das Postfach explodiert, weil ca. drei Milliarden Mails eintreffen, bitte ich um etwas Geduld, bis ich Spam von potentiellen Gewinnern getrennt habe. Ich versuche das auf diesem Wege das erste Mal. Weder habe ich einen blassen Schimmer, was passieren wird, noch wie ich unter all den Einsendungen halbwegs zufällig eine Ziehung im Postfach vornehmen kann. Wird spannend.

Update:
Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner! :)